Technische Überholung Mc Cormick D320

apemaster

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17 Februar 2010
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48231 Warendorf
Tach zusammen,

ich bin seit gut 2 wochen dabei, meinen mc cormick d320 von bj. 59 technisch wieder auf vordermann zu bringen. bedingt durch sein alter hat er mit mehreren inkontinenzen zu kämpfen, und dieser ungewollte ausfluss seinerseits ging mir tierisch auf den sack. 

und nachdem ich im januar beim winterkonvent in warendorf war und meine schrauberlust erfolgreich angefixt wurde, bin ich kurz darauf angefangen, der ölerei ein ende zu bringen.

hier das opfer aka "jopp" aka d320 mit 8 gang getriebe und doppeltwirkender hydraulik...





geschraubt und malocht wird in meiner kleinen werkstatt - aber hauptsache die bude is trocken und warm!! mein roter helfer (welche farbe auch sonst) ist der hochhubwagen, liebevoll von mir nur "hub-bert" genannt. damit wird vieles sehr viel einfacher und vorallem leichter.

hub-bert, ich mog di!





folgende symptome bzw. krankheitsbilder wurden vorab festgestellt:

- starke inkontinenz der hinteren kurbelwellendichtung

- der lümmel rotzt derbe aus der kurbelwellenentlüftung

- der schalthebel der agriomatik sifft

- der ganghebel kann zuweit gedreht werden

- bremsen sind nicht mehr die besten - sagen wir doch mal eher mal [BAD]e





also, nichts wie ran an die arbeit. vorab räder runter, kotflügel ab. so kommt man doch sehr viel eleganter an die bremsen bzw. die deckel. rechte seite gereinigt und gefettet - kein thema und schnell erledigt. man sollte nur darauf achten, das man die beläge und die metallteile mit sehr groben schleifpapier anraut. ich habe 60er papier genommen. so gibt es mehr grip beim bremsen.

linke seite: na kacke, der simmering, der von innen im deckel sitzt, ist defekt und ölt die beläge voll.



und öl auf bremse weiss jeder: nix gut!!! also muss dieser wohl getauscht werden. dazu muss der einsatz, der den bremsdeckel hält, ausgebaut werden. hört sich einfacher an als es ist. dazu muss der kraftheber runter, damit man ans differential kommt. der linke achstrichter muss auch ab, damit das zahnrad raus kann. die zapfwelle sitzt dafür im weg und muss auch raus. ohne diese demontagen bekommt man den einsatz nicht raus.







und da isser auch schon draussen.









der simmering sitzt von innen in diesem deckel und kann deshalb nur so aufwendig demontiert und ausgetauscht werden. aber achtung: hier im forum gibt es eine anleitung, wo jemand (ich finde den link nicht dazu) mit einem fräser den vorderen anschlag des deckels aufgefräst hat. dann bekommt man den simmering auch von aussen ausgetauscht. wenn ihr selber mal vor dem problem mit dem defekten ring steht, seht zu, das ihr so einen fräser bekommt! das ist sehr hilfreich und arbeitserleichternd.

so sieht das ganze dann demontiert aus:



ausgetauscht wurde dann der simmering des deckels sowie der simmering der zapfwelle. danach erfolgte der zusammenbau in umgekehrter reihenfolge.

da dann doch noch einige dichtungen auf sich warten lassen (die dichtungen, die von unten den kraftheber abdichten, tausche ich direkt mit aus), ging es mit dem schaltdeckel weiter. 

die beiden seitlichen führungsstifte, die feder, die dichtung, den haltering sowie den o-ring für den agriomatikhebel habe ich bereits bekommen.

also, runter mit dem kram. alle schrauben gelöst, leicht mit dem schraubendreher + hammer überzeugungsarbeit geleistet und dann ging es auch. 

leider habe ich davon keine bilder gemacht - auch nicht von der eigentlichen überholung. sollte aber auch so gehen.

da der o-ring des hebels undicht war, musste diese welle komplett raus. dazu habe ich die 1ste schaltwelle demontiert. hier greift die welle der agriomatik in eine schiebemuffe ein und so findet die verschiebung der welle statt. da die aber bei der montage nur im weg ist und der ausbau anders auch wohl nicht möglich ist, raus damit. dazu die begrenzungsstifte IN RICHTUNG  des schaltdeckels schlagen - keine angst, die kommen wieder. dann die spannstifte der muffe und der schaltgabel raus und dann können beide wellenstücke auch schon aus dem deckel geschoben werden. danach kommt man ganz ordentlich an die feder und dat andere zeugs ran.

