Neues im Hause Lef.

Hallo Holger,

das ist nicht so tragisch. Wir meinten ja das Gleiche.

Das 1mm-Papier war die Lösung des Problems.

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Ja, ja, ich weiß ich hab´ wieder mit Dichtmasse rumgeferkelt, das war aber auch der Rest. 
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Die Kurbelwelleseite ist auch schon wieder sauber.

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Zum Schluß habe ich noch das Zahnrad der Ölpumpe montiert.

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Jetzt ist das ESP-Gehäuse dran.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

das ESP-Gehäuse ist montiert.

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Dann war die WAPU dran,

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und zum Schluß die Riemenscheibe.

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Die Riemenscheibe ist aber noch nicht fest, das kommt erst nach dem Lackieren.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

die Kurbelwelle braucht ein Axialspiel von ca. 0,2mm. Den genauen Wert weiß ich nicht auswendig aber sowas in der Art würde ich anpeilen.

Auf einem Bild sieht man die montierte Nockenwelle aber keine Stößel. Kann man die bei dem Model von oben nachträglich montieren/stecken?

Gruß Martin
 
Hallo Martin,

ich habe das Axialspiel mal gemessen.

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Das Radialspiel ist 0,09 und 0,1mm.

Auf den Nocken liegen Pilsstößel auf.

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Die kann man vorher einsetzen, dann muß man sie gegen Runterfallen sichern, oder nachträglich von

oben "einfädeln".

So habe ich es gemacht. Eine elendige Fummelei.

Gruß

Jörg
 
Es geht unaufhaltsam weiter.

den Kolben habe ich neue Kolbenringe gegönnt, nachdem mein Sohn bei einem
Ölabstreifring einen feinen Riss entdeckt hatte.

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Der obere hat ein Spiel von 0,1mm, der 2te 0,05mm und beim Rest ist das Spiel mit dem Meßfühler nicht meßbar.

In Hänigsen habe ich mir einen Kolbenringspanner gegönnt, um die Montage zu erleichtern.

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Das Teil ist wirklich eine Erleichterung.

Dann habe ich das Pleullager an die KW geschraubt.

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Leider läßt sich der Motor jetzt schwer durchdrehen, weil der Kolben schwer geht.
Ist das bei neuen Kolbenringen normal?
Auffällig ist, daß die Ölabstreifer die Buchsenwandung sehr trocken abstreifen.

Es ist die selbe Buchse und der selbe Kolben und die ließen sich gut durchdrehen.

Gruß
Jörg
 
Moin,

Beim Einbau der neuen Kolbenringe hatte ich nicht auf das Stoßmaß geachtet.

Um das als Ursache für die Schwergängigkeit aus zu schliessen, habe ich den Kolben noch einmal gezogen.
Die Kolbenringstöße sind nicht die Ursache für die Schwergängigkeit des Motors.

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Ein wenig mehr kommen die Stöße noch zusammen, weil ich den Ring mit einer Hand nicht ganz zusammen
gedrückt bekommen habe.

Es muß am Pleullager liegen.
Als ich das gelöst habe, drehte der Motor leichter.

Gruß
Jörg
 
Hallo,

hast du evtl. den Lagerdeckel des Pleuel um 180 Grad verdreht und draufgeschraubt? Hat dein Pleuel inkl. Deckel axiales Spiel auf der Kurbelwelle im fertig angezogenen Zustand? Sieht man Druckstellen auf den Pleuellagern?

Das Spiel der Kolbenringstöße misst man, indem man den Kolbenring in die Laufbüchse in den nichtverschlissenen Teil einlegt. Der Wert sollte 0,4mm sein.
 
Hallo Holger,
der Hinweis zum Erfolg kam von meinen MAN-Kollegen aus Norwegen.Wegen der Vorspannung der Lagerschalen sind diese leicht oval.Ich hatte die Pleulschrauben vorerst nur handwarm angezogen. Das hat dieOvalität nicht heraus gedrückt.

Ich habe die Pleulschrauben mit den erforderlichen 130Nm angezogen, und schon läuft alles wie geschmiert.
Wieder was dazu gelernt.

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Jetzt muß ich nur noch die Bleche zwecks Schraubensicherung umbiegen.

Noch einmal zurück zum Kolbenringstoß.
Den habe ich beim Einbau fotografiert:
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Gruß

Jörg
 
Hallo Schlußbild für heute.

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Den Kopf habe ich nach dem Säubern nur draufgelegt.

Das Wochenende war mal wieder viel zu kurz. 
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Ich muß morgen mal mit meinem Chef schnacken, ich brauch ein paar Tage Urlaub.

Gruß
Jörg
 
Moin Jörg,

jetzt ist der Fortschritt aber richtig sichtbar. 

Nächstes Wochenende kommt er bestimmt auf dem Motorenprüfstand zum Einlaufen  und zum Testen ;-)

Holger
 
Hallo Lef,

toller und interessanter Bericht. Les ich immer wieder gerne deine Beiträge. Aber was ich mich immer frage ist, was deine Familie dazu sagt dass du jeden Sonntag in der Werkstatt sitzt. Also ich glaube bei mir hinge der Haussegen schief. 

Aber lass dich nicht aufhalten und mach weiter, dass wir weiterhin deinen lehrreichen Beitrag mitverfolgen können. 

