1.Mai und immer wieder dasselbe....

Harry 3

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72669 Unterensingen
Aus demPolizeibericht entnommen.

Es gibt Leute die lernens einfach nie. Was auf diesen Fahrer wohl zukommt? Wenn dann noch zusätzlich Alkohol im Spiel war, dann Gute Nacht!

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...na na na, man muß doch nicht gleich vom Schlepper auf den Fahrer schließen!? ;-))

gruß

__________________________
Gaggenau / Neuss / Freising
 
Was soll dass denn jetzt heißen Lanz !?

Ich kann nichts gegen meinen sagen!

MfG
 
Und wenn das gleiche gespann jetzt doch die papiere gehabt hätte wäre es als einfacher unfall bezeichnet, weil die papiere aber anscheinend nicht i.O. sind ist es auf einmal alles völlig falsch... oder?

Grüße,
René
 
Hallo René,

es geht nicht nur um Papiere.

Der Anhänger muß auch entsprechend bestuhlt sein.

Da sind noch ein paar andere Bestimmungen einzuhalten.

Die habe ich aber nicht parat.

Gruß

Jörg
 
Hallo,

also weil ein Kollege von mir den Fahrer persönlich kennt, kann ich sagen es war zu 100% kein Alkohol im Spiel. Beim Fahrer!

Mehr will ich dazu garnicht mehr sagen. 

MFG Basti
 
Hallo,

das größte Problem wird sein, dass grundsätzlich der Personentransport auf einem Anhänger, bis auf wenige Ausnahmen, laut StVO nicht erlaubt ist.

Eine Maitour zählt leider nicht zu den Ausnahmen. Die Anzahl der Fahrgäste dürfte ein weiteres Problem darstellen, da hierfür vermutlich der Fahrer nicht die entsprechende Fahrerlaubnis ( Führerschein ) besitzt.

Ich selber finde es schade, das solche Ausfahrten per Gesetzt nicht erlaubt sind. Allerdings zeigt der genannt Unfall eben auch das ein Verbot sehr wohl begründet ist.

Gruß

Uli
 
....was ich nicht verstehen kann: wie ist es möglich auf ebener Strasse selbst in einem Kreisel mit nem Trecker so ein Anhänger zum umkippen zu bringen??? Da müssen doch alle Mitfahrer  aussen gestanden sein....???
 
Moin Manfred, warum soll das nicht gehen?

Der Schwerpunkt des Anhängers ist recht hoch. Wenn der Kreisel nich zu groß ist, reichen die Fliehkräfte um ihn zu kippen.

Hier der gesamte Text aus der Badischen Zeitung.

Da kommt auf den Fahrer einiges zu.

Gruß

Jörg



Für zehn Menschen endet ein Ausflug am 1. Mai im Krankenhaus. Sie hätten in dem Hänger, der in Seelbach umkippte, nicht sitzen dürfen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

  1. 121596059-p-590_450.webp Ende einer Maiausfahrt: Das selbstgebaute Gespann kippte im Seelbacher Kreisverkehr. Foto: Wolfgang Künstle

Für zwölf Menschen hat eine Maiausfahrt am Kreisel am Ortseingang von Seelbach ein jähes Ende gehabt, als ihr selbstgebautes Gespann am Sonntagnachmittag umgekippt ist. Für den Fahrer des Traktors hat die Ausfahrt nun strafrechtliche Folgen, weil der selbstgebaute Wagen nicht für den Straßenverkehr zugelassen war und er mit einem einachsigen Anhänger grundsätzlich keine Menschen transportieren darf. Vier der zwölf Passagiere kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, sechs wurden leicht verletzt.

Fahrer fuhr zu schnell in die Kurve
Der Fahrer eines Traktors mit selbstgebautem Anhänger und zwölf Menschen an Bord hatte nach Angaben der Polizei eine Ehrenrunde im Kreisverkehr drehen wollen. Dabei sei er zu schnell in die Kurve gefahren, sodass der Anhänger mit seinen zwölf Passagieren umstürzte. Vier Mitfahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Sechs weitere Leichtverletzte sind mit einem Transportfahrzeug der Lahrer Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht worden. Der aus Holzbrettern bestehende Anhänger ist bei dem Unfall total beschädigt worden, den Schaden beziffert die Polizei mit 1500 Euro.