auf dem bild ist schon die 1ste schaltwelle ausgebaut. das schiebestück "2" ist der jenige, der in die muffe der schaltwelle greift.



feder zurückdrücken, haltescheibe für den federring zurückschlagen und dann sollte der ganghebel auch schon rausgezogen werden können. die stifte, die seitlich in den ganghebel greifen, sind meistens stark verschlissen. also raus damit. um verschleiss in der führung der schaltglocke zu kompensieren, habe ich zusätzlich zu den neuen stiften noch kupferringe unter diese beim einbau gelegt. klappt wunderbar.

der einbau ist ein bisschen fummelig, geht aber aber mit geduld.

ich habe mir geholfen, in dem in die feder mit kabelbinder zusammengebunden habe. so ist die montage des neuen federringes wesentlich einfacher. auch wichtig: das röhrchen, das innerhalb der feder sitzt, muss mit der schräge zum ende des ganghebels schauen!

danach kann alles wieder zusammengesetzt werden. ganz wichtig: ruhe und zeit und fluppen - zumindest habe ich das dabei ge(b)raucht!

zuerst die zahnräder zu den schaltgabeln positionieren, dann den deckel vorsichtig aufsetzen. immerwieder kontrollieren mittels taschenlampe und schraubendreher und irgendwann sitzt das ganze wieder. war auf jeden fall bei mir so.

so, für heute war es das erstmal. in den nächsten tagen geht es weiter!!! 
 
Hallo,

wo hast du denn den Federring her der am Schalthebel sitzt?

mfg Georg
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Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn der Spaß nur 20 fährt!
 
so, erste frage von mir: welches getriebeöl wird hier empfohlen?

ich hatte vorher das normale 80er öl drauf. damit war der kleine beim erste losrollen aber immer sehr, sehr träge. kann ich auch ein dünneres öl darauf kippen?
 
so, und weiter gehts...

heute konnte ich nicht ganz viel machen, da mir immernoch die dichtungen für den kraftheber fehlen. sollen aber morgen kommen. naja, warten wir es ab.

das gute daran ist, das man dann auch mal zeit hat für die vermeintlichen kleinigkeiten. papier- und korkdichtungen abschaben,  kraftheber reinigen, filter reinigen, fotos für euch machen, etc... 

hier mal vorab ein blick auf den antrieb der hinterachse. öl muss noch aufgefüllt werden, der rest ist soweit fertig...



das zahnrad, das zur demontage des achstrichters ausgebaut werden muss



und hier auch schon der von den alten dichtungen befreite kraftheber. ich wechsel die dichtungen, damit ich nicht in den nächsten jahren in diesem bereich die nächste inkontinenz von "jopp" zu beheben habe. leider ist es nunmal so, das die längliche (ovale) dichtung nicht mehr zu bekommen ist. diese werde ich mit dirko ht separat eindichten. die dichtung für den 6-kant sowie für den gesamten kraftheber sind (hoffentlich) unterwegs.







da mich ja dann doch mal die neugier gepackt hat, wie es innen aussieht, auch davon ein bild. dat gammelige dingen oben ist übrigens der ansaugfilter!!!



naja, so wie der aussieht und da ich ja eh dabei bin, raus damit und reinigen... zum glück ist das sieb mit einem splint gesichert und kann so rubbeldiekatz abgebaut und ordentlich gereinigt werden.

vorher:





nachher (man erkennt sogar wieder die innenliegende feder):



zu guter letzt habe ich dann noch den filter, der von oben zugänglich ist, ausgebaut und gesäubert. am magnet war aber so gut wie kein dreck und von daher schnell erledigt.

das wars auch schon wieder für heute. morgen geht es dann mit dem zusammenbau vom kraftheber weiter. ist aber eher weniger spektakulär - wird aber trotzdem und ohne rücksicht auf verluste von mir dokumentiert und kommentiert!
 
ach übrigens: 

um die frage direkt im vorfeld zu beantworten: dat maschinchen wird nicht neu lackiert. wofür auch. mir gefällt der ranzige und originale lack so einfach viel besser. und jopp kann so doch besser "erzählen", das er in seinem beschaulichen leben im münsteraner kloster (den hat wahrscheinlich sogar schon der noch-papst gesehen!!! wertsteigerung???) und auf unserem kotten arbeiten musste bzw. auch noch zukünftig muss.

und ganz davon ab tut es dann auch nicht weh, wenn einer von meinen neffen (die immer mehr fahren wollen) mal nen kratzer oder ne beule reinfahren.

gruß micha
 
Interessanter Bericht.

