Muekschen
Bekanntes Mitglied
Mahlzeit,
wir sind noch im Zuge unseren 744AS zu überholen. Wollte euch ein wenig teilhaben lassen.
Gekauft wurde er bei der Firma Fricke mit vermutlichem Kurbelwellenlagerschaden.
So stand er bei Fricke auf dem Hof:
Naja haben uns entschlossen ihn zu erwerben und fertig zu machen.
Angekommen aufm Hof
Mit dem Transport hatte ich die Firma Sandmann- Transporte beauftrag.
Da man es sich ja nicht nehmen lässt wurde der Schlepper angeschmissen um eine erste Fehlerursache zu fällen. Es war ein sehr merkwürdiges Geräusch aus Richtung der Ölwanne.
Naja also ging es an die Arbeit.
Kühler und sonstiger störender Kram wurde demontiert und der Vorderwagen abgefahren.
So nun war der Motor erst einmal weitestgehend Freigelegt und man konnte beruhigt weiter machen. Nach dem Versuch den Motor von Hand zudrehen -leider ohne Erfolg- haben wir den Kopf demontiert samt Anbauteilen und den Motor noch vom Getriebe ab geflanscht.
Kupplung noch ab und weiter geht’s in der Reihenfolge….
Während des Ölwanne abnehmen viel uns Quasi schon die Ursache für einen vermeintlichen Lagerschaden in die Hände. Das Saug- und Druckrohr war an der Ölpumpe über den Flansch abgerissen und baumelte nur noch in der Ölwanne umher. Natürlich soll das nicht alles gewesen sein.
Während wir nun die Zahnräder passten gestellt hatten viel auf das am Einspritzpumpenzahnrad ein Zahn fehlte :/ .
Nachdem alles markiert war haben wir die Kolben demontiert.
hier fiel uns eine Pleullagerschale direkt ins Auge.
Die Lagerschale hatte sich runtergeschliffen –durch fahren ohne vorhanden Öldruck- und das sollte noch nicht alles gewesen sein.
Nachdem wir uns noch das Passende Werkzeug zusammen geschweißt hatten um die Büchsen zu ziehen –Foto folgt- ging es an den Ausbau der Kurbelwelle.
Leider hat die Lagerschale nicht nur sich selber zerstört sondern auch die Kurbelwelle in Mitleidenschaft gezogen. Also ging diese zum Motorspezi um sie schleifen zu lassen.
Leider war die Nachricht nach dem Schleifvorgang leider alles andere als Positiv.
Diagnose: Haarriss in der Kurbelwelle.
Also ging es ans Ersatzteil bestellen. Kurbelwelle, Kolben und Büchse, Mitnehmerscheibe der Kupplung, Verschleißteile und noch weiteres benötigtes Zeug wurde bestellt.
In der Zeit wo die Bestellung lief haben wir noch das Dach demontiert. Zu zweit und ohne Kran oder ähnlichem.
Hatten uns Überlegt es komplett runter zu heben und dann am Boden zu zerlegen.
An den folgenden Tagen habe ich mich mit dem eigentlichen Dach beschäftigt. Das Gute Fritzmeierverdeck mit eingezogener Plane.
Wie man sieht hat der Vorgänger einfach ein Zinkblech gekantet und darauf fest genietet da die eigentliche Folie nicht mehr vorhanden war oder defekt.
Ich hab mich entschlossen auch wenn es alles andere als gesund ist das Zinkblech –wenn es schon einmal da ist- zu nehmen und einzuschweißen. Große Sauerrei aber es konnte sich sehen lassen.
Zusätzlich noch schnell Kasten für Lautsprecher und Radio von unten ans Dach geschweißt. Aufnahmen die die RKL angeschweißt sowie Radio und Schalter für RKL /Arbeitsscheinwerfer Halter gebaut. Dazu gab es direkt ein wenig Farbe.
In der Zwischenzeit ist auch der Paketbote eingetroffen.
