Zulassung ohne deutsche Papiere

Wittgensteiner

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Mahlzeit,

ich habe derzeit ein Auge auf einen 844 AS geworfen, welchen ich evtl. recht günstig bekommen könnte.

Die Sache hat allerdings einen Haken.

Der Schlepper steht in Deutschland, hat aber in Holland gelaufen. Es sind keinerlei Papiere dabei. Also wäre wohl eine Vollabnahme fällig, um den Schlepper zuzulassen?!?! Ausserdem wäre noch zu klären, wie das Ganze steuerlich aussieht. Der Schlepper ist wohl noch nicht "offiziell" hier. Was käme da an Unannehmlichkeiten und Kosten auf mich zu, damit ich mit der deutschen Bürokratie überein komme?

Na dann, schönes Wochenende!!!

Meik
 
Naja, so einfach ist das nicht getan. Es muss ja schließlich ein neuer Brief erstellt werden und der Schlepper in der Verkehrskatei eingetragen werden. Hilfreich währe, wenn du einen Identischen Brief bei der Abnahme mitbringst, damit die nicht alles einzeln prüfen müssen
 
Hallo zusammen,

Wie meldet man ein Fahrzeug an, für das keine Papiere vorhanden sind?

Wenn Sie ein Fahrzeug gekauft haben, für das es keine Papiere gibt, wird es bei der Zulassung schwierig. Hat das Fahrzeug noch die alten Nummernschilder, kann die Zulassungsstelle die alten Daten ermitteln.

Grundsätzlich sollten Sie den Erwerb oder die Herkunft des Fahrzeuges nachweisen können. Denn sonst geht der Kampf mit den Behörden erst richtig los:

Die Zulassungsstelle fragt beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg an, ob das Fahrzeug gestohlen wurde. Das kann auch im Computerzeitalter bis zu sechs Wochen und länger dauern.

Ist das Fahrzeug nicht gestohlen, wird dennoch anschließend ein sogenanntes "Aufgebotsverfahren" eingeleitet. Sinn dieses Verfahrens ist, den letzten Besitzer ausfindig zu machen. Mit diesem Verfahren soll vor allem sichergestellt werden, dass es sich nicht um ein Fahrzeug handelt, an dem Dritte noch Rechte haben, zum Beispiel eine Bank, die das Fahrzeug über einen Kredit finanzierte.

Das Aufgebotsverfahren führt zu einer entsprechenden Veröffentlichung im Bundes-Verkehrsblatt. Meldet sich kein Vorbesitzer oder Gläubiger, können neue Kfz-Papiere ausgestellt und eine neue TÜV-Abnahme vorgenommen werden.

Aber auch damit ist noch nicht alles erledigt:

Hat das Fahrzeug eine ABE, fordern die zuständigen Behörden die Daten, die für die Ausstellung neuer Papiere nötig sind, bei den Herstellern an.

Haben Sie einen Oldtimer buchstäblich "aus dem Heu ausgegraben" müssen weitere Unterlagen beschafft werden. Die Kopie eines Kfz-Briefes eines baugleichen Modells, Prospekte des Herstellers oder Werkstatt-Handbücher, wenn es das alles bei sehr seltenen Modellen nicht gibt, müssen Sie Archive nach alten Veröffentlichungen in Büchern und Zeitschriften durchforsten, um die technisch relevanten Daten zu ermitteln

Bis dann mal und euch allen ein schönes Wochenende
 
Also, bei mir war es so..

ich hatte mir in Luxemburg nen Anhänger (Deutsches Fabrikat) fürs Auto gekauft, bei Tüv, die haben in Lux. nachgefragt, ob alles in Ordnung sei... hab meine 35,- Euro bezahlt und binn dann Anmelden gefahren...

Vor 3 Jahren hat mein Bruder auch nen Golf in Lux. gekauft... das selbe Spiel... ist eigentlich kein Problem...

Nur muß man sagen, das hier Papiere vorhanden waren...

aber wenn er in Holland gemeldet ist, macht das nicht viel mehr Arbeit... Natürlich Kaufvertrag, Verkäufer muß ne Erklärung abgeben, das die Papiere verloren sind, bzw in Holland auf dem Amt seine als Verloren melden oder neue beschaffen... dann is dat kein Problem...

Der Tüv hat alle Fahrzeuge im PC drinne... wenn der 844 nicht als gestohlen gemeldet wurde oder so, ist die sache eigentlich schnell erledigt. Der schreibkram dauert länger wie das Prüfen an sich. Bücher welzen um Daten zu suchen ist somit überflüssig....

Die Kopie eines Fahrzeugbriefes erleichtert die sache natürlich, ausserdem würde ich die Fahrgestellnummer und sämtliche Typenschilder vorher raussuchen, glaube der Prüfer wird sie nicht so schnell finden.
 
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