Zapfwellensäge vs E- säge

miko89

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Hallo

Ich habe gestern mal von einem Bekannten eine zapfwellensäge ausgeliehen, die er sich vor kurzem gekauft hat, da ich mir selber auch eine zulegen möchte damit man den Dreck nicht mehr zuhause hat und damit ich das holz nicht mehr so oft in die Hand nehmen muss

Diese Punkte haben sich auch bestätigt

Wo ich aber nicht so zufrieden bin ist mit der sägeleistung

Ich habe in der zapwellen säge weniger holz in der Wippe liegen als in meiner E- Säge und doch muss ich die zapfwellensäge "langsam" durchsägen während es bei meiner E-säge einfach so durch gleitet 

Meine Frage an die die sich auskennen 

Ist das einfach so weil evtl die Drehzahl des sägeblatts geringer ist (kam mir zumindest so vor)

Und wenn das so ist könnte ich die säge auch mit der 1000er welle betreiben? Oder ist einfach das sägeblatt schon etwas stumpf gewesen?

Wie ist das bei euch so?

Freue mich über eure Antworten

MfG Michael
 
Tacho, meine eigenbau Säge kann ich mit 400 Volt und Zapfwelle betreiben.

Habe ein 700er HM Blatt verbaut und da ist kein Unterschied je nach Antrieb.

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Grüße aus dem Westerwald Dominik
 
Hallo Michael,

ich benutze seit 15 Jahren eine Posch mit Zapfwelle.

Sie hat ein Widea Blatt mit 70 cm. Ich bin sehr zufrieden und sie hängt am D215 mit leicht erhöhtem Standgas.

Beim schneiden das Holz nicht verkanten dann geht das am D215 wunderbar.

Auch kann ich sie mit der 1000 Welle am 733 betreiben.

MfG

Thomas
 
Ich betreibe meine Säge auch mit der Zapfwelle, erhöhe jedoch die Standgasdrehzahl über das Handgas.

Funktioniert wunderbar, allerdings lasse ich das HM-Säbeblatt hin und wieder nach schärfen.

Danach schiebst du das Holz merklich leichter durch. 
 
Mein alter Herr hat vor ca. 20 Jahren ‘ne Zapfwellensäge angeschafft. Mich stört das die immer ‘n Schlepper blockiert beim sägen. Im Wald kann man hier kein handliches Stück Holz liegen lassen, da sind immer sofort hilfreiche Geister da die einem beim verladen helfen - dabei dann aber das Fahrzeug verechseln. Darum bin ich dazu übergegangen das Holz in der Hühnerweide am Hof zu sägen. Da stört das Sägemehl auch nicht wirklich. Wenn ich die Säge hinterm 533 hab dann braucht der schon fast Vollgas und dann auch Diesel damit die eine Drehzahl hat mit der die vernünftig schneidet. Die Zapfwelle am DED ist aber wohl "länger" übersetzt. Da braucht man nur etwas mehr als Halbgas und die Säge schneidet trotzdem besser. Ausserdem hab ich dann den 533 mit Palettengabel frei. Während der eine Sägt kann der andere dann schon damit Gitterboxen und Anhänger rangieren.

Ich würde mir heute, aus diesen Erfahrungen heraus, immer ‘ne Elektro oder evtl. ‘ne Kombisäge mit Zpfwelle und E-Antrieb kaufen!

Gruß

Klaus
 
welche drehzahl braucht die Säge? Meine soll 430U/min Zapfwellendrehzahl haben. Ich schalte 1000er ZW und lass den Schlepper bei ca. 1000U/min. laufen. Geht super. Der Schnitt geht einigermaßen, aber es ist hartes, trockenes Holz und das Blatt ist ein stark geschränktes mit großen Zähnen.

Die elektische hatte einen 8KW Motor und Hartmetallblatt mit kleineren Zähnen und geringer Schränkung. Schnittleistung ungefähr gleich. Der 8KW Motor war immer relativ schnell warm und dann auch schnell kaputt. Habe jetzt einen alten 5,5KW Motor angeschraubt und der hat im Vergleich zum 8KW keine spürbare Leistungseinbuße. Glaube an Lug und Betrug bei den Leistungsangaben!

Ich glaube Mangelnde Schnittleistung liegt am Sägeblatt!

Vorteil ZW Säge:

-Überall einsetzbar

-kein Motor dran

-hohe Leistung

Vorteil E-Säge

-kein Schlepper nötig

-Betrieb vermutlich günstiger

Ideal: Eine Säge mit ZW UND E-Antrieb. Tisch- und Wippsägenkombi. Nachteil: Teuer!
 
