Neues im Hause Lef.

Hallo,
ich habe versucht die Nabe in die Drehbank zu spannen.
Von aussen ging das Spannen nicht, weil das Gehäuse konisch ist.
Von innen wollte ich es nicht spannen, weil dort das Gewinde für die Kappe ist.
Das wollte ich nicht beschädigen.

So habe ich einen Schleifstift in die Bohmaschine gespannt, und die Nabe mit sehr leichten Druck herum geführt.

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Nach dem sich ein gleichmäßiges Schleifbild gezeigt hat, habe ich die Fläche mit Knetmetall
eingestrichen, um die Lunker zu füllen.

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Nach dem Aushärten habe ich die Masse bis zum Metall weg geschliffen.

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Dadurch ist eine glatte geschlossene Oberfläche entstanden.

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Gestern hatte ich noch einen O-Ring ausprobiert, der mit in die Kühltruhe gewandert ist.
Dadurch entsteht schon ein sehr schmaler Spalt, wobei die Nabe frei dreht.

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Da stellt sich die Frage, ob das als Spritzschutz reicht, wenn man da Fett reinstreicht !??
Der Trecker wird mit Sicherheit nicht durch metertiefen Morast fahren.

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In der Wartezeit des Aushärtens habe ich auf die alten Reifen mal Luft gegeben, um zu checken, ob
die noch als Rangierräder taugen.

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Wohl eher nicht. Auf dem Bild kann man leider nicht die Blasen sehen, die sich munter beim Entweichen
der Luft bildeten. Schade, der 2te hält die Luft.

Gruß
Jörg
 
Moin,

wegen der Abdichtung Deiner Vorderradnaben würde ich mir keine Gedanken machen, das hält und funktioniert garantiert. Ich kann mich erinnern, daß auf meiner Lehrstelle am Güllewagen eine Staubkappe weg war. Damit sind wir die ganze Ernte gefahren, ohne das was passiert ist, bis der Chef das in Reparatur gegeben hat. Und dann sind da noch nicht mal neue Lager reingekommen, ich war damit nämlich seinerzeit zum Schmied um das machen zu lassen.

Grüße

Frank
 
Frank,

ich denke auch, daß da nichts passiert.

Ich werde zusehen, daß sich das Fett nicht mit dem des Lagers vermischt. Dann bleibt der

Staub und Dreck auch aussen und dringt nicht zum Lager vor.

Bei den Drehzahlen ist Fett recht ortstreu.

Gruß

Jörg
 
Moin Torsten,

die Reifen sind eh Schrott, ich hatte nur gehofft, daß sie die Luft so halten, daß ein

rangieren möglich ist. Mit den Bockrollen des gestells ist das bei dem Untergrund kaum möglich.

Wegen der Bolzen soll ich dir von Petra einen herzlichen Dank ausrichten, dem ich mich gerne anschließe.

So muß ich nicht in die Improvisationskiste greifen.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

nee brauchste nicht!

Das sollte schon was wackeres sein und so neue Bolzen verleihen "ruhige" Nächte.... !  ;)

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Torsten, keine Frage.

Die Bolzen in passender Ausführung sind allemal besser als jedes noch so gute Provisorium,

auch wenn es die Festigkeiten locker erfüllt.

Gruß

Jörg
 
Hallo Jörg,

hier nochmal die Beschreibung der Hauptanwendung des von mir gewählten Werksstoffes:

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(Quelle: http://www.dew-stahl.com/fileadmin/files/dew-stahl.com/documents/Publikationen/Werkstoffdatenblaetter/Baustahl/1.7225_1.7227_de.pdf)

Ich denke mal, dass du damit als Radbolzen Ruhe hast bis zum jüngsten Gericht.... ;)

Viel Spaß damit.... ;)

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Ja Torsten,

das denke ich auch.

Der Stahl ist bei 830-880°C und Abschrecken im Wasser härtbar.

Da Petra einen gut regelbaren Töpferofen hat, bietet es sich an, die Bolzen zu härten.

So kann die Zugfestigkeit von Ca. 700N/mm² auf bis zu 1.600N/mm² gesteigert werden.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

wir härten den zwischen 54 und 56 HRC. 

Wenn du den in Öl abschreckst bleibt innen etwas weich. (Erfahrungsbericht)

Alles andere wäre total unsinnig in Sachen Härte. (Wir können bis 66 HRC, danach kommt Hartmetall.)

Da ich im Werkzeugbau tätig bin, fehlt mir da manchmal der Bezug zur Realität....

Du wirst das Zeug lieben.

