Restauration IHC 856 XL

Moin,

mein Problem ist nur, dass ich nicht weiß welche der 3 Pumpenversionen ich habe.

1. Vollgas und Startmenge ziehen

2. Standgas und Startmenge ziehen

3. Automatische Startmenge

Wie kann ich das herausfinden?

Mfg Florian
 
Stimmt - Du hast ja den 856XL. Bei dem bin ich mir jetzt nicht zu 100% sicher, aber ich meine, Du hast die automatische Kaltstart-Einrichtung! Beim 856XL (ist doch der mit Turbo-Motor, oder?) läuft das meiner Erinnerung nach so, dass man zunächst den Totmacher GANZ herauszieht, ein paar Sekunden orgelt (um den Turbo mit Öl zu versorgen), dann den Totmacher wieder herein schiebt und ganz normal startet (je nach Bedarf mit oder ohne Vorglühen).

Nochwas: ich weiß nicht, wie Du den Schlepper bei Dir untergebracht hast, aber ich habe zu Hause noch einen alten 644, der im Winter auch etwas widerwillig anspringt. In der Scheune, wo er geparkt ist, liegt direkt neben ihm ein Heißluftföhn (ein normaler Föhn tut‘s sicher auch). Wenn ich den 644 starten will, stecke ich den eingeschalteten Heißluftföhn im Vorbeigehen einfach in den Ansaugkanal, steige auf den Schlepper und schon springt er an als käme er frisch aus dem Werk.
 
Der Schlepper steht bei einem Bauern unterm Abdach. Und ja es ist der dt239 Motor als ein 3,9l Turbodiesel.

Mich wundert hauptsächlich, dass ich letztes jahr im Herbst bei -8 grad keine Probleme hatte und er nach 2s orgeln da war und jetzt musst ich heute

bei 0-2grad über 10s orgeln, dass verstehle ich nicht ganz.

Mfg Florian
 
Tja, das ist von hier aus natürlich schwer zu sagen. Damit ein Motor sauber läuft, müssen viele Faktoren im Gleichgewicht sein. Und auch die einzelnen Bauteile sind für sich genommen teilweise auch schon wie komplizierte Uhrwerke, die auch bei Kleinigkeiten aus dem Takt kommen können.

Wo wir drüber gesprochen haben, kommt so nach und nach wieder einiges Wissen aus den Kellergewölben meines Hirns. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Deine Einspritzpumpe auch so ein kompliziertes Werk ist. Sie besteht selbst, wie jede Einspritzpumpe, aus mindestens zwei Baugruppen: der Pumpe (für den Dieselfluss zuständig) und dem Regler (für die exakte Menge in den unterschiedlichen Drehzahl- und Leistungsbereichen zuständig). Und Deine Einspritzpumpe hat, wenn ich mich recht entsinne, einen mechanisch-ladedruckabhängigen Regler. Du siehst also, dass es schon vor dem eigentlichen Motor kompliziert wird.

Ich muss zugeben: ich kann Dir hier leider nicht weiterhelfen, außer Dich zu ermutigen, sämtliche Gleichgewichte wieder herzustellen, oder den Heißluftföhn neben den Schlepper zu legen :-)
 
Moin,

ich habe jetzt mal einen neuen Filter bestellt und werde dabei gleich das Sieb in der Vorförderpumpe reinigen und dem Rückschlagventil nachgucken, ob es sauber ist.

Mfg Florian
 
Heute habe ich erstmal ein vernünftiges Anschlussblech gebaut, ist aber noch nicht ganz fertig.

Ein Hydraulikschlauch und die 7Poldose fehlen noch.

Hier einmal vorher nacher:

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Hi 

An die Dreipoldose habe ich auch gedacht, mir wurde aber geraten diese in der Kabine zu verbauen, weil da kein Wasser drankommen kann. Das habe ich jetzt auch so gemacht. Die Steckdose ist jetzt mit dem Schaltet für das zweiwege Ventil hinten in dem Kasten verbaut, worin auch die Sensodraulik sitzt.

