Aufarbeitung IHC 744

Guten Morgen,

Das mit dem Gitter schwarz lackieren mache ich vllt noch mal später ;) 

Als nächstes habe ich vom Dieteg Verdeck die Gasdruckdämpfer getauscht. Diese gibt es ja relativ günstig im Zubehör zu kaufen. Die Vorbesitzer hatten sich die Arbeit nicht gemacht, sondern einfach die Scheibe mit einer Metallschiene und einer Schraube an der Kabine befestigt. Das rumpelte bei der Fahrt ordentlich und nicht selten ist die Scheibe einfach runter gefallen bei den Erschütterungen. 

Die Verschraubungen hatten es auch zum Teil hinter sich. Die Hälfte der Schrauben bzw. Muttern konnte man so abknicken, so rostig waren diese.

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Der Scheibenwische war übrigens auch hinüber. Diesen habe ich abgebaut und später durch einen neuen ersetzt. Inklusive Einkürzen der Wischerwelle etc.

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Im Grunde genommen kann man die Gasdruckdämpfer ganz gut tauschen wenn man die Scheibe erst mal raus hat. Aber man muss schon mit mindestens 2 Personen die Scheibe ausbauen, sonst geht es fast gar nicht. Die Konstruktion an sich finde ich auch irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber wie gesagt, es lässt sich durchaus schrauben. Jedenfalls konnte ich ab da die Scheibe wieder ohne "Feststelleisen" hoch und runter klappen.

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So sieht es aktuell von hinten aus. Neuer Wischer verbaut. Das Kabel muss noch vernünftig verlegt werden. Dieses habe ich einfach vom vorherigen Wischer übernommen. Auch hier ist schon einiges passiert. Sämtliche Aufkleber sind verschwunden, ein altes Radio inklusive Boxen (selbstverständlich funktionslos) sind raus geflogen. Vieles was man mit Gaffertape versucht hat zu fixen, ist runter geflogen. Was ich noch machen möchte ist der Riss oben links am Dach. Es regnet zwar nicht direkt rein, aber es ist dennoch eine Schwachstelle.

Weiterhin sind die Kotflügel vorne gerichtet worde, denn die Gummilappen die die ursprünglichen Kotflügel ersetzt haben schliffen schon während der Fahrt.

Beim Auseinanderbauen ist natürlich vorne im rechten Achsschenkel eine Schraube abgerissen. Habe sie aufgebohrt, konnte die Reste allerdings nicht rausbekommen. Ein Bekannter hat mir schließlich ein Helicoil eingesetzt. Hierbei ist aufgefallen, dass auch die Stützlager unten am Achsrohr, die auf dem Achsschenkel liegen komplett weggearbeitet waren im Laufe der Zeit.

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Schlussendlich sind alle Eisen der Kotflügel wieder gerichtet, die meisten verrosteten Schrauben habe ich ersetzt und vorne im linken Achsschenkel ist oben ein neuer Metallstift reingekommen, der die Lenkübertragung gewährleistet. Die Stützlager sind neu, sowie im rechten Radlager ist noch einer Staubdichtring eingesetzt.

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Beim Wechseln der Stützlager sind auch die Kunststoffbuchsen neu gekommen, sodass die Vorderachse, bis auf der Mittelachsbolzen, jetzt wieder frisch restauriert ist. Die Kotflügel-"Lappen" werden in nächster Zeit noch ausgetauscht gegen richtige Zubehörkotflügel, sodass das auch wieder vernünftig aussieht. Durch diese Arbeiten ist der Traktor noch einmal deutlich lenkbarer geworden.

Schönes Wochenende wünsche ich

Gruß Henrik
 
Guten Tag,

Danke Jürgen.

Als nächstes habe ich mich um einen großen Service gekümmert. Sprich es sind alle Öle gewechselt worden. Das Öl habe ich für einen guten Kurs in einer unserer LKW-Buden bekommen, in der ich prüfe. 

Genommen habe ich 80W90 GL4 für das Getriebe und die Achstrichter, 15W40 für den Motor und HVI 46 für die Hydraulik. Des Weiteren ist ein neuer Ölfilter für den Motor, zwei neue Kraftstofffilter inklusive neuer Gummidichtringe und Kupferringe für die Kraftstoffanlage neu gekommen.

