Hallo Jürgen,
hier ist eine einfache Darstellung wo die Funktion deutlich wird:
www.kfz.josefscholz.de/Gleichstrom-Lima.html
Du schaltest den Zündschalter ein (15-30), damit bekommt die Ladekontrollleuchte +12V über Klemme 15 und Minus über D+ von der Lichtmaschine --> Lampe leuchtet.
Nach dem der Motor gestartet wurde, erzeugt die Lichtmaschine an D+ die +14,4 V (ja es ist eine Differenz von 2,2V). Der Minuspol aus dem "nur Zündung ein" wird zu +14V, das Potential für die Lampe ist quasi wech.
Der Stromkreis über die Lampe dient auch als Erregerwicklung für den Lichtmaschinenanker (Welle)
Bei einer ganz entleerten Batterie bekommt man einen Benziner auch nicht mehr angeschoben, da die Restenergie zum erregen der Ankerwelle der Lichtmaschine nicht ausreicht, die Lichtmaschine kann kein Strom erzeugen, zum Anschieben gibt es keinen Zündfunken.
Bei ganz alten Lichtmaschinen etabliert sich nach ner gewissen Nutzung eine gewissen Dauermagnetismus in der Ankerwelle, dann geht das Anschieben eines Benziners wieder (Diesel ja sowieo).
Zu Deiner Situation...
Schwierig zu sagen.
Nehmen wir an Deine Batterie ist alt und schwach.
Bei der Nutzung eines Verbrauchers (Ladekontrollleuchte) bricht die Spannung schon was ein, die Erregerspannung ist ebenso schwach, die Lichtamschine arbeitet schlecht (Erregerspannung/Magnetfeld schwach)
Dann könnte ich mir vorstellen das die Lichtmaschine sich an die optimale Arbeitssituation "hoch" arbeiten muss, die Batterie braucht ein bisschen bis sie genug Energie hat.
In dieser Situation hast Du bspw. +10 V an der Batterie und +14,4V an D+, die 4,4 V könnten die Lampe zum glimmen bringen.
Aber wie gesagt, schwierig zu sagen.
Gruß
D-322