Seilwindenkurs

744iger

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17 Februar 2008
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Hallo an alle Seilwindenbetreiber und die es werden wollen,

ich hatte am vergangenen Dienstag einen Seilwindenkurs der von der Berufsgenossenschaft abgehalten wurde. Der Kurs hat ca 6 Std gedauert und hatte einen theoretischen und praktischen Inhalt. Im theoretischen wurde alles über die Winde an der Winde durchgesprochen. Weiterhin ausführliches über Umlenkungen, Umlenkrollen deren Beschaffenheiten und Anwendungen, Rückeketten. Seilarten und dabei ganz interessant die Kunststoffseile überholen die Stahlseile. Kunststoffseile haben klare Vorteile zu Stahlseilen und stehen denen in der zul. Zugkraft in nichts nach.
Ein ganz interessanter Teil waren die Kräft die auf eine Winde, Seil und Schlepper wirken. Unfallverhütung war ebenfalls ein großer Schwerpunkt.
Der praktische Teil, war eine Problembaumfällung mittels Winde und das Anseilen des Baumes.
Für mich als Windebetreiber war dieser Kurs hoch interessant und lehrreich. Weiterhin ist die Problematik im Falle eines Unfalls ohne vorzeigbaren Seilwindenkurs wohl mittlerweile ein Problem für den Geschädigten bzw Unfallverursacher, so die BGS.

Zu den vielen Hersteller der Winden und deren Qualität, weil hier im Forum vielmals diskutiert, wurde auch die persönliche Meinung des Unterweisenden bekanntgegeben. Hier lag ich mit meiner Windemarke bei der richtigen Wahl. Aber ich möchte keine Werbung machen.

Ich kann einen solchen Kurs nur wärmstens empfehlen.

Gruss Markus
 
Moin Markus,

das hört sich ja mal echt interessant an.
Ich höre das zum ersten Mal das es dafür Kurse gibt.

Wo wird denn so etwas angeboten?
Gibt es so etwas auch kombiniert mit einem Sägenschein?

Gruss Jan
 
Hallo Markus

hast du für den kurs denn auch ne schriftliche Bestätigug bekommen?
Und habt ihr da auch das Seilende mit nem sogenannten Flämschen Auge
repariert?
 
ich habe den seilwindenkurs beim forst hauptstützpunkt gemacht und kann das nur empfehlen hat einen ganzen freitag gedauert mit theorie und mittags praxis

vorallem das flämische auge zu flechten ist ziemlich einfach und ein echter ersatz für die hydraulisch verpressten seile

habe mir dann später bei der arbeit eine schlagpresse für verschiedene durchmesser gemacht funktioniert klasse das teil

gruss gerd
 
Hallo

Ich habe vor zwei Jahren den Sägeschein A1, A2 und den Seilwindenschein bei der Deula gemacht. dafür sind 4 wochen Urlaub drauf gegangen, war aber echt super.

Im Moment mache ich gerade die Ausbildung zum , Fachwart/Baumwart mit Sachkundenachweiß Pflanzenschutz und den Kletterschein, das ganze beim Landratsamt/Forstamt unserer Kreisstadt. Diese Ausbildung geht 3 Jahre (Blockunterricht) die hälfte habe ich rum im Februar 2011 ist Ablschlußprüfung.

Frank
 
zu Euren Fragen,

ja es hat ein Urkunde dazu gegeben und einen Eintrag bei der Berufsgenossenschaft. Das Flämische Auge wurde auch durchgesprochen und angefertigt. Ist, wenn man weiß wie, ganz einfach.
Der Sägekurs ist in diesem Kurs nicht Bestandteil. Ich selber habe vor ein paar Jahren einen Sägekurs und Starkholzkurs separat belegt. Würde von der Zeit an einem Tag auch gar nicht machbar sein. Der Sägekurs allein ging über zwei Tage mit Theorie und Praxis. Der Starkholzkurs war im gleichen zeitlichen Rahmen.
Ja das Problem an einem solchen Kurs ist immer der freiwillige Organisator bzw Organisation. Man muß solche Kurse bei der Berufsgenossenschaft anmelden und in einer Waldbauernvereinigung, oder ein landwirtschaftlicher Betrieb sein. Für Selbwerber (Holzmacher für den privaten Gebrauch ohne landwirtschaftlichen Betrieb, oder Waldbesitzer) wird es immer schwerer an sowas kostenlos/kostengünstig zu gelangen. Kann aber von Bundesland zu Bundesland vielleicht unterschiedlich sein. Ich möchte nichts falsches weitergeben, deswegen sollte man sich vorher informieren.
Es gibt Lehrgänge der Waldbauernschule, oder der Berufsgenossenschaften
Hier das Programm 2010 der Waldbauernschule
http://www.forst.bayern.de/waldbauernschule/lehrgangsprogramm/28290/linkurl_3.pdf

In meinem Fall war das ein Lehrgang der Berufsgenossenschaft und hat mich nix gekostet. Organisiert wurde das von Landwirten aus meiner Umgebung. Neben vielen neuen Erkenntnissen und Hinweisen auf die Gefahren bei unsachgemäßer Handhabung, sind die Urkunden sehr wichtig für mich. Es ist wie beim Unfall mit dem Auto, ohne Füherschein hat man ein Problem. Deswegen darf man im Staatsforst ohne Bescheinigungen gar nicht mehr arbeiten, so ist es zumindest bei uns.

Hoffe geholfen zu haben
Gruß Markus
 
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