Wie oft kommt der Schornsteinfeger?

Harry 3

Bekanntes Mitglied
Registr.
30 März 2013
Beiträge
1.106
Ort
72669 Unterensingen
Hallo zusammen,

Wir haben einen Holzofen und heizen so von Sept(wenn nötig) übern Winter zusätzlich zur Zentralheizung und so bis April (wenn nötig)

Anfang Nov. kam der Schornsteinfeger, heute schon wieder. zieht den Besen 2-3mal hin u her und ich bin dann jedesmal 36 € los.

Mir kommt das ein wenig oft vor.

Gibt es da eine Regel? Ist das gesetzlich festgelegt?

Heizen tu ich Buchenholz min 2 Jahre alt. Die große Feuerschau alle 4 Jahre, die kostet dann ca. 100€

Die Zentralheizung 1x im Jahr in der Regel nach der wartung, gut das ist o.K.  obwohl auch hier die Messung von einem zertifizierten Meisterbetrieb

durchgeführt wird.

Eure Meinung würde mich interessieren.

                                                                                         Gruß  Harry
 
(6) Im Einzelfall kann die zuständige Behörde auf Antrag der Eigentümerin oder des Eigentümers des Grundstücks

oder der Räume und nach Anhörung der zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin oder

des zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für kehr- oder überprüfungspflichtige Anlagen, die

nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz genehmigt wurden, von dieser Verordnung abweichende Regelungen

treffen, wenn die Betriebs- und Brandsicherheit durch besondere brandschutztechnische Einrichtungen oder

andere Maßnahmen sichergestellt ist.

 

Gelegentlich genutzte Feuerstätten, sind Feuerstätten die weniger als 30 Tage im Jahr laufen (siehe Kommentar).

…ich zitiere die KÜO

Anlage 1

(zu § 1 Absatz 4)

1 Feste Brennstoffe

1.5 nach § 15 1. BImSchV wiederkehrend zu überwachende Feuerstätte Anzahl der Kehrungen pro Jahr 2 mal

 

2 Flüssige Brennstoffe

2.6 nach § 15 1. BImSchV wiederkehrend zu überwachende Feuerstätte Anzahl der Überprüfungen einmal im Kalenderjahr

 

Der § 15 der 1. BImSchV sind messpflichtige Feuerstätten (das heiß Festbrennstoffmessung und Messung an der Ölheizung auf Abgasverlust, Rußzahl, evtl. Ölderivate und der CO-Gehalt in mg/kWh alle 2 Jahre, die CO Messung in ppm und Abgaswegeüberprüfung = KÜO = jährlich).

…ich zitiere die 1. BImSchV

 

§ 15
Wiederkehrende Überwachung​
(1)​
Der Betreiber einer Feuerungsanlage für den Einsatz der in § 3 Absatz 1 Nummer 1 bis 8 und 13 genannten Brennstoffe mit einer Nennwärmeleistung von 4 Kilowatt oder mehr, ausgenommen Einzelraumfeuerungsanlagen, hat die Einhaltung der Anforderungen nach § 5 Absatz 1 und § 25 Absatz 1 Satz 1 ab den in diesen Vorschriften genannten Zeitpunkten einmal in jedem zweiten Kalenderjahr von einer Schornsteinfegerin oder einem Schornsteinfeger durch Messungen feststellen zu lassen. Im Rahmen der Überwachung nach Satz 1 ist die Einhaltung der Anforderungen an die Brennstoffe nach § 3 Absatz 3, § 4 Absatz 1 und § 5 Absatz 2 und 3 überprüfen zu lassen.

 

 

Deine gelegentlich angezeigten Feuerstätten steht in der KÜO als Kommentar:

Für feste Brennstoffe

1.7 Als „gelegentlich benutzt“ gelten in der Regel Feuerstätten, die nicht mehr als 30 Tage im Jahr benutzt werden.

Unter Berücksichtigung der Anforderungen des § 4 Abs. 4 der 1. BImSchV ist davon auszugehen, dass

hierunter beispielsweise offene Kamine, die offen betrieben werden können, fallen. Als „gelegentlich benutzt“

werden sicherlich auch Außenkamine, Waschkessel, Schmiedeessen, Trocknungsanlagen (Saisonbetrieb),

nicht gewerbliche Räuchereien und Beistellherde einzustufen sein. Auch Feuerstätten in nur zeitweise bewohnten

Gebäuden, wie Lauben, Wochenendhäuser, ortsfeste Mobilheime, werden im Allgemeinen nur gelegentlich

benutzt werden.