Gruss Georg
 
Hallo Holger,

das mit dem Testlauf wird wohl nichts.

Am nächsten WE ist MAN-Forumstreffen in Würzburg.

Da werden ca. 40 MANler incl. Partner/in zusammen kommen.

Es ist nach Treffen bei Siegen, in der Eifel und im Westerwald das 4te Treffen.

Das ist immer eine ganz feine Sache um sich persönlich kennen zu lernen.

Gruß

Jörg
 
Hallo Georg,

meine Kinder sind schon groß (19 und 22 jahre), die erwarten keine Beschäftigungstherapie mehr von mir.

Meine Frau findet die Schrauberei super.

Den MAN wollte sie vor 4 Jahren unbedingt haben, den fand sie klasse.

Als ich ihr sagte, daß ich null Ahnung habe, sagte sie nur: das machst du schon...

Den Ritscher hat sie sich selber ausgesucht, nachdem ein MAN-Freund einen 12PS-Multitrack für seine

Frau gekauft hatte.

Sie ist auch mit Begeisterung bei dem MAN-Forumstreffen dabei und freut sich, die Leute kennen zu lernen,

die genau so verrückt sind wie ich. :-)

Ich glaube, ich habe es schon mal geschrieben: Ich bin ein Glückspilz!

Gruß

Jörg
 
Moin,
ich habe die Stößelstangen eingesetzt.

Dabei fiel mir auf, daß die Ausstoßstange nicht tief genug in den Pilzstößel eintaucht.

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Die Stößelstangen habe ich als passend für KD 12 Z bei Ebay ersteigert.
Also sollten die passen, und ein Paar sollte übrig bleiben.

Wenn ich die Muttern löse, kann ich die Eintauchtiefe so weit verändern bis es paßt?
Die Mutternsicherung ist recht robust und ich traue mich nicht, die Alustange in den
Schraubstock zu spannen.

Hat jemand von euch damit Erfahrung?

Gruß
Jörg

PS: Der Urlaub ist bewilligt
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Hi,
manchmal hilft zu Ende zu denken... Die Schraubensicherung habe ich mit dem Multidremel
weg geschnitten.

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Der Verstellbereich des Gewindes reicht leider nicht aus.
Ich überlege mir, eine lange Mutter in M14x1,5 zu besorgen.
Diese kann ich soweit abdrehen, das sie in den Pilzstößel paßt.
Der Rand zum Untergreifen des Abstellers bleibt stehen.

Als Verdrehsicherung würde ich Klebe nehmen.
Hat jemand eine bessere Idee?

Gruß
Jörg
 
.... alles zurück.... die passen eh nicht, zu kurz 
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Ich glaube, ich werde den Verkäufer bei Ebay noch mal anschreiben
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Kann man die nicht aus einer Stahlstange selber herstellen?
Oder ist Stahl zu schwer?

Gruß
Jörg
 
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass eine schwerere Stösselstange Nachteile hat. Der Motor dreht ja nicht sehr hoch, außerdem könnte man sie in Stahl dünner ausführen.

Zur Kurbelwelle: Die muss wegen der Wärmedehnung unbedingt axiales Spiel haben.

Gruß   Josef
 
Auch die Stößelstange dehnt sich bei Wärme. Und das muß unbedingt zusammenpassen.

Der Bracht in Stötten hat MWM Motorteile, die er sich vergolden läßt. Kannst aber auch mal bei Herrn Lutzenberger fragen.

Gruß

Michael
 
Moin Josef,

in meinen Umterlagensteht nichts von einen min- oder max.-Spiel der KW.

Ich habe jetzt 0,4mm gemessen. Das sollte doch genügen, wenn es keine Angaben gibt.

Bei der kurzen 1-Zylinderwelle ist die absolute Wärmedehnung ja deutlich kleiner als

bei einem 3- oder 4-Zylinder.

Ein Treckerkollege hat mich auf die Idee gebracht, aus 2 Stößelstagen eine zu machen.

Ich werde gleich mal die Lage sondieren. Eine Idee habe ich schon.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

Michael, deinen Beitrag lese ich erst jetzt.

Die Stößelstangen sind aus Alu, die dehnen sich sicher anders als Stahl.

Aus dieser Sicht wäre Stahl ja an sich besser, da er sich parallel mit dem Block dehnt.

Ich habe zu den Ritscherleuten Kontakt aufgenommen.

Ich denke, die haben die Stößelstangen noch liegen. Leider ist der "Lagerist" im Urlaub.
Die Idee, aus den 4 Stößelstangen 2 zu machen, gefällt mir gut, weil ich so die gehärteten Enden

wieder verwenden kann.
Ich muß mir nur etwas für die Verbindung der Stangen ausdenken.

Zuerst habe ich Maß genommen.

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Mein Vorhaben ist, 2 Stangen so auf Länge zu sägen, das sich die erforderliche Länge ergibt.
Als Verbindung will ich eine Alu-Buchse aufschrumpfen.

Ich fange mit der Einlaßseite an, die ist einfacher.
Bei der Auslaßseite kommt noch das Problem mit dem Dekompressionshebel dazu.

Mal sehen, wie das hinhaut.

Gruß
Jörg
 
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