Überholung / Restauration 724 S

ist schon erstaunlich was du so als kleiner Layer alles an Werkzeug hast.

Du könntest klatt eine Fima gründen...grins.

Mfg thomas
 
Dem Achsbock hatte ich ja bis jetzt noch gar keine Beachtung geschenkt. 

Dachte saubermachen, Achse einbauen und fertig...

Erst das sauschwere Ding mit Hilfe meines Kran´s auf den Tisch gehoben.

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Und wieder den ganzen Dreck abgekratzt.

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Dabei ist mir schon aufgefallen daß die kleine Stahlbuchse Motorseitig etwas heraus stand.

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Kein Problem, kann man ja wieder zurück drücken. Aber ein Blick auf die Innenseite, also die Fläche wo die Achse anliegt, war dann nicht so erfreulich. 

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War auch total eingelaufen. Wurde mit Scheiben die im Außendurchmesser sehr klein waren unterlegt. Die haben sich dann schön da eingearbeitet. Deshalb hat´s auch die Buchse auf der anderen Seite heraus gedrückt.

Also was tun...? Diese Fläche muß auch bearbeitet werden sonst hat man keine Freude damit. Hab dann den Bock zuerst so weit es geht auseinander gebaut.

Frontladerkonsolen ab, Frontgewicht ab... 

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Hatte mir zu Beginn meiner Restauration einen Zoll Stecknuß-Satz gekauft, den ich jetzt auch benutzen musste. Auf diese 2 Schrauben hatte keine normale Nuß vernünftig gepasst.

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Waren auch ganz schön fest. Mit Steckknebel und verlängerung hab ich eher den Bock vom Tisch geworfen als die Schrauben zu losen. Da mußte der Schlagschrauber ran...

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Und Ratz Fatz war das Gewicht ab.

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Dann schnell vom Tisch gehoben, nimmt nur Platz weg.

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Der Blick unter das Gewicht sah so aus. 

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Diese Lagerseite des Bock´s lässt sich demontieren. Dazu muß man die Sicherungbleche aufhebeln und die 4 Schrauben entfernen.

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Darunter siehts so aus.

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Um bei der anschließenden Montage wieder die genaue Position zu erreichen sind diese 4 Spannstifte als Führung verbaut. Natürlich läßt sich dieses Teil jetzt nicht so einfach abheben. Dachte schon, hoffentlich nicht festgerostet...Hab Überlegt wie ich das Teil ab bekomme, man kann ja nicht wild drauflos kloppen, ist ja Guß und da bricht auch schon mal gern was beim kloppen ab.

Dann sind mir die 2 kleinen Löcher zwischen den Spannstiften aufgefallen. Hab mal ein wenig drin rum gepopelt, da waren sogar Gewinde drin. Da hat ein Ingenieur mitgedacht. Die sind zum abdrücken der Konstruktion. Super, dachte ich, 8er Schraube rein und schnell abgedrückt. Tja, leider Zoll Gewinde...

Wo bekomm ich jetzt auf die schnell ne Zollschraube her, und was für eine Bezeichnung hat das Gewinde überhaupt?

Da kam mir ein Geistesblitz. Irgendwo am Traktor ist bestimmt so eine Schraube verbaut. 

Gesucht und auch schnell gefunden...am Anlasser...Fix ausgebaut und die passte sogar, was ´n Glück.

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Damit ließ sich das Teil leicht abdrücken und abheben.

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Übrigens diese Seite ist auch leicht eingelaufen. Werd ich wohl auch einen Span überfräsen. Wenn ich jetzt schon alles auseinander habe.

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So jetzt muß ich mir erst mal Gedanken machen wie ich die Teile am besten auf die Fräse spanne und ausrichte.

Bis dann, halte Euch auf dem Laufenden...

Gruß Markus

P.S.: Wenn Euch mein Bericht zu auführlich ist, sagt bescheid..
 
SIKU2005:

ist schon erstaunlich was du so als kleiner Layer alles an Werkzeug hast.

Du könntest klatt eine Fima gründen...grins.