Also los. Zahnrad von der alten Kurbelwelle auf die Neue… Passstift noch eingeschlagen, ab zum Motorblock. Neue Büchsen eingeschlagen und die Kurbelwelle samt neuer Lagerschalen eingesetzt. Kolben erhitzt und mit dem Pleuel verbunden. Nach dem Einbau der Kolben und des Balancer samt Ölpumpe und geschweißten Saug und Druckrohr ging es an den Zylinderkopf. Eigentlich habe ich noch ein neues Saug und Druckrohr hier liegen. Allerdings passt ein Bogen davon nicht. Das passt nicht mit dem Balancer. Allein aus dem Grund wurde das Rohr geschweißt.
Da die Stößel augenscheinlich alle noch super aussahen und die Ventile ebenfalls wurden nur die Sitze der Ventile und Düsen gereinigt und neue Ventilschaftdichtungen spendiert. Allerdings muss man sagen, dass die Einspritzventile alles andere als Sauber waren. Dort fand sich ein Haufen Modder wieder. Ebenso im Ansauggehäuse ! Woher – keine Ahnung…
So da der Kopf nun fertig war, wurden noch die neue Mitnehmerscheibe (Sinta) und der Kupplungsautomat wieder montiert. Alle anderen Nebenaggregate sowie die Einspritzpumpe montiert und eingestellt. Ab mit dem Block an den Kran.
Leider ging das Anflanschen des Blocks ans Kupplungsgehäuse sehr bescheiden.
Aber auch das wurde gemeistert sodass der Vorderwagen wieder montiert werden konnte.
So nun kam noch der Kopf an die Reihe. Ebenso noch das Einstellen der Ventile. Hier haben wir Ein- und Auslass auf 30 eingestellt. Anscheinend macht man es nichtmehr so wie früher auf 25 und 30.
Jetzt wurden noch alle anderen Kleinigkeiten montiert die für einen Probelauf notwendig waren.
Und wer sagt es… Der Hobel sprang sogar super an.
Zum Erfolg gab es in der Eifel noch ein Satz Felgen W15/34, bessere Kotflügel und ein Armaturenbrett da das alte gerissen war. Anscheinen hatte da jemand keine Ahnung wie man es richtig ausbaut -.-
In den letzten Woche wurden nur noch Kleinigkeiten und ein bisschen an der Kosmetik gearbeitet.
Der Rest folgt.... Und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Gruß Sascha
wir sind noch im Zuge unseren 744AS zu überholen. Wollte euch ein wenig teilhaben lassen.
Gekauft wurde er bei der Firma Fricke mit vermutlichem Kurbelwellenlagerschaden.
So stand er bei Fricke auf dem Hof:
Naja haben uns entschlossen ihn zu erwerben und fertig zu machen.
Angekommen aufm Hof
Mit dem Transport hatte ich die Firma Sandmann- Transporte beauftrag.
Da man es sich ja nicht nehmen lässt wurde der Schlepper angeschmissen um eine erste Fehlerursache zu fällen. Es war ein sehr merkwürdiges Geräusch aus Richtung der Ölwanne.
Naja also ging es an die Arbeit.
Kühler und sonstiger störender Kram wurde demontiert und der Vorderwagen abgefahren.
So nun war der Motor erst einmal weitestgehend Freigelegt und man konnte beruhigt weiter machen. Nach dem Versuch den Motor von Hand zudrehen -leider ohne Erfolg- haben wir den Kopf demontiert samt Anbauteilen und den Motor noch vom Getriebe ab geflanscht.
Kupplung noch ab und weiter geht’s in der Reihenfolge….
Während des Ölwanne abnehmen viel uns Quasi schon die Ursache für einen vermeintlichen Lagerschaden in die Hände. Das Saug- und Druckrohr war an der Ölpumpe über den Flansch abgerissen und baumelte nur noch in der Ölwanne umher. Natürlich soll das nicht alles gewesen sein.
Während wir nun die Zahnräder passten gestellt hatten viel auf das am Einspritzpumpenzahnrad ein Zahn fehlte :/ .
Nachdem alles markiert war haben wir die Kolben demontiert.
hier fiel uns eine Pleullagerschale direkt ins Auge.
Die Lagerschale hatte sich runtergeschliffen –durch fahren ohne vorhanden Öldruck- und das sollte noch nicht alles gewesen sein.
Nachdem wir uns noch das Passende Werkzeug zusammen geschweißt hatten um die Büchsen zu ziehen –Foto folgt- ging es an den Ausbau der Kurbelwelle.
