Tag zusammen,
dazu kann ich auch was beitragen. Ich betreibe seit etwa 4 Jahren einen solchen Ofen zur Heizungsunterstützung. Es war damals schon eine Gasheizung mit 800l Pufferspeicher davon 160l Brauchwasser vorhanden. Daran habe ich einen Aquaflam 12 angeschlossen. 10kw Wasserleistung, 2kw Raumleistung. Dies hat den Vorteil, dass der Aufstellraum (mein Wohnzimmer) nicht unerträglich warm wird wenn der Ofen betrieben wird. Der Ofen war ein nackter Einsatz den ich dann ummauert habe.
Die Vorteile sind eben das die Wärme besser im Haus verteilt wird und Warmwasser erzeugt wird. Nachteile sind, wie bei allen Öfen, Schmutz durch das Holz, Krabbeltiere die aus den Holzritzen kommen, Staub, manchmal etwas Rauch im Wohnzimmer beim Nachlegen.
Ich würde aber jederzeit wieder so einen Ofen einbauen um mein ständig anfallendes Holz zu nutzen.
Kosten vor 4 Jahren, soweit ich mich erinnere:
Ofeneinsatz Aquaflam 12 ca. 1250€
Pumpe Laddomat ca. 160€
Rauchrohre, Schieber ca.60€
22er Kupfer für Vl+Rl, 15er Kupfer zur Versorgung der Kühlschlange.
Rauchgasthermostat, Anlegethermostat, Sicherheitsgruppe, Fittinge (alles günstig über Ibäi) 50er HT Rohr für Ablauf, Geruchsverschluss--> alles nicht teuer, ein paar Kabel, Verteilerdose..
Der Einbau ist für einen normal begabten Schrauber kein Problem, löten sollte man beherrschen, beim Zusammenklemmen der Pumpenelektrik etwas nachdenken, dann klappt das alles. Abnahme vom Schornsteinfeger war völlig problemlos.
Wenn ich nochmal so einen Ofen einbauen wollte, würde ich eventuell eine Nummer größer nehmen (Aquaflam17kw). Wenn es kalt ist, so ab -8 Grad reich die Ofenleistung nicht aus, sodass die Gasheizung mitläuft. Das hängt natürlich immer von der Haussituation ab (hier ungedämmte Wände)
Grüße, Lutz
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