Traurig :-(

Habs in unserer Tageszeitung heute auch gelesen und bin auch geschock. Ich weis nicht wie die Lage bei anderen Herstellern ist.

Ja, da werden Kapazitäten ausgebaut und dann ist es eben plötzlich zuviel. Man muß sich auch wundern wo die Traktoren alle benötigt werden.

Fendt ist allerdings auch ein sehr teurer Traktor.

Nun man kann nichts ändern und nur hoffen, daß es bald wieder aufwärts geht. tatsächlich müßte sich die Einkommenssituation in der Landwirtschaft

auch mal grundlegend verbessern.Es wollen alle möglichst viel verdienen und billig essen.

                                                                                                     Gruß  Harry 
 
Hallo,

bei uns im Maschinenbau ist auch ein Auftragseinbruch für Mitte 2015 vorhergesagt. Zur Zeit werden die Überstunden-Konten gefüllt, um solche Entlassungswellen zu vermeiden. Aber ein paar Köpfe rollen bei einer Kriese immer. Mir scheint es so, als würde man die entsprechen Mitarbeiter auf anderem Weg nicht los. Gute Mitarbeiter werden so schnell von solchen Aktionen nicht getroffen.

Bei anderen Fahrzeugbauern viel sieht es schlimmer aus. Mercedes hat teilweise Kurzarbeit, Ford hat teilweise Kurzarbeit, Werksschliessung bei Ford in Genk, Werksschliessung bei Opel in Bochum usw.

Und gerade als Leiharbeiter muss man sich immer vor Augen halten, dass man mit seiner Arbeitskraft nur Auftragsspitzen abfedert.

Hoffentlich kommt‘s nicht so dicke wie 2009-2010.

Holger 
 
Hallo,

solch ein Stellenabbau kann (fast) jeden treffen.

Auch wenn´s den Unternehmen gut geht, weiß man nicht, was das Management am grünen Tisch plant.

Mir ist es zusammen mit mehr als 1000 Kollegen so ergangen. Mitten im besten Geschäftsjahr der Firmengeschichte.

Der Vorteil bei großen Firmen sind die Sozialpläne mit Transfergesellschaften und meist recht guten Abfindungen.

Bei kleinen Firmen gibt es meistens nichts zu verteilen.

Bei mir war´s nicht so tragisch. Im Großraum Hamburg bietet der Arbeitsmarkt recht gute Möglichkeiten.

Ich weiß nicht, wie das an den Fendtstandorten aussieht. Ich kann mir vorstellen, daß dort Arbeitsplätze im Maschinenbau nicht

so üppig vorhanden sind.

Gruß

Jörg
 
Servus,

irgenwie schon komisch, hat Agco in den vergangenen "fetten" Jahren überhaupt soviele Arbeitsplätze geschaffen..., die jetzt in magerer Zeit wieder wegfallen sollen??? Ob die sich nicht mit der Entwicklung ihres Überfliegers "1050" etwas übernommen haben...? Hochmut kommt meißt v. d. F. heißt es..., nur schade um die betroffenen Leute/Schicksale!

Gruß

Wolfgang
 
...das mit Kurzarbeit bei Mercedes ist ja wohl hanebüchen hoch Zehn! -> Sonderschichten ohne Ende ist für einige Werke angesagt! Einzig beim Sprinter in Düsseldorf ist es etwas "ruhiger"

 

gruß

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Gaggenau / Neuss / Freising
 
wenn Ich aber z.b. einen Fendt 828 kaufen möchte d.h. 8er Serie 280ig PS sind das bei Fendt die maximal PS. kauf Ich aber bei einem anderem Hersteller(grün/gelb, rot/silber, etc) sind die angegebenen er Serie Zahlen Grundwerte. John Deere 7310 7er Serie 310 PS Mindestleistung. 

Ebenso der absolut überteuerte Preis. ein John Deere 8er Serie,  Die  Case Magnum Serie Enden mit einem Preis mit "Vollausstattung" wo bei Fendt noch nicht mal das Grundmodell der 9er Serie drin ist.

Aktuelles Angebot der Händler:

Fendt 933 stand 12.2014: 295300€ netto

John Deere 8310 stand 12.2014: 227560€ netto

CASE viel nicht in die Wertung

Beide gleiche Ausstattung

zur Info: In unserem Betrieb laufen nur Fendt. 17 Fendt gesamt, von 716 - 927

Entschuldigung aber was will Ich da noch schön reden

Fendt ist absolut der Preismarktführer, Betonung liegt auf Preis

Seit dem Variogetriebe ist da nichts mehr passiert
 
Man muss sagen, dass die neuen Serien von Fendt ein dickes Plus im Kaufpreis gemacht hat. Auch klar durch höherwertige Kabinen, mehr Technik usw. Leider sinkt die Wirtschaftlichkeit der Maschine je höher der Kaufpreis wird. Bei uns in Bayern ist die durchschnittliche Betriebsgröße mittel. Da ist ein Fendt eigentlich zu großen Teilen eine Luxusmaschine. Selbst bei den Leasingfendts geht die Zahlt zurück da der Stundenpreis immer höher wird.