Mfg thomas
Hallo Thomas,

ja eigentlich hab ich ja ne Firma. Hab ne kleine Baumaschinen- und Anhänger- vermietung. Zwar nur als Einmann- Betrieb aber die Reparaturen an Bagger und co. mach ich überwiegend alle selbst. Da hatt sich die letzten 20 Jahre so einiges an Werkzeug angesammelt. Für die meisten Reparaturen reicht zwar ein gut ausgestatteter Werkzeugkasten, aber ich bin halt auch ein bischen bekloppt mit dem Werkzeug und hab dann meine Freude mit all den großen und kleinen Maschinen die da so rumstehen, wenn ich sie dann benutzen kann. Wie ein kleiner Junge mit seiner Eisenbahn... :-)

Gruß Markus
 
Wahnsinn was Du da alles auf die Beine stellst. Wir wollen dieses Jahr auch noch unseren 724 überholen. Ich hoffe nur, dass wir nicht soviele Baustellen haben werden. Wir müssen uns auch mit haushaltsüblichem Werkzeug zufrieden geben, na ja dann wird halt aufgeschweißt und abgeschliffen:-).Aber ein persönliche Frage möcht ich Dir dennoch stellen, Du hattest ja Eingangs erwähnt wie Du zu Deinen handwerklichen Fähigkeiten gekommen bist, aber dann hast Du ausgelassen was derzeit Deine "Berufung" ist, das würde mich nun doch mal interesieren.

Wie Du die Sache angehst hat Hand und Fuss und gefällt mir sehr gut. Ich wünsche weiterhin gutes gelingen. Ich habe schon viel gelernt und freu mich auf weiter Beiträge von Dir.

Gruß Alexander
 
Hi Alexander,

hab grade eine Antwort vor Dir erzählt, daß ich eine kleine Baumaschinen und Anhängervermietung betreibe, und daß seit ca. 5 Jahren. Vorher hatte ich Altbausanierung und Gerüstbau gemacht. Bin schon seit 1999 Selbstständig. Aber die Schuffterei am Bau hat ihre spuren hinterlassen. Das Kreuz macht als Probleme. Deswegen hab ich mir die Baumaschinenvermietung aufgebaut mit der ich auch sehr zufrieden bin. Einen anderen Beruf hab ich nicht erlernt. Bin einfach ein handwerklich interessierter Mensch der immer neue Herusforderungen sucht. Und da ich immer alles selber können will, frage, lese, informiere, mache und probiere ich solange bis ich es kann. Ist mir bis jetzt fast immer irgendwie gelungen. Zumindest so daß ich damit zufrieden bin.

Gruß Markus
 
Ach und Alexander, vielen Dank für das Kompliment. Hört man immer wieder gerne. 

gruß Markus
 
das macht mir Mut, an unseren 724 ran zu gehn. Ich bin zwar schon 35 Jahre in der Automobilindustrie zu Hause aber als gelernter Schreiner hat man doch etwas Bammel so ne große Maschine zu zerlegen. Naja, und für den Metallbereich ist mein Sohn zuständig als gelernter Schlosser geht da schon was.

Gruß Alexander
 
Ja, nur keine Angst vor der Größe. Wenn man mit Ruhe und Verstand an die Sache ran geht ist das schon zu schaffen. Und nicht zu vergessen bei der Hilfe die Du hier im Forum bekommst kann ja fast nichts schief gehen.

Man solte sich nur nicht zeitlich unter Druck setzten, denn dadurch passieren oft Fehler und schlimmstenfalls auch Unfälle. Am besten sollte man sich immer eine Komponente vornehmen und fertig machen als an jeder Ecke etwas auseinander zu bauen und dann den Überblick verlieren.

Das schöne daran einen Traktor zu restaurieren ist (zumindest für mich), gegenüber einem Auto in der Altersklasse, daß man fast nur Technik reparieren muß und sich nicht Monate lang mit Karrosseriearbeiten und Dünnblechschweißen rumplagt. Ich finde gerade weil alles etwas größer und robuster ist, lässt sich besser dran arbeiten.

Gruß Markus

 
 
Hallo Leute, hab mal wieder was geschafft. 

Heute war das Überarbeiten der Anlageflächen am Achsbock an der Reihe. Sahen ja nicht mehr so frisch aus. Zuerst mal das kleinere Teil auf die Fräsmaschine gespannt und ausgerichtet. Ging besser als ich dachte und war schnell erledigt.

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Dann den Fräser positioniert und überfräst. 1. Durchgang 0,3 mm das reichte noch nicht ganz. Dann nochmal 0,2 mm und die Fläche war wieder eben.

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Nummer 1 ist schon mal fertig. Sieht doch wieder gut aus.

