RW 4to

bigx v12

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9 November 2013
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Nachdem mein kleiner 439t schon lange im Wald allein mit Winde und oder Spalter unterwegs ist, hab Ich mich endlich dazu durchgerungen Ihm einen RW als Geschenk zu machen. (Man(n) wird ja auch nicht jünger...

Die Felgen und Gummis waren noch da, und der Rest nach und nach zusammenorganisiert.

Ziel: Rückewagen 4t inkl Kran 4,1m: mit Pendelachse, hydraulische Deichsellenkung, hydraulisch ausfahrbare Verlängerung, hydraulische Bremse sowie klappbare Beleuchtung.

Maße: Hauptrahmen: 150x100x6

          Pendelachse:  120x100x4

          Rungen: 60x3,6

          Schutzgitterrahmen: 60x40x5 + Gitter 50x50x4

          Felgen + Reifen: Mitsubishi Pajero 285/55-18 inkl Naben / Bremsscheiben

          Rungen sowie Achse Verschiebbar

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Schöne Grüße Ingo
 
Prinzipiell sieht das ja schon mal alles ganz gut aus, 

ABER bist du dir bei den Reifen ganz sicher, dass du die verwenden möchtest?

Wenn die von einem Auto sind, wie du schreibst, dann werden alle vier zusammen doch maximal 3,5 Tonnen Traglast haben, gemäß Beschreibung willst du allerdings einen 4 Tonnen Anhänger bauen, klar, ein bisschen was trägt auch der Trecker im Zugmaul, aber mir wäre das zu heikel, kannst ja mal gucken was die Reifen für eine Tragfähigkeit haben.

www.reifen.de/static/de/tipps-tricks/reifentipps/tragfaehigkeitsindex

Wäre doch schade, wenn es nachher daran scheitert.

Dominik
 
114 = 1215 kg pro Reifen

vorher schon mit einberechnet, aber trotzdem Danke für den tip
 
So Material ist wieder zugeschnitten und es kann weitergehen.

Beide Pendelachsen verschweißen, Nabenträger aufschweißen und Verstärkungsplatten aufschweißen

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Es wird Herr Wirt. 

Heute Feierabend..... Prost meine Herren
 
Hallo,

sehr interessantes Projekt. Eigentlich wie deine anderen Projekte ein wenig speziell, aber das macht sie auch so interessant.

Ich bin mal gespannt, wie du mit 4 to zurechtkommst, da ein Kran ja auch schon etwas wiegt.Aber ein Rückewagengespann mit D-Serie davor ist auf jeden Fall selten.

Frohes schaffen und guten Durst
 
Hallo

Schönes Projekt.

Nur falls der Zugelassen werden soll hab ich meine bedenken das der TÜV da mitspielt.

( Eigenbau Achse nachweis der Traglast, Bremsanlage, Zugeinrichtung  usw. )

Ich würde mich erst mal mit dem TÜV in Verbindung setzten und alles genau mit den abklären.

Wir haben da beim Bau von unseren Rückewagen ( 3 Stk. ) einiges erlebt.

Und ohne Zulassung und Versicherung würde ich mit sowas nicht auf einer öffentlichen Strasse fahren.

Wenn da was passiert kann es Richtig teuer werden.

Wenn du Grüne Nummer hast benötigst du wenigstens eine ABE da der Hänger nach März 1961 gebaut worden ist.

Bei einer Schwarzer Nummer am Traktor ist der Anzumelden wie ein PKW Anhänger.

Eine Auflaufbremse ist im LoF Betrieb ab 3 To Pflicht.

Unter 3 To darf das Gesamtgewicht nicht schwerer sein als das Zugfahrzeug.

Viele Grüße aus dem Westerwald
Thorsten
 
Rein Rechtlich gesehen ist ein RW beladen nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

Das viele so auf der Straße fahren, ist geduldet.

Er dient zum Rücken im Wald, deswegen ist eine Hydraulische Bremse auch zugelassen, weil diese als Holfsbremse dient. Auflauf und 2 Kreisbremsen sind dann Gewichtsbedingt anzubauen um den Anhänger auf der Straße zugelassen zu bekommen.

Verkehrsrechtlich muß eine Bremse ohne fremdes zutuen reagieren, (Auflauf, 1 Kreis, 2 Kreis), eine Hydraulische bediene Ich über ein Ventil separat.

Aber eine ABE ist angestrebt, genauso wie eine Hydraulische Bremse
 
Hallo Ingo,

ich habe da was gefunden. Man darf unter bestimmten Voraussetzungen mit einem beladenen RW auf öffentlichen Straßen fahren.

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Viel Spaß und Glück bei deinem vorhaben.

Hoffentlich macht der TÜV mit.

Gruß

Jörg
 
Tagwerk heute:

2te Pendelachse verschweißen und auf einer Seite schon Die Flanschlager Bohren und Gewindeschneiden

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Lef.:

TK1975:
Unter 3 To darf das Gesamtgewicht nicht schwerer sein als das Zugfahrzeug.
Viele Grüße aus dem Westerwald
Thorsten
Moin Thorsten,

wie ist das zu verstehen? ..... Meinst du ungebremst?