 

Für flüssige Brennstoffe

2.3 siehe Kommentar zu 1.7

 

Also, nochmal zusammengefasst. Du kommst ohne weiteres nicht um diese Überprüfungen bzw. Kehrungen.
 
Also bei mir kommt er 3 mal zum kehren, eben während der Heizperiode, Kosten: 39.-€. Das 4te mal kehren im Sommer !!!, habe ich abgestellt, ist ja wohl keine Notwendigkeit vorhanden, nach etwas Gezetere seinerseits und der Unnachgiebigkeit meinerseits, bleibt‘s jetzt  bei 3 mal kehren. Dauer der Kehraktion ca. 15 min.

Gruss Klaus
 
Bei meinem täglich genutzten Kaminofen kommt der schwarze Mann 3 mal in der Saison fegen.  Meist im November,  im Januar und im April.  Zusätzlich die Feuerstättenschau.

Das sind fürs fegen auch maximal 5 Minuten.  Meist habe ich selber schon kurz vor seinem Besuch selber gefegt, wenn ich merke das der Ofen schlechter zieht.

Eigentlich bräuchte ich den schwarzen Mann gar nicht.  Ist aber nun mal so Vorschrift, 3 mal pro Saison. 

Holger 
 
Hallo Harry,

wenn du Fragen zur Kehrhäufigkeit hast, frage doch einfach Deinen Schornsteinfeger. Bei dem bekommst Du im Gegensatz zu den Halbweisen hier eine qualifizierte Antwort.

Wenn Du dazu keinen Mut hast, frage die zuständige Schornsteinfegerinnung an.

Wie alles in Deutschland ist natürlich die Kehr- und Überprüfungshäufigkeit sowie die Messhäufigkeit der Feuerungsanlage in der Kehr- und Überprüfungsordnung und in der 1. BImSchV geregelt.

Wozu Du Verpflichet bist, hat Dir Dein bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger aufgrund dieser Grundlagen im Rahmen einer Abnahme oder einer Feuerstättenschau in einem Feuerstättenbescheid auferlegt.

Darin sind der Umfang und die Termine Dokumentiert.

Die Rechnung scheinst Du ja gefunden zu haben, aber deren Inhalt hast du nur auf die 100€ reduziert und vermutlich die dazugehörigen Bescheinigungen und den Feuerstättenbescheid als Anzündmaterial für Dein Kaminholz genutzt zu haben.

Dennoch will ich einige Zeilen dazu schreiben:

Zur Zentralheitzung hast Du keine Angaben (Brennstoff, Alter..) gemacht, daher kann ich dazu nicht näher eingehen.

Aber wenn ich Dich richtig verstehe, geht es Dir ja um den Holzofen:

Grundlage: Anlage 1 zur Kehr- und Überprüfungsordnung:

1.1: ganzjährig regelmäßig genutzte Feuerstätte: 4x, ist selbsterklärend

1.2: regelmäßig in der üblichen Heizperiode genutzte Feuerstätte: 3x (Heizperiode: 1. Oktober bis 31. Mai!!!, also schätze ich das bei dir derzeit nicht als Verkehrt ein)

1.6: mehr als gelegendlich, aber nicht regelmäßig genutzte Feuerstätte: 2x (bei Feuerstätten. die als zusätzliche Heizmöglichkeit dienen, z.B. Abends oder am Wochenende in der Heizperiode)

1.7: gelegendlich betriebene Feuerstätte: 1x (sind Feuerstätten, die an nicht mehr als 30 Tagen im Jahr betrieben werden, , z..B. Offen Kamine, Schmiedefeuer, Waschkessel, Trockungsanlagen, Feuerstätten in zeitweise bewohnten

Gebäuden wie Lauben, Wochenendhäusern.....)

Unqualifizierte Aussagen, wie die von Holger (5 Minuten Dauer) entlarven sich von selbst. Anfahrt, Klingeln, hochgehen, Kehren, Ruß entnehmen, dann entsorgen, Kundengespräch, eventuell Kassieren sind garantiert nicht in 5 Minuten erledigt.

Da kommt eher eine Vor-Ort-Zeit, wie Klaus schildert, von 15 Minuten eher hin. Dazu muss das Auto,  Werkzeug, Fahrzeiten, Verwaltungsaufwand ec. noch gerechent werden. Da find ich 36€ als Preis als nicht zu teuer. Wenn bei uns ein Elektriker klingelt, stehen schon 80€ auf der Uhr!