(Wenn du mal eine Probe haben willst zum Drehen, schicke ich dir noch was. Mal sehen was du dazu sagst :) .

 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Moin,

die Bolzen sind angekommen.

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Sie passen perfekt.

Jetzt bohre ich noch das Loch für die Verdrehsicherung und härte die Bolzen.

Torsten, nochmals vielen, vielen Dank!

Gruß

Jörg
 
Hallo Jürgen,

die Bolzen sind perfekt.

Ich werde sie auch nicht mehr Härten.

Ein MAN-Kollege hat mir davon abgeraten.

Durch unsachgemäßes Härten können Mikrorisse entstehen.

Der Werkstoff ist so fest genug und da ich nicht ständig die Räder wechseln werde,

ist auch nicht zu befürchten, daß die Gewinde demoliert werden.

Über Mittag habe ich die Reifen abziehen lassen.
Ich war sehr überrascht, in welchem guten Zustand die Felgen sind.

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So wenig Rost habe ich bei alten Felgen noch nie gesehen.
Der Reifenhändler war ebenfalls sehr überrascht.

Übrigens hat er mir sofort BKT vorgeschlagen, als ich ihm schilderte, wofür die Reifen gedacht sind.
Scheinbar etablieren die BKT sich immer mehr.

Gruß
Jörg
 
Hallo Leute,

einen Bolzen habe ich mit eine 3mm-Bohrung versehen, um eine Stift als Verdrehsicherung
zu positionieren.

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Das sollte als Verdrehsicherung gehen.

Gestern Abend habe ich noch angefangen die Felgen mit der Flex zu säubern.
das war aber nur von kurzer dauer, mein Mausarm hat sich venhement zurück gemeldet.

So habe ich die Felgen neben dem Sitz und den Kotflügeln ins Auto gepackt und bin zum Strahler.

Ich war total überrascht, als er sagte ich kann die Teile um 14 Uhr wieder abholen.
Das paßte gerade noch bis zum Feierabend.

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Ich habe sofort mit dem Grundieren angefangen, weil die Luft heute sehr feucht ist.
Dann kamen auch noch ein paar Regentropfen und ich mußte in die  IHC-Garage umziehen.
Der muß jetzt draußen stehen
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Nach dem Grundieren habe ich die "Laufflächen" mit Billig-Farbspray vom Restpostenmarkt
lackiert. Ich befürchtete, der eigentliche Felgenlack reicht sonst nicht mehr.

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Morgen wird lackiert.

Gruß
Jörg
 
Hallo, sieht gut aus !

Vergiss nicht die Kanten vom Felgenhorn mit dem richtigen Lack zu versehen, das ist später Sichtbereich.

Die Verdrehsicherungen der Radbolzen hättest du auch in eingebautem Zustand genau auf die Kante zwischen Bolzen und Radnarbe setzen können. Macht sich bestimmt einfacher.

Gruß Jürgen / Jogi633
 
Hallo Jürgen,

klar, die Felgenhörner bekommen ihr Farbe.

Es ist sicher nicht falsch, wenn die eine Schicht mehr bekommen. Dort rotten die Felgen am schnellsten.

Das Bohren der Löcher ist kein Problem.

Ich bohre genau an dem 18mm-Rand vorbei in den Bund.

Der Stahl läßt sich gut bohren, den Bolzen kann ich auf der Auflage der Tischbohrmaschine mit der Hand fest halten.

Gruß

Jörg
 
Halllo Jörg

Du machst ja Rießen Fortschritte, was du machst hat Hand und Fuß.

Noch eben an der Achse rum gespielt und schon sind die Felgen fast fertig.

Klase Leistung.

Aber jetzt mal was Persönliches.... Arbeitest du noch oder bist du schon Rentner !

ps. bin zur Zeit auch an meiner wieder Am Schrauben

Mfg Thomas
 
Hallo Thomas,

danke für deine Worte.

Die Radnaben sind noch nicht fertig. Ich habe die Felgen nur dazwischen geschoben, damit der Lack

viel Zeit zum Trocknen hat, bevor die Reifen aufgezogen werden.

Ich bin als Planungs-Ing. noch voll in Lohn und Brot, obwohl mir ein Vorruhestand ohne nenneswerte Abzüge gut gefallen würde. :-)

Das kann ich den jungen unter euch aber nicht antun. Die Rentenbeiträge sind schon hoch genug.

Für die nächsten 2 Wochen habe ich Urlaub, da hoffe ich viel zu schaffen.

Gruß

Jörg
 
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