Servus Leute,
ich mache ja gerade im Zuge meines Praxissemesters ein Praktikum beim Fendt. Dass Leute ausgestellt werden ist schon hart, aber von den 520 sind 400 Leiharbeiter und befristete Mitarbeiter. Des Weiteren ist man gerade dabei "Ältere" in Altersteilzeit zu schicken, dass man Junge Leute halten kann. Außerdem wird auf eine Schicht in der Montage umgestellt, weswegen man die Überkapazität abbauen muss.
Nichtsdestotrotz hat Fendt nicht mit dem schnellen Absatzrückgang gerechnet, der vielleicht durch das "zu gute Erntejahr" und Ukraine begründet sein könnte.
Meiner Meinung nach sitzt das Problem der Firma in den USA, die nur auf den Gewinn schauen. Der Umbau der Produktionsstätte in Marktoberdorf mag zwar ganz nett sein, aber wenn ich bisher immer im Schnitt 14000 Schlepper im Jahr verkauft habe, brauche ich nicht darauf hoffen, dass diese Zahl jedes Jahr stetig steigt, womit sich die höhere Produktivität und die niedrigere Taktzeit berechtigt.
Wenn ich schon lese: Die übernehmen sich wegen dem 1050. So ein [BAD]! Der Bau des Trisix konnte die Firma genauso verkraften. Dass er aber nicht gegen einen Quadtrac ankam war ja wohl klar
Mit dem 1050 will Fendt einen neuen Weg einschlagen mit größter Standard Schlepper. Wenn man eine Raupe will kann man zum Challenger gehen.
Genauso ist es mit dem restlichen Programm. Ist mir der Fendt zu teuer dann muss man zum MF greifen. Der hat genauso Fendt-Technik drin.
Der Konzern will quasi ein Fullliner Programm, wo der Fendt das Premiumprodukt ist. Meiner Meinung nach muss man mittlerweile ein überzeugter Fendter sein, wenn man sich einen neu kaufen will. Allein der Preis wäre mir zu Premium.
Und über die Baywa brauchen wir gar nicht zu streiten. Das ist einfach Fakt, dass des eine Frechheit ist was die alles abzieht. Wenn ich allein schon daran denke, dass die Stunde 60 Euro kostet in der Werkstatt. Ich hab schon von mehreren Sachen gehört bezüglich Baywa aber das mache ich nicht publik...
Ich muss jetzt an die Arbeit.
Grüße aus Marktoberdorf