Zusatzhubzylinder für IHC 433

habbatz

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Hallo,

ich möchte an meinem IHC 433 BJ. 1983 zusätzliche Hubzylinder an der Heckhydraulik anbringen.

Reicht ein zusätzlicher Zylinder oder ist es ratsam an beiden Seiten einen anzubringen, damit es zu keinen "Verspannungen" im Hydraulikblock kommt.

Ich habe noch die serienmäßige Halterungen für die starre Befestigung der Unterlenkerarme am Schlepper montiert. Kann ich diese nutzen (durch umdrehen), um daran die Zusatzhubzylinder zu befestigen. Oder wo befestigt man sonst die Zylinder.

Mit welchen Kosten muß ich rechnen?

Es wäre schön, wenn ihr mir weiter helfen könntet.

Danke! 
 
Das Fahrzeug oder besser gesagt die Heckkydraulik kann eine bestimmte Hubkraft X aufbringen und damit ein Maximalgewicht Y heben bis die Überlastsicherung anspricht.

Alles ist darauf ausgelegt und die Einstellungen haben einen guten Grund! ( Auch wenn es eine Sicherheitsreserve gibt). Ich meine bei etwa 180bar Öldruck spricht das Sicherheitsventil an.

Künstlich mit Zusatzzylindern den "Lastarmen unter die Arme greifen" ist gefährlich, fahrlässig und war bei dieser Fahrzeugklasse nie vorgesehen. Auch wenn Schlepper wie 1455Xl sowas haben, ist das nicht einfach kopierbar.

Nachher ist das Geheule wieder groß, wenn ihrgendwas verzogen, abgebrochen oder sonstwas ist.

Wenn die Anbaugeräte zu schwer sind, um gehoben werden zu können, dann ist dieser Schlepper auch nicht die richtige Wahl für die Verrichtung der Arbeiten.

Sorry, aber meine Meinung .

Matthias
 
Hallo,

ich möchte damit ggf. eine kleine Sähkombi (2,50 m) anheben. Die Kombination ist von der Fa. Köckerling und besteht aus einer Kurz-Federzinkenegge mit anghängten Packerringen und Krümmler. Oben drauf ist eine Aufbausämaschine (Amazone) montiert.

Mein 433 konnte die Kombi heben, aber nur 20-30 cm hoch. Wenn dann noch Saatgut (ca. 100 kg) dazu kommt, wird es eng. Ich möchte daher die Zusatzhubzylinder montieren um nicht die Hydraulikpumpe zu sehr zu strapazieren. Anfangs hatte ich auch bedenken aber der  Händler dieser Kombi sagte mir, dass das Heck und die Achse meines 433 baugleich mit dem eines 633 und 733 ist und diese Schlepper ja häufig schwerer Anbaugeräte dahinter haben (z.B. 3- Schar Pflug).

Er hätte keine Bedenken, dass ich den Schlepper damit überlaste. Sicherlich will er natürlich auch gerne das Gerät verkaufen.
 
Hallo,

unser 833 hatte Zusatzhubzylinder. Das waren zwar eher Zusatzhubstifte ( Größe Lenkzylinder). Der hat damit 13 000 Std. gemacht und soweit ich es noch weiß waren die original IHC. da wurden unten am Getriebeblock lager angeschraubt und oben an dem Hydraulikgestänge Aufnahmen angeschweißt. Ob es dies auch für einen 433 gibt kann ich nicht sagen.

Ganz viel mehr hubkraft hat es nicht gebracht, aber er konnte die 1000l Spritze mit AHL tragen und heben.

Allerdings hätte ich trotzdem Bedenken einem 35 ps Schlepper diese Last zuzumuten, da ich denke er wird auch vorne sehr leicht werden. Dabei ist auch nicht zu vergessen, dass auf der Straße und Acker noch dynamisches Lasten auftreten.

MfG Jürgen
 
Hallo!  Schau mal in meine Bildergallerie Seite 4.  Der Schwarze ist aus einem Nachrüstbausatz. Der in der roten ist Eigenbau,jeweils für beider Seiten Hub 250mm Aber vergesse unten nicht die Langlöcher da die Regelhydraulik höher hebt wenn du selber bauen willst !!!! 
 
Hallo,

Ich meine Rau Serta bietet einen kompletten Umbausatz für die Ausführung mit einem und zwei Zylinder an. An verschiedenen A-Familie Traktoren habe ich schon solche Zusatzzylinder gesehen, wobei doch meist an 733 bis 940. Ich glaube sogar das ab der 40 er Serie die Zylinder ab Werk angeboten wurden, wobei die Hubwelle noch die gleiche Dimension hat wie bei deinem 433. Habe aber auch schon einige verbogene und abgebrochene Hubwellen gesehen die Traktoren waren meist mit Zusatzzylinder ausigerüstet.

Gruß

Grautzz
 
Hallo,

ich weiß ja nicht auf was für Flächen du ackerst,aber eine 2,50 Sähkombination hinter einem 433 finde ich bemerkenswert.

Mein 433 hatte mit einer 2,50 Amazone Drille solo schon sein kratzen, allerdings auf schwerem Boden und leichtem Hang.

Ich würde erst mal ausprobieren ob er das überhaupt pakt.

Über Bilder und weitere Infos würde ich mich freuen.

MfG 433 -1455
 
Hallo Habbatz,

 

wie mein Vorredner schon schreibt würde ich generell erstmal probieren ob das klappt, nicht nur wegen dem heben, besonders aber wegen dem ziehen. Bei uns ist viel leichter Sandboden und hier liefen auch einige von den Geräten. die haben da alle min 60 PS vorgehabt, weil auch für die Saatbettvorbereitung eine gewisse Geschwindigkeit von Nöten ist. Und da hapert es an Zugkraft leider beim 433. Ich habe auch einen und würde max. nur die Drille fahren. Vorher hatte ich einen 453 mit 45 PS, ich habe etwas mehr Lehmboden und da war der 453 mit der 2,5m Drille schon sehr am kratzen, wenn der Spurlockerer ein bischen tiefer im Boden ging war gleich Ende der Kraft.

Andererseits kenne ich auch 433 mt Zusatzhubzylinder, damit die 1000 Liter Spritze oder der große Kunstdüngerstreuer gehoben werden kann. Einige brauchte auch die Hubkraft für das Siloentnahmegerät. Ne gebrochene Hinterachse hat bis heute keiner.

Also erst Probieren, dann aufstocken.

 

Gruß

Norbert
 
Danke für eure Einschätzungen.

Ich werden den Rat annehmen und zunächst probieren, ob mein "kleines Pony" mit der Sähkombi fertig wird.

Wir haben übrgens Sandboden. Daher eigentlich die besten Voraussetzungen.

Viele Grüße

Heinrich
 
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