WIG, MIG, Elektro

barelli

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16 März 2008
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Hallo,

wegen diverser kleiner Basteleien an unserem Traktor, vor allem aber wegen dem Spieltrieb interessier ich mich für ein Schweißgerät.

Jetzt sind da nur verschiedene Sachen die eine Rolle spielen: Erstens kann ich noch nicht schweißen, ich hätte aber durchaus interesse mir das beizubringen, daher vor allem das Schweißgerät. Zweitens: bedingt durch erstens hab ich nicht vor äußerst schwere Sachen zu machen, oder Arbeiten die extrem aufwändig sind. Und drittens spielt der Preis noch eine große Rolle. Ich habe in dem letzten Thread über MIG geräte mitgelesen und festgestellt das die vorgestellten Geräte für meinen Rahmen alle zu teuer sind.

Nun hab ich mir überlegt, dass ich bestimmt auch mit einem Elektroden Schweißgerät hinkommen würde. Jedoch habe ich im Rahmen meiner Recherche noch WIG schweißen gefunden, kann mir jemand erklären was das genau ist und ob das zu gebrauchen ist?

Also, wie aus meinem Text rauskommt suche ich ein absolutes Anfängergerät zum kennenlernen, falls mir das ganze zusagt bin ich gerne bereit mehr geld auszugeben, aber um erst mal zu schauen muss was kleines reichen.

Und deswegen hab ich mir überlegt, das ich mir vielleicht erstmal ein kleines Güde Gerät kaufe (mit 160A Schweißstrom).

Meine Frage an euch ist jetzt: was haltet ihr von diesem Plan?

danke für die hilfe

mfg andreas
 
Moin Andreas,

obwohl ich das mal gelernt habe, kann ich dir auch nicht mehr die Unterschiede zwischen WIG und MIG erklären (Alzheimer lässt grüßen ;-)).

Fakt ist, es kommt darauf an, was man machen möchte.

Für Arbeiten am Schlepper reicht meiner Meinung nach ein Elektroschweißgerät (also mit Elektroden) aus.

Ganz einfach deswegen, weil die Materialstärken etwas größer sind.

Möchtest du aber mit deinem neuerworbenen Schweißgerät (und den Kenntnissen dazu) auch mal am Auto was "geradebiegen" wird es schwierig bis unmöglich.

Elektroschweißgeräte sind im Allgemeinen nicht für dünne Materialien geeignet.

Die hohen Ströme die da fließen müssen, "bruzeln" dir jedes Blech unter 1mm durch.

Der Allrounder ist meiner Meinung nach ein Schutzgasschweißgerät.

Es produziert sauberere Schweißnähte und ist auch einfacher zu bedienen.

Soll es aber für dickeres Material (ich sag mal ab 3-4mm) reichen wird es wieder teuer.

Wie gesagt, es kommt darauf an, was man damit vor hat.

Grüße

Martin
 
hey martin, danke für deine antwort.

ne also am auto werd ich da bestimmt nichts anrühren, könnte zu obdachlosigkeit führen..

also arbeiten die mich jetzt interessieren und die ich vorhabe sind zb schweißarbeitem am frontlader, also mind. 8mm materialstärke.

denkst du ich könnte mit einem einfachen elektrodengerät dort brauchbare ergebnisse erzielen?

danke

mfg andreas
 
Hallo,

Also ich empfehle für Schweissarbeiten am Traktor eine nornale MAG Schutzgasschweissanlage, damit kann ziemlich alles geschweisst werden, ob Kotflügel od. dickeres Material, auch das Arbeiten ist für ungeübte leichter als mit Elektroden!

Gruss MS
 
danke,

aber was mich daran so stört ist der enorme preis. die kosten ja locker 700€, quasi unterer anfang.

oder gucke ich einfach nur an den falschen stellen?

mfg andreas
 
Hallo

WIG = Wolram Inert Gas schweißen. Der Lichtbogen wird mit einer Wolframelektrode erzeugt und der Zusatz sprich Schweißstab wird dann von Hand zugefügt. Ein sehr sauberes Schweißverfahren aber auch nicht unproblematisch.

Elektro ist auch nicht ganz einfach. Sollte man schon mal gezeigt bekommen. Da läuft gerne die Schlacke rein und dann hällts nicht und ist unschön.

Was ich die rate ist ein MIG Gerät spich Schutzgas. Das ist das einfachere was aber auch Übung braucht. Hier musst du nur auf den Einbrand achten, wie tief das Material erwärt/flüssig wird. Dann kannst du von 1mm Blech bis zu 10mm und dicker schweißen. Sollte aber allerdings an die 200 Ampere heben. 160 würde natürlich auch gehen.

