Problem Anlasser 956

Wittgensteiner

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Hallo Leute, ich brauche mal dringend Expertenhilfe. Habe bereits die Sufu genutzt, aber für mein Problem nichts gefunden.

Seit Samstag will der Schlepper nicht mehr anspringen. Vorher war er immer sofort da. Ich dachte erst, dass die Batterie einen plötzlichen Tod gestorben sei, da er nur noch kläglich vor sich hin orgelte. Also mit den Batterien aus dem 933 und dem 633 versucht. Keine Änderung. Die Batterie vom 956 startet die beiden anderen Schlepper. Also sind alle Batterien ok. Klar, ein Sechszylinder braucht mehr Kraft, aber soviel mehr nun auch nicht. Der Anlasser (Schnelldreher) ist noch kein Jahr alt, trotzdem den alten und funktionstüchtigen Anlasser ausprobiert, NIX! Entweder er dreht gaaanz langsam oder der Magnetschalter tackert so vor sich hin. Habe dann ein neues Masseband gelegt. Zusätzlich ein neues Kabel mit neuen Klemmen vom Pluspol zum Anlasser, NIX! Dann habe ich ein 50 mm² Kabel vom Minuspol an eine der Befestigungsschrauben vom Anlasser gelegt, da ich einen Massefehler im Chassis vermutete. Wieder nix! Bin nun mit meinem Latein am Ende. Kann es sein, dass irgendwo zwischen Zündschloss und dem Steuerkabel zum Anlasser noch ein Relais sitzt, welches den Fehler verursacht? Wer weiss was?

Schönen Abend noch......
 
Hallo

Gänge raus!!!! und dann am Magnetschalter vom Anlasser die Schraube wo das kleine Steuerkabel vom Zündschloss montiert ist mit dem Pluskabel am Magnetschalter mit einem Schraubendreher überbrücken und schauen was er macht.

MfG

Alwin
 
Hallo, das habe ich auch schon versucht. ist genaus so, als wenn ich den Schlüssel drehe.
 
Kontakte im Magnetschalter verbruzzelt.

Gänge raus und zusätzlich zur der Brücke von Alwin die beiden dicken Pole (Batterieplus/Anlasserplus) am Magnetschalter mit dickem Schrauberzieher überbrücken.

Gruß +Matthes+
 
Servus Wittgensteiner,

ich hatte das selbe Problem, letztendlich lags am Zündschloß! Klemm doch mal das 50er Kabel vom Magnetschalter ab und häng an das Kabel einen Digital- Stromprüfer, dann drehst du den Zündschlüssel über Vorwärmen (2) langsam auf Starten (3), dann siehst du genau was an Volt ankommt!! Bei mir lagen auf starten (3) kurz die 13,x Volt an, danach brach die Spannung auf 2-5 Volt zusammen und wenn du dann am Zündschlüssel etwas herumspielst wirst du verm. sehen, das die Spannung rauf und runter geht, deswegen hat bei mir der Anlasser eben auch diese "ritzel- und zahnkranztötenden" Eigenschaften absolviert. Hab ein neues Zündschloß eingebaut und alles wieder konform...

Gruß

Wolfgang
 
Wenn, wie Alwin geschrieben hat, die Klemme 50 zum Batterieplus gebrückt und Wittgensteiner das auch schon erfolglos gemacht hat,

sind sämtliche Faktoren des Steuerstroms wie Zündschloß, evtl. Startrelais, Sicherheitsschalter usw. außen vor.

Dann kann es nur noch an der Haupt-Stromversorgung des Anlasserankers (im Magnetschalter) liegen.

Gruß +Matthes+
 
MMahlzeit zusammen.  Also ich habe jetzt alles nochmal versucht. Kabel vom Schlüsselschalter ganz weggelassen und kurz geschlossen. Alles wie immer. Alle ausprobierten Anlasser orgeln eine Umdrehung und verhungern dann. Es ist jetzt kein Verbraucher mehr an der Batterie.  Nur noch das Kabel zum Anlasser. Die Batterie hat im Ruhezustand laut Messgerät 12,6 Volt. Werde nachher mal messen,  was sie unter Belastung macht. Braucht der Sechszylinder denn soooo viel mehr Kraft als ein Drei- oder Vierzylinder zum Starten? Eventuell sind ja doch die Batterien zu schwach,  was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann? 
 
So, habe ihn jetzt wieder am Laufen.  Ne nagelneue Batterie hatte genug Dunst dafür. Die Batterie die drin war, schmeißt aber den 933 ohne Probleme an..

Das eigentliche Problem ist aber nicht beseitigt. Denn selbst mit der neuen Batterie hat er sich gequält. Entweder stimmt immer noch was mit dem Strom nicht,  oder das Schwungrad bzw. der Motor brauchen mehr Kraft als sonst. Der Motor läuft einwandfrei. Bin also immer noch für konstruktive Ratschläge und Erfahrungen empfänglich. 
 
