Verflixte Vorderachse...

Sonder_423er

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Moin zusammen !

Gibts ‘nen Trick wie man bei den CM-Schleppern (hier 323) die Vorderachs-Auszüge rausbekommt ?
Die sind in den letzten 40 Jahren wohl ein wenig zusammengerostet.....

Will da nun auch nicht wie ein Irrer mit dem Vorschlghammer auf den Aufnahmen der Achschenkel rumhämmern....

Bis denne,

Carsten
 
Hallo Carsten,

das Problem hatte ich bei meinem 353 auch, die wurden unlackiert im Werk zusammengeschraubt, da hilft nur Geduld.
Keinen Vorschlaghammer, sondern einen Fäustel nehmen, und auf das Achsrohr klopfen, Achsverlängerung immer wieder wackeln, damit sich der Rost lösen kann.
wenn sie sich dann etwas bewegen lassen, immer wieder mit nem Holz, oder grossen Gummihammer hin und herklopfen, die lösen sich dann allmählich immer mehr, ich hab schon einige Stunden damit verbracht, wenns überhaupt nicht geht, dann musst du flächig erwärmen.
Also nix für zwischendurch.

Bei meinen beiden 453 mit Alugrill waren die Teile grundiert, Schrauben raus, und man konnte sie locker, flockig rausziehen.

Bei meinem 353 hab ich die Teile dann aussen und innen Sandstrahlen lassen, hab sie grundiert, und lackiert, und die Achsteile noch mit Hohlraumwachs rausgesprüht.

gruss Schorsch
 
Glückwunsch, das selbe Problem hatte ich beim 323 auch, in meinem Fall hamse irgednwann mal die Innenkörper komplett rein geschoben, vermute wegen Pflanzarbeiten für die der Trecker eingesetzt wurde.
Jedenfalls hab ich bis heute die Achse nicht mehr auseinander bekommen, die sitzt Bombenfest, hab Dosen von Schmiermittel und WD 40 da rein getan zumindest soweit es ging, mit dem hammer hab ich auch gekloppt, sogar gegen die innenseiten der Achsschenkel um die vielleicht so zu lösen, zuletzt wollt ichs noch mit ner Winde probieren und die Achse auseinander drücken, aber ich habe frühzeitig aufgehört, da ich Angst hatte das mit die Schweißnähten an den Achsschenkeln reissen.
Habs nun so gelassen.

Grüße Tobias
 
Moin!

Ist nur so eine Idee.......:

Kann man da irgendwo mittig einen Schmiernippel in das Achsgehäuse einbauen, um den Hohlraum anschließend mit der Fettpresse vollzupumpen?
Sicherlich gehen da einige Kartuschen Fett bei "drauf", aber wenn das eine derart saubere (bzw. rostige) Passung ist, müßten die max. 400 bar doch ausreichen, das ganze in Bewegung zu versetzen. Wenn der eine Achsstummel kommt, sofort aufhören, die Klemmung befestigen und dann die andere Seite in Gang bringen.
MfG
Olaf
 
Moin,
@ Olaf: Das geht nicht, da die Achsstücke einseitig geklemmt werden. Da ich meinen 353 min. einmal pro Jahr umbaue, setze ich sie beim Zusammenschieben gut mit Fett ein.
Das erste mal habe ich sie mit Feuer, sanfter Gewalt, unmengen Kriechöl und viel Geduld in zwei Tagen auseinander bekommen.
Grüße
Frank
 
Tolle Idee, da braucht man sicher nur 50 Kartuschen Fett.
Ich habe es auch schon mal damit versucht eine Winde (downkraft) zwischen die Achsschenkel zu setzen und das ganze unter Druck denn mit dem Fäustel bearbeitet. Allerdings auch ohne Erfolg.
Habe die Achse nachher komplett gegen meine Alte getauscht.
Die Frage wäre ja auch, warum man das Teil auseinander bauen sollte, wenn nicht eine andere Spurbreite benötigt wird, einer der Achsschenkel kaputt ist oder die Achse selbst kaputt ist.
 
In meinem Fall wollte ich halt die vordere Spur der hinteren anpassen, wenn er schon die "Normalspur" gehabt hätte wärs gut gewesen, aber jetzt ists halt die engste Spurweite, nicht das ich damit nicht leben kann, aber schön wärs schon gewesen wennse rausgegangen wäre, hatte aber auch zuletzt keine Geduld und Null Bock mehr gehabt. Wenn man die Achse zu heiß macht wird das Material müde und wird spröde bzw. ähnlich wie glas und bricht schneller, und wenn mans mit nem kleinen Bunsenbrenner versucht bringt es eh nix.

Grüße Tobias
 
Bauerholm schrieb:
Tolle Idee, da braucht man sicher nur 50 Kartuschen Fett.
Ich habe es auch schon mal damit versucht eine Winde (downkraft) zwischen die Achsschenkel zu setzen und das ganze unter Druck denn mit dem Fäustel bearbeitet. Allerdings auch ohne Erfolg.
Habe die Achse nachher komplett gegen meine Alte getauscht.
Die Frage wäre ja auch, warum man das Teil auseinander bauen sollte, wenn nicht eine andere Spurbreite benötigt wird, einer der Achsschenkel kaputt ist oder die Achse selbst kaputt ist.
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Moin Bauerholm,
da Deine Beiträge ja im großen und ganzen Hand und Fuß haben, weiß ich nicht, weshalb Du hier so einen [BAD] schreibst. Ich habe vorhin mal spaßeshalber eine Fettkartusche an die Vorderachse eines 624 gehalten (die in diesem Fall allerdings nicht ausziehbar ist). Da bräuchte man pro Seite ca. 5 Kartuschen, x 2 = 10 gesamt, x 1,70 € = 17,00 €. Ein verformter Achsstummel ist mit Sicherheit teurer. Wie Dir sicherlich bekannt ist, bringt eine handelsübliche Fettpresse bis zu 400 bar. Falls man die Achse abgedichtet bekommt, kann man im optimalen Fall 400 (kg) x 70 (ca. Achsquerschnitt in cm2) = 28 to. auf die Achsstummel wirken lassen. (Achtung Scherz!: Da 2 Achshälften vorhanden, sogar 2 x 28 = 54 to., harharhar...).