Schau mal nach der Marke ERFI. Ist ein Deutsches Produckt und dazu noch ganz preisgünstig und gut. So 600 bis 700 Euro solltest du rechnen.

Gruß Thomas
 
Hallo, ich war auch die ganze Zeit auf der Suche nach dem brauchbaren Gerät.

(Schutzgas für dünne Materialien)

Hatte schon immer ein Lichtbogenschweissgerät (mit Elektroden)

für dickere Sachen.

Wie bei dir zu entnehmen ist, reicht dir ein Lichtbogenschweissgerät.

Die sind relativ billig. Achte auf den Ampere-Bereich von ca. 40 - 200 Ampere sollte es haben. 220 / 380 Volt!

Hast du Starkstrom im Haus? 16 A / 32 A ??

Elektroden nehm ich für schöne ebene Nähte: 3,25 mm dicke Fincord. Senkrechte Nähte: "Overcord". Als Anfänger kannste nix falsch machen. Bruzel einfach mal ein paar Stahl-Teile zusammen. Bei den Lichtbogengeräten musst halt immer schön die Schlacke wegschlagen, welche von den Elektroden entsteht. (war die Umhüllung der Elektrode) sonst hälts nicht. Das ist bei Schutzgas halt ne feine Sache, da gehts gleich weiter. Vergiss das mit WIG, das ist ne Wolfram-Elektrode, mit welcher geschweisst wird. Musst zusätzlich Schweissdraht zuführen.

Gruß Fred
 
hi,

600, 700 ist mir leider für ein erstes gerät zu teuer.

was ist denn generell von sowas zu halten: http://cgi.ebay.de/MIG-MAG-SCHUTZGAS-SCHWEISSGERAT-SCHWEIssGERAT-MIG-MAG_W0QQitemZ350043884519QQihZ022QQcategoryZ124822QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

mfg andreas
 
Original-Beitrag von barelli:

hi,

600, 700 ist mir leider für ein erstes gerät zu teuer.

was ist denn generell von sowas zu halten: cgi.ebay.de/MIG-MAG-SCHUTZGAS-SCHWEISSGERAT-SCHWEIssGERAT-MIG-MAG_W0QQitemZ350043884519QQihZ022QQcategoryZ124822QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

mfg andreas

Kauf dir -Auch wenn es das erste gerät ist-ein vernünftiges Schutzgasgerät! Es werden oft bei Ebay Markengeräte angeboten-Esab-Röwac-Lorch-!

Du tust dir auf alle fälle damit keinen Gefallen wenn du Dir irgendwelchen Billigen Krams ins haus holst-Vieleicht nicht nach dem ersten einsatz-aber spätestens-wenn du damit Vertraut geworden bist-willst du Etwas vernünftiges Haben!

Ich selber hatte Auch erst ein NoName gerät-Man konnte damit Arbeiten-aber wenn du mal mit einen Markengerät gearbeitest hast-dann merkt man die Unterschiede! Selbst im Schweißdraht -liegen Welten zwischen Qualität und Schrott!

Ich selber habe ein Gebrauchtes Röwac 300 Ampere Gerät mit 4 Rollen Drahtvorschub! Gegenüber dem Ersten gerät was ich Mir kaufte-Kein vergleich!

Einstellmöglichkeiten in Drahtvorschub-Stromstärke usw. sind erheblich feiner und im Gegensatz zum Erstgerät Widerum Nicht vergleichbar!

Vergleiche die Angebote bei Ebay-der Markengeräte-und Versuche eins zu Ersteigern wenn dir die Neuanschaffung zu Teuer ist-oder versuche es im Fachhandel-dort werden desöfteren Altgeräte in Zahlung genommen! Mein Röwac kommt auch aus einer Inzahlungnahme-3jahre alt und war mit Knapp 400 euro ein Echtes Schnäppchen!

Auf alle fälle sinnvoller als sein geld in ein NoName gerät zu investieren-und sich im Nachhinein Schwarzzuärgern!

Ich verteufel hier nun Nicht alle NoName geräte-Viele Markenhersteller bieten diese auch an-Cebora(Blackhawck)zb. Aber vieles ist Billiger Schrott und mit Dem Topmarken in der Arbeitsqualität nicht zu vergleichen!

cgi.ebay.de/ROWAC-KGL-300-Mig-Mag-Schweissgeraet_W0QQitemZ200212974271QQihZ010QQcategoryZ19799QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

cgi.ebay.de/ROWAC-Schweisstechnik-Schweissmaschine-Schweissmaschine_W0QQitemZ150231410449QQihZ005QQcategoryZ124822QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
 
Hallo Andreas,

also wenn ich dir einen Rat geben darf ??

