Stahl für Zugpendel - welchen?

Hallo Männer, so wie Marcus es beschreibt ist die richtige Vorgehensweise in diesem Fall, alles andere ist entgegen der Legalität und kann einen pers.ruinieren.Grüße vom Paylodoc.
 
Hallo,

wie will man denn belegen das der Flachstahl des Zugpendels TÜV abgenommen ist und original vom Hersteller kommt. Die Betriebserlaubnis erlischt auch nicht.Habe auch noch nicht gesehen das der TÜV das Zugpendel kontrolliert hat. Dann kommen die Bolzen womit Presse, Heuwender usw angehangen werden. Das ist eher ein Schwachpunkt wie der Flachstahl.

Gruß Uli 
 
Goldener 353:

Hallo,

wie will man denn belegen das der Flachstahl des Zugpendels TÜV abgenommen ist und original vom Hersteller kommt. Die Betriebserlaubnis erlischt auch nicht.Habe auch noch nicht gesehen das der TÜV das Zugpendel kontrolliert hat. Dann kommen die Bolzen womit Presse, Heuwender usw angehangen werden. Das ist eher ein Schwachpunkt wie der Flachstahl.

Gruß Uli 
Ihc hat den Schlepper so abnehmen lassen. Der Hersteller haftet für seine Produkte. Wenn man selber der Hersteller ist, haftet man selber. Du kommst zum Teil aus der Haftung raus, wenn Du es abnehmen lässt und es esntsprechent der Abnahme nutzt.

Für die Abnahme brauchst Du eventuell eine Berechnung.

Rein rechtlich muß, wie beim Auto, alles abgenommen werden, was das Fahrzeug irgendwie verändert oder repariert wird.
 
Hallo Jochen,

Aus eigener Erfahrung würde ich diesen Stahl nehmen:

S 690 QL / EN 10025-6 / EN 10029

Lässt sich gerade noch so mit HSS Bohrern bearbeiten und ist extrem zäh.

Ob Du das Zugpendel dann abnehmen lässt oder nicht bleibt Dir überlassen.

Gruß,

Martin
 
523 Allrad:

Hallo Jochen,

Aus eigener Erfahrung würde ich diesen Stahl nehmen:

S 690 QL / EN 10025-6 / EN 10029

Lässt sich gerade noch so mit HSS Bohrern bearbeiten und ist extrem zäh.

Ob Du das Zugpendel dann abnehmen lässt oder nicht bleibt Dir überlassen.

Gruß,

Martin
Wiki:

Feinkornbaustahl ist eine Bezeichnung für Baustähle, die sich in ihren Eigenschaften speziell zum Schweißen eignen. Sie haben eine höhere Streckgrenze und sind durch ihr feines Korn duktiler als vergleichbare Stähle. Aufgrund des negativen Einflusses von Kohlenstoff auf die Schweißeignung eines Werkstoffes beträgt der maximale Kohlenstoffgehalt bei Feinkornbaustählen weniger als 0,2 %. Die feine Körnung im metallurgischen Gefüge wird durch Legierungselemente erreicht, deren Nitride und Carbide erst bei höheren Temperaturen in Lösung gehen. Zur Anwendung kommen Feinkornbaustähle vor allem bei hoch auf Zug beanspruchten Stahlbetonkonstruktionen, beim Bau von Kranen, Hydraulikzylindern oder anderen Schweißkonstruktionen aufgrund ihrer besonderen Schweißeignung.

http://www.unionstahl.com/de/hochfeste-stahle.html

Den Feinkornbaustahl würde ich direkt beim Hersteller anfragen, da die in der Regel nur nach Auftrag (mehere Tonnen) fertigen.

Wenn Du eine Berechnung brauchst, können wir das zusammen machen. Es gibt aber auch andere Ing. in Forum.
 
Nur weil jemand einen Lehrgang hatte qualifiziert das noch lange nicht solche Arbeiten durchzuführen!

Ich bleib dabei ! Die Unterlenker kann jeder verschweißen  Hauptsache es schaut gut aus !
 
Hallo,

wenn man den Thread genau liest, kommt man drauf, dass an dem Zugpendel überhaupt nicht geschweißt werden soll.

Also wozu dann diese Grundsatz Diskussion hier wg. Schweißer Prüfung.....

Es gibt wohl immer welche, die sich an alle § halten und die anderen, die einfach machen. Muss aber doch jeder für sich entscheiden, was er verantworten kann.

Schönen Abend,

Martin
 
Schon fast lustig, die Diskussion und einigermaßen rechthaberisch.

Es ging eingangs um das Material fürs Zugpendel. Das muß nur gebohrt werden.

Keine Rede von Schweißen.

Gruß +Matthes+

UUUps: Martin war schneller :-).
 
Hallo,

intressantes Thema hier.

Mich wundert nicht, das das Ding nicht hält. Es heißt nunmal Zugpendel. Nicht Stützpendel oder so.

Es soll eigentlich nur auf Zug belastet werden und nur geringfügige Stützlast. Dann kriegste es auch nicht kaputt. S355 hat eine Mindestzugfestigkeit von 520N/mm2.

Bei einer Dicke von 20mm und Breite von 60mm haben wir eine Fläche von 1200mm2.

Mal der Zugfestigkeit kommen wir auf einer Belastbarkeit von 624000N ungefähr 62400 Kg 62,4t Zugkraft.

Wie soll ein 844 den kaputt kriegen?

Ich denke es liegt eher an der Konstruktion oder Einsatzweise. Wenn das Zugpendel zu lange frei raushängt, ist es fast egal welcher Stahl es ist.

Das Ding wird immer krumm werden. Ich frage mich auch wie mit der Presse gefahren wird. Woher kommen so große Biegekräfte ,Torsionskräfte und so große Stützlasten?

????

Wenn man das Pendel als T oder Doppel T konstruiert, hält es auch.

Viele Grüße
 
Na  Ludger,

Praktiker oder doch eher Theoretiker?

Der "Flachstahl", lt. deinem Beispiel 20x60, muß aber zur Zugbolzenaufnahme, vor allem am Ende der Pendelaufnahme, durchbohrt werden.

Der Zugbolzen hat z.B. einen Durchmesser von 20mm. Verbleiben 40mm am kritischen Punkt rechnerisches "Fleisch".

Nun hat ein Zugpendel aber keine Möglichkeit des Drehbewegungsausgleichs. Also ist in der Praxis die Bohrung im Zugpendel locker 10mm größer

als der Bolzen. Verbleiben 30 mm "Fleisch". Also je 15mm links und rechts.

Nu bist du dran!

Gruß +Matthes+
 
10mm größer??

so ausgelutscht?

Und....

wären immer moch über 30t

bei dreifacher Sicherheit noch 10t

für ne presse die durchs trockene fährt.

gruß
 
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