DoHuhn
Bekanntes Mitglied
Hallo zusammen,
Beim Erwerb unseres 654 haben wir mit dem vorherigen Eigentümer ausgemacht, dass wir zusätzlich einen seiner alten DIEDAM 6000DK bekommen, hierbei handelt sich um einen Dreiseitenkipper mit zwei 4 Tonnen-Achsen (8Tonnen ZGG).
So war dann der IST-Zustand



Viel Rost, aber nichts wirklich gravierendes, nachdem dann der ganze Müll runter war und alles abgeflext war, was noch so dran hing (es war alles komplett unbrauchbar) haben wir erstmal zugesehen, ob er überhaupt noch kippt. Dies tat er natürlich nicht, der Fehler war schnell gefunden, das ?Kippwinkelbegrenzungsventil? war irgendwie nicht mehr gängig, weshalb wir dieses ERSTMAL mit einem Schlauch überbrückt haben, danach ging es ans Teile suchen, wir wollen ihn diesen Sommer untenrum entrosten und lackieren, um ihn einsetzen zu können aber vorher schon mal ordentliche Pracken bauen.
Beschläge dafür habe ich bei Archus Neumeier recht problemlos bestellt, jedoch waren mir die Originalen Aufstellscharniere (zum Breitstellen der Bordwände) da zu teuer, zumal ich so eine Funktion eh nicht brauche. Habe dann aus Rechteckrohr und Rundstahl selber welche "gebastelt"

hier habe ich erstmal alles in Form und auf Länge gebracht, der Rundstahl ging zum Drehen (Anfasen für die Schweißnaht und Bohren für den späteren Bolzen), die Rechteckrohre gingen zum Fräsen, hier wurde im Durchmesser des Rundstahles ein Halbkreis eingefräst.

Nach dem Fräsen habe ich die Recheckrohre dann noch 45° abgesägt, damit die Pracken weit genug öffnen, habe das erst nachher gemacht, weil ich keine zu großen Vibrationen an den Teilen provozieren wollte und weil mein Bekannter die Fase vergessen hat
.


Das alles hab ich schon letzten Sommer gemacht als es am 654 nicht weiter ging wegen Wartezeiten.
im Dezember hab ich dann über meinen damaligen Arbeitgeber noch 6 Stangen Winkelstahl besorgt, welche ich dann vor ca. zwei Wochen an drei Nachmittagen veredelt habe.






nach der ganzen Arbeit dann noch etliche Schweißperlen entfernt und Schweißnähte beigeschliffen und dann alles demontiert und ab damit...

... ins Zinkbad, eigentlich sollte der 654 die Fahrt übernehmen, aber das ging dann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht...
zwischenzeitlich hatte ich dann noch im Sägewerk in der Nähe Bretter schneiden lassen und diese gestrichen.

Bevor es dann Freitag an die Endmontage ging.



