Überarbeitung meines IHC 644

Hallo Sturmi,

schöne Überarbeitung.

Eine deiner ersten Fragen zu den Steuergeräten wurde noch nicht beantwortet. 

Erstmal muss der Hebel egal ob EW oder DW in beide Richtungen beweglich sein. Beim EW gibst du Druck mit dem Hebel nach hinten z.B. und Hebel nach vorne Druck entlasten.

Ob DW oder EW lässt sich leicht erkennen. Wie viele Leitungen gehen jeweils an das Steuergerät? Eine gleich Einfachwirkend, zwei gleich Doppelwirkend. Außerdem sind (Bei Bosch SB1 Steuergeräten) die EW von unten komplett flach und DW haben von unten noch etwas dran

Gruß Pascal
 
Aha, interessant,

hab zwei die man sowohl nach vorne als auch nach hinten bewegen kann vom Hebel her,

aber das dritte lässt sich nur nach hinten bewegen?

Gruß

Sturmi
 
derSturmi:

Aha, interessant,

hab zwei die man sowohl nach vorne als auch nach hinten bewegen kann vom Hebel her,

aber das dritte lässt sich nur nach hinten bewegen?

Gruß

Sturmi
Dann schau erstmal ob dieser "Rastkopf" am Hebel auch hochgezogen ist. Vielleicht liegt es daran? Ansonsten sind deine Steuergeräte laut Bild ja SB1 System und die solltest du in beide Richtungen bewegen können. Wäre ja blöd wenn du mit diesem Steuergerät z.B. den Kipper kippst aber du den Druck nicht mehr ablassen kannst ...
 
mal angenommen, ich möchte demnächst meinen 644er auf originale hydraulische Lenkung umbauen und habe das Lenkorbitrol, den Zylinder und eine passende Hydraulikpumpe liegen, gehe ich so vor, oder?:

-schauen dass alle Spurköpfe der Vorderachse zusammenpassen, Halter für den Zylinder bauen,

-Tank so gut wie leer fahren, muss raus...

-Kabine lösen und vorne soweit anheben damit der Tank rausgeht

-alle anderen Dinge rund um das Lenk-Orbitrol wegbauen die im Weg sind

-Orbitrol, Hydraulikpumpe und Zylinder einbauen,

-die vorher angefertigten Leitungen und Schläuche dazwischen einbauen

und dann?

-Tank einbauen, Sprit auffüllen, damit er überhaupt laufen kann,

Hydrauliköl nachfüllen, einfach laufen lassen bis entlüftet oder wie macht man das?

-Hab ich was entscheidendes übersehen?

-natürlich werde ich das Orbitrol vorher besichtigen lassen und ggf. neu abdichten lassen.

alles lief wohl vor dem Ausbau problemlos.

Gruß

Sturmi
 
Moin.

Einen Halter für den Zylinder selber bauen ist grenzwertig, sprich da lieber vorher mit dem TÜV. Am Besten wäre dort eine Achse mit allem drum und dran.

Das original Lenkgetriebe muss auch noch raus ;-) sonst so wie du geschrieben hast.

Gruß Jürgen
 
Das mit dem Lenkgetriebe ist klar, logisch dass dass originale erst raus muss, das hydraulische Lenkorbitrol nimmt ja seinen Platz ein...

eine ganze Achse inkl. Achsschenkel wäre mir auch lieber, aber eine finden ist schon nicht leicht, und bezahlbar müsste sie auch noch sein...

TÜV-Prüfer meinte wenn der Gegenhalter aus dementsprechendem Material ist und gut verschraubt wird sieht er da kein Problem...

