Zapfwellen Drehzahl Überdrehen ??

PSX2000

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Habe im moment leider keinen Traktormeter verbaut.

Nun brauche ich demnächst meine Seilwinde .

Da diese laut anleitung wie die meisten geräte mit 500 Umdrehungen läuft , ist es natürlich schwierig diese auch einzuhalten.

Natürlich kann ich in etwa Schätzen wo diese ungefähr sind .

Nun frage ich mich wenn ich darüber liege kann ich die Winde oder die Zapfwelle damit schädigen ??

mfg Gerhard
 
Hallo,

wenn Du eine 540er-Zapfwellendrehzahl am Traktor hast, wird diese erst bei max. Drehzahl des Motors erreicht. Für 500 Umdrehungen mußt Du ihn dann fast Vollgas laufen lassen.

Tschüß,

Bernd
 
Hallo,

wenn du die Winde mit 540 Zapfwellenumdrehungen laufen lässt, passiert bestimmt nichts. 

Also kannst du  meiner Meinung volles Gas geben.

Du kannst eine 1000ér Zapfwelle ggf. nachrüsten.

Aber wozu? Oder willst du deine Geräte nur mit Halbgas anschließen? Dann benötigst du aber wiederum einen Zähler um die Drehzahl abzulesen...!

 

Gruß
Torsten

IHC, alles wird gut!
 
Normalerweise hat ein Traktor die 540 Umdrehungen an der Zapfwelle bei dem gröten Drehmoment also schon etwas früher als bei vollgas.

Aber nur so nebenbei, wer betriebt den seine Seilwinde mit Vollgas??

Normal etwas mehr wie Standgas oder Halbgas, sonst säuft der Traktor ja Sprit ohne Ende..

Natürlich kann man mal mehr Gas geben wenn was schweres dran hängt abgesehen davon sollte das der Seilwinde nichts ausmachen ob die jetzt etwas schneller läuft auf jeden Fall ist dann auch die Seileinzugsgeschwindigkeit größer!

Gruß
 
Hallo,

bei Vollgas erreicht die Zapfwelle ca 700u/min. Einfach nach dem Gehör das Handgas etwas zurückstellen, dann passt das schon.

Gruß
 
OL-IH-423

                  Hallo,

                  bei Vollgas erreicht die Zapfwelle ca 700u/min. Einfach nach dem Gehör das Handgas etwas zurückstellen, dann passt das schon.

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Da kann etwas nicht ganz stimmen,weil bei Vollgas normalerweise die Zapfwellen  540U/min drehen,  wie kommst du da auf  700U/min,

erkläre uns das mal,weil durch solche aussagen einem Schlepper Neuling garantiert nicht geholfen ist.

Mfg......Anton...
 
Moin Anton,

das maximale Drehmoment ist nicht bei Vollgas erreicht und damit eben auch nicht die 540 U/min der Zapfwelle. Hast du dir schon mal ein Leistungsdiagramm von Motoren angeguckt? Das Drehmoment steigt bei steigender Drehzahl bis zu einem Peak (Spitze) an und fällt auch bei weiterer Steigerung der Drehzahl bis Vollgas wieder etwas ab. Und in dem Drehmomentmaximum erreicht die Zapfwelle 540 U/min. Fährst du Vollgas, hast du kein maximales Drehmoment mehr aber die Bauteile bewegen sich schneller, ergo erreicht die Zapfwelle auch höhere Umdrehnungen.

Ich hoffe etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben ;-)

grüße Alex
 
Habe gerade kein Traktormeter vor mir, aber die Markierung für 540 1/min ist je nach Modell bei 1800 bis 2000 1/min. Hochgerechnet sind das bei Vollgas schon etwa 650 1/min.

Holger
 
Schuppen37:

OL-IH-423

                  Hallo,

                  bei Vollgas erreicht die Zapfwelle ca 700u/min. Einfach nach dem Gehör das Handgas etwas zurückstellen, dann passt das schon.

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Da kann etwas nicht ganz stimmen,weil bei Vollgas normalerweise die Zapfwellen  540U/min drehen,  wie kommst du da auf  700U/min,

erkläre uns das mal,weil durch solche aussagen einem Schlepper Neuling garantiert nicht geholfen ist.

Mfg......Anton...
Es wurde ja schon gesagt, 540U/min wird  schon früher erreicht damit das volle Drehmoment ausgenutzt wird. Laut den Technischen Informationen von IHC erreicht mein 423 z.B. maximal 736 u/min.
 
Hallo!

Ist ja recht interessant der Thread! Am besten erklärt ist es vielleicht, wenn Du weisst daß früher schwere Stämme mit zwei Pferden gezogen wurden. Nun hast Du mind. 35 PS - und eigentlich ohnehin fast jeder von uns hier mehr.

Es ist für die Zugkraft also gefühlt relativ egal, was vor der Winde hängt. Die paar Stämme stehen in keinem Verhältnis zu den zwei Pferden von früher, und ausserdem ist es ganz anders übersetzt.

Die U / min brauchst Du höher nur für die Zug-Geschwindigkeit, von der Kraft her spielt das für mein Empfinden eine untergeordnete Rolle, das klappt sowieso, ausser Du läßt den Stamm vor ein Hinderniss anstehen, dann jedoch kannst Du auch einen Timberjack-Knickschklepper haben - er wird, je nach Hindernis, auch an seine Grenzen stoßen.

Es wird s Beste sein, die Winde mit der 540er-Schaltstellung so mit Standgas plus 20% zu betreiben, wenns mal ärger kommt, ein bisschen mehr Gas geben. Wenn ers bei Vollgas nicht schafft, dann ists zuviel, egal ob es ein großer Schlepper ist, oder ein kleiner.

Holzstämme an der Seilwinde kannst Du nicht mit der Zugkraft beim Vorspann-Ziehen an der Anhängerdeichsel vergleichen, dort gilt das Gewicht des Zugfahrzeuges auch was. Reine Zugleistung an der Zapfwelle, dann übersetzt über die Seilwinde ist etwas ganz anderes. Dort ist es eher so, daß es für die stärkeren Schlepper eigentlich gar keine richtig dimensionierte Winde gibt, weil sowieso das Seil und der Verankerungswiderstand am/im Boden der begrenzende Faktor ist.

Also - fahr weiter mit der 540 Schaltstellung und mit Gefühl - Du wirst sehen, alles andere ist Theorie!

Gruss
 
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