Temperaturanzeige nach 10min im Leerlauf auf 120°

fuseki

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8 Oktober 2010
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Moin Leute,

weiß jemand wie groß der Widerstand des Fernthermometergebers beim 423 ist? Nach ein paar Umdrehungen steht die Anzeige schon bei 120°. Man kann den Motor aber gut einige Sekunden ohne größere Schmerzen berühren.Ich gehe mal davon aus, dass der Geber kaputt ist und nicht die Anzeige, wäre gut, wenn ich sicher sein kann, bevor ich einen neuen Geber kaufe.

Werner
 
hallo,

muss der geber sein.

die anzeige geht oder geht nicht........wenn die anzeige defekt ist zeigt sie entweder nichts oder nadel am anschlag.

alles andere kommt vom geber.

 

mfg

Läuft nicht gibt’s nicht!
 
..... jetzt habe ich mir die Armatur genauer angesehen, die Temperaturanzeige geht bis 130° und sieht auch moderner aus, als die in der Betriebsanleitung abgebildete, in der die Skala nur bis 110° reicht. Also vermute ich, dass der Geber nicht passt. Und dass das seit dem Umbau so war und keinen gestört hat. 

fuseki
 
Was zeigt deine Anzeige an wenn der Motor kalt ist ?

Bei unserem 844 spinnt der Geber auch ! Die Anzeige zeigt schon mit kaltem Motor Betriebstemperatur und wenn der IHC dann wirklich warm wird ist die Anzeige im Hochroten Bereich :-)
 
wenn der Motor kalt ist, ist die Temperaturanzeige auf NULL. Läuft der Motor, kann man nach einer gewissen Zeit (wenn man die ganze Zeit auf die Anzeige starrt) einen rapiden Anstieg auf 90° beobachten. Wenn der Trecker bewegt wird, geht‘s in Richtung 120°.
 
Hallo,

das hatte mein 844 auch vor der Restauration, ist ein Massefehler am Amaturenbrett und oder der Kombianzeige.

Der Fehler zieht den Temperaturzeiger förmlich hoch bis in den roten Bereich auch wenn er noch nicht ganz warm ist.

Gruß Fred
 
der 423 ist diesbezüglich einfach gestrickt, (+) geht zur Anzeige, von dort zum temperaturabhängigen Widerstand im Kühlwasser und vom anderen Ende des Widerstands an (-). Ob die Armatur Masse hat ist doch in diesem Fall egal, oder? 
 
Hallo fuseki,

nicht ganz, das Instrument hat devinitiv 3 Anschlüsse. Hab das Kombiinstrument schon offen gehabt. Ein +12V, Masse und der Geber. Wenn die Technikerschule nicht schon soooo lange her wär, dann könnt ich das Prinzip erklären. Mal schauen, demnächst werd ich die alten Unterlagen mal rausholen. Muss zugeben in 13 Jahren geht so einiges an gelernten verloren!

der Tom
 
Das Problem hatte ich vor kurzen auch (am 955er), lag aber am Stecker/Kabel was vorne am Motor verläuft

Irgendwo leicht abisoliert oder Stecker sitzt locker und du hast schon deine 120 C

MfG.
 
Danke für die Tipps, ich habe heute den ganzen Siff unter der Armatur beseitigt, die Kontakte sauber gemacht, besonders hab ich mich um das Massekabel gekümmert, abgeschraubt, abgeschmirgelt, wieder angebaut. Es gibt Kontakt. Trotzdem hab ich 120°. Der Widerstand des Gebers variiert zwischen ca. 500 Ohm (im Stand bei 1500u/min) und 1000 Ohm (handwarm) gemessen am Kabel an der Armatur. Ich hab die beiden Kontakte der Anzeige an ein Netzteil angeschlossen. Langsam von 5V bis 12V hochgeregelt. Nichts passiert, die Anzeige bewegt sich nicht. Wieder an die Bordspannung und den Geber angeschlossen hab ich 120°. Für so wenig beteiligte Komponenten finde ich das Ganze ziemlich kompliziert.    
 
Hallo fuseki,

 so tut das auch nicht, der Geber liefert keine Spannung, er ist ein Widerstand. Hast Du die Anzeige auch mit 12V versorgt und die Masse der beiden Netzteile verbunden?
Der widerstand sollte nicht wesentlich drehzahlabhängig sein. Zeigt das Instrument auch bei abgestecktem Geberkabel (am Instrument abgesteckt) 120° an? Widerstand im selben zustand (abgesteckt) am Gebereingang Instrument?

Einfacher ist das zu testen wenn Du ein 1,5 - 5KOhm Poti anstelle vom Geber installierst. Soll heißen den Schleifer mit dem Geberkabel verbinden und einen der anderen Pins vom Poti auf Masse, dann Zündung ein und am poti drehen. Die Anzeige sollte dann entsprechend reagieren.
 Der Geber müsste ein NTC sein d.h. Widerstand fällte bei steigender Temperatur. Wenn ich mich nicht irre hat er im kalten zustand ca 1,5KOhm. Du kannst auch verschieden große Widerstände, nach und nach ersatzweise einsetzten und schauen ob sich die Anzeige den Widerstandswerten entsprechend verhält. z.B.: 50, 150, 500, 1KOhm!

 Der Tom
 
Hallo Tom,

ja, der Geber liefert natürlich keine Spannung, er ist ein Widerstand und ich habe ihn isoliert, bevor ich ihn vermessen habe. Heute bin ich Deiner Idee gefolgt und habe mit einem Poti getestet. Bei der Tankanzeige funktionierte es einwandfrei, bei der Temperaturanzeige nicht. Die Anzeige ist kaputt. Die Anzeige hat wie oben schon geschrieben wurde drei Anschlüsse. Es sind aber (genau wie bei der gegenüberliegenden baugleichen Tankanzeige) nur zwei angeschlossen. Der Widerstand zwischen den beiden angeschlossenen Kontakten beträgt bei der Temperaturanzeige wie bei der Tankanzeige ca. 150 Ohm. Der Widerstand zwischen einem der angeschlossenen Kontakte und dem dritten Anschluss betragt bei der funktionierenden Tankanzeige ca. 500 Ohm und bei der Temperaturanzeige "unendlich". Eine Wicklung ist defekt. Danke nochmal für die Ratschläge. Jetzt brauche ich ein neues Kombigerät. Hat jemand eins übrig?

fuseki
 
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