Wie macht ihr es beim Holzholen?

Hallo Felix,

danke für die Antwort !! Wenn man die Maschinen hat wäre das logisch.

Wir haben so ein kleines Wäldchen. Da haben wir jetzt insgesamt vll 3 Bäume raus geholt, der Rest sind kleine Tannen. Den mussten wir sofort in kleine Happen zersägen (ca 30cm). Die wurden dann mit der Axt gespalten. Die Äste nebenher im Feuer verbrannt und Stärkung gegrillt. (Wald liegt direkt an einem Bach,deswegen geht auch ein Feuer). Das Holz tragen wir dann 10m weiter in die Tannen rein, stapeln es und decken es ab. 1 Jahr später wird es mit dem Traktor und PKW Anhänger abgeholt und kommt zu uns in die Garage. /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif

Mich würde aber ein eigenes größeres Waldstückchen und Maschinen wie Spalter, Kreissäge usw interessieren. Macht bestimmt auch Spaß
 
Hallo,
ich hab schon mit Kegelspalter gearbeitet, ist aber schon ein paar Jahre her. Bei "dicken, fetten" Wurzelstöcken ist mir der 383 auch tatsächlich abgestorben.
Ich hab mir dann selbst nen hydraulischen gebaut (=>siehe Profil), der dank Kriech- und Eilgangfunktion nicht unbedingt langsamer ist als ein Kegelspalter. Auf jeden Fall wesentlich ungefährlicher, da gebe ich Euch Recht!.
Hab mir nun aktuell noch ne kleine Seilwinde drangebaut, mit Hydromotor, wird aber erst noch in Betrieb genommen.
Ich bin gerade auch noch im "tüfteln" nach der optimalen Methode. Letztes Jahr zum ersten mal mit dem 833 "Stämme" verladen, vorher auf 4m gesägt, und die dünneren Runden gleich auf Meter mit dem angehängten Rückewagen per Hand verladen.
Ich denke aber, -wie schon bereits in Beiträgen erwähnt- hängt es von den äußerlichen Gegebenheiten (Gelände, Platz...etc.), und vom Holz ab (eher dünneres....etc.)
Gruß, Manfred
 
Mein Favorit ist ganz klar (wenn es Holz- und Geländemäßig geht):

Stämme auf 4m sägen (in Zukunft 3m weil der Rückewagen der im Bau ist nicht mehr her gibt) und mit der Winde an die Wege ziehen.
Dann mit dem Frontlader aufladen und nach Hause bringen. Dort auf 1m sägen, spalten und aufstapeln. NICHT abdecken und Sonne und Wind ihre Arbeit machen lassen. Erst im September abdecken und bei Bedarf mit der Wippsäge auf die gewünschte länge sägen. Ein Teil wird dann in Gitterboxen gestapelt (oder unter den Dachüberstand vom Schuppen) So erreiche ich schon nach so kurzer Trockenzeit 16 - 18 % Restfeuchtigkeit !
Ganz dicke Dinger säge ich im Wald schon in Scheiben (Frontlader und Tracktor haben auch ihre Grenzen und müssen nicht mit Gewalt kaputt gemacht werden)

Wenn ich wieder einen Fotoapparat habe gibt es Bilder vom Bau des Rückewagens und weiterer Gerätschaften /styles/default/xenforo/smilies/fr/smiley4.gif
 
Hallo ,dieses jahr hab ich zum ersten mal alles auf 1mtr. blöcke zusammengesägt ,dann mit meinem Griesser Mistauflader alles auf den Kipper geladen und nach hause (ca.10km) gefahren ! so kann ich jetzt jeden Abend ca.2 std spalten ohne lang in den wald fahren zu müssen! wir machen jährlich so ca.30 festmeter Holz (im Staats-und Privatwald)Diese Methode werde ich wahrscheinlich in Zukunft immer anwenden!
schöne Grüße Markus!!
 
Wir haben ein Kleingewerbe! wo wir es Holz verkaufen aber wir verheizen es auch selber! Wirklich geld verdienen kannste damit ned wirklich dafür musst du es dann schon Hauptberuflich machen. Für uns ist das alles nur Hobby und das am Ende vllt. ein paar Euro hängen bleiben!

