Bremst mein IHC844 einen 3,5t Kipper?

C.Balz

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Ich habe vor mir einen 3,5t Dreiseitenkipper zu kaufen. Allerdings hat dieser keine Auflaufbremse. Nun meine Frage, bremst mein IHC 844 den vol beladenen Anhänger oder hat er mühe ihn zum stehen zu kriegen?
 
Hallo,

Der 844 wird den kipper auf jeden fall gebremst bekommen. Wir fahren seit 10 Jahren mit nem 6 Tonner hintern einem 745 den wir auch ohne Probleme fahren können.

Man muss halt nur angepasst fahren und nicht mit 40 KMH jeden Berg runter donnern.

Gruß Daniel
 
3,5 Tonnen sollten kein Problem darstellen, bei einer normal funktionierenden Bremse. Wir haben bei unseren Kippern die Auflaufbremsen auch selten offen, ist aber auch nur Flachland. Worauf man noch achten sollte ist, dass das Zugmal nicht höher als die Deichsel ist, sonst hebt der Trecker gerne mal das Heck beim Bremsen.

Aber wiso willst du nur einen 3,5 Tonner kaufen? Ich würde direkt etwas größeres nehmen.
 
Mein Problem ist das ich von der Stellfläche her maximal einen 4 Tonner unterbringen kann.
 
Verstehe ich gerade nicht ganz. Stellst du ihn auf eine Tragende Decke oder einfach nur von den Maßen her?
 
Handelt es sich bei dem Anhänger um einen Einachs- oder Zweiachsanhänger ? Wenn er nur eine Achse wie z.B. ein Miststreuer hat, gilt die Schlepperachse als gebremste und deshalb dürfte er ihn sogar offiziell ziehen. Ansonsten laß es sein, wenn etwas passiert wird man nicht mehr froh.
 
ich hab einen 745 mit einem 5Tonnen Kipper,ich habe zwar eine Bremse mit Sibrazug aber die Bremse bediene ich meistens nie,der schlepper bremst den Anhänger immer ordentlich ab,auch am Gefälle,den Kipper habe ich meistens mit reichlich Brennholz gefüllt!Gruss
 
Grundsätzlich sollte man mit Ratschlägen in dieser Richtung sehr vorsichtig sein. Mag ja sein, daß der 844 den Anhänger ohne Probleme beherrscht, aber wehe, wehe es geht mal nicht so wie man sich das vorstellt. Wenn was passiert ist der Teufel los !

Und die Herren in grün, reagieren regional sehr unterschiedlich auf solche Fuhren.
 
Hallo zusammen,

Anhänger dürfen bis 3,5t Gesamtgewicht ungebremst bewegt werden. Ob dein 844 den bremst oder nicht liegt nicht am Trecker sondern am Fahrer. Wenn ich mit meinem 353 einen 8 Tonner voll Weizen fahre komm ich auch zum stehen, fragt sich nur in welcher Zeit und nach welchem Weg, von meiner Geschwindigkeit ganz zu schweigen.

Mal ne ernste Frage: Hast du hinter deinem Schlepper schon mal einen Anhänger bzw anderes Gerät hintergehabt. Dann sollte sich deine Frage erledigt haben

Gruß

Norbert
 
Hallo zusammen,

es tut mir ja echt leid, aber nun möchte ich doch mal etwas zu diesem Thema sagen. Es reißt mich fast vom PC, mit welcher Leichtigkeit, Gelassenheit, Großzügigkeit oder sollte ich sagen Leichtsinn - hier Ratschläge gegeben werden, die nicht nur gefährlich sind sondern auch noch jeder gesetzlichen Grundlage entbehren.

Es ist doch nun eindeutig gesetzlich geregelt, dass es nur ausnahmsweise zulässig ist, Anhänger bis 3 t zulässiges Gesamtgewicht hinter Schleppern zu bewegen, wobei es sich dabei um bauartbedingte ungebremste Anhänger handeln muss. Eine gesperrte Auflaufbremse am leeren Kipper gehört schon mal nicht dazu.

Jedes andere Vorgehen ist nicht nur entgegen jeder Gesetzeslage sondern auch noch im höchsten Grade gefährlich. Nicht umsonst sind auch früher (bei noch 20km/h Zulassungen) fast nur Sonderanhänger für Kurzstrecken (Miststreuer, Jauchefässer usw.) in ungebremster Ausführung in den Verkehr gebracht worden.