Das Teil wieder abgespannt und dann war das schwerere Teil dran. Das war mir zum tragen zu schwer und mit dem Kran bin ich nicht so nah an die Fräse herrangekommen wegen dem Fuß der Fäse. Aber wozu hat man einen Fahrbaren Arbeitstisch. Konnte schön bis an den Tisch der Fräsmaschine beifahren und einfach den Bock umkippen. Da war er auch schon an seinem Platz.

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Das ausrichten war hier ein Kinderspiel, da die Anlagefläche die gegen den Motor geschraubt wird rechtwinklig zur Bohrung für den Mittelachsbolzen ist. Also brauchte ich den Bock nur auf diesser Fläche aufzulegen und fest zuspannen.

Dann mal probehalber mit dem Fräser drübergefahren. Ging grade so war echt knapp oben am Kopf.

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Aber hat gereicht. Mal wieder Glück gehabt...

Dann 0,5 mm beigestellt und mal drüber gefahren.

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Hab dann noch zwei Durchgänge gemacht bis alle unebenheiten verschwunden waren. Insgesamt mußten 1,1 mm weg. 

Bin mit dem Ergebnis voll zufrieden.

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Jetzt hat die Achse wieder eine schöne Anlagefläche. Bin mal gespannt wie Dick die Ausgleichscheibe werden muß wenn ich die Achse einbaue. Hab ja doch überall etwas Material abgetragen. Der Stabilität tut das nichts ab, ist ja alles Massiv genug.

Dann alles zurück auf den Arbeistisch, alles sauber machen und die Anlageflächen der beiden Teile abgeschliffen mit Schleifpapier damit der Rost weg ist und etwas eingefettet

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Die beiden Teile wieder zusammengebaut.

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Fertig... Achsbock auch Überholt... Das Projekt Vorderachse nähert sich langsam dem Ende.

So das war´s für heute. Wünsch Euch allen ein schönes Wochenende, nächste Woche gehts weiter...

Gruß Markus
 
Hallo IHC - Fans,

zuerst mal ein großes Dankeschön an Euch alle für die über 6000 Aufrufe meines Bericht´s in der kurzen Zeit. Das ermuntert mich weiterhin über die Fortschritte meiner Restauration zu berichten. Scheint ja doch den Ein oder Andern zu interessieren was ich hier mache.

Jürgen, es freut mich daß Dir meine Arbeit gefällt,

So wie gehts weiter ?

Da ich noch auf die neuen Buchsen für den Mittelachsbolzen warte kann ich noch nicht zusammenbauen. 

In der Zwischenzeit hab ich dann schon mal die neuen Reifen auf die Felgen aufgezogen. und die Felgen von Dreck und altem Fett befeit.

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Die Felgen sahen noch echt gut innen aus, da hab ich schon ganz ander gesehen, sogut wie kein Rost.

Eigentlich hatte ich nicht gedacht daß die überhaupt auf meine alte Reifenmontiermaschine passen. War aber auch grad an der Grenze. Größer dürften sie nicht sein.

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Die Alten hätten dem Tüv nicht mehr so gefallen.

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Fertig... Und das Ganze mal zwei.

Hoffe das heute meine Buchsen noch kommen.

Gruß Markus
 
Schönen guten Abend,

Heute war der gute Mann von DHL wieder bei da und hat mir was schönes mitgebracht.

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 Die Buchsen für den Mittelachsbolzen. Die hab ich dann auch gleich mal eingebaut.

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Passen wunderbar.Jetzt konnte endlich die Achse wieder in den Bock. Das ging mit Hilfe meines Kran sehr gut. Achse auf Position gebrachtr und Bolzen eingeschoben.

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Jetzt konnte ich die Dicke der Distanzscheibe messen die ich noch anfertigen muß.

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Gemessen 5,9 mm. Mach die Scheibe dann 5,8 mm. Laut Werkstatthandbuch soll das Spiel 0,1 - 0,3mm betragen.

Also Rohling auf die Drehbank, plangedreht und ausgebohrt.

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Dann innen auf 40,2 mm ausgedreht und auf 5,8mm abgestochen.

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Noch etwas entgratet und meine Distanzscheibe ist fertig...

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Dann schnell eingebaut und das Spiel mit einer Fühlerlehre nachgemessen. 0.2mm. genau mittig in der Toleranz. So gefällt mir das.

