Startprobleme bei Case833A

fra833

Mitglied
Registr.
9 Mai 2013
Beiträge
8
Hallo Miteinander,

habe erhebliche Startprobleme bei meinem Case 833A - Baujahr 1991 - Betriebsstunden 4200 h.

Die Startprobleme treten bei kalten Temperaturen auf. Wenn der Motor einmal ein paar Minuten gelaufen ist, springt er

ohne Probleme wieder an. Der Motor "orgelt" beim Starten sehr lange - auch im Sommer wenn er ca. eine Woche nicht gelaufen ist -  bis

er anspringt. Im Winter bzw. schon bei Temperaturen von 0 Grad macht die Batterie wegen der geringeren Leistungsfähigkeit +

Zähigkeit des Öls eben nach dem Startversuch schnell schlapp und nichts geht mehr; ich muss dann den Schlepper versuchen

fremd zu starten (Überbrücken); an ganz kalten Tagen geht auch da nichts mehr.

Es wurden bereits einige Reparaturen/Austausche durchgeführt. So wurde die Dieselleitung von der Handpumpe zum unteren

Tank erneuert. Ebenso ein Rückschlagventil nahe des unteren Tankes eingebaut. Darüber hinaus wurde die Handpumpe

gereinigt (Ein-/Auslassklappe) und auf Dichtigkeit (augenscheinlich) überprüft. Die Dieseltanks sind komplett bis oben hin

gefüllt; und auch da besteht das Problem.

Mir kommt es einfach vor, als ob der Motor keinen Sprit bekommt. Eine gewisse Besserung glaube ich zu erreichen wenn ich folgendes

durchführe:  1. Anpumpen mit der Handpumpe

                    2. Kurz Starten

                    3. Wieder mit der Handpumpe nachpumpen

                    4. ggf. Schritt 1 + 2 wiederholen

Da der Motor einwandfrei anspringt wenn er einmal gelaufen ist, glaubte ich bisher auch nicht, dass die Einspritzpumpe defekt ist.

Jedenfalls ich weiß jetzt nicht mehr weiter, was ich noch machen/austauschen/reparieren könnte; ich bin am Ende meiner Weisheit.

 

Gruss

  
 
Hallo,

ist da vielleicht auch Undichtigkeit im Spiel das der Junge den Diesel fallen lässt?

Einfach nochmal alle Anschlüsse und Verschraubungen (auch die Hohlschraube, Dieselfilterhalter, etc) demontieren, Kupferringe auf Verformung prüfen, bzw. besser neue einsetzen und alles wieder fest nachziehen.

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Dazu eine Frage an die Allgemeinheit:

Haben die 33er nicht auch die Mehrmenge am Abstellzug? Oder erfüllt die o.g. Handpumpe den selben oder einen ähnlichen Zweck?

 

fra833 schreibt das die Batterie schnell aufgibt bei den Startversuchen.

Es könnte möglich sein das der Anlasser deswegen deutlich zu langsam dreht. Ich hatte das bei meinem 654 auch. Neue Batterie rein und es funktionierte wieder bestens
 
Ja, auch die 33er haben die Mehrmenge beim Starten am Abstellzug.

Gute Batterie, intakte elektrische Verbindungen incl. intakter Masseverbindung usw. sind erstmal eine Grundvorrausstzung für problemloses Starten bzw. weitere Fehlersuche.

Holger
 
Hallo fra 833

Hatte ähnliches Problem mit meinen 840, wie die anderen Forumsmitglieder schon geschrieben haben scheint der orginal Starter etwas zu klein zu sein!!

Bei mir wurde die Handpumpe erneuert und in der Spritrücklaufleitung eine Rückschlagklappe (nähe des Oberen Tanks) eingebaut.

Hast du die Vorglühfunktion überprüft?? Ampere messen (ca.40A)!

Ich glühe unter 0 Grad mindestens 2min vor. Startmenge habe ich nicht, dann springt er nach ca. 3 Sekunden an.

mfG

RR22

 
 
Hallo Miteinander,

zunächst vielen Dank für Eure Beiträge.

Ich kann noch anfügen, dass ich auch eine neue Batterie 100 Ah eingebaut habe. Hinsichtlich der Dieselleitung ist nach

meiner Ansicht alles dicht; habe es mehrmals augenscheinlich überprüft/nachgezogen. Die Dieselfilter sind auch höchstens 3 Jahre alt.

Der Schlepper ist auch optisch in einem guten und gepflegten Zustand, obwohl ich ihn gebraucht bei 3200 h gekauft habe.

