Zylinderkopfwechsel 4240

DCster

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8 Dezember 2021
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Hallo Zusammen,

Ich habe gerade an meinem 4240 (Motor DT-268) den Zylinderkopf getauscht (Kopfdichtung neu), da dieser einen kleinen Haariss hatte. Ich habe jetzt einen überholten Kopf vom D-268 montiert. Bei diesem wurden die Ventile neu eingeschliffen, er wurde geplant und es wurden neue Messingbuchsen für die Einspritzdüsenhalter montiert.

Nachdem ich die Einspritzdüsen wieder eingebaut habe, das Ventilspiel eingestellt und die Dieselleitungen entlüftet habe will er einfach nicht mehr anspringen - auch nicht mit bisschen Bremsenreiniger ! 

Es könnte noch die Kompression sein, aber vor der Reperatur sprang er immer gleich an, die Kolbenbuchsen sind auch erst ca. 1000h alt.

was könnte es noch sein, hatte mal jmd ein ähnliches Problem ?

Passen die Einspritzdüsen nicht zu dem Kopf vom D-268 ?

Viele Grüße 

Christoph
 
Hallo Christoph

Gemäss Ersatzteileliste hat der 4240 (DT-268) einen anderen Zylinderkopf als der 4230 (D-268) drauf, was der Unterschied ist, kann ich dir nicht sagen. 
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Gruss Chöli
 
Moin,

dein Problem.. keine Ahnung... sehr kurios... spritzt er denn ein?... Qualmt er?

Sind die Düsen "richtig herum" drin? (Rücklauf zwischen Düsen und Ventildeckel) Selbst wenn nicht müsste er anspringen....

Beim Turbo-Kopf sind die Düsenhülsen anders. Loch unten größer damit die Wärmeschutzhülsen passen. Vermutlich hast du die Düsen ohne die Wärmeschutzhülsen montiert? Ob das ein Problem wird weiß ich nicht.

Ich hoffe du hast die Auslassventile deines defekten Turbo-Kopf verwendet... sind anders gegenüber den Sauger-Auslassventilen, können mehr Hitze ab.

Der Turbo-Kopf hat innerlich Röhrchen die eine bessere Kühlung der Stellen bewirken sollen die sonst überhitzen würden.

Wenn der Motor nicht zu viel Dauervollast bekommt sollte das kein Ptoblem sein das sie fehlen.....

Aber warum springt er nicht an...
 
Hallo, ja er qualmt etwas. Aber ich denke, sollte es an der Einspritzung liegen, müsste er ja mit dem Bremsenreiniger wenigstens mal etwas "husten" oder zünden.

Ich will nochmal den Kopf abnehmen, nicht dass die Kopfdichtubg verrutscht ist....

Danke für die Hinweise !
 
Moin,

wie soll die Kopfdichtung denn verrutschen? Ich würde als erstes mal einen Kompressionstest machen, dann hast du mal fakten.

Gruß

Frank
 
Hallo, JA die Kompression zu messen die Idee hatte ich auch schon. Wie wird das beim D-268 oder DT-268 gemacht ?
Weiß das zuufällig jmd. ? Also Einspritzdüse raus und einen speziellen Adapter reinschrauben und dann den Druck prüfen ?

Ich habe auch bisschen die Vermutung dass die Einpritzung nicht so richtig funktioniert, der Motor nebelt zwar etwas aber gefühlt sollte er stärker qualmen beim anlassen...

Kann man das irgendwie prüfen ?

Danke für die Hinweise !
 
Düsen raus und draussen wieder anschließen.

Beim Starten sollten sie dann sauber sprühen. Ist zwar Sauerei aber man würde zumindest sehen ob Diesel gut gefördert bzw. eingespritzt würde.

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Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten!!!!
Mc Cormick D439 Bj 64 Erstbesitzer
Case 1056 XL mit Fornthydraulik
Case CS150 mit Fronthydraulik und Stoll FZ41 mit Vollausstattung
 
Ich will nochmal den Kopf abnehmen, nicht dass die Kopfdichtubg verrutscht ist....
Bei der Kopfmontage (egal ob Auto oder Traktor) nehme ich mir gerne 2 Schrauben, flext den Kopf ab und rundet das Ende und nutzt das als Führung

Ansonsten verutscht man immer man hier oder da und das ist einfach "blöde".

Natürlich gibt es dann keinen Volldefekt und laufen sollte der Motor so oder so. Aber wenn die ZKD die aufgedruckten Dichtraupen hat, kann man auch vorsichtig damit umgehen.

Bei IHC ist das mit den Zollschrauben nicht einfach, aber man muss auch keine Zylinderkopfschraube vergurken:

https://www.zollshop.de/de/detail/index/sArticle/3859

Und ggf möchte man dem Motor eh noch ein paar neue Schrauben spendieren ;)
 
Moin.

Da braucht man nicht irgendwas basteln oder ist das bei den neueren Motoren nicht mehr? Wenn man genau schaut sieht man eine Zentrierhülse im Block, da kann sich eigentlich  nichts verschieben. 

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Gruß Jürgen 
 
Hallo,

Ich habe gestern die eine Einspritzdüse gezogen und mir das Sprühbild angeschaut. Das sieht erstmal in Ordnung aus.

Allerdings wurde die Temperaturschutzhülse (Pos. 3) etwas zusammengedrückt. Die Bohrung der Einspritzdüsenhalter im Zylinderkopf vom D-268 ist also ca. 0,5mm kleiner als vom DT-268. es könnte also sein, dass die Einspritzdüse nicht richtig "unten" war, der Konus also nicht in der Messingbuchse abgedichtet hat, da sie vorher schon geklemmt hat. Deshalb konnte der Kolben nicht genug komprimieren und der Motor hat nicht gezündet. Variante 2 wäre die Einspritzdüse wurde beim Einbau so verklemmt, dass sie nun immer "offen" ist, also doie Kompression vom Kolben mittig durch die Düse abhaut - kann sowas sein?  Kann die Kompression mittig über die Einspritzdüse abhauen oder, ist das Einspritzventil eine Art Rückschlagventil?

Ich will jetzt probieren entweder die Abdichtung mit der Messingbuchse über den Konus sicherzustellen, oder die Einspritzdüse auseinanderbauen und schauen, ob die Nadel noch beweglich ist und keine Kompression über die Mitte der Düse weg geht.
 
FuerPapa:

Moin.

Da braucht man nicht irgendwas basteln oder ist das bei den neueren Motoren nicht mehr? Wenn man genau schaut sieht man eine Zentrierhülse im Block, da kann sich eigentlich  nichts verschieben.

Gruß Jürgen 
Nein am Ende kann sich nichts verschieben, aber ich habe lieber gerne eine Führung ab 5cm Kopfabstand und senke dann langsam ab.

Klar beim Traktor ist das weniger empfindlich, aber ich kenne eben auch Autos, da muss ein Schlauch beiseite, der am Ende über dem Kopf liegt. Hat man dann keine Führung (oder 4 Arme) ist es einfach doof "in der Luft zu hängen"

Und so wurde mir seitens meines Schrauberlehrers eben das mit den beiden Führungsschrauben gezeigt und ich habe das bis jetzt immer beibehalten. Gängige ZKD Schrauben liegen bei mir auch im Schraubenregal, so dass es bis auf Mühe nichts kostet

IHC - Engelbart:

Omannomann... wenn ich so ein Laienlatein schon höre...
Jepp.

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