Neues im Hause Lef.

Hallo, der erste Schritt ist getan.

Die Stange hat einen Durchmesser von 10,1mm
So hatte ich gehofft, mit einer 10,0mm-Bohrung eine Passung hin zu kriegen.
Zuerst habe ich das untere Ende abgedreht.

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Mit eine Alu-Reststück und der abgetrennten Stange habe ich eine Probepressung gebastelt.

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es sitzt fest.

Dann habe ich das Loch für die Buchse gebohrt.

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Danach habe ich die etwas groß ausgefallene Alustange auf 14mm runter gedreht und abgestochen.

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Die Spitze war im Tiefkühlfach, die Buchse habe ich mit dem Heißluftfön auf 500°C aufgeheizt.

Obwohl ich schnell gearbeitet habe, hat sich die Wärme so schnell auf die Spitze übertragen, daß
ich die Buchse nicht wie vorgesehen komplett aufschieben konnte.

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Auch mit dem Schraubstock war ein weiteres Aufschieben nicht möglich.
Zu viel Gewalt wollte ich aber auch nicht aufbringen, ist ja nur Alu.

Ich versuche es gleich noch einmal mit andauerndem Druck und dem Kartuschenbrenner.

Jetzt kommt die 2te Hälfte dran, dazu muß ich das genaue Ablängmaß bestimmen.

Gruß
Jörg
 
Leider war ich bei der 2ten OP auch nicht schnell genug.

ich hatte die Buchse noch etwas verkürzt und die Stange zusätzlich mit Kältespray eingesprüht,
trotzdem habe sich die Stangen nicht in der Mitte getroffen.

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Selbst mit einem Fäustling hat ich nichts getan.
Offenbar rührt sich da nix mehr.

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Als Folge ist die Stange jetzt natürlich zu lang.
Also werde ich die Spitze abdrehen.

Gruß
Jörg
 
Hallo,
die Spitze ist abgedreht.

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Die Stange paßt jetzt.

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Die Stellschrauben waren Schrott.
Ich habe erst einmal einfache 8.8-M8-Schrauben eingedreht.

Mal sehen, was ich dort mache.
ich versuche richtige Schrauben zu bekommen. Ansonsten werde ich 10.9er besorgen und
abrunden und mit den Ölbohrungen versehen.

Gruß
Jörg
 
Moin,
heute ging es mit der Stößelstange für das Auslaßventil weiter.

Dort gab es zusätzlich zur Verlängerung das Problem, daß das Gewinde für die
Justiertmuttern für die Dekompression zu tief saßen.

Dort habe ich so etwas wie eine Partonenhülse mit durchgehendem 2mm-Loch
für die Schmierung gedreht.

Die habe ich auf die bestehende Spitze aufgeklebt.

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Bei der Verbindungshülse mußte ich einen Absatz für möglichen Platzbedarf der Justiermutter drehen.
Die Hülse habe ich dieses mal nicht so lang ausgeführt.

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Damit ich die Justierung sauber durchführen kann, muß der ZK montiert werden.

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Um die KZ-Muttern richtig (160Nm) fest zu ziehen, habe ich den Block auf den Boden gestellt.
Auf dem Werktisch hätte ich den nie fixiert bekommen. Bzw. ich hätte den Tisch gedreht.

Letzte Woche konnte ich den Block noch heben. Das ist nun vorbei.

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Gruß
Jörg
 
Die Stößelstangen habe ich eingebaut.

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Das Justieren der Dekompression ist eine elendige Fummelei.
Die Mutter muß so eingestellt werden, das sie bein Anheben der Stößelstange
auf die quer laufende abgeflachte Welle geschoben wird.

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Beim Abwärtsgehen der Stange hakt diese dann hinter und das Auslaßventil kann nicht komplett schließen.
Wird die Mutter zu weit unten platziert, bleibt das Ventil zu weit auf und der Kolben schlägt gegen das Ventil.

Die Dekompression brauch ich ja nur beim Ankurbeln. Das habe ich nicht vor.
Zusätzlich wird damit der Motor abgestellt.
Kann es sein, daß der Hebel in der ESP, der sich beim Betätigen des Dekompressionshebels nach oben bewegt
den ESP-Kolben vor der Nocke abhebt und so die Dieselförderung unterbrochen wird?
Weiß das jemand von euch?
Dann bräuchte ich mich mit der Mutter zum Justieren nicht rumzuärgern.

