Hallo,
kann viele Ursachen haben. Verschlissene Einspritzpumpe, Fehler bei den Düsen, normaler Verschleiß, Alte Kabel bzw zu geringe Kabelquerschnitte, Anlasser.
Würde erstmal schauen ob die Starterdrehzahl passt. Wenn er nur relativ langsam orgelt kannst du mal die Kontakte überprüfen, vielleicht geht die Starterbatterie auch zu weit in die Knie. Die Spannung darf glaube nicht weiter als 9V absinken während des Startens.
Dann kannst du mal die Einspritzdüsen ausbauen und abdrücken lassen.
Die kleinen 3 und 4 Zylinder springen eigentlich auch ohne die Hilfen wie Startmehrmenge oder Ansaugluft vorwärmen gut an wenn mit dem Motor alles soweit stimmt.
Aber bevor du lange orgelst kannst du natürlich besser die "eingebauten" Starthilfen nutzen.
Allerdings nicht so wie es die beiden Kollegen vor mir beschrieben haben. Wenn du den Stopzug nur halb raus ziehst , springt er mit Pech garnicht an.
Für die Startmehrmenge musst du den Stopzug bis zum ersten Anschlag ziehen. Ziehst du ein wenig weiter bist du bei Nullförderung und der Schlepper geht aus. Wenn dein Stopzug schon etwas schwergängig ist und du keinen Widerstand spüren kannst, eben vom Schlepper absteigen. Auf die Einspritzpumpe schauen und gleichzeitig von Hand den Stopzug ziehen und beobachten was an der Pumpe passiert. Dann siehst du schnell wo der erste Anschlag ist. Man kann sich dann z.B. auch mit einem weißen Edding den Draht am Amaturenbrett markieren, dann findest du die Position die nächsten male sofort wieder.
Außerdem solltest du erstmal kein Gas dabei geben. Die Motoren hatten verschiedene Einspritzpumpen verbaut, bei den einen sollte man kein Gas geben. Bei den anderen kann man Gas geben. Kannst du gut überprüfen wenn er läuft! Abstellzug zur Startmehrmenge ziehen. Wenn er anfängt unrund zu laufen und ordentlich schwarz aus dem Auspuff raucht spritzt er extra Diesel ein. Dann kannst du so auch jedes mal bei den Kaltstarts starten.
Gruß Pascal