Wenn ich den Filter der Hydraulik so sehe, hätte ich mir bei meinem 353er doch die Mühe machen sollen und diesen vor der neuen Ölfüllung ausbauen und zu reinigen. Leitungen waren eh die meisten schon abgeschraubt, da ich den Steuerblock für den Frontlader abgebaut hatte.

Deine Frage nach dem Getriebeöl. Meine Lama-Werkstatt hat mir bei meinem 353er mit Agriomaticgetriebe ein Universalöl für Motor, Getriebe und Hydraulik
Viskosität: SAE 10W40 empfohlen. Das soll halt dünner sein und der Traktor soll im kalten Zustand nicht ganz so träge sein.

Gruß, Jochen!
 
und weiter gehts...

heute sind die dichtungen gekommen. aber ich deppel habe natürlich vergessen, das getriebeöl zu besorgen. naja, macht nix. arbeit ist ja genug da und so konnte ich mich um 2 weitere punkte kümmern.

die opfer heute: mähwerksdeckel und zapfwellenhebel

beide waren nicht undicht. da ich aber alles offen hatte, dichte ich diese beiden trotzdem neu ein...

zuerst der schalthebel der zapfwelle. hier ist nur ein o-ring verbaut - also nix wildes.

vorab habe ich das rechte trittblech abgebaut. so gehts einfacher. dann habe ich den spannstift des schalthebels ausgeschlagen.



danach habe ich die 3 schrauben gelöst und ausgeschraubt. die führung für die welle kann dann mitsamt der welle aus dem getriebe gezogen werden. ich habe danach erst gemerkt, dass dieser schritt eigentlich über ist. normalerweise sollte es auch klappen, den ring von aussen (nachdem der hebel entfernt ist) mit einem schraubendreher vorsichtig rauszupopeln. aber egal - alles gereinigt, neuer o-ring und eine neue dichtung und dann schon wieder zusammengebaut. geht alles sehr schnell. so schnell, das ich keine bilder machen konnte :-)

hier ist der neue o-ring montiert und das führungsstück schon wieder eingebaut. und wie hat mein meister immer gesagt: satt fett dran, dann flutscht dat auch...



recht hat er gehabt. schnell noch den hebel dran und feddich.

so, der nächste patient bitte. 

beim ausschrauben der ablassschraube im mähwerksdeckel ist mir so komisch gelbes zeug entgegen gekommen. da ich keine ahnung hatte was das war, musste der deckel ab. dabei is mir aufgefallen, das von den 7 schrauben gerade mal 3 festgeschraubt waren. die anderen 4 waren zu lang und haben überhaupt nix befestigt.



nachdem der deckel ab war, war auch klar, was das für eine gelbe pampe gewesen ist.



ausgehärtetes dichtmittel, das kubikmeterweise an die innenseite des deckels geschmiert wurde. zusätzlich war auch noch die originaldichtung verbaut. lag wohl an den zu langen schrauben, das da nix mehr dicht geworden ist. 





also spachtel inne hand und abkratzen... ging aber ganz gut und recht fix. 

danach neu eingedichtet und (mit gekürzten schrauben) eingebaut. 



so, dat wars für heute. morgen geht es wahrscheinlich weiter....
 
nabend zusammen,

heute ist nicht ganz viel passiert. vorab habe ich mich um die fehlenden dichtungen beim hydraulikblock gekümmert. da die ovale nicht mehr lieferbar ist, habe ich diese mit dirko ht eingeklebt und abgedichtet. die korkdichtung für den 6-kant deckel habe ich vorab mit ordentlich öl eingeschmiert und dann verbaut. so kann sich das kork vorab schon mit öl vollsaugen und dichtet besser ab - ist mir zumindest mal so erklärt worden.

die beaufsichtigung für meine arbeit ist in der zwischenzeit auch angerollt gekommen - gestatten, mia, meine tochter! 



mir ihren fünf monaten besucht sich mich eigentlich abends immer inner werkstatt auf nen kleinen plausch... früh übt sich

und dann klopfte es schon wieder an der tür.



frau ölfass hat mir einen besuch abgestattet und als gastgeschenk frisches 80w90 mitgebracht. nette geste, und als guter gastgeber sagt man ja nicht nein - also rein damit ins getriebe!!! hat bestimmt ne halbe stunde gedauert, bis alles reingelaufen war. zum glück hat hub-bert mit angepackt und frau ölfass gestützt...



in der zwischenzeit habe ich noch das rechte trittbrett abgeschraubt. nach kurzer überlegung war klar, das die verkabelung der hinteren kotflügel erneuert wird. alles bereits sehr brüchig und mehr flickwerk als schön anzusehen.





nachdem das öl dann drin war, habe ich auch feierabend gemacht... weiter geht es hier erst am freitag!!!

wünsche einen schönen abend 

gruss micha

ps: anregungen oder fragen sind natürlich gerne willkommen...
 