Ich finde das ganze kann sich schon recht gut sehen lassen!
Werde mir das Typenschild (es war tatsächich noch vorhanden und ist halbwegs leserlich) jetzt neu machen lassen, die Lampen hinten neu machen (es kommen LEDs ran) und dann mal versuchen die ABE wieder zu bekommen, er ist zwar beim KBA gelistet, jedoch können die mir nicht "mal eben" eine Kopie der ABE zukommen lassen..
Das war die Antwort vom KBA:
"Leider kann ich Ihnen in Ihrer Angelegenheit nicht behilflich sein.
Ausnehmlich für Kleinkrafträder aus der ehemaligen DDR (vgl. Verkehrsblatt 1991 S. 736) versendet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ABE-Abdrucke.
Es ist deshalb notwendig, dass Sie für Ihr Fahrzeug gemäß § 21 Satz 1 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die Betriebserlaubnis bei Ihrer Zulassungsstelle einzeln beantragen. Voraussichtlich wird hierfür auch eine Begutachtung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen, a.a.S. (z. B. TÜV, DEKRA) notwendig.
Es wird die Möglichkeit angeboten, einen Abdruck der ABE 9220 an die Zulassungsbehörde oder den a.a.S. (z.B. TÜV, DEKRA) zu übermitteln, die mit der Betriebserlaubniserteilung befasst werden.
In diesem Zusammenhang weise ich Sie darauf hin, dass die Zulassungsbehörde u. U. eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangt.
Abdrucke von Fahrzeugtypgenehmigungen werden in diesen Fällen somit nicht an den Fahrzeughalter erteilt."
Mal sehen wie ich das mache..
Dominik
Beim Erwerb unseres 654 haben wir mit dem vorherigen Eigentümer ausgemacht, dass wir zusätzlich einen seiner alten DIEDAM 6000DK bekommen, hierbei handelt sich um einen Dreiseitenkipper mit zwei 4 Tonnen-Achsen (8Tonnen ZGG).
So war dann der IST-Zustand
Viel Rost, aber nichts wirklich gravierendes, nachdem dann der ganze Müll runter war und alles abgeflext war, was noch so dran hing (es war alles komplett unbrauchbar) haben wir erstmal zugesehen, ob er überhaupt noch kippt. Dies tat er natürlich nicht, der Fehler war schnell gefunden, das ?Kippwinkelbegrenzungsventil? war irgendwie nicht mehr gängig, weshalb wir dieses ERSTMAL mit einem Schlauch überbrückt haben, danach ging es ans Teile suchen, wir wollen ihn diesen Sommer untenrum entrosten und lackieren, um ihn einsetzen zu können aber vorher schon mal ordentliche Pracken bauen.
Beschläge dafür habe ich bei Archus Neumeier recht problemlos bestellt, jedoch waren mir die Originalen Aufstellscharniere (zum Breitstellen der Bordwände) da zu teuer, zumal ich so eine Funktion eh nicht brauche. Habe dann aus Rechteckrohr und Rundstahl selber welche "gebastelt"
hier habe ich erstmal alles in Form und auf Länge gebracht, der Rundstahl ging zum Drehen (Anfasen für die Schweißnaht und Bohren für den späteren Bolzen), die Rechteckrohre gingen zum Fräsen, hier wurde im Durchmesser des Rundstahles ein Halbkreis eingefräst.
Nach dem Fräsen habe ich die Recheckrohre dann noch 45° abgesägt, damit die Pracken weit genug öffnen, habe das erst nachher gemacht, weil ich keine zu großen Vibrationen an den Teilen provozieren wollte und weil mein Bekannter die Fase vergessen hat
Das alles hab ich schon letzten Sommer gemacht als es am 654 nicht weiter ging wegen Wartezeiten.
im Dezember hab ich dann über meinen damaligen Arbeitgeber noch 6 Stangen Winkelstahl besorgt, welche ich dann vor ca. zwei Wochen an drei Nachmittagen veredelt habe.
nach der ganzen Arbeit dann noch etliche Schweißperlen entfernt und Schweißnähte beigeschliffen und dann alles demontiert und ab damit...

... ins Zinkbad, eigentlich sollte der 654 die Fahrt übernehmen, aber das ging dann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht...
zwischenzeitlich hatte ich dann noch im Sägewerk in der Nähe Bretter schneiden lassen und diese gestrichen.
Bevor es dann Freitag an die Endmontage ging.
Ich finde das ganze kann sich schon recht gut sehen lassen!
Werde mir das Typenschild (es war tatsächich noch vorhanden und ist halbwegs leserlich) jetzt neu machen lassen, die Lampen hinten neu machen (es kommen LEDs ran) und dann mal versuchen die ABE wieder zu bekommen, er ist zwar beim KBA gelistet, jedoch können die mir nicht "mal eben" eine Kopie der ABE zukommen lassen..
Das war die Antwort vom KBA:
"Leider kann ich Ihnen in Ihrer Angelegenheit nicht behilflich sein.
Ausnehmlich für Kleinkrafträder aus der ehemaligen DDR (vgl. Verkehrsblatt 1991 S. 736) versendet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ABE-Abdrucke.
Es ist deshalb notwendig, dass Sie für Ihr Fahrzeug gemäß § 21 Satz 1 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) die Betriebserlaubnis bei Ihrer Zulassungsstelle einzeln beantragen. Voraussichtlich wird hierfür auch eine Begutachtung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen, a.a.S. (z. B. TÜV, DEKRA) notwendig.
Es wird die Möglichkeit angeboten, einen Abdruck der ABE 9220 an die Zulassungsbehörde oder den a.a.S. (z.B. TÜV, DEKRA) zu übermitteln, die mit der Betriebserlaubniserteilung befasst werden.
In diesem Zusammenhang weise ich Sie darauf hin, dass die Zulassungsbehörde u. U. eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangt.
Abdrucke von Fahrzeugtypgenehmigungen werden in diesen Fällen somit nicht an den Fahrzeughalter erteilt."
Mal sehen wie ich das mache..
Dominik

