Wie deckt ihr euer Brennholz ab, bzw. wie befestigt ihr es?

WFB842

Bekanntes Mitglied
Registr.
26 November 2015
Beiträge
53
Ort
74575 Schrozberg
Hallo Zusammen,

für dieses Jahr bin ich fertig mit dam Brennholz machen.

Alles ist gespalten und aufgesetzt. Nun überlege ich mir wie ich die Reihe besser als in den letzten Jahren abdecken könnte.

Bisher habe ich mit Planen zum Teil sogar LKW Planen die oberste Lage abgedeckt und mit Meterscheite beschwert.

Seitlich habe ich alle 0,5 Meter noch festgenagelt. Da das Holz nicht windgeschützt ist, kommt es auch vor, daß der Wind mal alles durcheinander bringt und ich es wieder richten muß.

Mir schwebt jetzt vor die Planen mit einem PVC-Band, ähnlich wie bei einem Bündelgerät, zu befestigen und anschließend mit einem Bandspanner das Band spannen.

Hat da schon jemand Erfahrungen damit gemacht, oder wie macht ihr es?

mfg Wilhelm
 
Hallo,

mit Bänder und Nägel zur Befestigung der Plane habe ich keine Erfahrung.

Ich habe mir Lkw Planen gekauft, diese auf 1,20 x 2,50 zurecht geschnitten zum Abdecken. Damit die Plane liegen bleibt lege ich mit Sand gefüllte Silosäcke 1,20 m lang drauf, benötige für jede Plane 4 Stück. Hatte bis jetzt keine Probleme, blieb immer alles schön liegen.
 
Hallo,

ich war die elendigen Folien und Planen leid, die früher oder später an den unmöglichsten Stellen auf unserem Planeten landen.

Ich habe mir Reste von Wellblechplatten gekauft, ca. 1,4m lang, ca.1m breit. Die habe ich dann auf gesägte Balken (60x40mm x knapp 2m) geschraubt. Zwei Platten sind eine Einheit(2m). Die Balken sind nicht ganz symmetrisch unter die Platten geschraubt, so liegt nur 1Balken auf dem Stapel auf damit das Wasser gezielt ablaufen kann. Die Balken werden mit 4 Laschen aus Metallband ca. 70cm lang oder 4Drähten stirnseitig am Brennholz mit Grampen festgenagelt.

Das ist für mich DIE Holzabdeckung, absolut sturmsicher, man kann die Platten (Einheiten) alleine raufheben, hat eine gezielte Ablaufrichtung, eine optimale hinterlüftete Abdeckung und man kann die Platten beliebig wiederverwenden und muß nicht irgendwelche Plastikfetzen auf der Wiese/dem Grundstück wieder einsammeln.

Gruß,

Manfred
 
Ich hatte ja auch immer mit Gewebeplane abgedeckt und an den Öhsen mit expandern niedergespannt. Hat aber trozdem nie richtig gehalten. Als ich dann das ganze einmal in Nachbars Garten gefunden habe hatte ich die Nase voll und hab mir aus Holz einen Unterstand mit 10mx2.50mx2.50m höhe gebaut. Da kann man jezt zusammenkehren wenn alles weg ist und die Bohlen auf denen das Holz liegt die verschwinden auch nicht mehr im Erdreich.

Gruß Matthias
 
383+833:

Hallo,

ich war die elendigen Folien und Planen leid, die früher oder später an den unmöglichsten Stellen auf unserem Planeten landen.

Ich habe mir Reste von Wellblechplatten gekauft, ca. 1,4mm lang, ca.1m breit. Die habe ich dann auf gesägte Balken (60x40mm) geschraubt. Zwei Platten sind eine Einheit(2m). Die Platten sind nicht ganz symmetrisch drauf, nur 1Balken liegt auf dem Stapel, so kann das Wasser gezielt ablaufen. Die Balken werden mit 4 Laschen aus Metallband ca. 70cm lang oder 4Drähten stirnseitig am Brennholzmit Grampen festgenagelt.

