Jochen4
Bekanntes Mitglied
Motorvorwärmung war hier schon häufig Thema. Doch trotzdem möchte ich hier mal meine Überlegungen zusammenfassen.
Grundsätzlich gibt es, abgesehen von der eingebauten Standheizung, zwei verschiedene Systeme:
Dann habe ich mal die Durchlauferhitzer von OWL unter die Lupe genommen. Jene Heizungen sind ziemlich verdächtig baugleich mit dem "HotFrog".
Gut - was brauche ich? OWL bietet derzeit 5 verschiedene Modelle an (OWL 1 bis 5). Die Modelle 2 und 3 sind im Prinzip die gleichen (1100W), wobei das Modell 3 etwas günstiger ist weil es ohne Anschlusskit kommt. Modell 1 unterscheidet sich von den Modellen 2 u. 3 dadurch, dass es eine etwas höhere Schalttemperatur (80°C gegenüber 60°C) haben UND bei jenem Modell schaltet die integrierte Pumpe NICHT ab wenn die Schalttemperatur erreicht wird. Und das wird auch explizit empfohlen für Motoren, die größer als 2 Liter sind. Es kommt sonst dazu, dass das Wasser, welches den Motor umgibt als erstes abkühlt, während das Wasser im Schlauch weiter länger heiß bleibt und so das Wiedereinschalten der Heizung verhindert. Und mehr als 2 Liter haben unsere Schlepper ja eigentlich alle. Doch das meiner Meinung nach größte Problem ist die Leistung! Ich hab mir nämlich Erfahrungsberichte durchgelesen und bezweifle stark, dass eines der eben genannten Modelle (OWL 1 bis 3) in der Lage ist, unseren Schleppermotor auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Die propagandierten Werbeversprechen bzgl. der Aufheizzeiten sind übrigens ALLE unglaubwürdig! In einem Forum schreibt der Besitzer eines Fiat Seicento (größter Motor 1,1L !), dass er bei einer Außentemperaturer von -5°C nach einer Stunde eine Motortemperatur von 52° (Infrarot-Messung) gemessen hat. Wie soll dann bitte so ein schwächliches Teil den 4,4 Liter Motor meines 844 wärmen können? Noch dazu sitzt mein Motor nicht kuschelig verpackt in einem Motorraum, sondern hängt quasi ohne jeden Kälteschutz in der Luft!
Aber OWL bietet ja noch zwei weitere Modelle an: OWL 4 und 5. Diese Modelle sind etwas anders als die ersten 3. Sie haben mehr Leistung (2000W und 3000W) und werden nicht in Reihe geschaltet, sondern parallel zum Kühlsystem. Die parallele Installation hat den Vorteil, dass es im Sommer durch den Durchflusswiderstand des Gerätes nicht zu Temperaturproblemen kommen kann. Gibt es in Form diesen beiden Modelle also doch eine Lösung für mich? Doch es gibt auch hier 2 Kinken: die Pumpe schaltet sich nach erreichen der Schalttemperatur ab. Und würde die Leistung von 2000W bzw. 3000W reichen?
Nun, die Leistung KÖNNTE genügen. Der Zuheizer des T4-Motors hat 3000W und schafft es angeblich in einer Zeit von 20 Min. von Null auf 50°C... Naja, aber auch der T4-Motor ist schön verpackt und auch noch keine 4,4 Liter groß. Aber "Zeit" wäre für mich auch nicht so sehr das Problem. Dann schaltet man den Vorwärmer eben ein und geht erstmal ausgiebig frühstücken. Doch auch hier schaltet die Pumpe nach erreichen der Schalttemperatur leider ab! Also wieder ein "no go"...
Zu guter letzt sind mir noch Berichte untergekommen, wonach Bastler sich selber halfen, indem sie sich aus dem Durchlauferhitzer einer Spülmaschine eine Motorvowärmung bauten. Jene Durchlauferhitzer bekommt man entweder umsonst aus Schlachtgeräten oder für 20€ gebraucht. Auch eine nette Idee!
Das wäre doch noch eine Marktlücke: Durchlauferhitzer für Schlepper. Mit mindestens 3kW und dauernd laufender Pumpe.