Wenn hier emphohlen wird, dass der Anlasser evtl. zu langsam dreht, dann reden wir doch über einen Geburtsfehler/Konstruktions-

fehler. Also so etwas wie diese Kiste, wir haben noch einen Fendt und einen MF, habe ich noch nicht erlebt und werde es auch nicht

mehr erleben, da ich nie wieder einen Case kaufen werde.

Bleibt immer noch die Frage, wie der Karren bei vollsten Tanks und eingebauten Rückschlagventil immer noch irgendwie die

Dieselsäule unterbricht; wohin kann der Diesel noch fließen?; wie kann er Luft bekommen?

Auch wenn ein Schnelläufer/Anlasser verbaut würde, welcher mehr Strom zieht, und der Motor keinen Sprit bekommt, dann

ist auch schnell wieder Schluss.

Also ich kann Euch sagen, bin mittllerweile so genervt von dieser Scheißkiste, dass ich ihn lieber heute als morgen zum

Teufel hauen würde.

Grüße

 
 
Hallo,

man mag es kaum glauben.... aber das Thema "ploppt" immer wieder auf.... .:-)

Also mein 833 mag bei tiefen Temperaturen auch nicht so gern anspringen wenn ich normal starte. Ich benutze aber schon unter 5°C die Startmengenfunktion, dann kommt er auf Schlag, also "top".

Dennoch glaube ich, meiner bekommt beim Anlassen zu wenig Sprit. Da es mit Startmenge (einfach den "Stop-Zug" bis zum ersten spürbaren Widerstand ziehen und dann gleichzeitig den Startknopf ziehen, ohne das Gaspedal zu betätigen) problemlos funktioniert habe ich mir nicht die Mühe gemacht weitere Ursachen zu suchen.

Dennoch, ich würde wie folgt vorgehen:

1. Holhlschraube checken, ggf. mal durchpusten (in der Bucht gibts ne komplette Leitung bis zum Filter für "kleines Geld"!) wenns das nicht ist, dann

2. Zündzeitpunkt überprüfen  siehe beigef. Beitrag!!!!

3. Anlasser checken, Massekabel, andere Kabel und vor Allem den 9V-Anker rein (Kurti (sei hiermit herzlich gergrüßt!!!!) hat schon recht. Der Anlasser muß den D-155 Motor genauso bedienen wie den D-239 des 833, und dafür ist er wohl nicht ganz optimal.

4. Wenn das alles bisher nicht mehr genutzt hat: Kompression messen.... und , ganz zum Schluß, wenn alles nix hilft: Pumpe raus, zum Bosch-Dienst, und checken lassen.... .

Dein 833 ist eigentlich ne tolle Maschine, und kann bestimmt nichts dafür wenn Dein Vorgänger da was versaubeutelt hat!

Aber jetzt lies erst mal DAS hier...

Allgemeines zum Thema "springt schlecht an"

und berichte doch mal was es war bzw. woran es lag.... .

Gruß,
Manni
 
hallo gemeinde es gibt die getriebe anlasser, habe so einen im netz preisgünstig bekommen  der ist besser wie der orginal da er kraftvoller dreht.

 mit dem alten orgelte er nur und hat sogar eine 150 ah batterie an ihre grenze gebracht

seit ich die  Kalstarteinrichtung  ziehe und 20 sec vorglühe, starte  und den abstellzug langsam zurück kommen lassen und dann kommt er auch innerhalb 3-5 sec,  so ist es zu mindestens bei meinem bei kälte

( mit dem fußgas merkst du wenn du gas gibst wenn der abstellzug nicht mehr benötigt wird da er das gas dann anniehmt)

probier es einmal viel glück 
 
@fra833:

Wenn du den los werden möchtest setz den doch unter Verkäufe rein.

Wirst sehen, der geht bestimmt schnell weg... ;)

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
fra833:

Hallo Miteinander,

zunächst vielen Dank für Eure Beiträge.

Ich kann noch anfügen, dass ich auch eine neue Batterie 100 Ah eingebaut habe. Hinsichtlich der Dieselleitung ist nach

meiner Ansicht alles dicht; habe es mehrmals augenscheinlich überprüft/nachgezogen. Die Dieselfilter sind auch höchstens 3 Jahre alt.

Der Schlepper ist auch optisch in einem guten und gepflegten Zustand, obwohl ich ihn gebraucht bei 3200 h gekauft habe.

Wenn hier emphohlen wird, dass der Anlasser evtl. zu langsam dreht, dann reden wir doch über einen Geburtsfehler/Konstruktions-

fehler. Also so etwas wie diese Kiste, wir haben noch einen Fendt und einen MF, habe ich noch nicht erlebt und werde es auch nicht

mehr erleben, da ich nie wieder einen Case kaufen werde.

Bleibt immer noch die Frage, wie der Karren bei vollsten Tanks und eingebauten Rückschlagventil immer noch irgendwie die

Dieselsäule unterbricht; wohin kann der Diesel noch fließen?; wie kann er Luft bekommen?

