Wer kennt diese Anhänger?

D214

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5 Juni 2013
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27
Hi,

ich plane mir demnächst einen Anhänger zum Holzholen anzuschaffen. Dabei dachte ich zuerst an einen von nem Bauern ausgemusterten 2-Achshänger, dann bin ich bei mobile.de aber auf diesen Anhänger gestoßen:

Anhänger

Von der Größe und Nutzlast (1,5t) her würde er reichen.
Nun meine Frage: Kennt hier jemand diese Anhänger und kann mir sagen ob die was taugen? Bekommt man dafür noch Teile (Bremse)?

MfG

D214
 
Hallo!

Der Anhänger ist sehr stabil und daher schon sehr schwer vom Eigengewicht her!
So das der 214 schon leer gut zu tun hat! Würde dir zu einem Eigenbau oder so Raten! Schau mal auf die Seite gummiwagen.de , da wird ein Einachser Junjor u. Hobby an.

MFG aus Unterfranken

Kurti
 
Hi,

der Anhänger wiegt leer ca. 500kg. Denkst du wirklich, dass das Probleme gibt? Zeit spielt hier keine Rolle.

Was ist denn eine realistische Anhängelast für einen 214? Großartige Steigungen haben wir hier nicht

MfG

D214
 
Hallo!

Über Anhängelasten kann ich dir leider keine Angaben machen.Ist bei mir immer eine Gefühlsache.So lage es trocken ist kann ich an dem Schlepper auch einen 5 oder 8Tonner ziehen.Die andere Seite ist die Ladehöhe bei 20 Zoll Bereifung.Wie willst du den den Aufbau machen???

MFG
 
Hi,

ich hatte da an eine Ladefläche aus Holz gedacht (ca. 2x2 Meter), Bordwände vllt. 40cm Holz oder Rohrkonstruktion und die hintere Bordwand klappbar. Darf nur nicht zu schwer werden, um die Nutzlast nicht zu weit nach unten zu setzen.

MfG

D214
 
hallo
also mir währ der zu schwer, hoch und schwerfällig allgemein
und dl gebremst wie mir scheint oder?
also wertlos für normale kleine traktoren

such dir einen kleineren hänger mit steckbremse für die sicherheit
oder en alten kleinen miststreuer,ladewagen ect

ich hab mir aus nem wohnwagen fahrgestell einen gebaut
mit auflaufbremse feine sache

oder du hällst die augen offen bis was gefunden hast
mit zeit kommt rat

mfg
 
Hallo D214, wenn es nur darum geht mal etwas zu transportieren, habe ich eine Anregung für dich.

Ich habe mir aus dem Fahrgestell eines Bauwagens einen kleine Anhänger gebaut:

100_1110.jpg


Die Ladefläche habe ich auf 1,6x2,7m reduziert, ein paar U-Profile und rundum Flacheisen geschweißt.

Das Ergebnis ist ein Leergewicht von 300kg und ein Gesamtgewicht von 1500kg. Das Ganze habe ich vom TÜV durch eine BE absegnen lassen.

Wenn es zu bergig/rutschig wird, sind 1,5to ungebremst natürlich grenzwertig, aber für meine Zwecke ist das ok.

So sieht de Anhänger fertig aus:

100_2636.jpg


Möglicherweise ist das ja eine Alternative für dich.
Gruß
Jörg
 
Hi,
kennt mich nicht besonders damit aus, aber haben die nicht die Nato Öse vorne am Zugmaul ? Klar, kann man umbauen, kostet aber auch sein Geld.

Gruß Matthias
 
Hi,
der Beitrag mit dem Bauwagen hat sich dazwischen gefuscht.
Ich meinte nicht den Bauwagen, sondern den erstgenannen Anhänger.

Gruß Matthias
 
Hi,

ich denke ihr habt mich überzeugt, ich werd mich wohl mal weiter umsehen.

@ Bluestar90

Wo liegt das Problem an der Nato-Zugöse? Nicht zulässig?

@ Lef.

Toller Anhänger, den du da gebaut hast, auf sowas in der Art wirds wohl auch bei mir hinauslaufen.

