Moin,
nun mal langsam. Als leidgeprüfter D-Serie Besitzer weiß ich, dass dieses Schadenbild mehrere Ursachen haben kann, u. a. die O-Ringe. Hier sollte erst einmal die Fehlerquelle weiter eingegrenzt werden, bevor wie wild drauflosgeschraubt wird.
Am sinnigsten ist es, zunächst den Kopf draufzulassen, das Öl abzulassen (Ist da auch Kühlwasser drin?) und dann die Ölwannd unterwegzubauen. Dann das Kühlsystem mit Wasser auffüllen und unter Druck setzen. Dann kann man an der offenen Motorunterseite schön schauen, woher das Wasser kommt. Läuft es außen an den Buchsen runter, dürften es die O-Ringe sein. Läuft es im Bereich der Stössel, dann liegt es im Bereich der Kopfdichtung. Dann gibt es verschiedenste Möglichkeiten.
Dann sollte man den Kopf auf Planheit kontrollieren und ggf. planen lassen. Bloß, dann hat man einen planen Kopf aber vielleicht einen runden Motorblock. Das gleicht die Dichtung dann auch nicht immer aus.
Bei mir lief das Wasser im Bereich der Stössel runter und ich habe es so gelöst, dass ich die ZK-Dichtung mit einem Dichtmittel (Dirko HT von Elring) eingesetzt habe. Und hier scheiden sich nun die Geister. Bei manchen ist diese Methode völlig verpönnt (Da gehört keine Dichtmasse hin) und für manche ist es eine günstige Reparaturmethode, die aufgrund der heutigen Beschaffenheit der Dichtmittel durchaus angebracht ist, um Kosten zu sparen. Wenn er dann wieder undicht ist, hat man zwar eine Kopfdichtung versemmelt und fängt wieder an, aber es könnte ja auch halten ... Und mittlerweile kenne ich einige, bei denen der Schlepper mit dieser Methode einwandfrei läuft. Meiner gehört derzeit auch dazu.
Also, es ist noch alles zu retten. Nur ruhig bleiben und mit Überlegung die Sache angehen.
Viele Grüße
Thomas