Verständnisproblem Thermostat (D322)

Schanks

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Hallo zusammen,

nachdem ich den Traktor wieder am laufen habe, habe ich auch festgestellt, dass der Temperaturschalter am Thermostat defekt ist (schaltet nicht mehr).

Bei der Gelegenheit dachte ich, eine Temperaturanzeige kostet etwa die Hälfte des Temperaturschalters, also war die Sache klar.

Temperaturanzeige eingebaut.

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Den Geber in das Thermostat mittels Adapter eingebaut.

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Jetzt ist dies das alte Thermostat, bei dem ich das Gefühl habe, der Traktor braucht lange zum Warm werden und die neue Anzeige kommt gerade an den grünen Bereich.

OK, so richtig belastet habe ich ihn noch nicht.

Ich möchte im Weiteren nicht diskutieren, dass eine Dreiwegeregelung besser ist usw, das ist mir ohnehin klar. Es geht mir um das Grundverständnis des neuen Thermostaten!

Ich hatte mir ein neues Thermostat aus dem Zubehörhandel besorgt und damit beginnt mein Verständnisproblem.

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Das alte Thermostat hat einen "Grunddurchgang", der sich vergrößert wenn das Wasser wärmer wird. Dieser ist vermutlich zu groß oder das Thermostat schließt nicht ausreichend, wodurch die Erwärmung lange dauert.

Das neue Thermostat ist dicht.

Ich habe hier mal einen groben Plan zum Verständnis gemacht.

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Der Plan ist techn. nicht ganz OK, er dient nur zur Diskussion!

Meines Erachtens kann das Thermostat nicht funktionieren wenn es dicht ist. Wie soll warmes Wasser an den Dehnstoff fließen? Zudem drückt die Wasserpumpe das Ventil zusätzlich zu.

Versuch: Wenn im Eingang heißes Wasser eingefüllt wird öffnet das Ventil. Versucht man dies im Ausgang bleibt es dicht.

Meines Erachtens müsste es einen minimalen Durchfluss geben, damit warmes Wasser an den Dehnstoff gelangt.

Wie ist eure Meinung?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

Danke im Voraus.

Gruß

Schanks
 
Hallo, Lies mal die Antwort vom 12. Juni 2024 von deinem letzten Beitrag nach, hier wurde die Arbeitsweise - Funktion vom Thermostat ausführlich Erklärt. Zu diesen Thema ist weder mehr noch was anderes zu Sagen.

Schöne Grüße
 
Manche Thermostate haben ein kleines Ventil in der Gehäuseplatte für den Minimaldurchluss und zur Entlüftung. Hier vorne im Bild. Wenn das nicht vorhanden war habe ein 2mm Loch reingebohrt.

Gruß +Matthes+

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ih schrauber:

Hallo, Lies mal die Antwort vom 12. Juni 2024 von deinem letzten Beitrag nach, hier wurde die Arbeitsweise - Funktion vom Thermostat ausführlich Erklärt. Zu diesen Thema ist weder mehr noch was anderes zu Sagen.

Schöne Grüße
Hallo ih schrauber,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Dir bin ich besonders in dem anderen Thread dankbar!

Ich habe den Beitrag nochmals gelesen und es ist mir ja klar!

Ich wusste, dass ich meine Frage nicht genau genug formulieren könnte, so dass sie eindeutig verstanden wird, deshalb nochmals die Frage:

Wie kann ein auf Temperatur reagierendes Ventil grundsätzlich funktionieren, das vom Wasserdruck in Fließrichtung zugedrückt wird, dicht ist und kein Wasserfluss zustande kommen kann? Wie kann so warmes Wasser an den Dehnstoff kommen? Für mich ist das kein spezielles IHC-Problem, sondern für mich ein grundsätzliches Verständnisproblem das ich gerne verstanden hätte. Ich hätte die Frage also auch in einem beliebigen anderen technischen Forum stellen können.

Einzige Lösung m. E. wäre wenn statt des Temperatursensors ein Wasserfluss zurück in den Kreislauf erfolgen könnte.

Danke im Voraus.

Gruß

Schanks
 
+Matthes+:

Manche Thermostate haben ein kleines Ventil in der Gehäuseplatte für den Minimaldurchluss und zur Entlüftung. Hier vorne im Bild. Wenn das nicht vorhanden war habe ein 2mm Loch reingebohrt.

