Praxisfrage: Umgang mit den Hydraulikhebeln bei Regelhydraulik

Bluestar90

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Mir ist zuletzt aufgefallen das man sich sehr viel Arbeit sparen kann wenn man
die Hydraulikhebel anders benutzt.
In der Vergangenheit habe ich den Regelhebel meist in der untersten Stellung gehabt und mit dem Positionshebel die Maschine angehoben und abgesengt.
Jetzt ist mir beim Grubbern aufgefallen, das ich mit viel zu viel Arbeit mache.
Wenn man den Positionshebel auf einer Stellung hat, weis jetzt nicht mehr aus dem Kopf genau wo, kann man mit dem Regelhebel, nur durch eine geringe Bewegung die Maschine auf und ablassen. Sehr komfotabel, wie ich fande.
Wie macht ihr das? Mache ich das so falsch, wie ist das gedacht?

Gruß Matthias
PS: 624
 
Hallo Matthias,
ich habe das eine Zeit lang auch so gemacht, denke aber, dass das nicht ganz richtig ist. Mit dem inneren Hebel stellt man die Arbeitstiefe ein, der äußere dient zu Steuerung der Regelhydraulik. Man hat mir erklärt, dass man damit Druck über den Oberlenker auf die Maschine ausüben kann. Ganz genau verstanden habe ich das nicht. Hast du ein Handbuch? Darin ist das sicher beschrieben.
Grüße Jens
 
Hallo,

hab schon ewig net mehr geackert, aus der Erinnerung her funktioniert das so:

Zunächst muss der obere Bolzen an der Zugmaulbefestigung raus, der darüber liegende glaube ich auch. Damit wird der Hebel für die Regelhydraulik letztendlich frei geschaltet, also "eingeschaltet".

Nun wird der bspw. der Pflug angehängt und ausgerichtet, in Arbeitspostion gebracht.
Auf dem Feld stellt man mit dem äusseren Hebel nun die Tiefe ein, ab wann die Regelhydraulik korrigierend eingreifen soll (regeln soll).
Das heisst, Du pflügst, alles läuft prima, der Druck des Oberlenkers zum Schalter der Regelhydraulik ist gering. Nun gräbt sich der Schlepper ein. Durch das Eingraben sinkt der Schlepper im Boden ab, der Pflug bleibt zunächst konstant.
Bedingt durch das Absenken des Schleppers drückt der Oberlenker jetzt kräftig auf den Regelhydraulikschalter und hebt somit den Pflug an, der Schlepper hat es einfacher und gräbt sich aus.
Dieser Regelprozess passiert kontinuierlich, mit dem äußeren Hebel stellst Du lediglich die Höhe ein, ab wann das System eingreifen soll.
Während normalen Arbeiten, außerhalb von Ackeraktivitäten, wird die Regelhydraulik durch den oberen Befestigungsbolzen am Zugmaul abgeschaltet, sollte man auch tun.

Hab mal den Auszug aus dem Handbuch hier abgelegt:
http://www.file-upload.net/download-1658307/regelhydraulik.pdf.html

Gruß
D-322
 
Hallo Mathias

Du kannst gefahrlos den Positionshebel in der von Dir gewünsten Stellung lassen und mit dem Regelhebel ausheben. Das ergibt den Vorteil der gleichmäßigen Höheneinstellung, Du must nicht immer wieder schätzen wie die letzte Hebel-Stellung war.
Weder der Schlepper noch die Hydraulik wird dich dafür strafen

Gruß
Deering
 
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