Ich danke euch für die vielen antworten

Habe vergesse  zu erwähne  das auf beiden sägen ein 700er vidia Blatt drauf ist

Werde es heute nochmal an der 1000er welle probieren

Angeben sind glaube ich auch 420 Umdrehungen
 
So hab nun an der 1000er welle gesägt mit ca 900-1000 u/min... ganz anderes sägen !

Aber verträgt die säge das auf Dauer mit der 1000er welle?

Drehen sich andere sägen schneller an der 540er welle?

Füge mal paar Bilder hinzu vllt kennt jemand die säge und kann was dazu sagen (muss noch schauen wie das funktioniert)

Die Wippe ist mir jedenfalls schon mal zu klein da fällt ständig das holz drüber 
 
Das macht überhaupt keinen Unterschied ob du mit der 540er Welle mit 2000 Umdrehungen oder mit der 1000er mit 900-1000 sägst. Du hast es aber definitiv etwas ruhiger um dich rum. 
 
Hallo, beim Posch Sägeautomaten ist die Drehzahl mit 450 U/min angegeben.

Ich arbeite mit der 1000 Zapfwelle bei gutem Standgas und die Säge hat da seine

Nenndrehzahl. ( Kann man an dem Display an der Säge ablesen)

Posch weist aber darauf hin, das bei einem Sägeblattwechsel kein normales HM-Sägeblatt sondern

ein verstärktes HM-Blatt verwendet werden muß.

Mag sein das sich das in der Schnittleistung auswirkt.

max
 
Früher hatten wir eine Brennholzkreissäge aus Holz mit einem Schiebetisch und einer Klemmvorrichtung. Angetrieben wurde sie per Elektromotor und Flachriemen, dürfte aus den 50er oder 60er Jahren stammen.

Seit etwa 25 Jahren haben wir eine reine Zapfwellen-Kombisäge von Scheppach, also mit einem Tisch, hochklappbar und umbaubar zur Wippsäge. Diese wird mit Zapfwelle betrieben. Ursprünglich wurde die von einem Deutz 6507C mit 1000er Welle betrieben, das dies der einzige Schlepper mit 1000er am Hof war.

Zur Zeit betreibe ich sie mit meinem 353, abwechselnd mit dem Liegendspalter.

De alte Säge wurde nur am Hof betrieben und dementsprechend sah es da auch immer aus. Jetzt wird im Wald am Lagerplatz gearbeitet, da kann das ganze liegen bleiben und wird nur gelegentlich mit dem Frontlader weg gefahren.
 
Die Frage ist zwar nicht mehr ganz so frisch, aber ich möchte gern etwas zur Leistung bemerken. 

Mit einer Zapfwelle wird man bei unseren Sägen grundsätzlich eine größere Leistung erreichen können als mit E-Motoren. Je nach E-Anschluss sind nur folgende Leistungen zu erreichen:

Einfacher Schutzkontakt 230V =  3,7 kW (5 PS)

Drehstrom 400V/16A = 11kW (15 PS)

Drehstrom 400V/32A = 22,1kW (30 PS)

Und dabei handelt es sich nur um theoretische Scheinleistungen. Der tatsächliche Wirkungsgrad ist natürlich immer schlechter!
 
Jochen4:

Die Frage ist zwar nicht mehr ganz so frisch, aber ich möchte gern etwas zur Leistung bemerken. 

Mit einer Zapfwelle wird man bei unseren Sägen grundsätzlich eine größere Leistung erreichen können als mit E-Motoren. Je nach E-Anschluss sind nur folgende Leistungen zu erreichen:

Einfacher Schutzkontakt 230V =  3,7 kW (5 PS)

Drehstrom 400V/16A = 11kW (15 PS)

Drehstrom 400V/32A = 22,1kW (30 PS)

Und dabei handelt es sich nur um theoretische Scheinleistungen. Der tatsächliche Wirkungsgrad ist natürlich immer schlechter!
Wie hoch ist denn der Leistungsbedarf einer Kreissäge mit z. B. 700er Blatt? Da reichen doch 10PS völlig aus.

Grus Klaus
 
Ich würde mal sagen "Jein"

Für die Allermeisten langt die Leistung sicher. Da hast Du schon Recht! Man kann aber zwischen Profi- und Hobby-Holzwerbern oft einige Unterschiede sehen: die Profis legen die Wippe der Säge mit Stämmen VOLL und stoßen die Wippe dann quasi nach vorn als wollen sie jemanden wegstoßen. So ist der Sägevorgang dann im Bruchteil einer Sekunde erledigt. Bei dieser Methode qualmt dann der 644 auch schonmal mit seinen 60PS. Die Gelegenheits-Säger legen ein einziges, armdickes Stück Holz alleine auf die Wippe und schieben sie dann vorsichtig nach vorn als handele es sich um eine Brotmaschine.

Ich wollte ja nur ein bisschen klugscheißen darauf hinweisen, wo bei der elektrischen Leistung die Grenzen liegen.
 
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