Gruß +Matthes+
Hallo Mattes,

Bingo!!

Das ist genau die Anwort, die ich hören wollte. Damit wäre die Temperaturweiterleitung gelöst.

Jetzt bleibt für mich nur noch der Punkt mit der Einbaurichtung des Ventils. Ich kenne eigentlich ad hoc keine Ventile, die so in Flussrichtung angeordnet sind. Das würde ich schon aus Schwingungsgründen nicht machen. Ist so sichergestellt, dass der Dehnstoff das Ventil sicher und vollständig öffnen kann. Wie gesagt, ich habe damit ein Kopfproblem. Also mein Kopf nicht den Zylinderkopf meines letzten Threads. ;-))

Es widerspricht einfach meinem (gesunden?) Menschenverstand.

Ich kann auch anders fragen:

Aus welcher Richtung kommt bei Deinem Bild der Wasserdruck: von oben oder unten?

Wie immer: Dankeschön

Gruß

Schanks
 
Hallo Schanks,

zur Strömungsrichtung im Bezug auf die spezielle Einbausituation kann ich im Detail nichts sagen aber bitte sei dir klar darüber, daß die Wasserpumpe im Kühlkreislauf ähnlich wie bei einer Hausheizung lediglich als Umwälzpumpe arbeitet, die nur vernachlässigbar (im 0,01bar Bereich, das sind 10cm Höhenunterschied) erwähnenswerten Druck aufbaut. Die schafft es ja noch nicht einmal eine Luftblase von OK Zylinderkopf zu OK Kühler rauszudrücken, wenn da keine tadellose Steigungsstrecke vorliegt,weshalb da eine Entlüftungsleitung hin muss.

Also das drückt das Dehnstoffelement locker auch gegen die Fließrichtung auf, denn das ist eine hydraulische Kraft. Entscheident ist, wie du richtig siehst, der Temperaturverlauf/die Temperaturrichtung. D àccord???

Gruß +Matthes+

 
 
+Matthes+:

Hallo Schanks,

zur Strömungsrichtung im Bezug auf die spezielle Einbausituation kann ich im Detail nichts sagen aber bitte sei dir klar darüber, daß die Wasserpumpe im Kühlkreislauf ähnlich wie bei einer Hausheizung lediglich als Umwälzpumpe arbeitet, die nur vernachlässigbar (im 0,01bar Bereich, das sind 10cm Höhenunterschied) erwähnenswerten Druck aufbaut. Die schafft es ja noch nicht einmal eine Luftblase von OK Zylinderkopf zu OK Kühler rauszudrücken, wenn da keine tadellose Steigungsstrecke vorliegt,weshalb da eine Entlüftungsleitung hin muss.

Also das drückt das Dehnstoffelement locker auch gegen die Fließrichtung auf, denn das ist eine hydraulische Kraft. Entscheident ist, wie du richtig siehst, der Temperaturverlauf/die Temperaturrichtung. D àccord???

Gruß +Matthes+

 
Hallo +Mattes+,

ja, da bin ich voll D âccord. Mir ging es nur um das Prinzip, da es ja überhaubt nicht zwingend notwendig ist das sorum zu lösen. Ich kenne solche Ventile eigentlich nur in pneumatischen Systemen (z. B. in einer Ausblaspistole, einer Lackspritze usw.), in Systemen mit Flüssigkeiten eher nicht. Ich kenne natürlich die Wasserpumpe im D322, hatte sie oft genug ausgebaut. Die Fliehkraftpumpe kann ja nur wenig Druck aufbauen, besonders im Leerlauf. Da reicht‘s wahrscheinlich gerade so die Zirkulation anzuschieben.

Fakt ist doch:

Hätte ich dieses Neuteil (Thermostat) unbedacht eingebaut, so wäre der Traktor ganz klar ans Kochen gekommen und ich hätte das an der Anzeige nicht mal gesehen, da keine Strömung zustande gekommen wäre. Ein Folgeschaden an dem gerade erst reparierten Traktor wäre ggf. diie Folge gewesen und das kann es doch nicht sein.

Mal sehen, ob ich da ein Loch hineinbasteln kann. Ein Versuch wäre es wert, sonst tausche ich es nicht aus.

Recht herzlichen Dank für Deine Erklärungen.

Gruß

Schanks
 
Oha,

hab gestern auch ein ähnliches oder sogar das gleiche Thermostat in meinen D430 gebaut.