Ich weiß nicht, weshalb Du meine Idee (ohne daß ich solch einen Schlepper als Anschauungsobjekt gesehen habe) als bescheuert hinstellst, um anschließend einen Vorschlag zu machen nach dem Motto: "Ich weiß was besseres, aber das funktioniert auch nicht!"

...aber wahrscheinlich drückt die Winde (Was ist "downkraft"? Asiatisches Profiwerkzeug?) mehr als 28 to. und bestimmt wirkt die Kraft auch mittiger als wenn man von innen presst....

Das soll keine Anmache sein, aber da Scherze, wenn Sie nicht als solche deklariert sind, nicht von jedem erkannt werden, ist etwas Sachlichkeit doch anzuraten.

Nähm mi dat nich krumm, ick bün ok ´n norddütschen!

Olaf
 
Moin,
Hallo Olaf, ich glaube mit Downkraft meint er Daumenkraft, oder wie wir sagen: Dumenkraft.
Grüße
Frank
 
Moin!

Wie auch immer...
Mir geht es nicht darum, das Achsrohr mit 400 bar zum Bersten zu bringen, da muß man sicherlich vorher aufhören. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß man mit dem hydraulischen Prinzip unheimlich große Kräfte aufbringen kann.
Ein anderer Vorschlag wäre, ein Gemisch aus Rostlöser und Diesel von der Mitte aus in die Achse einzubringen (Achtung, Scherz: "Um nicht 20 l Rostlöser kaufen zu müssen."), und dieses mittels Druckluft nach außen zu treiben. Wenn man dann noch mit gelöster Klemmung -unter genauer Beobachtung!- einen Feldweg fährt, könnte es sich vielleicht durch die Erschütterungen lösen. "Steter Tropfen höhlt den Stein." Das sind alles nur Lösungsansätze, da ich von dieser Achse, wie schon gesagt, kein Bild habe.

MfG
Olaf
 
Moin,

meine Beiträge haben auch nur deshalb Hand und Fuss, weil ich keine Antwort schreibe, wenn ich irgendwas nicht mit ziemlicher sicherheit weiss oder das Teil selbst schon mal in der Hand hatte.
Keinesfalls wollte ich mit dem Beitrag jemanden veräppeln oder die Kraft einer Fettpresse in Abrede stellen, betrachte man doch, das auf die von Olaf beschriebe Art, die Ketten bei Baggern gespannt werden.
In dem vorliegenden Fall, ist das jedoch aussichtslos, weil Bolzen durch die Rohre gesteckt werden um den Achsschenkel im Achsrohr zu sichern.
Entfernt man nun diese Bolzen um den Achsschenkel aus der Achse zu Pressen, bleiben da Löcher, durch die das Fett denn ungehindert entweichen kann.
Selbst wenn man die Löcher an der Achse abdichten kann, hat das Einschubrohr des Achsschenkels Ca. alle 10 cm die selben Lochpaare, um verschiedene Spurbreiten zu ermöglichen.
Diese Einschübe stecken fast bis zur Achsmitte in der Achse. Somit wird auch das Volumen der Achse grösser, je weiter man das ganze auseinander bekommt. Schon kommt man denn auch mit 10 Kartuschen Fett nicht mehr aus.

P.S aber für einen Spaß bin ich immer zu haben.

Gruß Michael
 
Moin Michael,
das Fotos ist angekommen, danke!
Aufgrund Deiner Erfahrung weißt Du aber auch, daß der Moment des Lösens die meiste Kraft erfordert. Hat das ganze erst einmal geruckt, sind die nächsten Schritte i. d. R. leichter. Dann kommt man evtl. schon, wie von Dir beschrieben, mit einer Winde weiter.
Da die Steckachsen ohnehin mit reichlich Löchern versehen sind, müßte es doch auch helfen, wenn man die Achse mit einem Gemisch aus Diesel und Rostlöser vollkippt (ggf. abdichten), das müßte dann doch mit der Zeit relativ weit durchkriechen. Wat meenst Du?
Olaf
 
Ich habe die alte Achse, um die Achsschenkel zu Retten, mit der Flex zerlegt, das war wie Verschweißt da drinnen.

Vielleicht sollte man wirlich versuchen, wenn man den Trecker mal länger nicht braucht, die unteren Löcher abzudichten und das Ding vollzukippen.

Gruß Michael
 
Danke für die Tips !

ich werd die Achse erstmal beiseite legen und hoffen das ich sie nicht brauche.
Bei der Achse handelt es sich um ein günstig bei eb*** erworbenes Teil mit der Hoffnung es beim eigenen Schlepper nicht zu benötigen.

.....warten wir mal ab...

Bis denne,

Carsten
 
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