Frankie0001
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- 15 August 2005
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Hallo Freunde,nach zwei mal auf Achse (einfache Strecke ca. 450 km Landstrasse) sind wir in diesem Jahr das erste mal mit dem Wohnmobil gekommen, weil ich aus gesundheitlichen Gründen keine größere Fahrten mit dem Schlepper mehr unternehmen darf. Endlich sind wir zu Hause, unser Gespann dürfte einige Kilo an Schlamm mit nach Hause genommen haben, denn das Wetter war wohl mehr als schlecht. Das ganze Gelände ist abgesoffen und mich wundert es, dass wir mit dem Wohnmobil und unserem Anhänger doch noch heil vom Gelände heruntergekommen sind. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Nordhorner Schlepperfreunden bedanken, die uns vom Gelände gezogen haben, denn aus eigener Kraft hätten wir das wohl nicht geschafft. Mit einem D-326 und einem Wohnmobil hinten dran wären wir wohl steckengeblieben.Auf den Rastplätzen wurden wir schon etwas seltsam beäugt, wenn wir uns hingestellt hatten, denn unsere Fahrzeuge stanken zum Himmel, der Morast hatte einen seltsamen Duft verströmt. Da kommt wohl heute noch eine Menge Arbeit auf mich zu, die Fahrzeuge und den Trailer zu reinigen. Aber das mache ich gerne, denn wir haben wieder einmal festgestellt, dass Schlepperfreunde zusammenhalten und alles in allem war es doch ein schönes Treffen, denn man hat gesehen, dass die IHC Fans sich durch nichts aufhalten liessen, wenn die Schlepperfreunde in Nordhorn zum Treffen mit dem Motto IHC rufen. Dann zeigen die IHC Freunde, dass sie durch nichts aufzuhalten sind. Trotz des Wetters war das Treffen gelungen, ich habe mich doch gewundert, wie mutig (oder einfach nur dumm) manche Besucher waren, denn wenn ich mir das Schuhwerk von manchen angeschaut habe, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln. So habe ich tatsächlich eine Dame gesehen, die mit Stöckelschuhen auf dem Gelände war und nun frage ich mich: Kommt Dame von Dämlichkeit? Auch waren viele Besucher zu beobachten, wie sie mutig mit Schlappen über das Gelände stapften und es grenzt an ein Wunder, dass es zu keinen oder nur wenigen Unfallopfern gekommen ist. So mancher dieser Schlappenträger musste im Schlamm seine Schlappen suchen, weil sie steckengeblieben waren und der Fuss ohne Schuh weiterlaufen wollte. Das hat bestimmt riesig Spass gemacht, mit den Händen den Sumpf abzutasten und den Schuh irgendwann zu finden. Da sind manche Spaziergänger gleich barfuss weitergelaufen und hofften, dass nicht irgendjemand seine Bierflasche im Boden entsorgen wollte. Ich bin jedenfalls in die Reste einer Flasche reingetreten und von meinem Stiefel fehlte von der Sohle gleich eine Ecke, sodass ich die Stiefel auf einem Autobahnrastplatz gleich entsorgt habe. Die Flasche habe ich übrigens ausgegraben und ich den Müll geworfen, meine Frau hat sich halb schlappgelacht, als sie gesehen hat, wie ich zurückkam. Beide Hände waren schön gebräunt und unsere beiden Hunde fanden den Duft sehr interessant. Auch jetzt muffeln die Hände trotz mehrfachen Waschen noch etwas, aber das werde ich gleich in der Badewanne ändern.Für die Hundebesitzer unter den Besuchern war das Wetter wohl eine Katastrophe, denn nur die kleinen Hunde konnten getragen werden und die größeren mussten wohl oder übel laufen. Da wird wohl ein Badetag fällig gewesen sein, auch unsere beiden Yorkies sind deswegen heute fällig.Alles in Allem war das Treffen gelungen, am Wetter war nichts zu ändern und die Nordhorner Veranstalter haben alles hervoragend gemeistert. Die Aussteller haben das Beste daraus gemacht und die Stimmung war in den Fahrerlagern auch nicht schlecht. Meine Frau und ich möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen bedanken, die zu dem Treffen beigetragen haben und werden mit Sicherheit gerne wiederkommen.Viele Grüße aus WaldhessenIlona und Frank Viele Grüsse aus Hessen
Frankie
Frankie