W124
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Hallo Leute,
Ich habe mir im Herbst letzten Jahres einen D320 von 1958 zugelegt. Eigentlich hätte er nur technisch auf Vordermann gebracht und gereinigt werden sollen. Doch wie das Restaurationsleben so spielt (hab das bei einigen Autos schon genauso erlebt, die ich in der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt habe) kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.
So sah er aus, als ich ihn gekauft habe:

Motor läuft und schaltet auch sehr gut.
Was mir auf Anhieb beim Besichtigen schon aufgefallen ist, ist daß er nur links bremst und das rechte Bremspedal bombenfest ist (Rad ist aber freigängig), daß er ziemlich dreckig ist und daß er (bis auf das Mähwerksgetriebe und ganz leicht die Kraftheberhydraulik) trocken ist. Einige Blechteile (wie die hinteren Kotflügel) sind nicht mehr ganz in der Form wie sie sein sollen (vor allem aber die vorderen Schutzbleche, die m.M.n. an dem Traktor eh nix verloren haben) und die Elektrik ist marode (zumindest was die Beleuchtungseinrichtungen betrifft).
Angefangen das Ding zu zerlegen und es kam immer mehr Dreck zum Vorschein. An Stellen, an denen ich ihn in keinster Weise vermutet hätte (hinter der Lenksäulenabdeckung z.B. Dreck ohne Ende - also kein Ölschlamm oder Hydraulikreste, nein ERDE! incl. Eicheln, Nüssen und was sonst noch alles!). Alles in allem hatte ich ca. 8 Mal meinen Werkstattabfalleimer (ca. 10l) voll!
Als der gröbste Dreck entfernt war, bot sich mir ein Anblick des Schreckens: teilweise garkein Lack, teilweise zig Schichten übereinander, aber in meinen Augen relativ wenig gröberer Rost.
Mittlerweile ist der Hintern des Guten bis auf den Kraftheber und die Kotflügel zerlegt, die Einzelteile entlackt und rostschutzgrundiert. Leider kann ich - Danke an meine Frau an dieser Stelle - nicht immer so viel an dem IHC machen, wie ich selber gerne würde, sonst wäre er wahrscheinlich nach den Weihnachtsfeiertagen bereits komplett (bis auf Motor und Getriebe) zerlegt und evtl sogar schon größtenteils lackierfertig.
Da wirft sich gleich ne Frage in den Weg: Hat jemand von Euch schonmal von Ölbadluftfilter auf offene Ansaugung umgebaut? Hab von einem Kumpel folgendes bekommen:



Passen tut das Ding (ist auch von einem D320), nur ob der alte Herr damit laufen will ist mir nicht ganz klar. Ich kenn das von Autos, daß manche Motoren mit solch offenen Filtern sich zwar extrem wild anhören (Thema Ansauggeräusch), eine Leistungssteigerund (weshalb früher ja viele sowas in ihre Autos eingebaut haben) habe ich - abgesehen von diversen Spezial-Airboxen - nie verzeichnen können. Bin im Netz auch noch nicht wirklich fündig geworden was soetwas betrifft und habe Bedenken, ob er damit überhaupt laufen wird.
Ich mach demnächst mal noch ein paar Fotos zum momentanen Zustand.
Grüße
Tobi
Ich habe mir im Herbst letzten Jahres einen D320 von 1958 zugelegt. Eigentlich hätte er nur technisch auf Vordermann gebracht und gereinigt werden sollen. Doch wie das Restaurationsleben so spielt (hab das bei einigen Autos schon genauso erlebt, die ich in der Vergangenheit wieder zum Leben erweckt habe) kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.
So sah er aus, als ich ihn gekauft habe:
Motor läuft und schaltet auch sehr gut.
Was mir auf Anhieb beim Besichtigen schon aufgefallen ist, ist daß er nur links bremst und das rechte Bremspedal bombenfest ist (Rad ist aber freigängig), daß er ziemlich dreckig ist und daß er (bis auf das Mähwerksgetriebe und ganz leicht die Kraftheberhydraulik) trocken ist. Einige Blechteile (wie die hinteren Kotflügel) sind nicht mehr ganz in der Form wie sie sein sollen (vor allem aber die vorderen Schutzbleche, die m.M.n. an dem Traktor eh nix verloren haben) und die Elektrik ist marode (zumindest was die Beleuchtungseinrichtungen betrifft).
Angefangen das Ding zu zerlegen und es kam immer mehr Dreck zum Vorschein. An Stellen, an denen ich ihn in keinster Weise vermutet hätte (hinter der Lenksäulenabdeckung z.B. Dreck ohne Ende - also kein Ölschlamm oder Hydraulikreste, nein ERDE! incl. Eicheln, Nüssen und was sonst noch alles!). Alles in allem hatte ich ca. 8 Mal meinen Werkstattabfalleimer (ca. 10l) voll!
Als der gröbste Dreck entfernt war, bot sich mir ein Anblick des Schreckens: teilweise garkein Lack, teilweise zig Schichten übereinander, aber in meinen Augen relativ wenig gröberer Rost.
Mittlerweile ist der Hintern des Guten bis auf den Kraftheber und die Kotflügel zerlegt, die Einzelteile entlackt und rostschutzgrundiert. Leider kann ich - Danke an meine Frau an dieser Stelle - nicht immer so viel an dem IHC machen, wie ich selber gerne würde, sonst wäre er wahrscheinlich nach den Weihnachtsfeiertagen bereits komplett (bis auf Motor und Getriebe) zerlegt und evtl sogar schon größtenteils lackierfertig.
Da wirft sich gleich ne Frage in den Weg: Hat jemand von Euch schonmal von Ölbadluftfilter auf offene Ansaugung umgebaut? Hab von einem Kumpel folgendes bekommen:
Passen tut das Ding (ist auch von einem D320), nur ob der alte Herr damit laufen will ist mir nicht ganz klar. Ich kenn das von Autos, daß manche Motoren mit solch offenen Filtern sich zwar extrem wild anhören (Thema Ansauggeräusch), eine Leistungssteigerund (weshalb früher ja viele sowas in ihre Autos eingebaut haben) habe ich - abgesehen von diversen Spezial-Airboxen - nie verzeichnen können. Bin im Netz auch noch nicht wirklich fündig geworden was soetwas betrifft und habe Bedenken, ob er damit überhaupt laufen wird.
Ich mach demnächst mal noch ein paar Fotos zum momentanen Zustand.
Grüße
Tobi