Dann muß das Leergewicht der Zugmaschine doppelts zGg. des Anhängers sein.

Gruß

Jörg

Hallo

Ich meine das Gewicht was im Fahrzeugbrief steht als max. Anhängelast ungebremst.

War was blöd geschrieben von mir.

Bis 3,5 Tonnen darf man auch eine Sibrazugbremse nehmen.

Gruß

Thorsten

Viele Grüße aus dem Westerwald
Thorsten
 
So es ging mal wieder weiter. Das schlimste und längste ist bald geschafft.

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Heute nochmal nen richtigen Ruck, dann Ist das schlimste am RW schon erledigt. Der rest sind dann nur noch kleinere Arbeiten.

Eine Idee kam mir beim Feierabendbierchen. An der Boogieachse ist noch ein kleines Highlight möglich, sozusagen der I-Punkt. Mal sehen obs Platztechnisch noch geht...... :-)
 
Moin Moin,

coole Sache - einen Rückewagen zu bauen, finde ich immer eine tolle Sache.

Aber bei deinem Versuch, eine Boogieachse zu bauen, bekomme ich etwas Bauchschmerzen. Die von dir eingesetzten Stehlager sind für diesen Einsatzfall überhaupt nicht geeignet; die Flanschlager ja vielleicht noch. Warum baust du das so aufwendig, und gleichzeitig doch so schwach? Das sind Gussteile - die sind für solche (dynamischen) Belastungen wie bei einem Rückwagen nicht geeignet.

Ich würde auf das ganze Kugellagergedöns verzichten; stattdessen mit dem Kreuz, das später mit dem Rahmen verbunden ist, eine Bronzelagerung schaffen, die seitlich über die Achse greift => so, wie es auch Gang und Gäbe ist. Bolzen durch, Schmiernippel dran, fertig. Einfachster Aufbau, robust, und halten wird es auch.

http://www.landtreff.de/ruckewagen-6to-fur-kleinschlepper-hr-35-ps-t66075-450.html

Gleichzeitig werden deine Chance deutlich steigen, das so was auch zugelassen wird.

Überleg dir das....

Mfg Micha
 
apemaster: Wieviele RW´s hast du schon gebaut?

Du weist aber schon das man deinem Prinzip mit Bronzebüchse rein und fertig nur auf der CNC fräse hinbekommt. Weil man nämlich sonst ganz schnell Vorspur / Nachspur / und Sturz hat, wenn man es manuell einschweißt und bohrt. 

Was bringt mir ein Anhänger der Im Hundegang hinterm Schlepper herläuft wo auch noch die Räder radieren???

Na ja . Is ja nicht bös gemeint.

So zu heute: Das schlimmste ist geschaft, Boogieachse endlich fertig. (Unlackiert)

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Moin,

ich persönlich habe bisher einen Wagen (ohne Kran) gebaut.

Eigenbau eines Holzwagens

Allerdings auch nur mit einer Achse, da ich bei meinem 4to eine Boogieachse als überflüssig angesehen habe. Ich muss auch nicht wirklich in die Bestände fahren, da das meiste Holz vorgeliefert wird. Von daher passt das so bei mir. Den Wagen als Rückewagen zu bezeichnen, wäre in diesem Fall auch nicht richtig.

******

Meine Anregung ist ja nur als Tipp gemeint; mir ist schon klar, das du ohne passende Maschinen eine solche Lagerung nicht hinbekommen wirst. Da du aber handwerklich sehr geschickt zu sein scheinst, bin ich davon ausgegangen, das zumindest in deinem näheren Umfeld auf solche Maschine+Menschen zurückgreifen kannst. Und wenn man ganz ehrlich ist - einen Samstag morgen darin investiert, und fertig ist eine gute Lagerung.

Das deine Reifen auf Dauer nicht radieren werden, halte ich für eher unwahrscheinlich. Bei den Schrauben, die dort verbaut wurden, wirst du auch immer automatisch Spiel in den Befestigungslöchern haben. Nach den ersten Einsätzen wirst du wohl schlauer sein, ob die Achsen dann immer noch an den Positionen sind, die dafür angedacht waren (in Bezug auf die Spur). Gerade Kurven auf festem Untergrund werden deiner Achse schwer zusetzen, wenn der Wagen beladen ist. Ob die Gussböcke dann halten??

Mfg Micha
 
Hallo Ingo,

hast du mal einen TÜV-ler einen Blick drauf werfen lassen?

Ich teile Michas Bedenken.

Die Achsen wirken im Gegensatz zur restlichen Konstruktion recht filigran.

Es wäre schade, wenn das tolle Projekt daran scheitert.

Gruß

Jörg
 
So Lageupdate:

Lagerbüchse ausgedreht und kleinigkeiten fertiggemacht

Zug und Deichsel verschweißt, Hauptrahmen auf fertige länge gekürzt

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