Hol dir einen Schweißinverter... Schau mal hier:

Schweißinverter bis 180 A

Nichts gegen Schutzgasschweißgeräte... Die Dinger sind echt klasse, nur solltest du folgendes dabei beachten:

1. Mit Schutzgas schweißen im freien ist nur möglich, wenn es windstill ist

2. Ist das "mal eben" versetzen eines Schutzgasschweißgerätes nicht so einfach, da doch einiges versetzt werden muß (Schweißgerät + Gasflasche)

3. Sollte mit einem Schutzgasschweißgerät öfters gearbeitet werden, da sonst ggf. der Schweißdraht auf der Spuhle bei Feuchtigkeit anrosten kann...

Da liegen für mich die Vorteile eines Schweißinverters auf der Hand, denn diese Geräte sind: Sehr leicht ( 5 kg), überall schnell einsetzbar da sie über einen einfachen Stecker (220 V Anschluß) laufen, Elektroden schnell zur Hand sind und leicht zu verstauen ist..

Die Schweißinverter sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, dafür aber sehr handlich und es ist damit einfach zu schweißen.. Ich denke, gerade für einen Anfänger sind diese Geräte ideal..

Also wenn ich die Wahl hätte, so würde ich mir einen Schweißinverter zulegen...

Lieben Gruß

Alfred
 
Ich bin von Beruf Aparatebauer, schweisse also fast jeden Tag, wir verwenden für Materialdicken von 1 - 50mm ausschliesslich Schutzgas, unter 1mm wird Autogehn aeschweisst!

Wenn dir eine eigene Anlage zu teuer ist, versuchs doch mal mit mieten einer Schweissanlage!

Gruss
 
Natürlich, da gibt es ganz viele schöne Sachen auf dem Markt. Es kommt aber, so meine ich darauf an, was man damit machen möchte.

Für gelegentliche Schweißarbeiten am Schlepper würde ich tatsächlich ein herkömmliches Elektroschweißgerät vorziehen.

Es ist leicht zu transportieren, kann (Strom vorausgesetzt) auch mal eben draußen eingesetzt werden und kostet wirklich nicht die Welt.

Natürlich hat man mit einem Schutzgasgerät sehr viel mehr Möglichkeiten.

Ich sag ja auch immer, der "Billigsch..." taugt nichts. Aber wenn man drei mal im Jahr etwas am Schlepper schweißen muß, reicht ein günstiges Gerät hin.

Ich habe meinen kompletten Spalter mit einem Einhellgerät (160 Ampere, 90 Euro) aus dem Baumarkt zusammengebruzelt.

Das tut nach wie vor gute Dienste.

Wichtig ist aber ein Starkstromanschluß. Mit herkömmlichen 220 V macht das echt keinen Spass weil die Stromstärke zu gering ist und einem doch öfter die Sicherung durchknallt.

Gerade für den Anfang, zum Üben quasi, würde ich die Investitionen klein halten.

Wenn du es dann kannst und vieleicht auch andere Dinge damit machen möchtest, kannste immer noch mehr Geld ausgeben.

Gruß

Martin
 
Hallo !
Habe diesen Thread mal wieder rausgekramt!
Habe interesse an einer Wig/mma Schweißinverteranlage mit 160 A!
Ist ein Inverter Für Stabelektrode und ein Wig Gerät mit HF zündung!
Wieviel sollte ein Gutes gerät kosten was man im Hobbybereich einsetzt!
14-1500euro sind mir zuviel!
Habe bei ebay geräte in Vollausstattung gesehen mit Schlauchpaket und Druckminderer für ( von 299-1000Euro) sowie masseklemme und elektrodenhalter!
Hat jemand so ein Gerät selber zuhause??
Wäre dankbar für alle Infos!
 
Kann nur ein Schutzgasschweißgerät empfählen, Kannste dünne und dicke Bleche Schweißen und mit einem gutem Gerät auch richtig dicke Teile.
ein WIG Gerät kommt für dich nicht in Frage,mit diesem Gerät wird Edelstahl geschweißt, daher die Wolframelektrode ist außerdem sehr schwer eine saubere Naht hinzubekommen, muss man sehr geübt sein.
Zum Kaufen, wenn dann ein Markengerät, und lieber etwas mehrausgegeben,
hatte zuerst ein Güde Schutzgasschweißgerät, habe dies nach gut 2 jahren wieder an Güde zurückgegeben, weil es andauernt defekt war, habe jetzt ein Lorch mit doppelten Rollenlaufwerk für die Drahtzuführung, dadurch wird der Draht besser befördert.
Mein Lorch hat vor gut 4 Jahren ca 1500,- Euro gekostet, aber das ist es auch wert, habe es oft in gebrauch und bin sehr zufrieden damit.

