Für den Schlepper kommt es auch darauf an, dass er einen vernünftigen Durchgang hat und das beim Pflügen die Geometrie, bzw. die Schlepperpflugzuglinie erhalten bleibt.
Klar, der 90er OPAL-Leichtpflug ist hier eine Nummer zu klein. Der wäre was für Maschinen mit 4-Zylindern und was um die 90 Pferden, sowie eher leichten Böden.
Zu kleine Pflüge und deine Unterlenker schleifen schon fast auf dem Boden, zu große und sie hängen zu weit in der Luft.
Ideal erachte ich hier einen Durchgang von 75cm für. Für wechselnde Böden habe ich gute Erfahrungen mit dem LP-Körper von Kuhn gemacht. Die Pflüge sind sehr robust und haben ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Schwere Böden sind kein Problem.
Lemken ist einfach nur sehr hochpreisig und man muss wieder aus einer Masse an Körpern einen guten heraussuchen.
Bei Kverneland ist es der Körper 28, welcher in schwereren Böden gerne genommen wird, bei Pöttinger wäre es der Körper Nr. 46, der auch universell einsetzbar ist und eine schöne, breite Furche hinterlässt.
Gepflügt habe ich mit 1255/1455/956....jeweils mit Lemken Opal 4., bzw. 3 Scharen und Packer. Alles mit Streifenriestern, aufgrund des schwereren Bodens.
Aber ich sage zu Streifenriestern immer nur, viel Verschleiß, wenig Leistung. Ich kann dem Arbeitsbild und der Nutzbarkeit, selbst auf schweren Standorten, nicht viel abgewinnen. Ich würde immer Vollblech fahren.
Ich selbst pflüge mit einem Lemken OPAL 110, allerdings mit 70cm Durchgang. Ist ja auch nur ein 55er.

. Ein Bild extra für Ralf.....(den mit der Zange natürlich

)
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1. JohnDeere/Lanz-Treffen und Feldtage am 23./24. August 2014 in 36275 Kirchheim