Sportsfreund73
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Hallo zusammen.
Ich habe an einem, wie es scheint, unlösbaren Problem zu knabbern.
Ich hoffe, dass mir irgendjemand, der vielleicht das elbe Problem zu lösen hatte, helfen kann.
Es handelt sich um ein für mich besonderes Erbstück, einen 423 S Bj.71 mit einer nun schon sehr interessanten Motor-Geschichte.
Den Motor (D155) mußte man nach längerer Ruhezeit wieder das Laufen lehren und das ging sogar soweit, als dass der Motor mit neuen Lagern, Buchsen, Kolben, Simmerringen, sämtliche Dichtungen, Filtern, in diesem Zuge sogar auch das Ausrücklager, etc. aufgebaut wurde. Der Zylinderkopf ist unberührt geblieben. Dort sind lediglich die Ventilschaftabdichtungen gegen Neue ersetzt worden, sowie das Ventielspiel ist justiert worden. Der Motor lief zwar auch mit den alten Teilen, jedoch kam aus der Kurbelraumentlüftung ebensoviel mit Öl versetzte Abgase, wie auch aus dem Auspuff heraus.
Nun zum eigentlichen Problem: Zwischen der Standgas und der Viertelgas-Stellung (Drehzahl) fängt der Motor an zu stolpern. Das schaukelt sich über zwei bis 10 Sekunden auf und bleibt dann auch so. Man kann das sogar spüren und man meint ein, oder zwei Zylinder bekommen zur falschen Zeit etwas auf den Kopf. Komisch ist hierbei, dass es nur in diesem Drehzahlbereich der Fall ist. Im Standgas, wie auch ab viertel Gas läuft der Motor stimmig. Er hat Kraft und raucht gar nicht bis wenig. Auch die Leistung paßt. Fährt man mit dem Schlepper im knappen viertel-Gasbereich, dann macht das keinen Spaß, weil eben der Motor anfängt zu stolpern.
Habe nun auch alle drei Einspritzdüsen getauscht. Habe mir neue vom Freundlichen geholt, diese auf exakt auf 220bar abgedrückt und eingebaut. Effekt ist, dass das Stolpern, wie im Urzustand vorhanden, nun aber deutlicher zu spüren ist. (Ist es vielleicht besser die Düsen nicht nach Herstellerangabe auf 220bar einzustellen, sondern eher auf z.B. 180bar, weil eben die VEPumpe nicht mehr die jüngste ist?)
Kann das Drehzahlabhängige Stolpern des Motors vielleicht noch an der VEPumpe liegen? Beispielsweise zu sehr auf Früh, oder auf Spät eingestellt? Die VEPumpe wurde beim Neuaufbau des Motors nicht berührt! Diese wurde nicht gelöst!
Ich bin gerade der Verzweiflung nahe. Hoffe, dass mir bei diesem Problem jemand helfen, bzw. unterstützen kann.
Viele Grüße
Thomas
Ich habe an einem, wie es scheint, unlösbaren Problem zu knabbern.
Ich hoffe, dass mir irgendjemand, der vielleicht das elbe Problem zu lösen hatte, helfen kann.
Es handelt sich um ein für mich besonderes Erbstück, einen 423 S Bj.71 mit einer nun schon sehr interessanten Motor-Geschichte.
Den Motor (D155) mußte man nach längerer Ruhezeit wieder das Laufen lehren und das ging sogar soweit, als dass der Motor mit neuen Lagern, Buchsen, Kolben, Simmerringen, sämtliche Dichtungen, Filtern, in diesem Zuge sogar auch das Ausrücklager, etc. aufgebaut wurde. Der Zylinderkopf ist unberührt geblieben. Dort sind lediglich die Ventilschaftabdichtungen gegen Neue ersetzt worden, sowie das Ventielspiel ist justiert worden. Der Motor lief zwar auch mit den alten Teilen, jedoch kam aus der Kurbelraumentlüftung ebensoviel mit Öl versetzte Abgase, wie auch aus dem Auspuff heraus.
Nun zum eigentlichen Problem: Zwischen der Standgas und der Viertelgas-Stellung (Drehzahl) fängt der Motor an zu stolpern. Das schaukelt sich über zwei bis 10 Sekunden auf und bleibt dann auch so. Man kann das sogar spüren und man meint ein, oder zwei Zylinder bekommen zur falschen Zeit etwas auf den Kopf. Komisch ist hierbei, dass es nur in diesem Drehzahlbereich der Fall ist. Im Standgas, wie auch ab viertel Gas läuft der Motor stimmig. Er hat Kraft und raucht gar nicht bis wenig. Auch die Leistung paßt. Fährt man mit dem Schlepper im knappen viertel-Gasbereich, dann macht das keinen Spaß, weil eben der Motor anfängt zu stolpern.
Habe nun auch alle drei Einspritzdüsen getauscht. Habe mir neue vom Freundlichen geholt, diese auf exakt auf 220bar abgedrückt und eingebaut. Effekt ist, dass das Stolpern, wie im Urzustand vorhanden, nun aber deutlicher zu spüren ist. (Ist es vielleicht besser die Düsen nicht nach Herstellerangabe auf 220bar einzustellen, sondern eher auf z.B. 180bar, weil eben die VEPumpe nicht mehr die jüngste ist?)
Kann das Drehzahlabhängige Stolpern des Motors vielleicht noch an der VEPumpe liegen? Beispielsweise zu sehr auf Früh, oder auf Spät eingestellt? Die VEPumpe wurde beim Neuaufbau des Motors nicht berührt! Diese wurde nicht gelöst!
Ich bin gerade der Verzweiflung nahe. Hoffe, dass mir bei diesem Problem jemand helfen, bzw. unterstützen kann.
Viele Grüße
Thomas