Die 7 Poldose wird aber noch nach oben in das Anschlussblech verfrachtet.

Mfg Florian
 
Moin moin,

es gibt wieder ein paar Kleinigkeiten zu berichen. Ich habe einen neuen Wischerschalter eingebaut und den Wischwasserbehälter wieder richtig angeschlossen.

Dann habe ich zwischenzeitlich die richtigen Koflügelhalter aufgetrieben, die sind allerdings von einem 956Xl passen aber an sich, es kann nur sein, dass ich ein weiteres Loch in den Arm bohren muss, an

dem die Kunststoffteile befestigt werden, damit der Kotflügel näher an den Reifen rückt, da der 956Xl ja doch etwas größere Pellen hat.

Dann stand dem ganzen ja immernoch die abgerissene Schraube die man hier auf der 1. Seite sehen kann im Weg. Also mit Papa angefangen diese aus zu Bohren und weil wir das erst mit aufschweißen

versucht haben erwies sich das ausbohren schwieriger als gedacht. Nach gefühlten 100 mal Bohrer schärfen ist die Schraube jetzt ausgebohrt. Danach mussten wir allerdings ernüchtert feststellen, dass wir nur einen 14er Feingewindeschneider haben:/.

Jetzt muss ich den richtigen M14er erstmal besorgen und natürlich auch die passenden m14x50 Schrauben.

Dann habe ich noch 20l Getriebeöl 80W90 besorgt, damit ich das Öl in der Vorderachse und den Planeten wechseln kann und bei bedarf die Planeten hinten bzw. das Getriebe nachfüllen kann.

Dann kann die "harte" Arbeit kommen, fährt sich doch etwas entspannter, wenn man weiß das auf allen Einheiten genug Öl eingefüllt ist;)

Bilder folgen sobald die neuen Kotflügel montiert sind.

Gruß Florian
 
Moin moin,

Habe heute weiter Wiesengeschleppt, soweit alles gut nur 3 Sachen nicht:

1. Das Lenkorbitol tropft, mal gucken, ob es reicht die Schrauben nach zu ziehen

2. nach etwa 2h arbeiten, gingen die Gänge des rechten Hebels also Vorwärts & Rückwärts schwerer rein als am Anfang als das Getriebeöl kalt war.

3. (das was mich am meisten stört irritiert) Nachdem ich eine Mulde etwas falsch eingeschätzt habe und es ein wenig gepoltert hat, kommt von hinten links bei Schlaglöchern immer ein komisches Geräusch, konnte aber nicht lokalisieren wovon das Geräusch ist. Es ist ein sehr dumpfes und recht leises schleifen.

Morgen muss ich die restlichen Wiesen machen, gucke mal das ich das Geräusch auf Video bekomme.

Hat den vorab schon jemand Ideen zu den oben genannten Problemen?

Mfg Florian
 
Hi,

Das komische Geräusch ist beseitigt, die Schraube vom hinteren linken Kabinenlager war nicht richtig fest.

Das Lenkorbitol tropft jetz auch nicht mehr so stark, keine Ahung hatte wohl einen schlechten Tag;)

Oben gesagtes trifft auch für die Gänge zu, wobei ich da auch glaube, dass das auch etwas normal ist, da die Gänge Vorwärts und Rückwärts nicht syncronisiert sind.

habs nun auch endlich geschafft die Kotflügel zu montieren, einen der beiden muss ich aber noch nacharbeiten, da einer vorne etwas hpchsteht und der andere vorne etwas tief ist.

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Moin,

es gibt wieder neues zu berichten, der rechte Kotflügel der mit dem Gewinde probleme gemacht hat ist jetzt auch richtig fest, wir haben das Loch auf 14,4mm aufgebohrt und ein Helicoil eingesetzt, jetzt müsste das dauerhaft halten, beim Bohren ist uns aufgefallen, dass durch das aufschweißen einer Mutter das Material sehr hat geworden ist, für ein 20mm tiefes Loch mussten wir 5 mal nachschleifen, da die Bohrerschneiden abgebrochen sind.