Auch wenn ein Schnelläufer/Anlasser verbaut würde, welcher mehr Strom zieht, und der Motor keinen Sprit bekommt, dann

ist auch schnell wieder Schluss.

Also ich kann Euch sagen, bin mittllerweile so genervt von dieser Scheißkiste, dass ich ihn lieber heute als morgen zum

Teufel hauen würde.

Grüße

 

Wechsel mal deine Dieselfilter nach 3 Jahren wird das mal nötig dann springt er auch wieder an da du warscheinlich kondenswasser in den Filtern hast

Michael Stockei
0151/11528050
Michael.Stockei@t-online.de
mst-technik.npage.de/
 
Mein 633 und auch der 940 Springen bei minusgraden nach kurzem Vorglühen immer Top an und ich habe in beiden keinen Schnelläufer mit 9Volt Anker drin

 

 

Michael Stockei
0151/11528050
Michael.Stockei@t-online.de
mst-technik.npage.de/
 
wie ist das eigentlich, wenn ich die kraftstofffilter an meinem 744 tauschen will, füllen und entlüften die sich selbst oder muss ich da irgendwas beachten?
 
Hallo,

zuerst den Dieselhahn zudrehen. (Der sitzt oben ca. 10cm nachdem die Leitung aus dem Tank kommt. Auf Mittelstellung bringen)

Dann solltest du dir ein großes Gefäß (Eimer, Auffangwanne, etc.) unter das Filterpaket stellen und die Filter rausschrauben. 

Sollten die über die Jahre sehr fest sitzen, verwende einen Filterschlüssel.

Dann die Filter rausdrehen und aufpassen, dass dir die Jauche nicht allzu sehr über die Griffel läuft.

Neue reinschrauben. (Bei der Gelegenheit, würde ich auch einmal die Hohlschraube vor dem Filterhalter rausschrauben und durchblassen mit Pressluft und den

Kupferdichtring begutachten.

Dann schraubst du alles wieder fest und drehst die beiden Schrauben auf, die direkt oberhalb der jeweiligen Filterhalterung zu sehen sind soweit raus, dass du die

mit der Hand drehen kannst. 

Jetzt öffnest du wieder den Dieselhahn und lässt die Schrauben solange Handlos, bis aus den Gewindebohrungen der Schrauben der Diesel rausdrückt.

Dann die beiden Schrauben (Entlüfterschrauben) wieder fest zudrehen.

Das sollte es eigentlich gewesen sein.

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Hallo Kollegen,

nun sind doch verschiedene Lösungsansätze, welche auch in verschiedene Richtungen gehen, in den Beiträgen.

Michael Stock z.B. schreibt - Michael vielen Dank auch nochmal für den Beitrag - , dass seine IHC/Case-Schlepper

nach Vorglühen ohne weiteres auch bei Minusgraden anspringen ohne einen 9v - Anlasser eingebaut zu haben.

Desweiteren scheint ja das Vorglühen auch nicht ungedingt die Lösung zu sein, da die mühsam erwärmte Luft

schnell weg ist, wenn er nicht gleich anspringt.

Aber ich möchte nochmals anfügen, dass er ohne weiteres anspringt, wenn er einmal -  auch kurz - und

bei kalten Temperatuen gelaufen ist; kann dann dennoch ein Problem mit Kondenswasser im Dieselfilter vorliegen? 

Ich möchte auch nochmal in Erinnerung rufen was ich in meinem Text schrieb, die Handpumpe lässt sich zunächst durchdrücken

- also keinen nenenswerten Widerstand wie bei einer vollständig gefüllten Dieselstrecke - nach  ein paar Drücker

merkt man den Widerstand der gefüllten Leitung - gestützt durch das Rückschlagventil. Bei diesen Zustand versuche

ich den Motor zu starten - jedoch ohne Erfolg. Danach betätige ich die Dieselhandpumpe nochmals und stelle fest,

dass der vorher feststellte Druck wieder nicht mehr vorhanden ist und pumpe nochmals bis wieder ein Widerstand eintritt.

Danach konnte ich bei noch nicht zu tiefen Temperaturen den Motor starten.

Aber zum Beitrag von "Manni" - vielen Dank auch besonders für Deinen ausführlichen Beitrag - bräuchte ich noch

ein paar Erläuterungen. Wo ist die "Hohlschraube" bzw. was ist konkret damit gemeint.

Außerdem ist mir das mit der Startmenge nicht ganz klar. Der Case 833A Bj. 1991 hat links den Stop-Zugknopf und rechts

den Start-Zugknopf. Ich verstehe das so, dass dieser Stop-Zugknopf bis zum ersten spürbaren Widerstand gezogen werden

sollte (zugegebenermaßen habe ich dort noch keinen abgestuften Widerstand festgestellt) und dann gleichzeitig gestartet

werden sollte.

