Reparatur IHC 633A

Hallo

Kommst du denn an den Seegering ran vom Seitendeckel? Der sitz doch etwas weiter hinten und das Zahnrad sitzt ziemlich fest drauf vor allem es muß ja auch wieder drauf.

MfG

Alwin
 
Ja, zu den Betriebsstunden kann ich nur sagen, der neue Stundenzähler zeigt 2700 an.

Der vor Besitzer hat mir gesagt, die haben den Schlepper gebraucht gekauft und kurz nach dem Kauf ist der alte Stundenzähler stehen geblieben. Und laut seiner Aussage hatte er da 6000 Stunden runter.

Jetzt zu der Hohlwelle, ich könnte den Sicherungsring mit einer abgewinkelten Sicherungsringzange lösen, bleibt die Frage, wie Fest der Sitz auf der Welle ist.

Ich wollte erstmal ab warten, ob ich eine neue oder gute gebrauchte Welle auftreiben kann. Und dann werde ich mein Glück versuchen.
 
Ich habe jetzt am Wochenende mal wider etwas gebastelt.

Jetzt noch eine Frage an die Spezialisten unter euch, hat schon mal jemand so etwas gesehen?

Das ist die linke seite an dem Seitendeckel vom Getriebe.



Ich habe mich gewundert, das diese Beiden Schraubenköpfe nicht mit lackiert sind ist das Original?



Wie auf dem Bild zu sehen, sind da 2 Kugellager mit Gummi Beschichtung, die wohl das eine Zahnrad führen sollen, das eine lager ist aber schon blank geputzt.

Ich habe bemerkt, das dieses besagte Zahnrad etwa 2-3mm axiales Spiel hat. wodurch kann das kommen?
 
Jetzt nochmal um das Thema klappern im Stirnradgetriebe auf zu greifen.

Habe jetzt die Kolben und Buchsen aus dem Motorblock ausgebaut, dadurch lässt sich die Kurbelwelle natürlich auch viel leichter drehen.

Nach der Hilfe hier aus dem Forum von Alwin habe ich mir die Zahnräder nochmal genau angeschaut und dabei hauptsächlich das Rad der Einspritzpumpe.

Dabei ist mir aufgefallen, das es doch mehr Spiel hat, als gedacht, das Zahnrad lässt sich richtig hin und her kippen.

Der sitz auf der Einspritzpumpe ist ja mit Keil feder und Konus und hat daher keine Luft. Das vorhandene spiel kommt von der Welle der Einspritzpumpe.

Habe die Pumpe schon ausgebaut und gesäubert. Hat jemand Erfahrungen mit dem Bosch Service? Machen die dann die ganze Pumpe oder nur die ausgeschlagene Buchse?

Und kann evtl. jemand sagen was das kostet? Oder welche Firma das günstiger macht?

Ich habe eigentlich vor die Sache gleich noch mit zu machen, jetzt wo ich einmal alles auseinander habe.



Das ist ein Bild von dem Typenschild der Einspritzpumpe in meinem IHC 633 A.
 
Hallo,

die Sache mit den Lagern ist auf jeden Fall nicht original. Kann dir aber nicht sagen warum man sowas hineinbastelt. Irgendwie muss das Zahnrad und/oder die Welle axiales Spiel haben. Bau die Lager mal aus und schau was sich alles bewegt. Vermutlich war das Getriebe schonmal auseinander und man hat den Sprengring welcher auf der unteren Welle sich befindet und bei der Demontage zerstört wird, beim Einbau nicht wieder eingebaut. ist aber nur ne Vermutung. Berichte weiter. Interessiert mich als IHC Gelegenheitsschrauber auch sehr.

mfg Georg
 
Hallo

Das mit dem Lager ist ein Eigenbau aus welchem Grund auch immer. Mit der Pumpe ist es garnicht so einfach da es hierfür mehr oder weniger keine Teile mehr von Bosch gibt.

Ich schicke die Pumpen immer zur Firma Keitel Dieseltechnik, das sind Spezialisten in Sachen Einspritzpumpen für Schlepper und haben auch Gebrauchteile. Zu den kosten kann man erst etwas sagen wenn die Pumpe überprüft worden ist aber 500-800,-€ sind es immer. Habe gerade aktuell meine Boschpumpe von meinem DED 3 zum abdichten hin gehabt, die Pumpe wurde komplett zerlegt gereinigt und alle Dichtungen erneuert, anschließend auf dem Prüfstand eingestellt, dies hat 650,-€ gekostet

MfG

Alwin Kloppenburg
 
@ GF-IH-533

Vielen Dank für deinen Bericht! Ich habe ja sehr ähnliche Probleme bei meinem 523 der ja den gleichen Motor hat und auch schon viele Stunden. Das Klappern der Stirnräder hab ich so auch. Jetzt sitzt man drin in der Patsche, Du mehr als ich. Meiner ist noch zusammen, läuft und soll noch arbeiten. Bei deinem gibt es kein Zurück mehr, viel Erfolg!!!