Nun zu Holger: Wenn Du schon bei 3- maliger Reinigung schon vor dem Besuch des Schornsteinfegers selber fegen musst, weil Dein Ofen nicht mehr zieht, würde ich mir Gedanken über die Brennstoffqualität und / oder das Nutzerverhalten machen.

Und dann noch die Aussage, den schwarzen Mann eigendlich nicht zu brauchen, setzt Deiner Unkenntnis die Krone auf. Ein Wunder, das Du noch nicht "über die Wupper" bist.

Fakt ist, das durch die Tätigkeiten des Schornsteinfegers die Betriebs-  und Brandsicherheit und der Umweltschutz auf einem hohen Niveau sind. Ohne den Schornsteinfeger gäbe es wesentlich

mehr Schadensfälle und CO- Tote, wie gerade der Europäische Vergleich aufzeigt.

Grüße

Robert

 
 
Hallo Robert,

ich muss mich gerade ziemlich bremsen bei deinen Aussagen. 

Ich bin im Besitz einer Uhr und kann diese auch ablesen.

Glaube mir, die 5 Minuten sind schon hoch gegriffen. Anfahrt des Schornsteinfegers mit dem PKW, ja einmal fürs ganze Dorf. Mittig im Dorf geparkt und dann mit der Bürste auf der Schulter von Haus zu Haus. Entfernung von Kehrstelle zu Kehrstelle 20 - 50 Meter. Klingeln, hochgehen etc. bei mir nicht notwendig. Er kommt an meinen Aussenkamin selber ran. Klappe aufgemacht, Bürste mit 7 Meter Flexstange einmal hochgeschoben und wieder runter gezogen. Flexstange aufrollen, Klappe zumachen und weiter. Ruß entfernen etc. Fehlanzeige. Das ganze dauert weniger als 5 Minuten. 

Kundengespräch, Beratung etc. auch Fehlanzeige, er schickt ja nur einen Angestellten, mit welcher Qualifikation auch immer. Fragen beantworten kann oder darf der Mitarbeiter nicht. Lediglich zur Feuerstättenschau und Abgasmessung an der Heizung kommt der Chef selber.

Der Kerl hat es auch nicht nötig,  sich bei mir zu melden, wenn er fegen kommt. Er schmeißt nen Zettel in den Briefkasten, mit dem Termin, wann er kommt, das ist alles. Wenn man nicht extra aufpasst, wann er kommt, bekommt man es nicht mit, ob und wann er da war.

Nun zum Nutzungverhalten. Mein Kaminofen brennt eigentlich sehr oft. Im Winter von morgens 6 Uhr bis abends 22 Uhr durchgehend, wenn die Außentemperaturen es erfordern und das weiß der Schornsteinfeger. Und das mit eigenem und wirklich trockenem Holz, meist Buche, Birke und Eiche. An der Restfeuchte von durchschnittlich 15 Prozent liegt es garantiert nicht das der Kamin zeitweise nicht richtig zieht. Es legt vielmehr daran, das der Schornsteinfeger, nach seine eigenen Angaben, seine Kehrrythmen wegen Computerprobemen seit Jahren nicht in einen vernünftigen Abstand bekommt. Dadurch kommt er manchmal Ende November und quasi 4 Wochen später Anfang Januar wieder.  Da der Ofen dann aber schon ggf ab Ende September bzw Anfang Oktober brennt, ist die Dauer bis Ende November definitiv zu lange zumal der Ofen an kühlen Regentagen im Sommer auch schon gebrannt hat. Dann wird meist nochmal im April gefegt. Das sind von Anfang Januar bis Mitte April  3,5 Monate. Und auch das ist deutlich zu lange für eine Kehrrythmus. Dadurch muss ich bei den langen Abständen selber fegen, da man es ei fach merkt, das der Ofen nicht mehr so gut wie üblich zieht. Ein vernünftiger Rhythmus läge bei ca 8 - 9 max 10 Wochen.

Wenn man den Schornsteinfegermeister darauf anspricht,  argumentiert er mit den Computerprobemen, die er bald in den Griff bekommen möchte, er es seit Jahren nicht schafft.

Der Mitarbeiter des Schornsteinfegers ist so intelligent, das er eine Stahlbürste statt einer Kunststoffbürste in ein Edelstahlrohr schiebt...darauf angesprochen antwortete er: Die Kunststoffbürste ist vorhin bei ihrem Nachbar im Kamin geschmolzen, weil er nicht gemerkt hat, das der Kamin brannte und der Schornstein für die Kuststoffbürste zu heiß war. 