Der Getriebeölwechsel, wie auch der Motorölwechsel waren wirklich überfällig. Im Getriebeöl war es schon schön sämig und anthrazitfarben und es blubberte noch nach, nachdem es in das Ölfass gelaufen war. Das Achsöl genauso wie das Motoröl tiefschwarz, allerdings wundert es nicht nachdem die Bremse ja ein paar mal heiß gelaufen war. Achsöl einzufüllen ist auch eine Sache, bei der man etwas Geduld mitbringen muss, wie ich finde. 

Insbesondere das Wechseln der Kraftstofffilter wäre noch nicht nötig gewesen, denn diese waren noch nicht sehr verdreckt und sahen so aus, als wären sie vor nicht allzu langer Zeit erst gewechselt worden. Allerdings war es trotzdem gut, dass ich es gemacht habe, denn nach dem Zusammenbau lief der Schlepper erst einmal nicht mehr rund. Er hat sich ständig verschluckt und ich hatte das Gefühl er bekommt nicht richtig Sprit. Habe dann gedacht es liegt am Entlüften oder womöglich Dreck im Tank. Mehr Entlüften ging aber nicht, also habe ich angefangen den Tank abzulassen um zu Schauen, ob die Tankschraube zu sitzt.

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Wie man sieht, es saß Dreck drin, wenn auch nicht viel. Der Tank sieht übrigens gar nicht so schlecht aus von innen. Habe den am Tankboden befindlichen Dreck mit Diesel ausgespült und dann alles wieder zusammen gebaut. 

Des Weiteren habe ich das Stahlflexstück von der Tankschraube bis zum Absperrhahn direkt erneuert, denn dieses war sehr porös. Dazu habe ich einen mir bekannten Lohnunternehmer gefragt und der hat da ein passendes Stück Schlauch aufgepresst. 

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So ich dachte nun, dass das Problem behoben sei und der Trecker wieder vernünftig läuft. Alles zusammen gebaut und angestellt. Motor stottert wieder und dreht nicht sauber. So ab mittlerer Drehzahl hat er sich immer wieder verschluckt. Konnte mir keinen richtigen Reim drauf machen, also habe ich noch mal auseinander gebaut um zu gucken ob noch irgendwo Dreck drin sitzt. Dies war nicht der Fall, allerdings habe ich folgende Entdeckung gemacht.

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Das Alu-Gewinde am Gehäuseeingang in der Kraftstofffilterhalterung war total ausgefressen. Nur noch die hintersten Gewindegänge waren vollständig erhalten. Ich habe mir also eine gebrauchte baugleiche Halterung bei der IHC Werkstatt in der Nähe besorgt und eingebaut. Zusammen gepaart mit noch neuen Kupferdichtringen oben an der Einspritzpumpe und unten an der Kraftstofffilterhalterung läuft der Motor nun wieder schön sauber bis in den oberen Drehzahlbereich.

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Hier noch mal die überarbeitete Kraftstoffanlage und der überholte Anlasser. Alles ist schön dicht und das Schauglas ist auch nicht gebrochen, bei der Montage.

Schönen Sonntag 

Gruß Henrik
 
N‘abend,

Das Getriebe-/Achs-Öl welches ich genommen habe hat die Spezifikation GL4/GL5. Müsste also passen. 

Den Hydraulikölfilter wollte ich auch wechseln, aber da hatte ich beim Lösen des Filtergehäuses das Gefühl, dass ich mit dem Schlüssel den Kopf rund drehe, so fest saß dieses. Dann hab ich es erst mal sitzen lassen. Vielleicht bekomme ich das später noch mal gelöst. 

Wo der Ansaugfilter sitzt wüsste ich spontan nicht. Die Hydraulik wollte ich allerdings sowieso noch mal überarbeiten/abdichten. 

Gruß Henrik 
 
Ja, Hydraulikölfiltergehäuse kann fest sitzen. Großes Gewinde und kleine Schlüsselweite. Große Rohrzange um das Gehäuse, dann geht es.

Ansaugfilter ist hinter den großen Inbus an der Pumpenzufuhrleitung am Kraftheberblock.  ~17er Inbus (1x Blindschraube, dahinter nochmal 17er mit Filter).

Grüße,
IHC 44er
 
Tag zusammen,

nach längerer Zeit kann ich nun wieder etwas Neues berichten. Zuletzt stand die Instandsetzung der Hydraulik an. Erst sollte nur der Wellendichtring für die Verstellwellen der Heckhydraulik gewechselt werden, da hier schon eine größere Undichtigkeit vorlag.

