Sensodraulik Case 844 XL

Dicky Moe

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7 Februar 2008
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Hallo zusammen,

ich habe ein paar Fragen zur Sensodraulik von einem 844 Xl Bj. 87.

Ich habe jetzt beim Düngerstreuen feststellen müssen, das die Heckhydraulik nicht mehr richtig einstellbar ist.Normalerweise konnte ich die Position übe den rechten Einstellhebel belibig einstellen oder mit dem inneren linken Hebel kompl. ausheben, absenken auf den voreingestellten Wert oder kompl. absenken. Die Lage bzw Zugkraftempfindlichkeit war über den Drehknopf einstellbar. Ich denke das ist der Sollzustand und bei allen so.

Aktuell kann ich die Unterlenker nur  absenken wenn der Drehknopf der Zugwiderstandsregelung kompl. auf Zugregelung gestellt ist. In Lageposition heben die Unterlenker bis zur oberen Endposition an (auch wenn die beiden Hebel kompl. unten sind !!). 

Das war das erste was mir aufgefallen ist und was ich nicht verstehe ! Desweiteren ist mir später aufgefallen, das am äußerer Hebel (dort wo die Welle aus dem Ventilblock kommt) ÖL austritt.

Ich bin mir nicht sicher ob die beiden Punkte miteinder zu tun haben. Gefühlt würde ich sagen das erst die Regelprobleme erst da waren und erst als ich alle möglichen Einstellvarianten ausprobiert habe, die Undichtigkeit dazugekommen ist.

Heute habe ich das Ventil schon mal freigelegt komme jetzt aber nicht weiter. Ich habe den aüßeren Hebel markiert und demontiert und eine Art Abstreifring herausgenommen (meienr Meinung nach kann das aber kein Dichtring sein!?

Wie muss man diese Welle abdichten ? Und wozu ist die Sechskantschraube in der Welle ? Hat evtl jemand eine Explosionszeichnung?

Es wäre auch toll wenn mir jemand etwas zu den Regelproblem schreiben könnte. Für mich muß das doch an liegen oder?

Ich bin für jede Hilfe dankbar!

MfG
 
Hallo

Die Sensohydraulik ist nichts für einen Laien da mußt du dir einen suchen der die Anlage kennt.

MfG

Alwin
 
Hallo

zum abdichten des Sollwertventils muss du es ausbauen. Von unten eine Schraube lösen, die auf die Welle drückt damit sie nicht zu leicht geht. Die Umdrehungen der Welle zählen und rausdrehen es ist ein O Ring zur Abdichtung montiert. Den erneuern und wieder montieren. 

Das ist aber nicht dein Problem für dein Problem am Hubwerk. 

Als erstes wie ist es mit deiner Heckbetätigung wo steht das Handrad und stimmt die Einstellung. 

Und hattest du die Anlage geöffnet, die Leitungen oder Schläuche meinte ich damit,

Hattest du den Schlepper getrennt? Diese Problem ist meistens Verschmutzung im Regelsreuergerät. 

Gruss aus dem Norden 
 
Hallo,

danke für die Rückmeldungen!

Insbesonders die Tipps von "der Magnum" helfen mir schon etwas weiter!

Das mit der Schraube von unten schaue ich mir morgen genau an. Sie ist mir so nicht aufgefallen. Wofür ist den die Schraube in der Welle selbst (Schlüsselweite 8 ca.)

Mit der Verschmutzung könnter evtl. etwas dran sein. Ich hatte das System der Heckhydraulik zwar nicht auf aber letzten Sommer hat er ein neues Steuerventil für einen Frontlader bekommen und das ist davor geschaltet (Druckweiterführung). Ich versuche bei allen Hydraulikdingen zwar immer besonders sauber zu arbeiten aber man weiß ja nie, zumal der Lader auch gebraucht war.

Wenn es wirklich an Verschnutzung liegen sollte, wie reinigt man das Ventil an besten (ausbauen und mit Diesel durchspühlen ?)

Wäre schön wenn ihr noch ein paar Tipps auf Lager hättet!

Danke!
 
Hallo 

die Schraube auf derWelle ist zum einstellen. Wenn wirklich dreck in der Anlage ist must das Regelsteuergerät raus und das hintere Teil abgebaut, zerlegt und gereinigt werden. 

Aber schau trotzdem nach Deiner Heck Betätigung 

Gruß aus dem Norden 
 
entscheident für jegliche Funktion ist die korrekte Grundeinstellung der Heckbetätigung, schickst du PM mit Fax Nr..... kriegst du...

Frank
 
Hallo zusammen,

ich wollte kurz über den aktuellen Stand berichten.

