Es steht im Bundesbaurecht, dass im Außenbereich niemand auch nur ein eine kleine Bude bauen darf (außer Atomkraftwerke und Giftmüll-Deponien, versteht sich)...
Nur der Erwerbsland- oder Forstwirt (wesentlicher Teil des Familieneinkommens wird mit LoF erwirtschaftet) hat das Privileg, einen Bauantrag stellen zu dürfen, der - wie hier schon geschrieben - streng auf Notwendigkeit etc. geprüft wird.
Nur Weideunterstände (mit regional unterschiedlicher Größe) sowie Zäune (jawoll, sind auch "Bauwerke") darf der Erwerbslandwirt baugenehmigungsfrei errichten.
Der Privatmensch, Hobby-Holzwerber, Hobby-Tierhalter etc. darf das aber nicht!
Er kriegt sie grundsätzlich nicht genehmigt!!! Bei Hobby-Tierhalter wird halt so einiges aus Tierschutzgründen geduldet....
Bei uns in der Eifel nutzen viele ehemalige Nebenerwerbslandwirte Weideunterstände (an Flächen, wo seit vielen Jahren kein Tier mehr drauf war), um ihre Geräte, Maschinen und Fahrzeuge zu lagern bzw. unter zu stellen.
Ob sowas geduldet wird, hängt u.a. auch davon ab, wie "auffällig" sowas ist. Wer die Landschaft verschandelt und zumüllt, darf sich nicht wundern.
Am besten ist es m.E., sich mobile Weidezelte als Unterstand zu kaufen.
Ich habe gerade welche für ca. 1.200 Euro das Stück gekauft, eine solide und schöne Sache, die locker viele Jahrzehnte halten wird (Größe 3,9 mal 3,6 Meter, also rd. 14 Qudratmeter).
Ich benutze die Teile wirklich für Tiere als Unterstand, und kann sie problemlos ohne Abbau mit dem Frontlader von einer Weide zur nächsten fahren.
Abgebaut sind die Teile aber auch in einem knappen halben Stündchen.
Wenn man angeschissen wird, baut man sie halt ab, und stellt sie wo anders hin. Im schlimmsten Fall kann man sie noch gut verkaufen...
Hier die meinigen:
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