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Beim Ausbauen habe ich dann schnell festgestellt, dass es sich für mich einfacher darstellt, wenn ich die innenliegende Mechanik auseinander baue und die Wellen inklusive Rohr herausnehme. Zunächst noch leicht gegen gesträubt, da ich auch kein Fachmann bin, aber nach ein wenig Überlegung war mir dann schnell klar, dass es nur eine mögliche Zusammenbauposition geben kann, weshalb Fehlerquellen in dem Bereich doch eher gering sind. Also habe ich dann diesen Teil demontiert, das Öl zum Teil abgelassen, infolgedessen mir dann direkt der Gedanke kam, dann gleich alles zu zerlegen und neu abzudichten. Wieder eine Nacht drüber geschlafen und dann den Entschluss gefasst. Also alle Steuergeräte abbauen, alle Leitungen ab und schließlich nur noch den "nackten" Heckkraftheber draufsitzen gehabt. In Bild 3 noch einmal der Anblick unter dem Deckel. Während der Demontagearbeiten habe ich auch immer schon Stück für Stück alles gereinigt, die Gelegenheit bekommt man sonst so schnell nicht wieder.

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Neu gekommen sind:

Die Flächendichtung, auf der der Heckkraftheber auf dem Getriebe sitzt;

Die Korkdichtung, die den Hydrauliktank (sprich Heckkraftheber) zum Getriebe abdichtet. Ich hatte auch schon vermutet, dass hier schleichender Ölverlust zum Getriebe hin stattfindet, aufgrund von Getriebeölvermehrung;

Die Korkdichtung für den kleinen Deckel oben drauf;

Die Dichtringe inkl. Stützringe für die Hubarmwelle;

Sämtliche O-Ringe in den Steuergeräten, sowie ein Hebelelement, aus dem Öl heraussiffte;

Der besagte Wellendichtring, sowie die zwei O-Ringe für die Heckhydraulikverstellung und viele viele Kupferringe;

Den Hydraulikölfilter habe ich dank des Tipps von IHC 44er auch gewechselt, ohne das Gehäuse zu zerstören

Das Herabnehmen des Heckkrafthebers haben mein Vater und ich mit einer selbst gebastelten Hebezeugkonstruktion bewerkstelligt.

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Hier noch einmal der Blick in das gerade freigelegte Getriebe. Sieht soweit schüssig aus. Ab hier ging es wieder in Richtung Zusammenbau.

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Der grüne Pfeil zeigt hier noch mal auf den neuen Hebel für das einfachwirkende Steuergerät.

Hier noch mal zwei Bilder vom Endergebnis.

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Ich denke die Arbeit zu investieren hat sich gelohnt, um diese Baustelle erstmal abschließen zu können. Alles in allem habe ich aufgrund mangelnder Zeit (wie könnte es anders sein) doch mehrere Monate hieran gearbeitet.

Wünsche noch einen schönen Sonntag.

Gruß Henrik
 
Moin.

Gute Arbeit, ich hoffe das es auch lange hält. Ich hab mir seinerzeit auch die Arbeit gemacht und dann hat es leider zwischendurch wieder angefangen mit den Undichtigkeiten. Aber mehr kann man nicht machen.

Gruß Jürgen
 
Guten Tag zusammen,

ich melde mich mal wieder mit einigen Fortschritten. Danke Jürgen noch für deine Anmerkung. Tatsächlich ist die Hydraulik an den "renovierten" Stellen dicht geblieben, dafür kommt es jetzt an anderer Stelle raus :D Nun ja das kommt dann als nächstes.

Ich habe mich wieder etwas mehr der Elektrik im weitesten Sinne gewidmet. Es ist ein neuer Arbeitsscheinwerfer hinten oben an das Verdeck gekommen. Hierzu habe ich einen extra Schalter im Armaturenbrett verbaut, mit dem der LED-Strahler nun betätigt werden kann. Im Zuge dessen sind auch mehrere Plus-Adern aus dem Armaturenbrett nach oben zum Verdeck gewandert, sodass man jetzt mehrere Möglichkeiten hat weitere elektrische Verbraucher anzuschließen.

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Ich habe mal mittels dieser Pfeile markiert, wie ich bzw. mein Vater die Kabelführung durchgeführt haben. Von der Verteilerdose am vorderen rechten Holm geht es dann in dem Kabelschacht weiter nach hinten zum Scheinwerfer.

Als "neues" Problem unmittelbar nach Anschließen des Scheinwerfers habe ich festgestellt, dass der Scheinwerfer auch ohne eingeschaltete Zündung angemacht werden kann. Da ich nicht möchte, dass durch Kriechströme und unbeabsichtigtes Einschalten die Batterei unnötig leidet, habe ich mich dann dazu entschieden einen Batteriehauptschalter zu verbauen. Hierzu habe ich auch ein komplett neues Pluskabel von Batterie zum Schalter, sowie ein kurzes Stück vom Schalter zum Anlasser anfertigen lassen.

