Sturzbügel

L. Glaeser

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71672 Marbach
Hallo zusammen. Ich habe mal eine Frage bei der es in unserem Bekanntenkreis unterschiedliche Meinungen gibt.

Ich war mit meinem DED 3 beim TÜV. War an sich auch kein Problem und hat auch geklappt.

Der Traktor hat eine schwarze Nummerntafel. Da ich aber gehört habe daß ich bei schwarzer Zulassung keinen Überrollbügel für den TÜV brauche sondern nur landwirtschaftliche Betriebe wegen der Berufsgenossenschaft habe ich den Bügel weggelassen. Der Prüfer war ok und hat das nur mündlich beanstandet.

Wie verhält sich das nun? Wer kann da genaue Angaben machen?

Vielen Dank im vorraus

Gruß Klaus
 
Hallo Klaus, Schlepper ohne Bügel ist wie Auto ohne Sichheitsgurt und ohne Airbag oder Motorrad ohne Helm. Gruß Dieter, der "Linksdreher".
 
Hallo Klaus

Der Sturzbügel musste wegen der Berufsgenossenschaft bei LOF nachgerüstet werden,ist allerdings für den TÜV nicht entscheidend.

Sollte einer verbaut sein muß er,glaube ich ?,den geltenen Richtlinien entsprechen.

So ein Bügel dient allerdings der eigenen Sicherheit !!

Grüße aus dem Rheinkreis Neuss

Die Schmiede der einzig wahren IH-Schlepper

🔥 Hermann🔥
 
Moin moin,

als ich meinen D212 vor 4 Jahren bei der Vollabnahme hatte, sagt der Prüfer das ich den Überrollbügel ruhig abbauen könnte.

Da ich auch auch den Sicherheitsgedanken hatte und er mir auch beim Aufsteigen hilft (sonnst zerrt man sich immer am Lenkrad hoch)

habe ich ihn dran gelassen.

Gruß

Bernd
 
Man sollte schon genau abwägen, ob man den Überrollbügel braucht oder nicht. Zwingend vorgeschrieben ist er bei allen LoF-Tätigkeiten mit dem Schlepper unabhängig der Farbe des Kennzeichens. Das ist eine Forderung der landwirtschaftlichen Berufsgeossenschaften.

Gruß Zackie
 
Hallo. 

Danke für eure Antworten. Waren auch unterschiedlich wie in meinem Bekanntenkreis. Habe den Bügel sonst  auch immer dran, ganz klar, wegen der Sicherheit. Ich mußte aber gerade an dem Bügel was richten.

Ich wollte nur wissen ob der Prüfer recht hatte oder nicht. Den Stempel habe ich ja bekommen.

Gruß Klaus
 
Der Sicherheitsbügel wurde Ende der 1960er Jahre eingeführt, was die damals oft tödlichen Unfälle durch umgestürzte Schlepper schlagartig reduzierte. Insofern ist es auf jeden Fall besser mit Bügel drauf, egal ob schwarze oder grüne Zulassung, im Interresse der eigenen Sicherheit.

www.youtube.com/watch?v=kPt2QnKoPWM

Manchmal wird man einfach nur abgeworfen und kann dann Froh sein wenn der Schlepper "einen Baum findet".

Gruss Klaus
 
Hallo,

vielleicht mal so zum Nachdenken: Ende April 2018 gab es einen schweren Unfall mit einem Traktorgespann auf dem Weg zu einem Oldtimertreffen. Der Fahrer eines Sechszylinder-Deutz (wohl ein 8006) mit Wohnwagen wollte einen anderen Schlepper überholen und kollidierte dabei mit einem PKW. Der Traktor hat sich überschlagen. Der Fahrer wurde schwerstverletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Umsturzbügel war abgebaut. Nur mal so zum Nachdenken......

Grüße aus dem Norden
 
Hallo,

nur mal so zum unterstützen. War mal vor über 20 Jahren als Betriebshelfer auf einem Obstbaubetrieb. Der Betriebsleiter hatte im steilen Gelände den Umsturzbügel wegen den niedrigen Ästen umgeklappt. Ist dann umgestürzt und tötlich verunfallt. 

Aus meiner täglichen Arbeit bei der Berufsgenossenschaft und Krankenkasse weis ich wie viele Menschen ohne Kabiene oder Umsturzbügel nich überlebt hätten.

Gruss Hawi
 
... und wenn die Kabinen endlich sicherer wären, würden viel mehr überleben ... aber dass ist der BG wurscht. Hauptsache die Landwirte zahlen.

Genauso mit dem Gelenkwellenschutz. Laut der BG (Aussage auf der Agritechnika) ist der, von den Herstellern verkaufte Zapfwellenschutz, hervorragende Qualität. Merkwürde ist nur, dass die Dinger, bei Dauerbetrieb, nie lange halten. Egal ob vorschriftsmäßig geschmiert, viel geschmiert oder gar nicht. Laut Aussage das Herren, von der BG, ist am Defekt grundsätzlich der Bauer schuld!
 
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