Ein kleiner Nebeneffekt ist der Vertrieb durch die Baywa, die sich in sachen Service nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn man den Service mit unseren Case IH Händler vergleicht, zu dem man notgedrungen am Sonntag noch hin fahren kann fällt die Wahl der Marke ein stückchen leichter......

Gruß
 
...lauf mal um einen Fendt herum, schaue unter die Kabine, achte auf Kabelverlegung, Spaltmaße, etc., dann merkst du schon den Unterschied in Produktqualität u. Verarbeitung! Wenn du dann noch aufsteigst u. in der Kabine Platz nimmst, dann weißt du entgültig (vorausgesetzt du siehst nicht durch die rosarote Brille...) wo der Preisunterschied herkommt. Und so geht das immer weiter: Fahrkomfort, Werkstattservice, Kulanz- u. Garantieleistungen, Ersatz-, Leih- u. Vorführschlepper, Händlernetz, Ersatzteilversorgung u. zu guter Letzt, der Wiederverkaufspreis! Schau mal rein in den Pool u. vergleiche...

Aber wir schweifen vom Thema ab...

 

gruß

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Gaggenau / Neuss / Freising
 
Wenn ich in Pool schaue sind von 4 von 5 820er fendt mit nem neuem Getriebe oder Motor ausgestattet...
 
Servus Leute,

ich mache ja gerade im Zuge meines Praxissemesters ein Praktikum beim Fendt. Dass Leute ausgestellt werden ist schon hart, aber von den 520 sind 400 Leiharbeiter und befristete Mitarbeiter. Des Weiteren ist man gerade dabei "Ältere" in Altersteilzeit zu schicken, dass man Junge Leute halten kann. Außerdem wird auf eine Schicht in der Montage umgestellt, weswegen man die Überkapazität abbauen muss.

Nichtsdestotrotz hat Fendt nicht mit dem schnellen Absatzrückgang gerechnet, der vielleicht durch das "zu gute Erntejahr" und Ukraine begründet sein könnte. 

Meiner Meinung nach sitzt das Problem der Firma in den USA, die nur auf den Gewinn schauen. Der Umbau der Produktionsstätte in Marktoberdorf mag zwar ganz nett sein, aber wenn ich bisher immer im Schnitt 14000 Schlepper im Jahr verkauft habe, brauche ich nicht darauf hoffen, dass diese Zahl jedes Jahr stetig steigt, womit sich die höhere Produktivität und die niedrigere Taktzeit berechtigt.

Wenn ich schon lese: Die übernehmen sich wegen dem 1050. So ein [BAD]! Der Bau des Trisix konnte die Firma genauso verkraften. Dass er aber nicht gegen einen Quadtrac ankam war ja wohl klar :)

Mit dem 1050 will Fendt einen neuen Weg einschlagen mit größter Standard Schlepper. Wenn man eine Raupe will kann man zum Challenger gehen. 

Genauso ist es mit dem restlichen Programm. Ist mir der Fendt zu teuer dann muss man zum MF greifen. Der hat genauso Fendt-Technik drin.

Der Konzern will quasi ein Fullliner Programm, wo der Fendt das Premiumprodukt ist. Meiner Meinung nach muss man mittlerweile ein überzeugter Fendter sein, wenn man sich einen neu kaufen will. Allein der Preis wäre mir zu Premium.

Und über die Baywa brauchen wir gar nicht zu streiten. Das ist einfach Fakt, dass des eine Frechheit ist was die alles abzieht. Wenn ich allein schon daran denke, dass die Stunde 60 Euro kostet in der Werkstatt. Ich hab schon von mehreren Sachen gehört bezüglich Baywa aber das mache ich nicht publik...

Ich muss jetzt an die Arbeit.

Grüße aus Marktoberdorf 
 
...hm, wenn die Baywa 60.- die Stunde nimmt regen sich Alle auf, aber wenn die bei MAN, oder Scania, Volvo, etc. 100, oder 120.- nehmen, ist´s ok!? Und dann wundern sich Alle, daß die LaMa-Buden keine Leute bekommen -> wie auch? Bei den entsprechend geringeren Löhnen...

gruß

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Gaggenau / Neuss / Freising
 
Also bei uns bekommen se genug Nachwuchs, das ist nicht das Problem. Nur die Baywa, die hat ja zu wenig Arbeit um mehr Menschen zu beschäftigen. Ich würde persönlich auch zum Case oder JD Lama gehen wenn ich nochmal eine Ausbildung machen würde.