Verbaut habe ich den Schalter unmittelbar an der Verschraubung oberhalb des Anlassers, wo man den Schlepper trennt.

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Es gibt auch echt nicht so viele sinnvolle Möglichkeiten den Schalter zu platzieren. Habe schon gelesen, dass manche den vorne bei der Batterie untergebracht haben, aber irgendwie fand ich es so schöner bezüglich Erreichbarkeit etc.

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Das Blech, welches den Schalter hält haben wir selbst aus einem Reststück zurecht geschnitten und grundiert. Die große Bohrung hat ein Metallbauer gemacht, da sind meine Mittel auch begrenzt.

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Als nächste Operationen kommen dann, wie schon oben angekündigt, die weitere Abdichtung der Hydraulik. Denn jetzt ist es an der Senkdrossel undicht geworden, sowie hinter dem Deckel sind wohl zwei O-Ringe, die regelmäßig undicht werden. Weiterhin möchte ich die Werkzeugkiste vorne links am Schlepper platzieren, dafür habe ich schon einen Halter gemacht. Die alte Kiste war, wie könnte es anders sein, an den Kanten aufgerostet und kaputt. Habe sie kurzerhand runter geschmissen. Evtl hat hier jemand eine Idee was für eine Kiste man da gut nehmen kann. Sollte in etwa eine ähnliche Größe haben (ca. 460*160*180).

Wünsche noch einen schönen Sonntag.

Grüße Henrik

P.S.

Letztens habe ich den Trecker das erste mal eingesetzt, als ich einen alten Wacholderstrauch samt Wurzel aus dem Vorgarten unserer Nachbarn gezogen habe.

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Tag zusammen,

Erstmal Grüße an Bertram. Womit kann man dich denn hier rum fahren sehen ?

Kurzfristig ist nun noch eine weitere Baustelle dazu gekommen, bei der ich mir noch nicht 100% sicher bin.

Ich habe vor ein paar Tagen festgestellt, dass sich das Motoröl vermehrt hat. Ganz tolles Tennis.... Die Frage ist nun, woher kommt es?

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Habe zunächst mal einen Motorstart durchgeführt um zu schauen, ob nur in dem Röhrchen mit dem Messstab der Ölpegel so hoch steht und es sich danach wieder normalisiert, aber dem war nicht so. Nächster Schritt war dann noch mal eine kurze Probefahrt, aber es war immer noch genauso. Wie auf den Bildern zu sehen steht das Öl ein ordentliches Stück über dem Maximum. Auf Bild 2 in kaltem Zustand, leicht gräulich, stinkt nicht nach Diesel. Auf Bild 3 warm gefahren in hellem Farbton, ohne Verfärbung.

Der Schlepper springt auch gut an ohne Schwierigkeiten, er schmeißt keinen Qualm, weder beim Start, noch im Betrieb. Kühlwasserstand bleibt unverändert hoch und der Druck blieb auch nach 1 Stunde Motor abstellen auf dem System. Würde eher nicht für eine kaputte Kopfdichtung sprechen, oder ?

Als zweite Möglichkeit habe ich die Hydraulikpumpe im Verdacht. Bei der habe ich vor Kurzem allerdings erst noch den Wellendichtring gewechselt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass sie aufgrund ihres Verschleißes das Hydrauliköl in die Ölwanne drückt. Zumindest habe ich mir vom Lama sagen lassen, dass ab einem gewissen Verschleißzustand der Pumpe auch das Wechseln des Wedis keinen Sinn mehr machen würde. Ich hab mir damals halt gedacht, Versuch macht klug.

Hat jemand andere Ideen, bzw jemand schon mal das gleiche Problem ?

Grüße Henrik 
 
Hallo Henrik,

Ja, in Prinzip könnten die mögliche Quellen nur das Kühlsystem, die Hydraulikpumpe oder die Einspritzpumpe sein. Kühlwasser ist zu 99,9% schon ausgeschlossen, wie ich das lese.

Fährst du ein STOU Öl in Hydraulik und Motor? Ist der Ölstand der Hydraulik weniger geworden, obwohl du keine (großen) Leckagen hattest?