Eine Schrecksekunde hatte ich beim durchdrehen des Motors..... keine Kompression
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nicht einmal ein Zischen... Mist, was ist denn jetzt schon wieder? 
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Nach einer Millisekunde des Nachdenkens war es klar: Ohne Verschluß an der Düse und der Glühkerze hat der Motor genug
Freiheit zum Atmen..... Puuuuh.

Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,

du hast ja ne Menge geschaft die Tage !

Dir bleibt auch wirklich nichts erspart ... ( jetzt die Stößel )

Ich denke das hast du gut gelöst.

Wie die Pumpe beim abstellen auf 0 - Förderung geht weiß ich nicht, da war ich noch nie drann.

Auf alle Fälle schnellt der Abstellhebel nach oben beim loslassen.

Auch wenn ich meinen Schlepper nicht mit einer Kurbel anlasse nutze ich den Hebel.

Meiner hat eigentlich immer lange Standzeiten bis 6 Monate.

Dann pumpe ich mit dem Absteller Diesel vor - 3 schnelle Hübe bis nach unten ( man kann das einspritzen hören )

ca 30 % Gas am Handhebel einstellen

Dann vorglühen.

Ich bleibe dabei neben dem Schlepper stehen.

Dann mit dem unten festgehaltenen Absteller starten ( durchdrehen ohne Kompr. ) Der zuvor eingespritzte Diesel wird rausgedrückt,

und der Motor baut Öldruck auf. (Kontrolllampe erlischt)

Dies funktioniert selbst mit ner kleinen halb leeren Autobatterie

Dann loslassen und läuft :-) 

Standgas einstellen.

Ich finde die Art zu Starten für den Motor / Anlasser schonend und klappt Super auch bei - 15C

In einem deiner letzten Bilder vom Zylinderkopf, ist das Röhrchen für die Motorentlüftung sehen.

Anders wie beim IHC oder deinem MAN werden die Gase aus dem Motor nicht durch ein Entlüftungsrohr abgeleitet sondern durch dieses

Röhrchen unterm Ventildeckel in den Ansaugkanal angesaugt.

 

Weiter so Jörg !!!

Ich hoffe du baust dir ein provisorischen Bock für dein Motor und läst ihn an, wenn du ihn komplett hast .

Sonst müssen wir ja noch bis ins nächste Jahr waren :-(

Das kannst du uns nicht zumuten :-)

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Henry,

das Pumpen mit dem Abstellhebel stützt meine Theorie.

Wenn die Pumpe durch die Betätigung des Hebels funktioniert, sollte sie in der Dekompressionsstellung

zumindest eingeschränkt arbeiten.

Ich werde mal den Weg des Hebelsund die Nockenhöhe messen.

Dann wissen wir mehr.

Gedanken mache ich mir noch über die "Patronenhülse".

Die Spitze ist nicht gehärtet. Ich kann mir vorstellen, daß die sich schnell platt drückt.

Das Gleiche gilt für die Stößeldruckschrauben.

Ein Probelauf... mich reizt das natürlich auch.

Bis dahin ist aber auch noch einiges zu tun.

Die Verschraubungen der Einspritzleitungen sind teilweise übel verrottet, ob alle Öl und Dieselleitungen vorhanden sind,

muß sich erst noch zeigen. Den Anlasser muß ich noch testen, und, und, und.

Also.....weitermachen.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

zu den gehärteten Spitzen : wenn die Stößelstange sich verkürzt sollte doch das Ventilspiel sich erhöhen richtig ?

Ein höheres Ventilspiel kannst du dann ja hören (tickern)

Also was soll passieren - nix :-)

Weitermachen !!!

 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Moin Henry,

Sorgen mach ich mir auch nicht.

Ich werde die auf jeden Fall ausprobieren, auch wenn ich von den Ritscherleuten günstigen Ersatz kriegen kann.

Ich denke, es wird hier nicht viel Kollegen geben, die so etwas mal ausprobiert haben und eigene erfahrungswerte

haben.

Wenn die nach kurzer Zeit platt sind, werde ich es hier berichten, dann sind wir alle schlauer.

Am WE wird sich nichts tun.

Ich sitze gerade im Auto bei Kassel auf dem Weg zum MAN-Stammtisch in Würzburg.

Gruß

Jörg
 
Lef.:
Kann es sein, daß der Hebel in der ESP, der sich beim Betätigen des Dekompressionshebels nach oben bewegt
den ESP-Kolben vor der Nocke abhebt und so die Dieselförderung unterbrochen wird?

Hallo Jörg,

ja, die Dieselförderung wird dabei abgestellt.

 

Gruß    Josef
 
Hallo Josef,

danke für die Antwort.

