Moin.
Schweißen tun sie alle! Der Unterschied liegt im Comfort und der Qualität/Langlebigkeit/Ersatzteilversorgung. Ich hab einen kleinen Chinesen bis 180A und bin soweit zufrieden damit. Man kann die Absenkzeit einstellen, das sollte schon sein. Je besser die Geräte werden, um so mehr Parameter kann man einstellen. Mindestanforderung sollte sein: HF Zündung, Schweißstromstärke stufenlos einstellbar, Absenkzeit und Gasnachströmzeit einstellbar. Als nächstes wäre die Wahl 2Takt oder 4 Takt. Bedeutet bei 2Takt musst du die ganze Zeit den Schalter betätigen, bei 4 Takt einmal antippen, Schweißen und zum Ausschalten wieder tippen. Je nach Ausstattung kann das auch variieren. Bei Profigeräten geht das so: Taster tippen und halten = anschalten auf Startlichtbogen zum zielen. Taster loslassen = Anstieg auf Schweißstrom und Schweißen. Taster wieder tippen und halten = Absenken auf Absenkstrom. Taster loslassen = Ausschalten und Gas strömt weiter. Das ist wichtig um die Elektrode im glühenden Zustand vor dem Luftsauerstoff zu schützen. Je höher der Schweißstrom um so länger die Gasnachströmzeit. Bei Profigeräten alles einstellbar.
Im Gegensatz zum MAG Schweißen braucht man zum WIG Schweißen nicht so hohe Stromstärken. 2mm schweiße ich mit 70 Ampere, 3mm mit 100 Ampere. Geht natürlich auch mit 180 ,muss man üben.
Wenn man mit einem Chinesen mal eine Reparatur hat, ist das meistens aussichtslos, macht keiner. Profigeräte sind von Esab, Lorch, EMW, ESS, Kemppi, Merkle und viele weitere. Neulich gab es im Netz mal ein kleines Esab für unter 500 Euro, hat ein Kollege gekauft und ist absolut zufrieden:
www.ebay.de/itm/ESAB-WIG-Inverter-Buddy-TIG-160-HF-/172070736092?_trksid=p2141725.m3641.l6368
Unschlagbar für den Preis und es gibt sogar einen Automatikhelm dazu....wie machen die das bloß......
Gruß Jürgen