Hätte gar nicht dran gedacht mal zu testen, ob es in Flußrichtung komplett zu ist.

Werde ich morgen gleich mal testen.

Gruß
 
Hallo Schanks, hallo Chris,

bitte immer den recht großzügigen, landwirtschaftlichen Toleranzbereich und auch weltweiten Einsatz bei diesen Maschinen berücksichtigen. Die müssen oberhalb der Polarkreise und am Äquator gleichermaßen laufen.  Das ist keine Raketentechnik. Wenn da im Thermostat kein Ventilchen und keine Bohrung vorhanden ist, ist wahrscheinlich genug "Luft"/Undichtigkeit bei der Ventiltellerabdichtung vorhanden. Die "Blechteller" Metall auf Metall können ja gar nicht wirklich dicht sein und dann habe ich ja schon die Entlüftung und den Minimaldurchfluss für den Temperaturtransfer, oder?

Beste Grüße +Matthes+
 
+Matthes+:

Hallo Schanks, hallo Chris,

bitte immer den recht großzügigen, landwirtschaftlichen Toleranzbereich und auch weltweiten Einsatz bei diesen Maschinen berücksichtigen. Die müssen oberhalb der Polarkreise und am Äquator gleichermaßen laufen.  Das ist keine Raketentechnik. Wenn da im Thermostat kein Ventilchen und keine Bohrung vorhanden ist, ist wahrscheinlich genug "Luft"/Undichtigkeit bei der Ventiltellerabdichtung vorhanden. Die "Blechteller" Metall auf Metall können ja gar nicht wirklich dicht sein und dann habe ich ja schon die Entlüftung und den Minimaldurchfluss für den Temperaturtransfer, oder?

Beste Grüße +Matthes+
Hallo +Mattes+,

ich hatte das neue Thermostat wie oben beschrieben von beiden Seiten mit 80° heißem Wasser befüllt und es war dicht (bis auf alle 2 Sek. ein Tropfen) - 85° heißem Wasser hat es angefangen zu öffnen. Wenn ich dicht schreibe, dann meine ich das auch. Da das Ventil auch noch sorum eingebaut ist, dass es vom, wenn auch geringen, Pumpendruck noch zusätzlich dicht gedrückt wird, dann ist da "keine" Luft mehr. OK, ich kann nur von meinem Thermostaten schreiben, mag sein, dass ein Anderes sich besser verhält. Ich sehe diesen geringen Durchfluss als nicht ausreichend an. Wie Du schon schreibst, bei der geringen Transportleistung der Pumpe passiert da nicht viel. Ich finde es in Ordnung, wenn er seinen Thermostaten auf jeden Fall nochmals beäugt und ggf. mal testet.

Ich würde mich freuen, wenn Chris das Ergebnis mitteilt.

Gruß

Schanks
 
Ja Schanks,

kann ja in dem Fall durchaus so sein. Meine Erfahrung habe ich seinerzeit mit Mercedes-Motoren (MB-Trac/Unimog) gemacht, da war auch noch "Luft" zwischen Thermostaplatte und Einbaugehäuse (keine Dichtung). Aber wir müssen jetzt keine Luftblasen zählen. Vielleicht hören wir ja noch von Christians Erfahrungen?

Beste Grüße +Matthes+
 
+Matthes+:

Ja Schanks,

kann ja in dem Fall durchaus so sein. Meine Erfahrung habe ich seinerzeit mit Mercedes-Motoren (MB-Trac/Unimog) gemacht, da war auch noch "Luft" zwischen Thermostaplatte und Einbaugehäuse (keine Dichtung). Aber wir müssen jetzt keine Luftblasen zählen. Vielleicht hören wir ja noch von Christians Erfahrungen?

Beste Grüße +Matthes+
Hallo +Mattes+,

Ja, da bin ich gespannt. Habe gerade im Netz mal nach einen D430) gesucht, da ich den Traktor nicht kenne und die Einbausituation in dem nachfolgenden Bild gefunden.

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Die Einbausituation ist bei mir im D322 exakt gleich.

Da es (jedenfalls bei meinem D322) keinen einfachen Kühlmittelablauf gibt, ist es immer schwierig etwas in diesem Umfeld zu arbeiten und das Kühlmittel irgendwie abzulassen und sauber aufzufangen.