Hallo Micha,

interessanter Bericht. Aber eine Frage, wie viel Öl hast Du in das Getriebe einlaufen lassen? Auf den ersten Blick sieht das recht viel aus. Aber da mag die Optik auch täuschen. Wo hast Du den Ölstand kontrolliert?

Viele Grüße

Thomas
 
ich glaube das täuscht. auf dem bild, wo das öl reinläuft, ist der hahn gerade erst geöffnet worden. da kann man eigentlich noch kein öl sehen...

auf dem letzten bild siehst du auf ungefähr 3 uhr (zwischen kabel und pedale) eine schraube. diese muss ausgeschraubt werden, und sobald dort öl rausläuft, ist genug drin. 

dafür muss der trecker natürlich annähernd gerade - also in waage - stehen. die ölmenge würde ich mal auf so knappe 25 l schätzen.

gruss micha
 
Hallo Micha,

da bin ich ja beruhigt. Genau die Antwort und das Stichwort seitliche Schraube hoffte ich als "alter" D-Serie Fahrer zu hören. Ich hatte schon die Befürchtung, dass das ganze Fass bzw. dessen Inhalt nun im Getriebe weilt. Das wäre ein weni übertrieben gewesen.

Beste Grüße und weiterhin fröhliches Schrauben!

Thomas
 
Hallo,

die Ölmenge sind ziemlich genau 20 Liter, war zumindest bei mir so.

Nochmal wegen dem Drahtring: Kannst du mir da mal den Link von Kramp dazu reinstellen? Habe die Seite schon durchstöbert, ich finde aber nur Ringe mit anderen Maßen. Ich brauche den Ring für das Bodenventil im Tank, ist aber von der Art her der gleiche wie am Schalthebel.

Mir ist noch auf deinen Bildern aufgefallen das der Schalthebel gelb ist. Ist das normal so oder wie kam das zustande? Bei meinem war der auch gelb, ich dachte aber das der mal mir irgendwas überlackiert wurde da er geschweißt wurde und der Dorfschmied damals wohl gerade gelbe Farbe offen hatte. Scheibar ist das wohl aber nicht so.

Übrigens sehr schöner Bericht mit vielen Bildern und alles schön ausführlich beschrieben! Ich freue mich schon die Entwicklung des kleinen roten weiter zu verfolgen!

mfg Georg
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Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn der Spaß nur 20 fährt!
 
moin zusammen,

@ georg: da habe ich den ring zwar nicht bestellt, sollte dir aber trotzdem helfen...

http://www.ersatzteile-landtechnik.de/product_info.php?info=p16341_Sicherungsring-Schalthebel-f-r-Mc-Cormick.html

warum der schalthebel gelb ist, weiss ich nicht. beim 423 von meinem opa ist der schalthebel auch mal erneuert worden. danach war dieser auch gelb (und nicht mehr original rot) und deshalb gehe ich mal davon aus, das die austausch-schalthebel gelb geliefert wurden. warum auch immer....

 

gruss micha
 
mahlzeit,

dieses wochenende wurde wieder weitergeschraubt an jopp. langsam, aber sicher, sind die inkontinenzen an jopps hinterteil trockengelegt. 

erstmal vorab ein bild, wie hoch der stand des getriebeöls ist. die zahnräder stehen zu gut 3/8 im ölbad...



anschließend konnte die neue dichtung für den kraftheber aufgesetzt werden. den kraftheber haben wir (schwager/ich) von hand aufgesetzt - so schwer ist dat dingen gar nicht.







da der kraftheber zum reinigen auf der seite lag, fiel (zum glück) auf, das der rechte simmering der hubwelle defekt ist. also, schraubendreher, etwas gefühl und schon waren der ring raus. dieser wurde wohl im vorfeld schonmal gewechselt und dabei unfachmännisch eingesetzt. aussen um den ring hat sich der kunststoff aufgeschoben - siehe bild...







und da ich ja eh dabei bin, wird die andere seite auch sofort mit ausgetauscht... als simmering wird übrigens die größe 48x62x10 benötigt!