Schweißen lernt man durch üben an alten Teilen, oder man macht einen Schweißkurs kostet halt einige Euro, meiner hat 5 Wochen gedauert und knapp 5000,- DM gekostet, Wurde aber von der Bundeswehr übernommen im Rahmen der Wiedereingliederung.

Beim Kauf am besten einen Kumpel mitnehmen der sich damit auskennt, Ebay ist immer so eine Sache, du weißt nie wieviel damit geschweißt wurde.

Hoffe ich konnte Helfen.

Gruss Matthias
 
Hallo, ich habe auch lange überlegt ob Schutzgas oder Elektrode, habe mir als Anfänger ein SBN KN 220 Elektroschweißgerät für 550 Euro gekauft. Ein vernünftiges Schutzgasgerät ist nicht unter 1000 euro zu haben und beim Gasgerät hast du hohe unterhaltskosten, Gasflasche mieten 30c/tag oder kaufen für ca 500 euro, dann die Gasfüllung ist auch nicht grade umsonst, zudem noch der Draht. Mit einem Elektrodengerät lässt sich nach ein bischen übung auch gang passabel schweißen. Auch Blecharbeiten an Kotflügeln mache ich alles mit Elektrode.
Erst hatte ich ein 240A Güde gerät für 200 Euro, lass die Finger davon, es hat kein halbes jahr gehalten da war die Spule kaputt. Ich würde SBN oder Lorch empfelen, es gibt bei ebay bestimmt auch gute gebrauchte.
gruß Benedikt

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IHC 946 AS.....DER Schlepper
 
1989 bekam ich mein erstes Schutzgasschweissgerät, einen Merkle ME 202, 200 A, 380V/16A, mit kompletten Startset,(20L Gasflasche gefüllt mit Corgon 18, Schutzschild, Ersatzgläser, 15 KG Schweissdrahtrolle, kleiner Sotimentskasten mit Ersatz-Strom- und Gasdüsen, Werkzeug zum reinigen, und anschliessen der Gasflasche, Druckminderer), zum Preis von 1800 DM im Rahmen einer regionalen Gwerbeaustellung.
Kurz vor Ablauf der Garantiezeit, war es defekt, und wurde vom Händler ohne Probleme, und Fragen, sofort gegen ein neues umgetauscht, und lief seitdem ohne jegliche Probleme, einziges Manko, die Lackierung löste sich grossflächig, und es fing an zu rosten.

1996 hab ich an unserem Ladewagen etwas geschweisst, und zu Mittag vergessen, es wegzuräumen, beim wegfahren, des Ladewagens hab ichs dann übersehen, und schwer beschädigt, Gehäuse komplett verbogen, Schlauchpaket herausgerissen.

Beim schaun um ein neues (es kam nur wieder ein Merkle in Frage), wurde es dann ein Merkle ME 204, ebenfalls mit 200 A, und wieder mit 16 A380Volt.

Der Händler hatte ebenfalls grade eine Auktion anlässlich der Handwerkmesse in München, und ein komplettgerät mit Startset, sollte 2000 DM kosten, mein altes, kaputtes hat er für 600 DM in Zahlung genommen, also blieben mir 1400 DM an Kosten.

Das Gerät war zwar damals ein Auslaufmodell, was mir aber egal war, da es mir vom optischen her eh besser gefiel, als die neue Serie.

Ich hab schon einige Gasfüllungen, und Schweissdrahtrollen verschweisst in der Zeit, und es funktioniert immer noch, wie am ersten Tag, sieht auch noch aus, wie neu, da es teilverzinkt ist, und viel massiver gebaut ist als das alte.

Mein Bruder hat das kleinere Gerät, mit 160A, und 220 Volt, aber der Unterschied zwischen den Schweissbildern sind Welten.

Zum Thema Schweissinverter, das hab ich auch eine Zeitlang gehabt,(Erbstück von Opa, neu gekauft, nie benutzt), aber damit kam ich nicht zurecht, es geht nix über ein Schutzgasgerät, gib lieber etwas mehr aus, dann hast du Qualität, die lange hält.

Von Baumarktschr... halt ich garnix, zudem bekommst du bei einem Markenhersteller noch nach Jahren Ersatzteile, was auch nicht unwichtig ist, zudem solltest du schaun, das dein Händler in der Nähe ist, wenn du mal schnell was brauchst.