Grundsätzlich gibt es, abgesehen von der eingebauten Standheizung, zwei verschiedene Systeme:
- Den in den Motorblock eingebauten Tauchsieder (z.B. Calix)
- Den "Durchlauferhitzer" mit Pumpe (z.B. OWL)
Dann habe ich mal die Durchlauferhitzer von OWL unter die Lupe genommen. Jene Heizungen sind ziemlich verdächtig baugleich mit dem "HotFrog".
Gut - was brauche ich? OWL bietet derzeit 5 verschiedene Modelle an (OWL 1 bis 5). Die Modelle 2 und 3 sind im Prinzip die gleichen (1100W), wobei das Modell 3 etwas günstiger ist weil es ohne Anschlusskit kommt. Modell 1 unterscheidet sich von den Modellen 2 u. 3 dadurch, dass es eine etwas höhere Schalttemperatur (80°C gegenüber 60°C) haben UND bei jenem Modell schaltet die integrierte Pumpe NICHT ab wenn die Schalttemperatur erreicht wird. Und das wird auch explizit empfohlen für Motoren, die größer als 2 Liter sind. Es kommt sonst dazu, dass das Wasser, welches den Motor umgibt als erstes abkühlt, während das Wasser im Schlauch weiter länger heiß bleibt und so das Wiedereinschalten der Heizung verhindert. Und mehr als 2 Liter haben unsere Schlepper ja eigentlich alle. Doch das meiner Meinung nach größte Problem ist die Leistung! Ich hab mir nämlich Erfahrungsberichte durchgelesen und bezweifle stark, dass eines der eben genannten Modelle (OWL 1 bis 3) in der Lage ist, unseren Schleppermotor auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Die propagandierten Werbeversprechen bzgl. der Aufheizzeiten sind übrigens ALLE unglaubwürdig! In einem Forum schreibt der Besitzer eines Fiat Seicento (größter Motor 1,1L !), dass er bei einer Außentemperaturer von -5°C nach einer Stunde eine Motortemperatur von 52° (Infrarot-Messung) gemessen hat. Wie soll dann bitte so ein schwächliches Teil den 4,4 Liter Motor meines 844 wärmen können? Noch dazu sitzt mein Motor nicht kuschelig verpackt in einem Motorraum, sondern hängt quasi ohne jeden Kälteschutz in der Luft!
Aber OWL bietet ja noch zwei weitere Modelle an: OWL 4 und 5. Diese Modelle sind etwas anders als die ersten 3. Sie haben mehr Leistung (2000W und 3000W) und werden nicht in Reihe geschaltet, sondern parallel zum Kühlsystem. Die parallele Installation hat den Vorteil, dass es im Sommer durch den Durchflusswiderstand des Gerätes nicht zu Temperaturproblemen kommen kann. Gibt es in Form diesen beiden Modelle also doch eine Lösung für mich? Doch es gibt auch hier 2 Kinken: die Pumpe schaltet sich nach erreichen der Schalttemperatur ab. Und würde die Leistung von 2000W bzw. 3000W reichen?
Nun, die Leistung KÖNNTE genügen. Der Zuheizer des T4-Motors hat 3000W und schafft es angeblich in einer Zeit von 20 Min. von Null auf 50°C... Naja, aber auch der T4-Motor ist schön verpackt und auch noch keine 4,4 Liter groß. Aber "Zeit" wäre für mich auch nicht so sehr das Problem. Dann schaltet man den Vorwärmer eben ein und geht erstmal ausgiebig frühstücken. Doch auch hier schaltet die Pumpe nach erreichen der Schalttemperatur leider ab! Also wieder ein "no go"...
Zu guter letzt sind mir noch Berichte untergekommen, wonach Bastler sich selber halfen, indem sie sich aus dem Durchlauferhitzer einer Spülmaschine eine Motorvowärmung bauten. Jene Durchlauferhitzer bekommt man entweder umsonst aus Schlachtgeräten oder für 20€ gebraucht. Auch eine nette Idee!
Das wäre doch noch eine Marktlücke: Durchlauferhitzer für Schlepper. Mit mindestens 3kW und dauernd laufender Pumpe.