Wenn man das alles zusammenrechnet was man jetzt reinsteckt fragt man sich ob man dafür nicht einen neueren besseren Schlepper bekommen hätte. Aber in der Größe gibt es fast nichts. Und gerade die Kleineren kosten ja im Moment so viel Geld.

Zu deiner Frage zur Pumpe kann ich nichts sagen, außer das hier im Forum mal jemand einen Link gepostet hat zu irgendwelchen neuen Nachbaupumpen,ich glaube aus Italien, um zu fragen ob jemand damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Was dabei raus gekommen ist weiß ich auch nicht mehr, ist länger her.

Gruß Jürgen
 
Ich war mal wider in der Werkstatt und habe weiter gemacht bei meinem Projekt.

Jetzt habe ich das Getriebe von der Kupplungsglocke getrennt.

Als nächstes wollte ich heraus finden, was es mit den beiden Kugellagern auf sich hat, die irgendwer nachträglich montiert hat. Es sieht ja so aus, als sollten sie das Linke Zahnrad seitlich führen...

Weiß jemand von euch, wie viel Spiel das zahnrad auf der Welle in axialer Richtung haben darf?

Bei mir beträgt das Spiel etwa 2mm.

Etwas spiel muss ja vorhanden sein, weil die Zahnräder sich ja bewegen und in unterschiedlicher Drehzahl auf der Welle laufen müssen und immer ein Öl Film dazwischen sein muss.

Ich habe die komplette Welle und die Zahnräder aus gebaut und mir ist nichts aufgefallen, was defekt sein könnte.

Nochmal zu dem Ausbau der Hohlwelle:

Um die Hohlwelle bei meiner Getriebeversion mit 540/1000 er Zapfwelle und ohne Reduziergetriebe demontieren zu können, muss die Kupplungsglocke vom Getriebe demontiert werden.

Erst dann kommt man an den Sicherungsring vernünftig ran und das Zahnrad, welches auf der Welle sitzt ist auf geschrumpft. Es ging nicht ohne Abzieher runter.
 
Hallo,

ich nochmal, so wie ich die Sache sehe, hast du kein WHB fürs Getriebe. Habe jetzt extra nochmal da reingeschaut, wie ich bereits schrieb, ist ein Sprengring verbaut, der das zahnrad vor axialem Verschieben sichern soll. Dieser wird, so stehts im WHB und auch aus eigener Erfahrung kenne ich das, beim Austreiben der unteren Welle zerstört. Wenn also derjenige, der diese Führungslager eingebaut hat, vorher schonmal das Getriebe auseinander hatte und beim Zusammenbau jenen besagten Sprengring nicht mehr eingesetzt hat, dann ist klar,warum das Zahnrad nun seitliches Spiel hat und er nun zwei Möglichkeiten hat: Entweder das ganze wieder auseinanderbauen und Sprengring kaufen und einbauen, oder eben irgendwie versuchen das Zahnrad mit Eigenkonstruktionen zu fixieren. Daher die Lager. Ich rate dringend bei solchen Arbeiten das WHB zu kaufen, bzw. zu studieren. Falls du keins hast, kann man die auch hier auf ihcneuss.de bestellen. Alternativ kann ich auch die entsprechenden seiten einscannen und schicken. Gib einfach Bescheid.

MfG Georg
 
Hallo, danke für deine Antwort.

Das Werkstatthandbuch habe ich.

Der Sicherungsring, den du meinst sitzt zwischen der beiden großen Zahnrädern auf der Welle und der war auch noch da, wo er hin gehört.

Ich gehe davon aus, das noch keiner vor mir das Getriebe auseinander hatte.

Das werkstatthandbuch ist eine super hilfe, da steht aber nicht, wie viel luft zwischen den Zahnrädern sein soll.
 
Hallo,

habe ja wie bereits erwähnt eine fix fertig montierte Kupplungsglocke mit Innereien liegen. Habe da auch ein Spiel am Zahnrad von ca. 2mm. Denke mal das ist normal ist. Du musst halt schauen dass wenn diese Lager weg sind, nichts im Getriebe unkontrolliert irgendwohin wandern kann. Wenn du jetzt aber schon alles raus hast, würde ich alles demontieren so wies im WHB steht und kontrollieren und dann wieder zusammenbauen. So bist du sicher, dass nicht sonst noch was kaputt ist. Vielleicht findest du dann auch den Grund, warum diese Lager eingebaut wurden.

MfG Georg
 
Hallo, 

mich würde interessieren wie die Geschichte der Einspritzpumpe ausgegangen ist und wieviel der Spaß gekostet hat.

Mein IHC533 hat nämlich das gleiche Problem, allerdings habe ich ihn noch nicht zerlegt.

Grüße Tim
 
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