Um das Thermostat nicht ausbauen zu müssen, sollte es Christian genügen festzustellen ob das Kühlmittel in Bewegung kommt und nach kurzer Zeit im Kühler oben mit den Fingern warmes Wasser festgestellt werden kann. Des weiteren lässt sich ja die Anzeige beobachten. Ich möchte nochmals ausdrücklich ausführen, dass ich das neue Thermostat nicht eingebaut hatte und somit quasi definitiv beweiskräftig bin mit meiner Annahme (Behauptung)!
Ich habe, wie beschrieben, ein Verständnisproblem mit der mechanischen Ausführung des Thermostaten gehabt und wollte verhindern das ich mit dem Austausch etwas verschlimmbessere. Bin froh, dass der Traktor nach dem Laufbuchsenproblem wieder läuft.

Edit:

Hier das Originalthermostat laut WHB:

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Das sieht doch schon ganz anders aus und die Öffnung des Ventils ist in Flussrichtung!

Mein neu erworbenes Thermostat öffnet bei 85° (selbst getestet) - stellt das ein Problem dar? Wie gesagt, ich habe es noch nicht eingebaut aber schon mal 2 Löcher für einen Grundfluss gebohrt.

Dann noch etwas bezüglich des Kühlwassers:
Da gibt es einen Ablasshahn was ich bisher nicht wusste (argh). Ich habe das immer sehr umständlich gemacht. Dieser Hahn ist Jahrzehnte nicht betätigt worden. Mal sehen ob sich der betätigen lässt und anschließend auch nochmal dicht ist.

Viele Grüße

Schanks
 
Sorry sorry,

daß es bei mir bisschen gedauert hat.

Also mein Thermostat lässt mini mini mal Wasser durch.

Also wenn ich es auf senkrecht stelle, daß die Flußrichtung nach unten zeigt, und ich Wasser einfülle, tropft es minimal durch und wenn ich mit dem Mund reinpuste eben bisschen mehr.

Ob das reicht weiß ich natürlich auch nicht.

Sollte das Thermostat jetzt aber "ganz" dicht sein, denke ich folgendes:

Auf der einen Seite bin ich der Meinung, wenn das Wasser im Kühlkreislauf warm wird, kommt die Wäre auch an den Thermostat, und der würde dann öffnen.

Aber ich sehe auch ein Problem beim Befüllen des entleerten Kühlkreislaufes.

Der Kühlkreislauf im Motor wird ja über den unteren Anschlußstutzen des Kühlers befüllt. Wenn aber das Thermostat dicht ist, könnte es doch sein, dass sich bei der Wasserpumpe ein Luftblase

bildet, und die dann trocken läuft, oder?

Gruß Chris
 
Hallo, nur weil jemand nicht versteht wie ein Bauteil Funktioniert heisst das noch lange nicht dass es nicht Funktioniert.

Die D Serien Motoren haben eine Separate Entlüftungsleitung zum Kühler. Über diese Leitung Entlüftet sich das Gesamte

Kühlsystem, aussedem stellt diese Leitung die nötige Minimalzirkulation des Kühlwassers sicher. Wasser ist ein guter Wärmeträger

und überträgt die Wärme sicher an das Thermostat, wodurch die Funktion Gewährleistet ist. Wenn ein Thermostat eine Entlüftungsbohrung

braucht wird diese vom Hersteller Angebracht, in der Regel befindet sich in dieser Bohrung ein kleiner Kegel welcher durch den Strömungswiederstand

die Bohrung im Betrieb Verschliesst damit der Kaltwasserzustrom in der Warmlaufphase so gering wie möglich gehalten wird, sonst Arbeitet das

Einkreissystem nicht Zufriedenstellend. Die Funktion Kühlsystem und Thermostat wurde hier schon sehr oft Beschrieben, einfach Suchfunktion benutzen.

Schöne Grüße
 
Hi,

zu meiner Verteidigung, bei mir gibt es diesen Entlüftungsschlauch nicht.

Noch nicht.

Gruß Chris
 
ih schrauber:

Hallo, nur weil jemand nicht versteht wie ein Bauteil Funktioniert heisst das noch lange nicht dass es nicht Funktioniert.