Gruß Felix
 
Wenn du im Wald ca 20 € zahlen musst, es alles selbst aufarbeitest, nach Hause fährst und es dort Ofenfertig verarbeitest bleiben dir am ende nichtmal 20 € übrig. Und dann kostet ein Raummeter ca 75 €.
Ist der mickrige Gewinn die ganze Arbeit wert?
 
Hallo, fürs Geldverdienen musst du in ganz anderen Dimensionen rechnen und auch die passenden Maschinen dafür haben.
Bei uns steigen mittlerweile sogar Sägewerke und sogenannte Holzzentren in den Verkauf ein. Die kleinen machen dann ab 500 FM Holzeinschlag.
Das rechnet sich weil dann der Verkauf in der Regel über die Schüttmeter stattfindet, und da liegt der eigentliche Gewinn.
Für den Schützmeter werden dieses Jahr locker um die 65,- € ohne Transport abgerechnet.

Wir nehmen alles für den Eigenverbrauch und der Kachelofen wird Ende November angeheizt und geht bis Mitte März nicht mehr aus.
Damit brauchen wir keine weitere Heizung im Haus. So ist man unabhängig von den Halsabschneidern ÖL und Gas.
Bleibt nur noch die Energie fürs Brauchwasser. Und da werd ich bis nächstes Jahr auf Solar und Photovoltaik umstellen.
Dann können die RWE´´s dieser Welt ihre Rechnungen einpacken.
Gruß vom Berg! - Klaus
 
Hallo,

was die beste und schnellste Art der Brennholzaufarbeitung ist kommt immer auf die maschinelle Ausstattung an und was man für Möglichkeiten hat das Holz zu lagern.
Ich säge mein Holz direkt Ofenfertig im Wald und verlade es dort auf meine Karre und den Anhänger. So kann ich ca. 9 RM befördern. Zu Hause wird das Holz direkt von den Fahrzeugen gespalten und in Holzkisten gestapelt wo ca. 1,4 RM rein passen. Diese Kisten werden dann mit der Palettengabel auf der Wiese abgestellt zum trocknen und bei Bedarf nach Hause geholt. So muß ich das Holz zwei mal in die Hand nehmen.
Sollte das Wetter keine Abfuhr zu lassen, arbeite ich das Holz im Wald auf und fahre es erst ab wenn das Wetter es zulässt. Dann stelle ich immer von den Kisten welche auf meine Fahrzeuge und fülle diese im Wald, zu hause werden die dann mit dem Stapler entladen. Dann wird aus den Kisten gespalten wenn Zeit ist.
 
Hallo Zusammen,

da will ich meinen Senf auch noch dazugeben.

Also bei uns läuft es in der Regel so: Wir lassen uns das Holz von der Gemeinde als Langholz an den Weg ziehen.
Dann geht’s mit beiden Traktoren ab in den Wald, Entfernung variiert zwischen ca. 2 und ca. 5Kilometer je nach Jahr.
Der Spalter 13 To. Husqvarna kommt an der kleinen Güldner und an den IHC 633 kommen 2 Wagen.
Im Wald wird das Holz auf ca. 1metter geschnitten und gleich fertig gespalten,
danach werden die Wagen beladen und heimgefahren.
Zu Hause wird die Meterstücke gleich an dem dafür vorbereiteten überdachten Platz aufgesetzt. In dieser Zeit spaltet ein Mann im Wald weiter, so dass dann sofort wieder geladen werden kann.
Auf diese Art schaffen wir mit 3-4 Mann ca. 10-12 Ster an einem Samstag.

Nach 2- 3 Jahren wird das Holz in die Halle gefahren und dort mit der Wipp-Säge in 33er Stücke gesägt.

Wir haben einen jährlichen Bedarf von etwa 25 Ster Holz 80% Buche der Rest Kiefer und Fichte.

Im Keller steht ein Feststoffbrenner der Firma HDG-Bavaria mit dem wir das ganze Haus ca. 220 m² heizen.
In den Sommermonaten übernimmt eine Solaranlage die Warmwasser Bereitung.

Mit freundlichen Grüßen

Rüdiger
 
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