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Danach konnte ich den Mittelachsbolzen mit den Kugelbundschrauben arretieren. Und gleich überall dran gewackelt und gejuckelt...kein Spiel mehr erkennbar.

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In meiner Zufriedenheit hab ich noch ein wenig im Werkstatthandbuch geblättert, dabei ist mir aufgefallen daß ich beim Zusammenbau der Achsschenkel einen kleinen Fehler gemacht hatte. Die Ausgleichscheibe kommt ganz nach unten unter zwischen Lager und Achsschenkelgrund und nicht oben unter den Lenkhebel. Das wurde natürlich sofort geändert. Hat keine 10 Minuten gedauert. Jetzt ist´s richtig.

Vorher...

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Nachher

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Hab dann in meiner Euphorie noch die Spurstangen eingebaut, und was soll ich sagen... zwei der neuen Kugelköpfe sind zu Dick und stoßen an der Achse an. Jeweils die Inneren am Umlenkhebel.

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Die sind 5 mm dicker als die Alten. Hab gleich beim Händler angerufen und reklamiert. Kann sie wieder zurückschicken und werden umgetauscht. Jaja wäre auch zu schön gewesen wenn zum Schluß alles glatt gehen würde mit dieser Achse. Bin mal gespannt ob das jetzt das letzte Problemchen war bis sie wieder an Ihrem vorgesehenen Platz ist.

Das wars für heute. Bis dann...

Gruß Markus
 
Hallo Leute,

die letzten Tage ist nicht viel passiert am 724 da ich etwas Probleme hatte die richtigen Kugelköpfe für den Umlenkhebel / Spurstange aufzutreiben. Hab drei mal die falschen geliefert bekommen trotz original Teilenummer. Der Lama hat bei seinen verschiedenen Zulieferern die Teile geordert, doch leider alle zu dick. Zum Schluß sind die Kugelköpfe von Case IH direkt gekommen die dann auch endlich passten. Nachteil an der Sache war nur daß die doppelt so teuer waren.. Muß man halt durch...

Während der Watezeit hab ich nur ein paar Kleinigkeiten erledigt.

Zum einen mal die Riemenscheibe der Lichtmaschine gedreht und siehe da, sieht schon viel besser aus.

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Alles schön sauber gemacht und die Riemenscheibe anders herum wieder montiert.

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Und mit Riemen...

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Vorher sah es so aus...

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Hat also was gebracht...

Dann habe ich noch den Ventilator von Schorsch montiert. Sieht auch toll aus...

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Bin dann noch das Problem mit dem Defekten Staubsammeltopf vom Luftfilter angegangen. Hab mir in Internet einen bestellt der vom Durchmesser her passte. Jedoch hatte dieser oben einen Rand stehen und konnte so nicht montiert werden. War glaub ich für einen Mann und Hummel Luftfilter. Ein originaler Topf ist leider nicht mehr neu lieferbar.

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Diesen rand hab ich dann auf der Drehbank abgedreht.

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Danach sah das so aus...

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Jetzt passt das Töpfchen schön in die Aufnahme und sieht zudem noch Original aus.

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LG Markus...

 
 
Hallo,

da ich ja endlich die richtigen Spurstangenköfe bekommen habe konnte ich die Achse fertig zusammenbauen und wieder am Traktor montieren.

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Die Achse ist jetzt wieder schön fest geschraubt mit allen Schrauben...vorher waren ja nur noch 3 Schrauben drin.

Hab dann noch die Räder montiert, die Radlager eingestellt und die Spur eingestellt. Dazu hab ich mir ein Hilfswerkzeug gebaut was super funktionierte.

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Achse leicht frei gehoben damit sich die Räder drehen, beide felgen in Höhe der Radnarbe am Felgenhorn markiert und dann den Abstand einmal vorne und einmal hinten zwischen den beiben Felgen gemessen. Dabei die Räder immer um 180 Grad gedreht und an der Markierung gemessen. Laut Werkstatthandbuch soll eine Vorspur von 2 - 8 mm eingestellt werden, d.h. vorne enger als hinten.

Hier mein "Messwerkzeug"

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Und im Einsatz

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Bei mir ergab sich eine Vorspur von 6 mm, was also in Ordnung ist. Eine Umdrehung am Spurstangenkopf mehr ergab nur noch eine Vorspur von 1 mm.

Somit ist das Projekt Vorderachse erledigt und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

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Jetzt kann man den Kleinen mal wieder bewegen.