Außerdem bist Du der festen Ansicht, dass der Anlasser gegen einen 9V Anlasser getauscht werden sollte.

D.h. der Schlepper hat doch einen Geburtsfehler.

Im Ganzen scheint es so zu sein, dass der Schlepper ohne gewisse Klimmzüge/Hilfsmaßnahmen nicht zu betreiben ist, d.h.

wie ein guter normaler Schlepper - d.h. - Aufsitzen - ggf. kurz vorglühen - starten/läuft und keine weiteren Aktionen notwendig sind.

Gruss
 
hallo

mit der startmenge startet dein schlepper automatisch da ab bj 87 ve pumpen mit automatischer startmenge eingebaut wurden vorher bei den roten musste der abstellzug zur hälfte gezogen werden !!

mfg sebastian
 
Ich denke nicht das es ein sogenanter Geburtsfehler ist ich kenne viele 33ger die im Winter gut anspringen auch ohne Hilfsmittel und Klimmzüge wie 9Volt Anlasser oder etc.

Ich denke das deiner irgendwo den Diesel fallen lässt oder wirklich was mit den Filtern nicht stimmt weil wenn du nach mehrmaligem Pumpen einen gegendruck hast und er nach dem Startversuch nicht mehr vorhanden ist kommt kein Diesel nach und wie ja bereits bekannt ist ohne SPRIT läuft der beste Motor nicht :-)

Das mit dem Filterwechsel habe ich nur geschrieben da ich es selber schonmal hatte das er im Winter nicht wollte habe dann die Filter gewechselt und er war sofort da.

Seid dem baue ich jeden 2ten Herbst bevor es kalt wird neue Filter ein ( ist ja kein großer Kostenfaktor ) und er springt auch bei kaltem Wetter top an

 

 

Michael Stockei
0151/11528050
Michael.Stockei@t-online.de
mst-technik.npage.de/
 
Das Thema "Hohlschraube" taucht oft bei älteren IHC auf!

Dahinter verbirgt sich eine nachhaltige Ansammlung von allem möglichen Dreck im Tank, weil der Schlepper z.B. über Jahrzehnte aus Fässern oder hofeigenen Tankstellen ohne viel Sorgfalt hinsichtlich Schmutz betankt wurde.

Die Hohlschraube sitzt am Tank und befestigt die abgehende Spritleitung.

Wenn sie sich richtig mit Dreck zu setzt, kommt halt kaum noch Sprit mehr nach, das meinte Case 940.

Meist kommst Du mit einem Hohlschrauben- und Leitungswechsel nicht hin, oft ist ein komplettes Ausleeren/Abpumpen des Tabks erforderlich.

Letztgenanntes geht sehr gur mit einer sehr schlank gebauten 12-V-Elektropumpe, die Du durch die Tankdeckelöffnung einführen und mit etwas Geschick und einer guten Taschenlampe an die tiefste Stelle des Tanks bugsierst, damit Du beim Abpumpen auch wirklich den allergrößten Teil des Drecks erwischst.

Danach evt. Abbau der Hohlschraube und der Leitungen, alles durchblasen und wieder zusammen bauen. Und natürlich die Filter wechseln.....

Wenn ein Schlepper wegen Dreck im Tank schlecht anspringt oder läuft, ist das sicher kein Konstruktionsfehler.

Es ist nur so, dass man bei IHC für eine Reihe unterschiedlich großer Motoren ein und den selben Anlasser verbaut hat.

Gibt es Probleme - z.B. mit fehlender Kompression oder der Spritversorgung, schlechten elekrischen Verbindungen (Massekabel) - fällt das bei den größeren Motoren schneller auf, weil die den Anlasser naturgemäß stärker fordern.

Da kann es dann sein, dass man dem Anlasser durch Einbau eines 9-Volt-Ankers so gerade mal über die Kante hilft....

Besser ist, Du löst das zugrunde liegende Problem.

Und DAS kann an sehr unterschiedlichen Stellen sitzen.

Bei Dir deutet aber in der Tat vieles auf die Spritversorgung hin!

Möglich, dass sich bei Dir die Hohlschraube (tiefste Stelle im Tank!) nach längerer Standzeit so richtig schön mit Dreck zusetzt.

Dann hast Du Startprobleme...

Läuft dann Schlepper aber erst mal, lockern die Vibrationen den Dreck ein wenig und die Brühe fließt wieder....

Fiel mir gerade so als passende Theorie zu Deinem Problem ein.....
 
Zurück
Oben Unten