1. Undichtigkeit am Arbeitshebel: Das Thema habe ich heute erledigt. War nicht so eine große Sache. Sollwertgeber (so nennen Case das Bedienteil rechts neben dem Sitz) demontiert (vorher Leitungen beschriftet!). Unter dem Ventil eine Schraube gelöst. Ich habe irgendwo gelesen das man die Umdrehungen zählen soll da die Schraube unter dem Ventil die Bedienkraft reguliert. Wenn diese demontiert ist, kann man die Welle auf, auf der der Hebel montiert ist herausschrauben ! Auch hier würde ich die Umdrehungen zählen oder besser noch irgend ein Abstand zum Ventil messen. So weiß man später wie tief man sie wieder einschrauben muß. Dann kann man den Ohring wechseln und alles wieder zusammensetzen.

2. Hubwerk lässt sich nich mehr wie gewohnt einstellen: Bei der unter 1. beschriebenen Aktion habe ich natürlich geprüft ob hier etwas verschmutzt ist oder irgend ein anderer Defekt zu erkennen ist. Leider war da aber nichts und als ich alles wieder zusammen hatte, war der Fehler exakt so wie vor der Abdichtung.-> Sollwertgeber ist also für mich i.O.

Da mich die ganze Sache nervt und ich den Schlepper eigentlich brauche bin gestern auch zu meinem LAMA gefahren und habe ihn gefragt. Wie der Zufall es will hat er seine Meisterprüfung über die Sensodraulik geschrieben und hatte eine alte Unterlage von einem Case-Händler die ein paar Kniffe erklärt. Ich habe die heute bereits eingescannt und als PDF auf den Rechner. Wenn ich jetzt noch wüsste wie ich hier ein PDF anhängen kann würde ich das gerne Teilen!

Aus dieser Unterlage geht hervor das es eigentlich 4 Ursachen geben kann:

1. Sollwertgeber -> bereits geprüft i.O.

2. Kotflügelbedienung -> Habe ich auch heute geprüft (alles sauber, schieber lässt sich bewegen) i.O.

3. Unter dem Getriebe gibt es ein Hydraulikventil welches von dem Unterlenkerbiegestab betätigt wird. In der Unterlage steht handschriftlich, dass sich hier eine 0,8 mm Drossel befindet die sehr empfindlich auf verschmutzungen reagiert !!

Das ist jetzt meine nächste Hoffnung aber ich trau mich noch nicht richtig daran und wollte fragen, wer hier schon mal dran geschraubt hat? Muß ich vorher das Hydrauliköl ablassen oder sogar das Getriebeöl obwohl die ja eigentlich getrennt sind? Wenn mir hier jemand Tipps geben kann wäre das super. Angeblich soll die Drossel in einem der Leitungsanschlüsse liegen (ich meine in der die nach hinten raus geht).

4. Die Vierte Möglichkeit ist wie "Magnum" beschrieben hat das Regelventil (im Hydraulikblock unter der Kabine) selber. Leider ist das auch die Aufwendigste und ich hoffe dort nicht ran zu müssen.

Weiterhin bin ich mir jetzt ziehmlich sicher, das die Lageregelung nicht sauber funtioniert. Stell ich den Regler auf 100 % Zugkraft kann die das Hubwerkabsenken und über den Schnellaushub steueren. Drehe ich den Knopf auf ca. 60 % kommt die Lageregelung hinzu und die Unterlenker heben sofort an. Die Kotflügelsteuerung hat aktuell keine Funktion !

Wenn sich jemand aus all diesen Infos ein Reim machen kann wäre es super wenn er sein Wissen mit mir (uns) teilt. Mir wäre Punkt 3 im Moment am wichtigsten.

@ IHC Engelbert: Ich bin bei Dir das eine korrekte Grundeinstellung wichtig ist, aber bis vor einer Woche hat alles so funktioniert wie es soll und ich habe an keiner Hydraulikkomponente rumgeschraubt!?

Danke für eure Hilfe

thorsten
 
Hallo nochmal,

heute habe ich das Regelventil von der Uterlenkerabfrage geprüft (Sitz unterm Getriebeblock). Hier ist die 0,8 mm Drossel die so empfindlich auf Verschmutzung reagiert. Um das Teil zu demontieren muß das Getriebeöl abglassen werden und die Hydraulikleitungen abgestopft.

Als ich das Teis in der Hand hatte war mir sofort klar, dass dieses Ventil nicht die Ursache ist. Diese Drossel wird nur bei Zugbeanspruchung durchströmt und ich habe ein Problem mit der Lagenregelung.

Auf jeden Fall ist das Problem noch da und habe langsam die Nase voll. Viel Schrauberei für nichts.

Wenn von euch noch etwas kommen würde wäre sehr hilfreich. Auch wenn ihr nicht selber wisst was es sein könnte, so kennt ihr doch bestimmt IHC-Experten die so einen Fall evtl. schon mal hatten.

Würde mir echt helfen !

Gruß

thorsten
 
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