Die D Serien Motoren haben eine Separate Entlüftungsleitung zum Kühler. Über diese Leitung Entlüftet sich das Gesamte

Kühlsystem, aussedem stellt diese Leitung die nötige Minimalzirkulation des Kühlwassers sicher. Wasser ist ein guter Wärmeträger

und überträgt die Wärme sicher an das Thermostat, wodurch die Funktion Gewährleistet ist. Wenn ein Thermostat eine Entlüftungsbohrung

braucht wird diese vom Hersteller Angebracht, in der Regel befindet sich in dieser Bohrung ein kleiner Kegel welcher durch den Strömungswiederstand

die Bohrung im Betrieb Verschliesst damit der Kaltwasserzustrom in der Warmlaufphase so gering wie möglich gehalten wird, sonst Arbeitet das

Einkreissystem nicht Zufriedenstellend. Die Funktion Kühlsystem und Thermostat wurde hier schon sehr oft Beschrieben, einfach Suchfunktion benutzen.

Schöne Grüße
Hallo ih schrauber,

das finde ich jetzt ein wenig übertrieben " ... nur weil jemand nicht versteht wie ein Bauteil funktioniert..."

Wenn das Thermostat (kein Originalteil worüber wir sprechen!) dicht wäre und es ist wirklich nah dran, dann weiß ich nicht ob alles ordnungsgemäß funktionieren würde!

Wenn es wirklich 100% dicht wäre, dann würde sich dort eine Luftblase bilden, wie Chris schreibt. Die Wasserpumpe wäre, wie Du schon sagst unter Wasser (Entlüftungsleitung) und würde nicht trocken laufen.
Auch wäre, wenn man Kühlmittel auffült das Thermostat von der oberen Seite befüllt. Diese Luftblase könnte verhindern, dass der Dehnstoff umspült wird. Ist aber nur theoretisch, da wie Chris auch festgestellt hat eine mini-minimale Undichtigkeit vorliegt.
Wäre interssant zu wissen, wie lange die Blase braucht bis sie sich verfüchtigt hat. Ich kann das nicht mehr testen, da ich bereits eine Bohrung vorgenommen habe und es noch nicht eingebaut ist.

Zuerst einmal vielen Dank Chris, ich dachte, Du hättest es schon eingebaut und dann wüssten wir mehr als nur fachsimpeln.

Ja, der Weg von der Wasserpumpe zum Thermostat ist gering und es kann gut sein, dass es wirklich ausreicht um das Thermostat rechtzeitig (!) zu öffnen.

Die Entlüftungsleitung mit vielleicht 3mm liegt nicht im Strom der Pumpe und ich lasse das für mein Verständnis nicht als Minimalzirkulation gelten, die Wärme wirlich abführt. Ich möchte wirklich, dass der mittlere Zylinder, der von den beiden anderen mit beheizt wird, rechtzeitig richtig umspült wird. Bin da vielleicht übervorsichtig, hatte den Motor jetzt oft genug auf.

Ich muss das Kühlsystem und Thermostat nicht suchen und lesen, da ich mir vorstellen kann wie es ordnungsgemäß funktioniert. Die ganze Sache begann damit, dass ich ein Zubehörteil kaufte und es sichtbar anders aufgebaut ist als das Originalteil.
Da darf man ja mal fragen ob es auch sicher funktioniert.
Insbesondere möchte ich daran erinnern, dass in meinem Thread zu der "Luft im Kühlsystem" unter Umständen die ZKD aus dem Zubehör als mögliche Ursache identifiziert wurde. Da wird man doch misstrauisch.

Ansonsten schätze ich Dein Wissen. Ich komme halt aus dem IT-Bereich bin inzwischen 70 und da darf man hier schon mal fragen. Ich werde auch oft zu für mich einfachen Dingen gefragt und lasse das auch zu.
Beim Traktor kann ich nicht mit der Maus auf ein Bauteil zeigen und bekommen eine Hilfe oder Option angezeigt. ;-)

Gruß

Schanks
 
Hallo zusammen,

ich hatte ja nach der Reparatur des Motors gleich ein neues Thermostat einbauen wollen, war jedoch wegen der baulichen Unterschiede erst mal unsicher ob es tatsächlich korrekt funktionieren kann, deshalb hier der Thread.

Ich habe also erst mal das alte Thermostat wieder eingebaut und hatte jetzt einen kleineren Arbeitseinsatz im Wald mit Winde und habe anschließend einen Wagen Holz gefahren und bin dann vom Lagerplatz ca. 2 Km mit leerem Wagen nach Hause gefahren. Der Motor war beim Starten dort also nicht kalt. Die Themperaturanzeige war immer etwa in der Mitte des weißen Bereiches. Da es nur eine Anzeige ohne Gradeinteilung ist war ich mir nicht 100% sicher, da auch diese im Zuge der Reparatur neu eingebaut wurde. Also habe ich mir zwei Temperaturmessgeräte gekauft und eins davon als Öltemperaturmessmöglichleit umgebaut.