Somit wäre das eine option, wenn ich die Dekompression nicht justiert bekömme.

Das Starten ohne Kompression ist allerdings für den Anlasser bestimmt schonender.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

ich denke, dass das Gegenteil der Fall ist.

Ohne Kompression muss der Anlasser das Schwungrad erst mal auf Drehzahl bringen, was Energie (Strom) kostet und schließlich den Anlasser belastet.

Ist der Motor in Ordnung, wird er beim 1. spätestens beim 2. Kompressionshub zünden und somit den Anlasser augenblicklich entlasten.

Es kostet zwar mehr Energie, den Kolben unter Kompression hochzufahren, jedoch beschleunigt die komprimierte Luft den Kolben beim Abwärtsfahren. Dieser Effekt fällt beim Durchdrehen ohne Kompression weg.

Gruß

Josef
 
Hallo Josef,

du hast recht - ein guter Motor zündet sofort bei den ersten Umdrehungen - dies spart natürlich Energie und Verschleiß vom Anlasser.

Mein alter MWM Motor ist aber nicht mehr so frisch. Gerade wenn es kalt wird und die Batterie nicht frisch geladen ist dreht er langsam los und wird dann langsam schneller, bis er zündet . :-)

Da funktioniert meine Methode in Bezug auf meinen Schlepper am besten.

Mein Ihc zündet nach den ersten 2-3 Verdichtungen, da brauch ich solche spielereien nicht.

Mal schauen wie gut der Motor von Jörg anspringt, da ist die spielerei warscheinlich auch nicht nötig.

Mein alter Schlepper mit dem 2Zylinder MWM war vor mir bei einem guten Freund von mir gelaufen.

Er hat ihn ziemlich heruntergekommen gekauft, aufgearbeitet und ca 25 Jahre benutzt.

Bei ihm und bei mir war der Motor nicht überholt worden, nicht mal die Köpfe runter.

Der hat bestimmt 20000h runter  ??? :-) 

 

 

Bei ner schwarzen Wolke gibt’s kein Regenwetter sondern es zeigt sich bald ein Neusser Schlepper

Viele Grüße Henry
 
Hallo Henry,

bin exakt deiner Meinung.

Bei einem verschlissenen  bzw. schlecht startendem Motor durch zu geringe Kompression ist ein Startvorgang durch Dekompression sinnvoll.

Es kann auch am Anlasser liegen, dass das Starten problematisch ist:  Mein Kramer K15 ( MWM KD211 ) machte mir seit etwa einem Jahr zunehmend Probleme beim Starten. Ich schob es auf eine zu geringe Kompression ( 17 und 18 bar bei kaltem Motor ), dachte schon an Überholung.

Schließlich lag das Problem beim Anlasser, eine Kohlebürste war so weit abgenutzt, dass sie an der Zuleitung aufsas. Ein neuer Satz Bürsten wirkte Wunder, nun startet der Motor  wieder ohne Probleme.

Gruß   Josef

Geändert  >>> verschissen in verschlissen
 
Hallo,
so ganz war der Schrecken mit der mangelnden Kopression noch nicht ausgestanden.

Ich habe die Öffnungen abgedichtet.

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Dann habe ich den Motor durchgedreht.... viel zu wenig Kompression.

Sch...., waren Kolben und Buchse wohl doch nicht mehr so gut.
Mein Kumpel Dennis kam gerade vorbei und meint, das Einlaßventil ist nicht dicht.
Man konnte es auch am Einlaßkanal hören.

Der Kopf sollte zwar gemacht worden sein, aber ob die Ventile eingeschliffen wurden, weiß ich nicht.
Scheinbar nicht!

Also haben wir die Ventile eingeschliffen.
Jetzt hat der eine Kompression, daß es nicht daran zu denken ist, ihn ohne Dekompression an zu lassen.

Nochmal Glück gehabt 
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Gruß
Jörg
 
Moin,
nachdem die Geschichte mit der Kompression deutlich verbessert hat, habe ich gestern
das gute Wetter genutzt um draußen Dreck und Lärm zu machen.

Ich habe das Schwungrad und das Gehäuse gereinigt und entrostet.

Das Gehäuse habe ich montiert.

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Das Schwungrad habe ich lackiert. Ich mußte mal was anmalen...
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Das Teil ist verdammt schwer, ohne Kran geht da nichts.
Leider finde ich die ausgemusterte Personenwaage nicht.
Ich schätze, das Teil hat ca. 100kg.

Gruß
Jörg
 
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