Verbotener Personentransport mit einachsigem Anhänger
Die Polizei ermittelt nun wegen drei Verstößen gegen den Fahrer des Traktors: weil er zu schnell unterwegs war, weil er unerlaubt Menschen auf dem Hänger transportiert hat und weil all das letztlich zu einem Unfall geführt hat, bei dem zehn Menschen verletzt worden sind. "Hier wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt", sagte Patrick Bergmann, Pressesprecher der Polizeidirektion Offenburg, auf BZ-Anfrage. "Denn auf einem einachsigen Hänger dürfen grundsätzlich keine Personen befördert werden", so Bergmann. Bei mehrachsigen Anhängern sei das in Ausnahmefällen gestattet – zur Brauchtumspflege, etwa an Fastnacht. "Für diesen Hänger hätte der Fahrer gar keine Genehmigung zur Personenbeförderung bekommen, da er nur eine Achse hatte", sagte Bergmann.

Auch bei Fastnachtsumzügen hat es in der Vergangenheit schon einige schlimme Unfälle mit Umzugswagen gegeben. Die Verwaltungsbehörden verteilen daher bereits seit Jahren Merkblätter, um über die Gestaltung von Brauchtumsveranstaltungen zu informieren, vor allem über die Auflagen, die die Umzugswagen erfüllen müssen. Wie die Polizei mitteilt, hat im Seelbacher Fall vom 1. Mai nun der Verkehrsunfalldienst des Verkehrskommissariats Offenburg die Ermittlungen übernommen.
 
Hallo Jörg,

wenn Du das so sagst.... wenn man das liest.... dann muß der aber schon zz (ziemlich zügig) im Kreisel unterwegs gewesen sein.....

Es gibt aber auch bei uns einige Leute, die haben den Traktor gewechselt (auf 40km/h), die Anhänger aber nicht. Und brettern entsprechend mit den Wägelchen rum, die dafür überhaupt nicht gemacht worden sind.

 und der kaputte Anhänger ist da wohl nur Nebensache.....

am schlimmsten ist wohl das Verfahren wg. fahrlässiger Körperverletzung.....

..... da kann man ganz schnell ganz unglücklich werden.....
 
Moin.

Ist schon kacke wenn sowas passiert kann man nur hoffen das der mensch keinen Sprit im balch hatte.

Aber mal ganz ehrlich, immer diese moralapostelei. Natürlich ist es nicht erlaubt, natürlich ist es grob fahrlässig,  wusste im übrigen auch nicht das es grundsätzlich  nicht erlaubt ist auf einem einachser Personen zu befördern.  Aber mal alle an die eigene nase gefasst. Wer hat nicht schon mal dummen mist gebaut egal in welcher Richtung mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen ob im Wald auf Feld  durch Überbelastung. Wo man selbst hinterher gesagt hat im stillen Gott sei Dank ist das gut gegangen.  Das verwerfliches ist oder was den Fall so ernst werden lässt ist das einfach andere Personen zu schaden gekommen sind. Aber grundsätzlich sollte man sich so einen Artikel zu Herzen nehmen und drüber nachdenken in wie fern man sowas macht anstatt als auf dem Kerl rum hacken, er hat es sicher auch nur gut gemeint der Gemeinschaft zu liebe ist halt echt böse ausgegangen.  Wir waren Sonntag auch mit unserem 18 er deutz unterwegs. Einen gebremsten 2 Achsen dahinter 8 mann und 1 30 ltr Fass dabei. Nun ist es so das wir mehr zu 2 grillplätzen fahren und es nicht schnell geht und sein muss und wir auch keine öffentlichen Straßen Queren müssen. Aber da ist seit 12 Jahren nie was passiert.  Wie gesagt draußen lernen und besser machen und gut. Man kann sich auch nicht alles im Leben nehmen lassen.

Mfg Kevin 
 
+kevin87+:

............  Aber mal alle an die eigene nase gefasst. Wer hat nicht schon mal dummen mist gebaut .........

Mfg Kevin 
Moin,

hab mal an meine Nase gefasst. Ups: mit voll beladenem,  nicht zugelassenen Gummiwagen schwere Platten über 15km transportiert. Beim bergab fahren gemerkt das nur eine Bremes funktioniert. Mit vollem Gewicht auf der Bremse und mit voller Kraft gegenlenken. In Gedanken ein "Vater unser" gesprochen. Zum Glück alles gut gegangen. Passiert mir nicht wieder.