Zum Gas, lass die Finger von "LINDE" Gas, und wenn du aus Bayern kommst, von der "Baywa", die Herren haben mir einen Vertrag untergeschoben, wo meine Eigentumsflasche nach 15 Jahren in "Linde" Eigentum übergeht, und ich sie dann zum Vorzugspreis mieten, kann, da ichs eilig hatte, weil ich weiterschweissen wollte, und mir der "Baywa" Heini das schmackhaft machte, hab ich unterschrieben, und komm da auch nicht mehr raus.

gruss Schorsch
 
Hallo zusammen,

mag ja sein dass meine Meinung etwas veraltet ist, aber der Opa meiner Frau war Schmied. Er hat für ein Gut gearbeitet, also nicht nur Pferde beschlagen, sondern auch LaMa-Arbeiten gemacht. Von dem habe ich die Ausrüstung und mein Wissen.
Er hat immer gesagt, Schutzgas lohnt sich für uns nicht. Die dünnen Bleche und Edelstahl schweiße ich autogen, da kommt kein Schutzgas mit. Normalstahl ab 1mm aufwärts schweiße ich mit einem alten Trafo. Die meisten kennen die Dinger wahrscheinlich von den alteingesessenen LaMa-Werkstätten. 32A/400Volt-Anschluss und richtig dicke Brocken auf Rädern. Das gibt eine super Naht, zündet gut und hat einen absolut stabilen Lichtbogen. Wenn man da bei einer 3,25er richtig Dampf gibt, dann hat die Naht eine Wurzel, wie sie besser nicht sein kann.
Wenn ich nicht schon so ein Gerät hätte, ich würde versuchen eins zu bekommen. Mein LaMa schwört auch auf seins, nimmt Schutzgas nur für Dünnblech und Heftnähte.
Abgesehen vom Schlacke abschlagen, habe ich Schutzgas nie vermisst. Leider kann ich nicht im Feuer schweißen. Ich habe noch feuergeschweißte Teile vom Opa, die sind besser als jede Fabrikware. Kettenringe z.B., die biegen sich zwar leicht oval, weil Schmiedeeisen weicher ist als ST37-2, dafür halten sie aber mehr Zugkraft aus. Man könnte sie auch härten und anlassen, aber dann fliegen sie weg, wenn es ruckartige Belasungen gibt.

Gruß Stefan
 
Guckt mal hier...

Lorch

Dort kann man kostenlos ein Buch zum Schweißen bestellen.... sehr interresant, ausserdem werden auf der Seite die verschiedenen Schweißverfahren erläutert.

Markus
 
Hallo Alfred!

Grundsätzlich hast du natürlich Recht, mit dem was du schreibst. Aber wenn Andreas als Anfänger ein günstiges Gerät haben möchte, dann ist das mit Schutzgas schwer möglich. Besonders seltene Benutzung mögen die Geräte meist nicht und die Flaschen kosten ja auch. Bei den Mengen, die du schweißt ist das ja schon Profibereich oder zumindest Semiprofi.
Ich finde es ratsam, wenn er mit einem guten (kein Schrott oder Baumarktware) alten Trafo, den man gebraucht sehr günstig bekommt, erstmal "geradeausschweißen" lernt. Wenn er dann merkt, dass er es öfter braucht und auch in Zwangslagen nicht weiterkommt, dann kann er sich ein gutes MIG/MAG kaufen und kann den Trafo zum Einkaufspreis weiterverscherbeln. Wenn nicht, hat er ne Menge Geld gespart.

Stefan
 
Zum Thema Gasflasche, habe meine bei einem Globus Baumarkt geliehen, einmalig Miete gezahlt das waren gute 100,- Euro, und eine Flaschen Füllung habe ich vor gut einem Jahr 44,- Euro gezahlt.
Wenn ich rechne was gute Elektroden kosten, und sehe was Draht kostet, und die Vorteile von Schutzgas, gibt es nichts zu überlegen.

Ein altes Sprichtwort sagt, Schlechtes Wekzeug bezahlt man zweimal.
Wenn ich das richtig verstanden habe, will der Junge Mann ja mit dem Gerät arbeiten, und das nicht nur einmal im Jahr, dann gib etwas mehr aus und du wirst es nicht bereuen.

Empfehlen kann ich persönlich ein Lorch gerät bin mit meinem sehr zufrieden, Habe ein 3095 für mich eine Nummer zu Groß aber dafür läuft es nie am Limit.

Gruss Matthias
 
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