Leider hat die Lagerschale nicht nur sich selber zerstört sondern auch die Kurbelwelle in Mitleidenschaft gezogen. Also ging diese zum Motorspezi um sie schleifen zu lassen.
Leider war die Nachricht nach dem Schleifvorgang leider alles andere als Positiv.
Diagnose: Haarriss in der Kurbelwelle.
Also ging es ans Ersatzteil bestellen. Kurbelwelle, Kolben und Büchse, Mitnehmerscheibe der Kupplung, Verschleißteile und noch weiteres benötigtes Zeug wurde bestellt.
In der Zeit wo die Bestellung lief haben wir noch das Dach demontiert. Zu zweit und ohne Kran oder ähnlichem.
Hatten uns Überlegt es komplett runter zu heben und dann am Boden zu zerlegen.
An den folgenden Tagen habe ich mich mit dem eigentlichen Dach beschäftigt. Das Gute Fritzmeierverdeck mit eingezogener Plane.
Wie man sieht hat der Vorgänger einfach ein Zinkblech gekantet und darauf fest genietet da die eigentliche Folie nicht mehr vorhanden war oder defekt.
Ich hab mich entschlossen auch wenn es alles andere als gesund ist das Zinkblech –wenn es schon einmal da ist- zu nehmen und einzuschweißen. Große Sauerrei aber es konnte sich sehen lassen.
Zusätzlich noch schnell Kasten für Lautsprecher und Radio von unten ans Dach geschweißt. Aufnahmen die die RKL angeschweißt sowie Radio und Schalter für RKL /Arbeitsscheinwerfer Halter gebaut. Dazu gab es direkt ein wenig Farbe.
In der Zwischenzeit ist auch der Paketbote eingetroffen.
Also los. Zahnrad von der alten Kurbelwelle auf die Neue… Passstift noch eingeschlagen, ab zum Motorblock. Neue Büchsen eingeschlagen und die Kurbelwelle samt neuer Lagerschalen eingesetzt. Kolben erhitzt und mit dem Pleuel verbunden. Nach dem Einbau der Kolben und des Balancer samt Ölpumpe und geschweißten Saug und Druckrohr ging es an den Zylinderkopf. Eigentlich habe ich noch ein neues Saug und Druckrohr hier liegen. Allerdings passt ein Bogen davon nicht. Das passt nicht mit dem Balancer. Allein aus dem Grund wurde das Rohr geschweißt.
Da die Stößel augenscheinlich alle noch super aussahen und die Ventile ebenfalls wurden nur die Sitze der Ventile und Düsen gereinigt und neue Ventilschaftdichtungen spendiert. Allerdings muss man sagen, dass die Einspritzventile alles andere als Sauber waren. Dort fand sich ein Haufen Modder wieder. Ebenso im Ansauggehäuse ! Woher – keine Ahnung…
So da der Kopf nun fertig war, wurden noch die neue Mitnehmerscheibe (Sinta) und der Kupplungsautomat wieder montiert. Alle anderen Nebenaggregate sowie die Einspritzpumpe montiert und eingestellt. Ab mit dem Block an den Kran.
Leider ging das Anflanschen des Blocks ans Kupplungsgehäuse sehr bescheiden.
Aber auch das wurde gemeistert sodass der Vorderwagen wieder montiert werden konnte.
So nun kam noch der Kopf an die Reihe. Ebenso noch das Einstellen der Ventile. Hier haben wir Ein- und Auslass auf 30 eingestellt. Anscheinend macht man es nichtmehr so wie früher auf 25 und 30.
Jetzt wurden noch alle anderen Kleinigkeiten montiert die für einen Probelauf notwendig waren.
Und wer sagt es… Der Hobel sprang sogar super an.
Zum Erfolg gab es in der Eifel noch ein Satz Felgen W15/34, bessere Kotflügel und ein Armaturenbrett da das alte gerissen war. Anscheinen hatte da jemand keine Ahnung wie man es richtig ausbaut -.-
In den letzten Woche wurden nur noch Kleinigkeiten und ein bisschen an der Kosmetik gearbeitet.
Der Rest folgt.... Und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Gruß Sascha