Das ist für mich DIE Holzabdeckung, absolut sturmsicher, man kann die Platten (Einheiten) alleine raufheben, hat eine gezielte Ablaufrichtung, eine optimale hinterlüftete Abdeckung und man kann die Platten beliebig wiederverwenden und muß nicht irgendwelche Plastikfetzen auf der Wiese/dem Grundstück wieder einsammeln.

Gruß,

Manfred

Guten Morgen, so etwas schwebt mir auch vor . Könntest du bitte mal Bilder einstellen. Vielen Dank und viele Grüße 
 
Hallo,

ich baue in meine Holzstapel immer eine kleine Neigung ein und decke sie dann mit Wellasbest-Platten ab.

Zur Sturmsicherung kommt noch jeweils eine Waschbeton-Platte drauf.

Da ist noch nie was weggeflogen und die Platten halten auch ewig.

Viele Grüße

Benni
 
Moin,

ich habe mein Holz auch die ersten Jahre abgedeckt - und war das elendige und immer wiederkehrende Losreißen der Planen leid.

Ich decke mein Holz nicht mehr ab und lager es frei draußen für ca. 3 Jahre. Dann säge ich es klein und lager es im Schuppen unter Dach, aber immernoch mit viel Wind. Und ganz ehrlich - man merkt keinen Unterschied beim Holz. Wichtig ist, das du einen zugigen Platz für dein Holz hast, dann kann das Holz immer gut trocken. Gerade bei gespaltener Eiche ist Regenwasser sogar wichtig, damit die Blausäure möglichst abgewaschen wird.

Eine Abdeckung ist aus meiner Sicht und der Erfahrung der letzten Jahre rausgeschmissenes Geld und unnötige Arbeit. Die einzige Rechtfertigung ist, dass das Holz mit Abdeckung schöner aussieht und bei einem Brennholzverkauf höhere Preise erzielen könnte. 

Mfg Michael
 
Hallo zusammen,

ich habe alte Silofolie genommen, welche ich vorher sauber gemacht habe. Diese liegt bei mir doppelt gefaltet auf dem Stapel und wird mit Silosäcken beschwert.
Die Folie ist so gesehen kostenlos und UV beständig. Benutze sie schon 7 Jahre und sie ist noch wie am ersten Tag.
Wenn sie nicht mehr gebraucht wird, kann man sie ebenfalls zusammenfalten und dann für neue Stapel wiederverwerten.
Weggeflogen oder verrutscht ist bei mir ebenfalls noch nichts.

Gruß
Michael
 
Hallo,

ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie Michael: Brennholz abdecken ist Zeit- und Geldverschwendung. Besonders Planen, die an der Seite herunter gezogen weden, sind kontraproduktiv.

Holz trocknet, wenn Sonne draufscheint und Wind durchweht. Beides wird durch "Planenmützen" wirksam verhindert.  Wenn man mit Gewalt abdecken möchte, sind ein paar Grundregeln zu beachten. Immer nur obendrauf abdecken, mit Überstand, keinesfalls an der Seite. Abstand halten zwischen Holz und Abdeckung, z.B. Paletten auf den Holzstoß und die Plane auf die Paletten tackern. Trapezbleche sind gut geeignet, Welleternit leider auch, ist aber verboten. Wer es nicht glaubt, schaut in die Geafhrstoffverordnung, Anhang II, Nummer 1, Satz 1 und Satz 4. Das ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. Wer es trotzdem macht, sollte nicht in einem öffentlichem Forum darüber schreiben. Es soll gelegentlich Behördenvertreter geben, die lesen können. Und ich kenne Leute, die für solche Aktionen schon viel Lehrgeld gezahlt haben.