Der Chef ist auch nicht besser. Der fragt allen Ernstes ob der Korb voll Brennholzscheite 2 Meter neben dem Ofen Dekoration ist.

So Robert, jetzt bist du dran. Wer besitzt das Halbwissen und die Ahnungslosigkeit ? Mittlerweile bin ich der Meinung, daß das "übertrieben gesehen" eher den Schornsteinfeger betrifft. Von daher auch meine Meinung: Ich brauche den Mann nicht - geht natürlich nicht - aber unter den Verhältnissen kann ich wirklich ohne ihn auskommen. 

Holger 
 
Hallo Holger,

Danke für Deinen Beitrag.

Hier fand ich schon den ersten Fehler: Du hast also einen Edelstahl- Außenschornstein, der 7 Meter hoch ist. Nach DIN 18160 Teil 5, Abschnitt 6.3.2, ist die Standfläche B (Reinigungsort) maximal 5 Meter unterhalb der Mündung anzuordnen.

Ist der Schornstein höher, muss einer weitere Reinigungsmöglichkeit oberhalb bis 5 Meter unterhalb der Mündung oder eine Möglichkeit der Reinigung von der Mündung aus gegeben sein. Da kann man die idealen Kehrwerkzeuge wie Kehrgerät und Stoßbesen einsetzten.

Bei Deiner Örtlichen Situation kannn man nur noch die Kehrhaspel einsetzten, die dafür aber nicht gut geeignet ist. Eine Perlon (Kunstoffeinlage) als Bürste ist bei festen Brennstoffen auch nur bedingt tauglich. Im Grunde nur für Holzpelletfeuerstätten, wo ein weicher Rußstaub abzukehren ist, aber bei Holz, wo stärker anhaftende Rückstände vorhanden sind, ist die Metalleinlage die bessere Wahl. Während die Perloneinlage bei Hitze (die besten halten 200°C aus!) wegschrumpelt, bleibt die Metalleinlage Formstabil und hat eine Top Kehrwirkung. Im übrigen sind bei uns im Betrieb diese Einlagen so seit ca. 30 Jahren aus Edelstahl und somit für den Schornstein geeignet. 

Tipp: Ich Erlebe oft, das wenn es zu Rauchaustritt kommt, weil oftmals das Ofenrohr sehr stark verschmutzt ist. Bitte Regelmäßig Kontrollieren.

Ich hoffe, das Du dein Brennholz vor der Feuchtemessung gespalten und und von innen quer zur Faserreichtung gemessen hast, um einen Aussagekräftigen, reellen Wert zu ermitteln. Habe oft genug Erlebt, das Kunden sich selbst eine Top-Qualität bescheinigt haben, nachdem diese von außen das Holzfeuchtemessgereät daran gepiekt hatten, aber nicht den nassen Kern innen bedacht hatten. Da gibt gerne geschummelt, schönes "Alibiholz" neben dem Kamin bei der Feuerstätenschau präsentiert, aber draußen wird Holz, oftmals nicht Abgedeckt,  passend zum Bedarf geschnitten und reingetragen und Verbrannt.

Dann schreibst Du, das der Kerl es nicht nötig hat, sich bei Dir zu melden. Im nächsten Atemzug aber, das er Dir einen Zettel in den Briefkasten "schmeißt". Also bist Du doch Informiert, um vorbereitende Maßnahmen (z.B. Ofen aus, ggf. Abdichten, Abdeckungen aus Planen auszulegen ec.) zu ergreifen. Es liegt aber auch in Deiner Verantwortung, wenn Du dann dabei sein willst, Anzurufen, und den Zeitpunkt exakt abzusprechen, um bei den Arbeiten anwesend sein zu können.

Nun zu den Kehrterminen: Auch hier gibt es dafür vorgesehene Regelungen: Bei 3- Maligen Kehrungen wären folgende Teitspannen richtig:

1. Januar, April, Oktober/ November oder

2. Februar, Mai, November, oder

3. März, Juni, Dezenber.

Falls Deine Kehrtermine nicht diesen Vorgaben entsprechen, würde ich den zuständigen Bezirksschornsteinfeger kontaktieren und eine Änderung veranlassen.

Da das Einfügen des Bildauszuges dieser Tabelle auf die schnelle nicht gelingt, kann ich Dir die gerne per Mail zukommen lassen. PN genügt.