Werd wohl die nächsten Tage wieder den Kühler und Luftfilter anbauen und befüllen damit er wieder aus eigener Kraft zu bewegen ist und ich die nächste Baustelle angehen kann.

Wünsche allen noch einne schönen Sonntag.

LG Markus
 
Hallo Markus,

habe gerade deinen sehr schönen und detailierten Beitrag gesehen. Macht Spass zu lesen.

Eine Anmerkung habe ich aber: Du hast die Flanschflächen der Vorderachsböcke gefettet bevor Du sie zusammengebaut hast. Damit ist die Reibung deutlich reduziert und die Spanhülsen müssen deutlich mehr tragen. Ich würde Dir empfehlen die Flächen mit der Topfbürste zu reinigen und dann blank zusammenzuschrauben. Bei Frontladeranbauteilen wird auch zuerst die Farbe entfernt, da nur mit einer Metall auf Metalloberfläche die notwendige Reibkraft erreicht wird.

Gruß

Andreas
 
Wirklich ein schön detailreicher Bericht! 

Halte uns weiter so schön auf dem laufenden und gerne auch Bilder wenn er mal was tun darf ;) 

Schöne Grüße aus dem Münsterland

Johannes
 
Danke Andreas und Johannes für Eure lobenden Worte, werd den Bericht natürlich in dieser Form auch weiterführen und Euch meinen Fortschritt bebildert mitteilen. Allein schon wegen der vielen Tips und Hilfen die man hier im Forum bekommt. Echt Super

Andreas, zu deiner Anmerkung muß ich sagen, darauf bin ich eigentlich gar nicht gekommen daß die Flächen griffig sein sollen wegen der Kraftverteilung. Leuchtet mir aber durchaus ein. Danke für diesen Tipp. Ich dachte kann gegen Rost nichts schaden wenn sie eingefettet sind. Um das zu ändern muß ich aber alles wieder zerlegen. Werd das machen wenn ich im Rahmen der Restauration den Motor überhole und alles lackiere, denn dann wird sowieso wieder alles zerlegt.

Gruß Markus
 
Hallo Leute,

hatte die letzten Tage keine Zeit gefunden was am 724 zu arbeiten.

Hab noch ein schönes Bild gefunden vom ganzen Schrott der Vorderachse.

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Bin gerade dabei wieder den Kühler zu montieren. Dazu hab ich mir neue Schläuche besorgt. Hab die Alten grad ab gemacht und schon gleich eine Frage an Euch.

Sieht das Gehäuse vom Thermostat und das Röhrenwerk immer so gammelig aus?

Muß mann da was machen oder austauschen oder kann mann das so lassen?

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evtl. abbauen und reinigen.

Gruß Markus

P.S.: im Wasser waren keine verunreinigungen zu sehen.
 
Tach Leute,

hab mir überlegt das mit dem etwas verrosteten Röhrenwerk und Thermostatgehäuse werd ich erst mal so lassen. Hat ja die ganze Zeit so funktioniert und es waren auch keine Krümel im abgelassenen Kühlwasser. Da geh ich erst ran wenn ich den Motor mache und sowieso alles abbaue.

Also hab ich gestern den Kühler wieder montiert mit neuen Schläuchen und mit neuem Kühlwasser gefüllt.

Sah alles gut aus. Bis ich heute entdecken musste das der Kühler eine kleine Undichtigkeit hat, ... so ein Sch...!

Dachte erst ich hab etwas beim befüllen verschüttet, was mir persönlich viel lieber gewesen wäre aber dem war leider nicht so...

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Hier tropft´s

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Scheint irgendwo unter dem Falz zu sein. Mal sehen ob ich das evtl. löten kann. Erst mal wieder Wasser raus und Kühler abbauen.

Achso, als ich die Tage in die Werkstatt gekommen bin, war doch vorne links der Reifen Platt. Nach 2 Wochen Standzeit.  Also Rad raus, Schlauch raus und gucken. War ein winziges Löchlein im Schlauch das sich aber gut flicken lies. Schlauch wieder in den Reifen, aufpumpen und Rad montieren. Hoffe es bleibt jetzt dicht.

Das wars schon wieder für heute...

Gruß Markus
 
Hallo

Das kann man löten, Kühler ausbauen um drehen die Falz reinigen und mit Weichlot neu verlöten, ich würde es rundherum machen.

MfG

Alwin
 
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