da die ringe erst am dienstag kommen, konnte ich schonmal mit anderen sachen weitermachen... da ich von elektrik keine ahnung habe, konnte ich (glücklicherweise) diese arbeit an meinen schwager abtreten. auf den bildern in meinem beitrag vorher kann man sehen, das dort "professionell" mit schraubklemmen gearbeitet wurde. dort ist nun stattdessen ein kombistecker eingebaut. die kabel liegen bis zum rechten hinterachstrichter in einem flexiblen leerrohr - sieht schon besser aus. zu den beiden kotflügeln links und rechts werden kleinere leerrohre gezogen mit den entsprechenden kabeln. 

alter schrott



kombistecker, rechts ins amaturenbrett gelegt



trittblech angebaut mit leerrohrbefestigung





da ich ja von elektrik gepflegten abstand halte, habe ich mich ums doppeltwirkende ventil fürs hubwerk gekümmert. das ist undicht. 

meine vermutung, das der innenliegende o-ring der senkdrossel kapputt ist, hat sich bestätigt. der ist knüppelhart. zusätzlich ist der simmering auch so hart, das du damit einen erschlagen kannst. 

wird beides natürlich gewechselt. 

zusätzlich wird ans steuergerät ein anschluss für einen externen anschluss verlegt. dann kann ich auch mal nen kleinen kipper kippen. 

die ausführung wird ganz einfach ausgeführt. in die druckleitung 5 kommt ein 3-wege-hahn, der dann entweder das hubwerk betätigt oder den externen anschluss. nachdem hochkippen kann über die senkdrossel der kipper wieder runtergelassen werden... sollte klappen - oder gibt es von euch einwände?







komplett zerlegtes steuergerät



der harte simmering



die neuen teile sollen ebenfalls nächste woche kommen - dann wird wieder montiert und der anschluss neu verlegt...

weitergings - linkes trittblech montier - dann der kotflügel wieder provisorisch fürs verdrahten aufgesetzt









zum schluss des tages noch ne tasse bier, den saustall aufgeräumt und gefegt und fußball auf wdr2 gehört... mein verein spielt aber erst heute nachmittag!!!

schönen sonntag noch

gruss micha
 
2 sachen habe ich noch, worauf ich eine antwort haben müsste...

- ich benötige für die ovalen rückleuchten neue dichtungen. die leuchten sind von hella - weiss jemand, wo ich sowas herbekommen?

- meinem schwager ist der sicherungshalter kaputt gegangen. eine verschraubung ist abgebrochen. wo bekomme ich so einen neu (oder auch gebraucht) her?

gruss micha
 
moin moin aus warendorf

es geht wieder weiter beim d320. nach langem warten sind nun endlich die simmeringe für die hubwelle eingetroffen. 

also fix alles zusammen gesetzt. dabei habe ich die hubarme auf der verzahnten hubwelle eine rastung höher eingesetzt. ich habe mir letzten sommer einen halter der unterlenker beim rückwärtsfahren abgerissen - dank einer erhöhten kante in einer maschinenhalle. jetzt reichen die unterlenker nicht mehr bis auf den boden - schon besser...



da ich es in der vergangenheit leid war, immer die langen unterlenkerstreben mitzuführen, setze ich künftig das prinzip wie bei der cm-serie ein. dafür habe ich in die unterlenker die vorhandenen 12 mm bohrungen auf 16 mm aufgebohrt. dann habe ich bolzen mit gewinde gedreht. darauf sind von innen dann ringschrauben gedreht worden und die ketten eingehangen. 





gefällt mir gut - ich muss nur noch die kurzen streben anfertigen

da in der zwischenzeit auch der simmering und der o-ring für das steuergerät eingetroffen sind, konnte auch dies neu abgedichtet wieder eingebaut werden. 





da mir in der vergangenheit immer ein hydraulik-anschluss für einen kipper gefehlt hat (wird höchstens 3-5 mal pro jahr gebraucht), habe ich ein 3-wege-ventil in die druckleitung für das hubwerk gesetzt. wenn ich nun das ventil schalte, kommt entweder druck beim kipperanschluss oder beim hubwerk an. sollte funktionieren. die druckleitungen habe ich neu gelegt - die alten waren dafür nicht mehr zu gebrauchen.





die kupplung muss noch angebaut werden. zusätzlich wird noch eine befestigung für die hydraulikleitung der kupplung verbaut - werd ich vermutlich morgen abend machen...

mein schwager ist zur zeit noch damit beschäftigt, die verkabelung der kotflügel neu zu verdrahten. die linke seite funktioniert aber schon. ich bin auch zuversichtlich, das zum wochenende die arbeiten am heck komplett  abgeschlossen werden können. 

weiter bilder folgen wenn gewünscht...

gruss micha
 
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