Hier das Ergebnis:

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Die Länge entspricht dem Ölmessstab. Den Sensor des zweiten Thermometers habe ich direkt oben zum Eingang des Kühlers geschoben.

Nach dem obigen Ablauf habe ich sofort die Temperaturen gemessen. Beide lagen ziemlich genau bei 60°C. Ich denke, das ist zu wenig und das alte Thermostat wird wohl nicht mehr richtig schließen und wie ich schon schrieb, dauert die Erwärmung sehr lange. Die Anzeige am Traktor scheint also OK zu sein (weißer Bereich).

Ich werde jetzt mal das neue und von mir etwas "angebohrte" Thermostat testen (leider nicht mehr original). Ich versuche ein Verlaufsdiagramm zu erzeugen.

Ergebnis demnächst hier im Thread. Ich hoffe, dann gibt es etwas mehr Klarheit.

Nur mal so:

Was wäre den die ideale Motortemperatur?

Gruß

Schanks
 
Hi,

da ein Thermostat erst bei 80°C öffnet, ist die Normaltemperatur denke ich etwas höher.

Ich habe mir jetzt den mir fehtlenden Enlüftungsschlauch bestellt.

Was ich schon aus dem Forum entnommen habe, ist das Gewinde am Zylinderkopf ein M8x1.

Hier passt auch der Schlauch mit der festen Gewindeseiter rein.

Auf der anderen Seite des Schlauches ist eine Überwurfmutter - Weiß jemand was das für ein Gewinde ist.

An meinen Kühler hatte ich als Verschlußstopfen eine M6x1,0

Ich bäuchte jetzt einen Adapter von M6x1,0 auf die Überwurfmutter des Entlüftungsschlauches.

Wie sicht das bei euch aus?
 
Hallo Chris, 

Entlüftungsschlauch und Kühler sind bei mir über einen "Verbindungsnippel" verbunden. 

Die Teile-Nummer dafür ist 715 656 R1, Gewinde lt. traktorenersatzteile. de  ist M8x1/M12x1,5. 

Verbindungsnippel-Entlueftungsschlauch.webp

Grüße, 

Andree
 
Hallo zusammen, hallo Chris,

Für Chris:

Ich habe nachgemessen, es ist 12x1,5. Diesen Nippel vom Eintrag vorher hatte ich auch im Netz gefunden, aber Du schriebst ja 6x1 für die Kühlerseite.

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Ich habe jetzt das neue Thermostat heute Morgen eingebaut.

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Dann habe ich über zwei digitale Thermometer Kühlwasser- und Öltemperatur aufgenommen. Zur Öltemperaturmessung hatte ich mir ja einen speziellen Peilstab gebaut.

Die Außentemperatur betrug ca. 9°C.

Hier der Temperaturverlauf für eine viertel Stunde bei 1000 1/min.

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Ich habe dann abgebrochen (Wohngebiet), weil es sich scheinbar nichts mehr änderte. Rechts ist der Zeiger in der IHC-Anzeige dargestellt. Sie blieb am kalten Anschlag (weißer Bereich).

Ich hatte ja ein Loch (4mm) gebohrt, das direkt das IHC-Thermometer angeströmt wird. Vielleicht reicht dieser Durchfluss schon um ohne Last mehr als ausreichend zu kühlen. Ich habe im alten Originalthermostat nochmals geschaut. Da ist ein 3-3,5mm Loch vorhanden.

Ich messe demnächst mal die Temperaturen nach einem Einsatz und schaue ob sich die Temperaturanzeige mal zum grünen Bereich bewegt. Danach entscheide ich, ob ich vielleicht doch auf ein Zweiwegesystem umbaue.

Zurzeit regent es bei uns, also Ruhe mit dem Traktor.

Ach übrigens (Tipp):

Zum Wechsel musste ich ja das Kühlwasser etwas ablassen. Da ich für Chris noch die Messung gemacht habe, habe ich die Entlüftungsleitung gleich in einen Behälter gehalten und es hat genau gereicht um das Thermostat zu wechseln ohne den Hahn unten am Kühler zu benühen.

Gruß
Schanks
 
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