Hallo!
Das mit dem Ablasten ist schon möglich. Aber lohnt sich das wirklich? Wenn der Schlepper seine Existenzberechtigung erarbeiten muss, dann hat er auch Verschleiß. Diesel und Schmierstoffe verbraucht er auch. Dann kommt es doch auf die 70 bis 80 Euro auch nicht mehr an. Ich habe allerdings auch fast ständig einen Frontlader und ein Heckgewicht dran. Da kommt man bei vollem Tank an die 2500kg Eigengewicht. Ich wiege ja auch was und Reserve braucht man auch noch. Da sind dann mindestens 2800kg fallig, besser 3000kg. Da spart dann nur noch 48 bis 60 Euro. Desweiteren sollte man sich nicht beim Benutzen des Frontladers erwischen lassen. Dann passt die Rechnung auch nicht mehr. Wenn im Wald ein Schlauch platzt oder abreißt und das Öl gebunden werden muss, wird es teuer. (Versicherungsschutz eingeschränkt, da wesentliche Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes = Vorsatz)
Andererseits hält der Schlepper ja 3800kg aus und die Ablastung steht ja nicht dran. Wenn der Weg in den Wald kurz ist, würde ich es riskieren einen vollen Einachser anzuhängen.
Bei den Versicherungen musst du aufpassen. Frag, ob sie Schlepper mit schwarzer Nummer (wird von der Zulassungsstelle als Zugmaschiene = LKW an die Versicherung gemeldet) als landwirtschaftliche Zugmaschiene (Schlepper) versichern. Am besten ist, du hast zur Sicherheit eine Kopie des alten Briefs, wo landw. Zugm. oder Ackerschlepper drinsteht. Dann musst du darauf achten, ob Schadenfreiheitsrabatt gewährt wird. Das machen auch nicht alle. Der ist auch auf gar keinen Fall vom Auto übertragbar. Frag mal bei R+V, die kommen aus der Landwirtschaft und haben recht günstige Tarife dafür. (Ab dem 4. Jahr ca. 45 Euro für den 423.)
mfg. Stefan