Weiß hier zufällig jemand, was man einem D214 an Stützlast aufbürden kann?

MfG

Manuel
 
Hi Manuel,
ich denke die Frage erübrigt sich, wenn du einen Anhänger in der Größenordnung baust.

Die Zugöse hat in Kombination mit der Deichsel 500kg Stützlast eingetragen bekommen.

Achte darauf welche Traglast die Achse hat, und vergiß nicht die Traglast der Reifen. Bei der Abnahme wird das mit berücksichtigt.
Wenn du eine 2to-Achse mit T91-Reifen (ca. 600kg/Stk.) bestückst, wird die Achslast mit 1200kg eingetragen.

Eine BE brauchst du bei so einem Umbau zwingend, sonst ist der Versicherungsschutz weg.

Gruß
Jörg
 
Die "Nato" Zugöse ist deutlich größer als die in der Landwirtschaft üblichen. Auch wenn Du bei einigen Anhängerkupplungen die große Natoöse im Zugmaul anhängen kannst hat die dann ‘ordentlich Spiel‘ und Du und Dein Schlepper bekommt dann beim Fahren recht üble Lastwechselschläge. Wie gesagt, ist aber fraglich ob die ins Zugmaul passt weil die auch aussen sehr groß ausfallen.

Funktionieren im eigentlichen Sinne und das auch noch legal geht nur in Verbindung mit einer Natohakenkupplung aber wer will die schon an seinem IHC haben.
 
Das mit dem Bauwagen iss ne echt gute Idee. Jetzt hab ich heute bei ner Pleite gegangenen Baufirma mal nen Bauwagen angeguckt. Da standen mehrere rum mit kaputten Aufbau. Untergestell und Achsen waren gleich. Was könnte das für Vorteile bringen wenn man statt der einen Achse einfach 2 Achsen hintereinander drunterbaut? So wie ein Tandemanhänger.

Die Traglast wird dann ja höher. Wie isses mit dem Händling, da die Achsen ja starr sind? Hällt der Rahmen mehr last aus oder muss der dann verstärkt werden?
 
Hallo Mario, die Achsen sind wie du schon geschrieben hast starr.

Wenn der Untergrund uneben ist, hat ja eine Achse die komplette Last.
Ich bezweifle, ob das so zugelassen wird.

Als ich mit meinem Anhänger mit dem Rohbau fertig war, bin ich mit einem Foto zum TÜV,
und habe mein Vorhaben geschildert, und gefragt, was ich zu beachten habe.

Der Prüfer hat mir noch ein paar Hinweise gegeben, und war gespannt auf das Ergebnis.
Wenn man die Hinweise beachtet, ist die BE hinterher ein Selbstgänger, und man erspart sich viel Arbeit wenn man nicht nachbessern muß.

Gruß
Jörg
 
Hallo zusammen,
hab auch seit 25 Jarhen einen 1-Achs-Anhänger zum Holzfahren.
Hab aber noch nie eine BE gehabt, fahr auch auf öffentl. Straßen.
Beleuchtungsanlage ist dran. Bin auch noch nie in eine Kontrolle
gekommen. Könnte ich da Probs bekommen ??? Würde hier ein
20 Km/h-Schild helfen ???

Servus
Martin
 
Hallo Martin,
theoretisch kannst du Probleme bekommen.
Eine BE braucht jeder Anhänger, den muß man auch bei einer Polizeikontrolle vorweisen können.
Ich schleppe meine BE natürlich auch nicht mit mir rum, das kostet vielleicht ein paar Euro, wenn man erwischt wird.
Ein 20 bzw.25km-Schild ist sogar vorgeschrieben.

Bei erkennbarem Umbau, bzw. Eigenbau wird es spätestens im Versicherungsfall kritisch.
Ohne BE sind diese nicht versichert. Im Schadensfall kannst du dann nichts vorweisen, was der TÜV einmal abgesegnet hat.
Dann sind die Probleme nicht mehr theoretisch, sondern sehr praktisch und meist schmerzlich teuer.

Gruß
Jörg
 
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