Radlager ständig defekt am Anhänger

d320 farmall

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Hallo Zusammen,

ich hab an meinem Eigenbaukipper ständig probleme mit dem linken Radlager. Zur Leidensgeschichte: Das erste Radlager ging in der Ernte kaputt, da hab ich noch an allgemeinen Verschleiß geglaubt aufgrund des Alters der Achse. Ich hab in diesem Zug dann gleich beide Seiten gewechselt. Nach kurzer Zeit (eine Fuhre Sand mit 3,2 Tonnen und 7km Fahrt) ging die linke Seite gleich wieder kaputt.

Also die Seite wieder gewechselt und nochmal im Auge behalten. Danach sah es so aus als ob es gut ist, beim Silieren hat das Lager keine Probleme gemacht. Danach wurde der Kipper eingewintert. 

Vor einer Woche hab ich ihn wieder aus derr Scheune geholt da mein Vater bei sich umbaut und seinen Bauschutt wegfahren musste. Die Fuhre hatte 2,8 Tonnen.

Nun hab ich die Woche wieder mal zur Vorsorge am Reifen gewackelt und  hatte wieder Spiel auf der linken Seite. Also Bremstrommel ab und siehe da der Käfig ist schon wieder zerfressen und die Rollen sind mir direkt bei der Demontage entgegengekommen. Rechts alles ohne Spiel und gut.

So langsam gehen mir die Ideen aus was die Ursache sein könnte, der Kipper wurde nicht überladen (Zuladung 5 Tonnen) und musste auch nicht übermäßig Kilometer machen. Wenn ich die Abstände der Lager in

der Trommel und an der Achsnabe messe stimmen sie zueinander.

Hat jemand von euch schonmal so ein Problem gehabt, ich hatte bisher noch nie Probleme mit Radlagern, das komische ist das die rechte Seite nie Probleme gemacht hat.

Wäre über Tipps dankbar.

Gruß,

Benjamin
 
Hallo Benjamin,

manchmal spinnt etwas und man versteht die Welt nicht mehr. Hast du mal geschaut, ob der Achszapfen gebogen ist, könnte das vielleicht erklären?

Habe sowas ähnliches an meinem gebremsten 1500 Kilo PKW Anhänger.

Der Anhänger hat eine Knott Achse und ist 4 Jahre alt.

Immer wenn ich ihn brauche, ist die linke Bremse fest, auch wenn er nicht mit Handbremse abgestellt wird.

Sobald er länger als 4 Wochen steht, muss ich die linke Bremse dann mit dem Gummihammer lösen.

Letzten Sommer habe ich den Anhänger mal auf die Hebebühne und die linke Seite komplett zerlegt, gereinigt, den Bowdenzug gereinigt und geschmiert. und anschliessend wieder alles zusammen gebaut.

Eine Zeit lang ging das gut, gestern hab ich ihn wieder gebraucht, wieder war die linke Bremse fest.

Komischerweise wurde die rechte Bremse noch nie angetastet, die funktioniert, wie am ersten Tag,

Gruß Schorsch
 
Hallo Schorsch,

den Achszapfen hab ich noch nicht kontrolliert, das wäre mal eine Idee, auch wie beide Seiten der Achse zueinander stehen. 

Aber es tröstet mich etwas das solche Phänomene nicht nur bei mir vorkommen, wie du geschrieben hast, das sind Sachen die man irgendwann nicht mehr versteht.

Gruß,

Benjamin
 
Hallo,

@Alwin: die Lagervorspannung mach ich wie immer, andrehen bis die mutter anliegt, und soweit anziehen das sich die scheibe vor dem Lager noch mit dem Schraubenzieher bewegen lässt. Die Abdichtung hab ich beim ersten Lagerwechsel auch getauscht, sprich die beiden Ringe hinter dem Lager am Achskörper.

@Peter: die Achse ist eigentlich schon großzügig dimensioniert, bei normaler Ladung wie Getreide usw komm ich nie über 4,5 tonnen Zuladung. Das mit ner neuen Achse hab ich auch schon überlegt, ist aber die letzte Option.

@Jürgen: Die Lager hol ich normal immer beim Winkler oder bei der Baywa, da setz ich normal nicht auf Billigprodukte. Bei den Firmen geh ich eigentlich davon aus das die Markenprodukte bzw Originalersatzteile verwenden. Die Lager vom Winkler sind ne hauseigene Marke, bei der Baywa sinds SKF Lager. 

Ich hab jetzt mal mit dem Meister von der Baywa gesprochen über mein Problem, der hat mir angeboten das er die Woche mal abends vorbeikommt und sich das Sorgenkind selber anschaut. Bin gespannt ob er was findet. Ich halt euch auf alle Fälle auf dem Laufenden.

Gruß,

Benjamin
 
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