Gruß Reinhard, Brennholzheizer und Sachkundiger für Faserzementprodukte
 
Hallo,

Du kannst sehr wohl Wellernitplatten nutzen sollten nur nicht älter als 30 Jahre alt sein, wegen dem Aspest der darin enthalten ist

.
 
Moin,

ich mache das Holz ofenfertig und lagere es in engmaschigen IBC Gitterboxen. Diese decke ich dann mit LKW-Plane ab.

Da fällt nichts mehr im Wind um, die Boxen sind stapelbar und leicht mit dem FL umzusetzen. Ne saubere Sache.
 
Moin,

ich mache das Holz ofenfertig und lagere es in engmaschigen IBC Gitterboxen. Diese decke ich dann mit LKW-Plane ab.

Da fällt nichts mehr im Wind um, die Boxen sind stapelbar und leicht mit dem FL umzusetzen. Ne saubere Sache.
 
Ich lass links und rechts das gespaltene Meterstück ca.20 cm rausstehen und befestige eine Schnur daran. Somit kann ich die Plane nach unten spannen.

Gruß Helmut

eup-1136623938-b20b53f1ce2fcdb823a6197d058dfdfa-1554226558_big.webpeup-1136623938-2e6cf5b996bc7bed15b1f1570844b999-1554226558_big.webp
 
Hallo ,

Ich mache mein Holz mittlerweile auch in IBC-Container und als Deckel verwende ich die aufgeschnittenen Kunstofftanks der Container. 

eup-1136625229-8f59268778dfe8126681132e557f3dad-1554393336_big.webp

eup-1136625229-c6a74acba7ca860782240c0c48f39fd4-1554393298_big.webp

Gruß Benny 
 
Hallo ,

Ich mache mein Holz mittlerweile auch in IBC-Container und als Deckel verwende ich die aufgeschnittenen Kunstofftanks der Container. 

eup-1136625230-8f59268778dfe8126681132e557f3dad-1554393336_big.webp

eup-1136625230-c6a74acba7ca860782240c0c48f39fd4-1554393298_big.webp

Gruß Benny 
 
Hallo,

ich hab mal ein paar Bilder von meinen Wellblechplatten gemacht....

ich finde es eine Klasse Methode und habe die Platten schon über 8 Jahre.

eup-1136625389-b932ddc8abc2964ce01d960b2e690e56-1554404906_big.webpeup-1136625389-1d4f638b64099a053828e3952c0e0a47-1554404985_big.webpeup-1136625389-94d21bc30c5e76c9d1c07660623f1ec5-1554404997_big.webpeup-1136625389-405aac19f8c714f60b5df3b03a74c4a3-1554405028_big.webp

Ich hoffe es kommt rüber wie es gemacht wurde. Das Kantholz liegt einmal oben auf dem Stapel auf, das andere Kantholz liegt nicht auf so hat man quasi immer ein Gefälle. Die Platte hat aber links und rechst den gleichen Überstand. Ein Draht oder Lochband hält die Platte auf dem Stapel. Wenn das Holz trocknet "setzt" sich der Stapel ein wenig so dass die Spannung vom Draht/Lochband nachlässt. Ein Nachspannen ist in der Regel aber nicht erforderlich. Man kann ein Element (2Belchplatten) leicht alleine auf den Stapel setzen und dann mit einem Grampen befestigen.

Gruß,

Manfred
 
eup-1136627804-3c36425de4172476877fcd26ca90af13-1554719040_big.webp

eup-1136627804-073f0f526ae9a3b221ace8273a21b077-1554719080_big.webp

Das Dach ist 2 m breit. Wenn nicht alles drunter passt nehme ich Planen und lege Silosäcke drauf.
 
Stapelholz soll nicht mit einer Plane oben abgedeckt werden! Hiermit wird der Feuchtigkeit den Weg versperrt nach oben zu entweichen. Feuchtigkeit entweicht zum Größten Teil nach oben.LG vom Paylodoc.
 
Zurück
Oben Unten