Hallo Zusammen

Wie sieht denn das Massekabel/band und die Anschlüsse aus??? Hilft vlt ein Starthilfekabel von der Batterie an eine blanke Stelle??

Gruß ausm Süden

Martin
 
Sorry hab jetzt erst "ganz oben" gelesen Masse hast Du schon kontrolliert. Hatte schon mal das Problem dass der Anlasser schwer dreht weil die Buchsen hinüber waren, das hat sich auch so "angefühlt"

 
 
Moin.

Magnetschalter verbrutzelt wurde ja schon erwähnt. Ich hatte mal den Fall das nur der Magntsvchalter kaputt war. 60 Euro bei Bosch und er sprang an wie ein Neuer. Bei Pkw Startern hatte ich es schon mehrfach, dass die Lager die vorne beim Ritzel sitzen zu viel Spiel hatten. Dadurch konte sich die Welle verkanten und der Starter lief nur sehr schwer. Neue Buchse vom Freundlichen und gut war. Kosten unter 5 Mark. Ich hoffe nicht das dein Dicker irgendwo einen Fresser hat. Um das zu prüfen könntest du ihn mal an der Riemenscheibe per Hand drehen.

Gruß Jürgen
 
Hallo zusammen. Der Motor läuft einwandfrei und hat auch normale Leistung. Er sprang heute ja auch etwas quälend an. Nachdem ich heute noch mit dem Schlepper Wasser fürs Vieh gefahren hatte, sparang er heute Abend wieder nicht mehr an. Es ist immer noch so, als wäre die Batterie fertig. Die Batterie ist aber ok.

Ich werde hier noch bekloppt, was kann das bloss sein???
 
Moin. Braucht der eventuell Wasser? Ist ja ein Phänomen bei dir. Wenn über Nacht Wasser in den Brennraum läuft, muss er morgens erst einen großen Widerstand überwinden, das schafft der Starter nicht. 

Ich will es nicht hoffen, wäre aber auch eine Erklärung.

Gruß Jürgen
 
Guten Morgen. Nein,  er braucht kein Wasser,  und der Motor ist in Ordnung. Beim Anschleppen braucht er nur einen kurzen Ruck und er läuft sofort sauber rund wie ein Uhrwerk. Auch beim Fahren ist alles okay. Kein Leistungsverlust,  alles normal. 
 
Hallo Wittgensteiner der Anlasser gehört auf den Leistungsprüfstand für Anlasser bei einem guten Boschdienst. Die Betonung liegt auf guter Boschdienst und nicht auf Hinterhofwerkstatt. Dort kann man einen Belasungstest des Aggregates machen und ein klare Ansage treffen. Alles andere ist sinnloses Rumbasteln und Auprobieren und führt zu nichts.

Gruß, Dieter, der "Linksdreher".
 
Hallo Wittgensteiner,

der Dieter hat Recht, den Fehler systematisch einzugrenzen. Anlasser raus und prüfen lassen ist der erste Schritt.

Vielleicht ist dort auch ein Wackler drin der nur manchmal "zuschlägt"?

Vielleicht hast Du auch einen Kabelbruch, der sich auch nur manchmal bemerkbar macht..... .

Daher wäre die systematische  Abarbeitung möglicher Fehlerquellen am Besten.

Gruß,

Manfred
 
Hallo,

lässt sich der Motor von Hand drehen ? Wie schon oben gesagt ?

Hat der FZW ? Das hatte schon mal jemand dass die FZW blockierte, war dann mit dem Anlasser auch kaum zu starten, beim anschleppen und wenn er läuft fällt das nicht so ohne weiteres auf. 

Gruß Thomas
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Hubraum statt Spoiler
 
Mahlzeit,  da ich den Schlepper brauche,  und ich keine Zeit habe,  tagelang auf Fehlersuche zu gehen,  steht er seit gestern in der Werkstatt.  Ich werde dann hier berichten,  was war. 

Schönes Wochenende! 
 
Hallo zusammen, hatte vor kurzem ein ähnliches Problem....der 1055 tat sich beim Starten schwer, als wenn die Batterie tot wäre, kurz darauf sprang er wieder normal an. Es wurde dann schnell schlimmer und ich habe beim Bosch-Dienst im Nachbarort nachgefragt. Der gute Mann tippte gleich auf den Anlasser. Also ausgebaut und auf den Prüfstand...er funktionierte einwandfrei, doch nach dem 10. Versuch plötzlich nicht mehr. Beim ausbauen waren wohl die Kohlen nachgerutscht und hatten wieder richtig Kontakt. Also erstmal Anlasser überholen, komplett für 70,-€...seitdem schnurrt er wieder und springt sofort an...

Gruß Mike
 
Ich kann mich mikeboy nur anschliesen...

Wenn mein IHC nicht mehr so leicht anspringt... der Starter ist in 30min gereinigt (auch innen)

Wirkt oft Wunder und Zustand der Kohlen und Anker ist auch leicht zu Kontrolieren

...bevor man tagelang grübelt

MfG.
 
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