Gruß
 
Fendt stand eigentlich immer für Qualität,... aber die Preise sind einfach zu hoch. Außerdem haben die sehr viel Spielkram verbaut, den nicht jeder benötigt.

MF ist preislich auch keine Alternative, die sind ja mittlerweile auch zu teuer.

Bei JD kauft man den Tanklastzug am besten gleich mit. Außerdem sind die 4-Zylinder nicht so Dolle. Bei allen (JD-4Zylindern) die wir getestet haben, war die Zugleistung miserable und der Verbrauch jenseits von Gut und Böse. Der 6630

 zeiht gut!

Die Qualität der Italia-CASE lässt auch zu wünschen übrig.

Wenn man einen einfachen Schlepper benötigt ist die Auswahl mittlerweile ziemlich eingeschränkt.

Wir haben jetzt ein Zetor und sind bestens mit zufrieden. Man muß zwar abstriche machen aber der Preis/Leistung ist ok.
 
Die JD Modelle der 6er Reihe sind Allrounder, der 7er ist schlecht einzustufen, soll irgendwie alles können aber nichts richtig. und die 8er Reihe gehört aufs Feld, das war schon immer so und das wird bestimmt auch so bleiben. Ein John Deere ist ein Ackerschlepper und kein Transportschlepper. Wer Ihn dafür nutzt brauch sich nicht wundern warum der Diesel "durchläuft". Dazu ist aber noch zu sagen das die 6er Modelle schon mehr Hubraum haben als die 8er und 9er Modelle von Fendt

Sprichwort: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Hubraum.

Der JD / Magnum bringt ja auch schon genug Grundgewicht und Vorderachsengewicht mit. Da kann Ich Ihn ohne große Balastierung auf dem Acker einsetzen. Fendt sind Allroundmodelle, Straße / Acker / Transport. Aber eben auch von allem nichts richtiges.

Will Ich den 9er Fendt auf dem Acker optimal einsetzen, gehören in die Räder Gewichte, und ein Frontgewicht, das die Kraft erstmal annähernd auf den Boden kommt. Aber wer schraubt das immer wieder ab wenn er Transporte fährt??? Da wird mal schnell mit 1140kg in den Hinterradfelgen und vorn mit 1850kg Silotransport gefahren.

Ebenso, für was brauche Ich eine Fronthydraulik (Fendt teuer aber Serienmäßig) Wenn Ich diese garnicht brauche. Fronthydraulik mit Frontzapfwelle, nur Fronthydraulik ??? Für was bitte ???

Ich persönlich hab den JD 8285R mit nem Köckerling Vector 620 gefahren, Arbeitstiefen bis zu 20cm und 11km/h, Der selbe Schlag, gleiche Bedingungen mit nem Fend 930. Nicht zu Vergleichen. grad mal 5-6km/h und maximal 15cm tief.

Also Ich bin von Fendt auf dem Acker überhaupt nicht begeistert und noch weniger überzeugt. Den Magnum konnte Ich leider nicht damit testen.

3 Liter mehr Hubraum trotz gleicher PS machen sich beim JD schon bemerkbar.
 
@Jonny1989

ZITAT: Wenn ich schon lese: Die übernehmen sich wegen dem 1050. So ein [BAD]! Der Bau des Trisix konnte die Firma genauso verkraften. Mit dem 1050 will Fendt einen neuen Weg einschlagen mit größter Standard Schlepper.

Nur zur Anmerkung: Es gab schon mal einen Schlepperhersteller in BY, der auch gewisse "Monopole" dieser Art anstrebte und nach außen hin "verkraftete", aber der Markt dafür nicht vorhanden war, es blieb beim Prototyp, das spätere Vorhaben mit einem, sicherlich auch dir bekannten "Trac-Konzept" des gleichen Herstellers, war von der Idee her auch nicht schlecht, scheiterte aber letztendlich an unausgereifter Technik, obwohl schon in Serie gebaut..."Vergangenheit"!!! Das passiert Fendt/Agco bestimmt nicht in vergleichbarer Weise (Marktverbindungen weltweit, die der vorherbeschriebene Hersteller nicht hatte und/aber mittlerweile wird selbst diese PS/KW-Klasse, sogar in der BRD nachgefragt), die Entwicklungskosten für so einen "Erlkönig" sind immens, wenn dann noch der Absatz quer Beet einbricht..., ist das "BAD" für die, die dann auf der Strecke bleiben.   

Gruß

Wolfgang
 
Ein gutes hat die ganze Sache. Nächstes Jahr werden die Schlepper 20 - 30 % billiger.

Das sind dann die 30 % die die ganzen Hersteller von 2007 auf 2008 draufgeschlagen haben.

Mfg Frederik
 
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