Als weiteres Teil habe ich mir einen Hydraulischen Kat 2 Oberlenker gegönnt mit 5 bzw 6t Druck und Zugkraft, dazu ist dann auch eine passende Halterung an das Anschlussblech gekommen. Da muss ich aber den EW Anschluss weiter nach außen setzen, da ich sonst die Hy-kupplung bei angehängten Geräten durch den doch recht breiten Oberlenker platt drücke.

Wie bereits berichtet wurde der Schlepper des öteren recht war, gestern bei einer fahrt wurde er dann wieder recht schnell warm und der Kühler blieb komischerweise recht kalt.

Die Temperatur lag nach 10min Straßenfahrt schon recht hoch:

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Darauf habe ich heute das Thermostat ausgebaut und bin ohne Thermostatventil etwa 25min Straße gefahren, erst 10min warmgefahren und den Rest fast komplett nur Vollgas und seht selbst, dass Ergebniss ist eindeutig:

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"heißer" habe ich ihn nicht bekommen, auch der test mit dem Kühlerschlauch und einer Wasserflasche zum prüfen ob die ZKD heile ist war IO keinerlei Blasen.

Darauf habe ich das Ventil in einem Kochtopf aufgewärmt und Ventil öffnete erst als das Wasser angefangen hat zu sieden, also öffnet es zu spät.

Ein neus Ventil ist bestellt und wird bald verbaut.

Weiß einer eventuell welches ZF Lenkorbitol der 856Xl verbaut hat? Habe heute im alten Lager unseres Lamas ein ZF Orbitol gesehen, da meins etwas tropft und mir der Händler das günstig gibt tausche ich meins aus.

Gruß Florian
 
Hallo

Der wird nicht zu warm das ist normal der soll ja eine Betriebstemperatur erreichen und bei Belastung darf der Zeiger bis nach Rot gehen. Das Thermostat öffnet auch erst beim siedendem Wasser. Aber ein neues Thermostat ist nie verkehrt.

MfG

Alwin
 
Moin,

die Temperatur-Geschichte würde mich auch interessieren. Bei meinem sieht es ähnlich aus wie auf dem Bild mit verbautem Thermostat. Bitte berichte wie es aussieht mit neuem Thermostat. Danke
 
Hallo,

Die Temparatur ist voll ihm Rahmen. Das muss man unter schwerster Belastung prüfen, ob die auch da bleibt. Ich habe unseren 844 XL Neulich mal mit 6 tonnen im Heck einen Nachmittag gescheucht beim Erde fahren, kein Problem, kein Schalten nötig an Steigungen, auch keine hohen Temparatur Schwankungen. Die ist bei Belastung immer gut über den 2. Strich, da soll sie sein. Heiß bekommen habe ich den noch nicht, da mache ich mir keinerlei Sorgen.

Grüße Taake.

Wer sein Fahrzeug liebt, der schiebt,
Wer sein Fahrzeug ehrt, Der Fährt.
 
Hi,

kurzes Update, mit dem neuen Ventil wurde er noch wärmer, bei normaler Straßenfahrt etwa mininmal überhalb der hälfte des großen weißen Balkens:

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Handybilder und dieses Forum können sich einfach nichtt leiden;)

Kurzum ich habe nach Rücksprache mit dem Vorbesitzer, der gesagt hat, dass es normal sein, dass der Zeiger bei Volllast etwas über der Hälfte des großen weißen Bereichs ist. Darauf habe ich das alte Ventil wieder eingebaut, da dort der Durchlass für das Wasser im Durchmesser etwa 3mm größer war wieder eingebaut, so hat man etwas mehr reserven, wenn es mal richtig war ist.

Seit der letzten fahrt macht das Teil:

http://www.traktor-parts.de/index.php?id_product=9&controller=product

komische geräusche, wenn ich von der Bremse hastig runtergehe, kann man das irgendwie reinigen?

Sonst werde ich das erstmal so lassen, da ich die Druckluftanlage eh nur sehr selten nutze.

Mfg Florian
 
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