Zum Unfall: Ich denke die Jungs auf dem Hänger haben in der zweiten (geplanten) Runde noch viel mehr gejubelt. Da hat sich der Fahrer zum Gas geben verleiten lassen. Was die Fliehkräfte machen kann man im Berich lesen bzw. sehen.

Hoffen wir für die Verletzten das sie schnell wieder auf den Beinen sind und das der Fahrer gut davon kommt.

Gruß

Andy
 
Hallo,

ich bin auch überrascht, dass man generell auf Einachser keine Personen transportieren darf.

Ein Traktorverein im Nachbarort hat einen Ladewagen hergerichtet, mit Treppe und Tür und alles TÜV abgenommen.

Dazu eine spezielle Versicherung. Die dürfen auf Traktortreffen Brauchtumsfahrten machen, die Polizei ist ja auch dabei und regelt alles ab.

Die fahren dann die Zuschauer durch die Felder.

Wie gesagt, bin verwundert, dass speziell Einachser hier genannt werden.

Gruß

Hendrik
 
Moin Kevin,

ich kann nicht erkennen, daß hier jemand moralapostelt hat.

Die Beiträge sind in der Sache doch sehr sachlich ohne jeden Vorwurf an den Fahrer.

Gruß

Jörg
 
Da wird auf den Fahrer einiges zukommen

Egal ob er dran Schuld ist oder nicht

Wir haben die letzen Jahre auch immer so Ausfahrten gemacht

Ein Tandem PKW Anhänger mit Planenspriegel um ein paar Äste etc. fest machen zu können und ne Bierzeltgarnitur drauf fest geschraubt dann noch nen 30er Deutz oder nen 13er Kramer vorgespannt als Zugfahrzeug und fertig

Hat immer richtig Laune gemacht und wurde nie von einem der Teilnehmenden irgendwie kritisch gesehen, der Fahrer darf halt keinen Bölkstoff zu sich nehmen bis man am Ziel ist und der Grill am brennen ist
 
Hallo,

ich hab letztens auch mal wieder Theorie gebüffelt, aber nur weil mein kleiner Sohn die Theorieprüfung gemacht hat. Es hat sich einiges seit früher geändert. Es dürfen nur Personen auf der Ladefläche eines Zugfahrzeugs mitgenommen werden, wenn dort Arbeiten zu verrichten sind. Also z.B. etwa Warnbaken aufladen etc. Sonst und anderswo überhaupt nicht mehr. Also nicht mehr wie früher auf dem Hänger zur Fahrt zur Arbeitsstelle etc. Die müssen jetzt auf dem Zugfahrzeug transportiert werden.Das ist jetzt die Ausgangslage.

Ich persönlich finde solche Fahrten sehr kritisch. Die Versicherung dieses Fahrers wird den Schaden übernehmen, aber auf Grund der groben Fahrlässigkeit die gesamten Kosten zurückfordern. Dazu noch das Strafverfahren wegen Körperverletzung. Denke er kommt wohl mit Bewährung davon.

Tschüß,

Bernd
 
Hallo zusammen,

Der Bericht hat ja ein großes Echo gefunden.In unserer Tageszeitung gab die Polizei vor dem "Vatertag" unter einigen anderenen Punkten ,folgenden

Bericht heraus:

                                    ,,,,,,,,   Das befördern von Personen auf Anhängern ohne besondere Genehmigung ist grundätzlich verboten.

                                               Ein Verstoß kann eine hohen Geldstrafe und den Entzug des Führerscheins nach sich ziehen, Vor allem

                                               aber ist die Personenbeförderung durch die Fahrzeugversicherung nicht abgedeckt.

Ich denke vor allem an die Schwerverletzten. Wir wissen ja nicht was sich dahinter verbirgt. Ich gehe z.Bsp. von einem jungen Familienvater aus ,der vielleicht

ein Gliedmas verloren hat oder den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen muß ? Da sind ev. ganze Familien plötzlich zerstört.

Früher da tuckerte man mit 15-20km durch die Gegend und heute sind es eben 40 km und mehr.

Ich hoffe daß die Verletzten wieder alle gesund werden und wünsche allen einen schönen unfallfreien Vatertag

                                                                              Gruss Harry

                                              
 
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