Gruß

Sturmi
 
Hallo Sturmi,

gute Arbeit, die du so machst. Tip zum Blinkerschalter: Hupe geht nicht hatte ich auch beim 1046. Sind ja alle gleich. Dann wollte ich den Schalter auseinandernehmen, wußte aber nicht wie, bis ich herausgefunden habe, daß der schwarze Plastikgriff am Blinkerhebel auseinanderschraubbar ist und zwar genau an der Kerbe. Aber beachten, das das längere Teil verdrehgesichert ist, also nur das kurze Ende drehen. Ist normales Rechtsgewinde. Dann kann man alles auseinandernehmen. Die ganze Masseschaltmimik liegt geschickt direkt im Blinkerhebelrohr in Höhe des schwarzen Hupengriffs. Das Kabel geht innerhalb des Blinkerhebelrohrs bis kurz vor den Gelenkpunkt innerhalb des Schaltergehäuses. Das Kabel ist durch ein kleines Loch im Blinkerhebel seitlich herausgeführt und kommt dann seitlich aus dem Gehäuse. Genau in dem Punkt, wo das Kabel aus dem Blinkerhebelrohr geführt ist, bricht es immer ab. Meine Lösung war: Alles demontiert, wie oben beschrieben, dann neues Kabel erst durch das Loch im Blinkergehäuse in den Blinkerhebel geführt und dann mit Hilfe von Druck durch schieben des Kabels und eines kleinen Schraubendrehers das Kabel Stück für Stück um die Ecke in dem Blinkerhebel hochgeschoben bis es oben aus dem Blinkerhebel herauskam. Dann die Mimik vom alten Kabel da angelötet und soweit wieder reingeschoben und unten herausgezogen, bis alles seine richtige Lage wieder eingenommen hat. Und siehe da, Hupe geht wieder. Ist zwar viel Text und die Frage, ob man es sich antun will, aber so schlimm war es garnicht. Mein Motto: Geht nich gibts nich, bzw. aufgeben kann ja jeder. Schöne Grüße FF
 
Danke Dir, denke ich werde auch erst mal versuchen ihn zu reparieren, ein neuer kostet aber auch nur 30 Euro...

Schau mer mal.

Hab mich entschieden den Lenkzylinder doch an die Achse zu bauen, habe zu einem guten Preis zwei Umlenkhebel und eine Spurstange von einem 744er bekommen.

Gruß

Sturmi
 
So,

Samstag abend mal wieder Zeit gefunden um ein bisschen was am Traktor zu machen, also mal endlich die Erneuerung des Getriebeöls in Angriff genommen.

Folgendes habe ich vorbereitet:

-60l Fass passendes Getriebeöl

-Faßpumpe

-viele viele Lumpen/Lappen

-mehrere Kübel/Eimer fürs Altöl

-2x 20l Altölkanister zur Aufnahme des Altöls Richtung Entsorger

-2 Trichter mittelgroß und groß

-2l Ölkanne

-3 Dosen Bremsenreiniger

-Schraubenschlüssel div. Größen

Als erstes den 644er etwas warmlaufen lassen, damits geschmeidiger rausläuft...

dann als erstes die Einfüllschraube aufgeschraubt und einen passenden Trichter in das Einfüllloch gesteckt.

nun die vordere Ablassschraube unten gelöst, kamen ca. 20-25 Liter raus, dann die hintere unter der Schiebewelle ebenfalls geöffnet, kam der Rest raus, gesamt waren vielleicht noch 35-38l drin, eh zu wenig.

Das Öl hatte es definitiv hinter sich, das wurde schon länger nicht mehr erneuert...

Hab dann gleich mal den seitlichen Deckel, da wo die Prüfschraube drin ist komplett abgemacht um mal reinzuschauen und den neu abzudichten.

Sieht ganz gut aus da drin meine ich:

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nach dem ich den vorderen Deckel neu abgedichtet habe wollte ich das eigentlich hinten mit dem unterm Getriebe auch machen, der ging aber nur locker und nicht ganz ab wegen der Regelung die da dran hängt.

Egal, mit eingem Bremsenreiniger gesäubert und dann mit ein bisschen Dichtmasse wieder eingesetzt.

Deckel zu, Ablassschrauben rein, dann via 2l Ölkanne und Faßpumpe das neue Öl eingefüllt.

bei gezählt 42l war ich dann auch am unteren Rand der Ablassschraube, für gut befunden und alle restlichen Löcher zugeschraubt.

als nächstes mal eine kleine Probefahrt auf dem Hof gemacht.

als nächstes hab ich dann noch die originale Werkzeugkiste im linken Fußraum so verbaut, dass die Handbremse weiterhin geht, aber der Kasten auch als Fußstütze für die Kinder dienen kann.

Dazu auch die Länge und Richtung des Gruppenschalthebels etwas angepasst.

Schaut ganz gut aus, für Bilder wars zu spät, folgen....

Gruß

Sturmi
 
Hab mich aufgrund der Nachfrage entschieden den Traktor weiterzuverkaufen an jemand der den mehr nutzen kann als ich.

Somit bin ich raus hier, war schön mit euch

Gruß

Sturmi
 
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