Wenn Diesel drin wäre, könnte das Öl danach riechen und es wäre im kalten Zustand dünnflüssiger. Macht sich natürlich erst bei größeren Mengen bemerkbar. Vielleicht hilft auch ein vergleichen zwischen frisches Öl und das, das jetzt im Motor ist.

Grüße,
IHC 44er
 
Bei meinem 844 hatte ich auch mal den Wedi an der Pumpe saniert, hat sich nicht gelohnt. Neue Pumpe und seitdem lenkt es sich auch im Stand super 
 
Guten Morgen, 

Danke für eure Rückmeldungen. Ich fahre kein STOU Öl. Auf dem Motor ist 15W40 und auf die Hydraulik habe ich ein HVI 46 getan. 

Und großartig dünnflüssig ist es kalt auch nicht und riecht auch nicht nach Diesel. Ich vermute, dass es die Pumpe ist. 
 
Guten Tag zusammen,

es hat sich mal wieder eine Kleinigkeit getan. Der Mittelachsbolzen wurde ausgezogen und überholt. Hierzu hat mein Vater an eine zöllige Schraube, die vorne in den Mittelachsbolzen eingeschraubt wird, eine für die Schlüsselweite passende Hülse aufgeschweißt. Davor saß dann ein keines Flacheisen, welches vorne vor dem Anbaubock für das Frontgewicht anlag. Mit einer Mutter an einer auf der anderen Seite angeschweißten Gewindestange konnte man dann einfach den Mittelachsbolzen herausziehen, indem man die Mutter angezogen hat. Zur Veranschaulichung ein Bild.

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Zur Beseitigung des achsialen Spiels haben wir 3 Passscheiben eingesetzt. Der Bolzen an sich war noch nicht so verschlissen, er hatte auch keine Riefen oder ähnliches. Von den beiden Kunststoffbuchsen war eine schon sehr deutlich aufgerieben, die andere war noch nicht so schlimm verschlissen. Im Zuge dessen haben wir auch die Anlageflächen von Frontgewicht und Anbaubock einmal abgeschliffen und grundiert.

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Das Freiheben des Vorderwagens haben wir übrigens über einen 6t Achsbock und das Freiheben der Achse, sowie Lenkanlage über ein Element eines Stahlgerüsts erledigt, welches über dem Schlepper aufgebaut war. Der Vorteil war hier, dass man die Achse und die Lenkung einfach hochbinden konnte und nicht zu demontieren brauchte. 

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Die Vorderachse ist damit erst mal abgeschlossen. 

Allerdings hat sich direkt die nächste Baustelle aufgetan. Im Zuge des Austauschs der Hydraulikpumpe ist wohl nun der Wasserkasten angefangen unten undicht zu werden. Da habe ich wohl einmal zu oft an der Hydraulikpumpe geschraubt. Nun ja, jedenfalls läuft nun ab und an ein Tropfen Wasser nach unten und ich kann nicht wirklich sehen, wo es genau undicht geworden ist. Sehr ärgerlich, das hätte ich mir doch gerne erspart.

Schönen Sonntag, Grüße Henrik
 
N‘abend zusammen,

ja stimmt, gute Idee, Bolzen nachziehen habe ich heute mal versucht. Bin mal gespannt ob es was bringt.

Habe dann noch mal eine kurze Probefahrt unternommen. Hier auf dem Bild nun zu sehen mit den richtigen Kotflügeln vorne und den neuen Vorderreifen. Nur die Schutzbleche und Gitter waren noch nicht wieder dran.

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Schönen Abend

Henrik
 
Moin zusammen und Frohe Ostern,

gestern war es das erste Mal so weit. Der 744 war im Forsteinsatz. Zuvor hatte ich noch eine Transportkiste für den Heckanbau besorgt. Diese haben mein Vater und ich noch etwas modifiziert, sodass auch Langholz transportiert werden kann. Dann haben wir das Holz mit dem Schlepper aus dem Busch geholt und dort auf dem PKW Anhänger verladen. 

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Leider hat sich schon ein Spiegel los gerappelt aber ich konnte ihn während der Fahrt noch festhalten. Da hat sich eine Mutter gelöst, aber die Dinger vibrieren ja auch kaum.

Der Wasserverlust hat sich zumindest bisher in Grenzen gehalten. Je nach Umgebungstemperatur läuft mal ein Tropfen raus. Bis ich ihn Freitagabend raus geholt habe war er allerdings trocken. Denke ich lass es erst mal so.

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Der Dackel Hermann darf natürlich auch nie fehlen ;) In diesem Sinne schöne Feiertage.

Gruß Henrik
 
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