Ja, das mit der Verwaltung der Termine ist in den Verwaltungs- Softwareprogrammen der einschlägigen Hersteller sehr schwierig. Aber auch hier liegt es in deiner Verantwortung, Deinen Schornsteinfeger Anzurufen und einen Dir passenden Termin innerhalb der Fristen zu vereinbaren. Der Zahnarzt ruft Dich ja auch nicht an, das die Vorsorgeuntersuchung fällig ist, um den Stempel für das Bonusheft zu erhalten.  Das macht bei uns nur der TÜV, aber der hat ja auch ganz andere Umsatzhöhen am einzelnen Kunden. Das bringt natürlich einen gewissen Mehraufwand mit sich, der aber, aufgrund der Vorteile für Dich, gerne in Kauf zu nehmen ist. Spielt Dein Schornsteinfeger nicht mit, such Dir für die freien Kehrtätigkeiten einen anderen, der Dienstleistungsorientierter ist.

Grüße

Robert
 
Hallo,

bei mir kommt der Schorni 3 mal im Jahr für 2 Kamine.

2 mal wird das Kamin für den Holzvergaser gekehrt und einmal im Jahr das Kamin für den Kaminofen.

Gruß Benjamin 

Unsere Fahrzeuge:
IHC 423
IHC 644
IHC 1246
MAN 4S1
MAN 4N2
Allgaier A 22
Eicher ES 400
Eicher EM 235 S
Hanomag R 19
Bungartz T 5
Lanz D 2816
Ford 5000 A
Holder B10/S
Hanomag-Henschel/Mercedes L307

Und, und, und
 
Habe 2015 Haus gebaut und den Kaminkehrer von Beginn an mit einbezogen. Die meisten mögen das sehr, wenn man mit ihnen die Möglichkeiten abspricht und man kann schon bissl was raus holen.

Habe einen Kaminofen, mit ummauertem Einsatz und Wasser-Wärmetauscher zum heizen des Brauch- und Heizungswassers. Der Ofen ist im Winter immer in Betrieb, wenn warmes Wasser, oder Heizungswärme benötigt wird. Für meine Hütte verbrauche ich etwa 7 Ster Brennholz im Jahr.

Falls mal nicht geheizt wird, steht eine Luft-Wasser Wärmepumpe zur verfügung, die das ganze dann übernimmt, z.B. wenn ich nicht zu Hause bin. Die Heizlast meiner Hütte beträgt unter 5 KW.

Der Kaminkehrer kommt 2 mal im Jahr, jeweils im Herbst und im Frühjahr. Der Kamin ist von aussen erreichbar, abgemacht ist, das ich das Kehrgut selber ausräume, wenn ich nicht zu Hause bin, während seiner Tatigkeit bei mir.

Dazu wirft er dann einen Zettel in den Briefkasten, damit ich bescheid weiß. Funktioniert vom Anfang an sehr gut, allerdings ist mein kaminkehrer, im gegensatz zu seinem Vater und Vorgänger, ein sehr umgänglicher Typ, mit dem man gut reden kann.

Gruß Schorsch
 
oft und das ist auch gut so!

Ich hab jedenfalls keinen Bock aus lauter Geiz am Ende an einer Kohlenmonoxid Vergiftung zu krepieren!

Da zahl ich lieber einmal zu oft das Fegen, hab aber dafür die Sicherheit, das meine Schornsteine abziehen können!

Und nicht nur die Schornsteine, der Abgasweg beginnt im Ofen oder Kessel und beides gehört ebenfalls gereinigt, das kann man aber ggf. selbst machen.....

So verschieden sind Meinugen und das ist ebenfalls gut so!

LG. aus dem Norden
 
Hallo zusammen,

Vielen Dank für die angeregte Diskussion.

Natürlich reinige ich den Ofen mit Rohr immer selber, auch mal zwischen der Heizperiode.

                                                  Gruß   Harry
 
Guten Morgen in die Runde

ich heitze meinen Küchenherd aus Mama’s Zeiten auch in der Zeit

zwischen Oktober und März immer wieder mal an;

und habe mit meinen Kaminkehrer vereinbart das er für diesen Zeitraum auch

nur 2 mal kehren braucht (akzeptiert / Kosten ca, 27.-€ pro Einsatz )

Der alte Kaminkehrer (seit einem Jahr im Ruhestand) war da nicht so umgänglich, der jetzige schon.

Das Monopol der Schornsteinfeger ist mitllerweile gebrochen, so ist die Wahl einem jeden freigestellt.

mfG....Reinhold
 
Zurück
Oben Unten