Diese Regelung der ungebremsten Anhänger sollte doch eigentlich für diese Fahrzeuge sowie für alte Leiterwagen, umgebaute Pferdewagen, Kannenwagen usw. gelten.

Es ist doch einfach nicht nachzuvollziehen, wie man auf eine gestellte Frage im Forum antworten kann, ich fahre auch ???,xx t schon immer ungebremst und der Trecker kann das bremsen. Erzählt ihr hier auch im Internet, wie ihr jedes Jahr bei der Steuererklärung gegen das Gesetz verstoßt und wann ihr nachts zuhause Sondermüll vergrabt? Das ist schlicht verboten !!!!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wegen eines verklemmten Schottersteines in der Auflaufschere eines 3t Kippers mit 1,5 t Roggen drauf ich um Haaresbreite einen 70 PS Allrad Schlepper auf die Seite gelegt habe, um einen Totalschaden mit Personenschaden zu verhindern, weil die Dame vor mir ohne Blinken mir eine Vollbremsung hinlegte, da sie an einer Hauseinfahrt vorbeigefahren war -auf gerader Straße wohlgemerkt.

Das ist wahrlich kein Vergnügen.

Ich stell mir immer mal vor, meine Kinder oder Freunde werden bei solchen Aktionen mit unbremsten Fahrzeugen gefährdet oder kommen zu schaden, nur weil da einer meint, nicht absteigen zu wollen, um die Bremse zu lösen. Unvorstellbar !!!!

Zu der Frage des 3t- 3-Seiten-Kippers:

Mein 5,7 t 3-Seiten-Kipper wiegt leer ca. 1,7 t, ein 2 Seiten Kipper etwa 1000-1100 kg.

Von den 3.000 kg Gesamtgewicht noch ca. 1.500 kg Leergewicht abgezogen für einen ganz leichten 3-Seiten-Kipper bleiben noch 1.500 kg Zuladung.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass dieser Anhänger nicht auch mit mindestens 3-4 t beladen wird. Dann aber ergeben sich wieder 4-5t ungebremst mit einem 844, der meines Wissens über keine 4-Rad-Bremse verfügt.

Es sollte m. E. in der heutigen Zeit, in der wir alle mit unseren - auch älteren - Schleppern gern 33, 35, 37 km/h am besten auch 40 km/h fahren wollen, keine Diskussion mehr sein, dass wir mit Anhängern aus den alten 18, 20, 22 kh/h-Zeiten unterwegs sein wollen.

Wir sind es nicht nur unserem Punkte-Konto in Flensburg sondern auch der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer evtl. auch unseren eigenen Kindern schuldig.

Entschuldigt bitte meine deutlichen Worte, aber eigene Erfahrungen - auch mit tödlichen Unfällen aufgrund von Leichtsinn -haben mein Denken insoweit beeinflusst.

Karsten
 
so, ich mal wieder.

hey Case*633

deine aufregung versteh ich ja schon im großen und ganzen, jedoch muß ich Dir auch mal widersprechen, so wie du den fall beschieben hast bist du ja auch nicht ganz ordentlich gefahren in sachen sicherheitsabstand usw.

also ich kann nur davon reden dasich sehr steile berge runterfahren muß, vorher mit einem komplett ungebremsten anhänger mit ca. 7 bis 8meter holz. ist zwar nur ne kleine straße wo im winter sehr sehr wenige autos fahren, jedoch fange ich oben schon an zu bremsen, und halte meine geschwindigkeit so bei maximal 20kmh.

aber ich will damit keine heiße diskusion anfangen, denn wenn man die leute aus dem norden hört was die hinter ihre schlepper hängen, dann können wir auch mal ne tonne mehr drauf tun

http://picasaweb.google.de/Willi654
 
Hallo,

in der Ebene mit nem ungebremsten 3 t zGG Hänger mit passenden Tempo durchs Gelände zu schüsseln, sollte mit nem passenden Schlepper kein echtes Problem sein - mit nem zu kleinen Schlepper, im Gefälle, im Tiefflug o.ä. kann es tödlich enden!

Bzgl. der (nicht-)offenen Auflaufbremsen im Flachland kann ich mich hier nur Bazer anschließen.

Dafür gilt für mich aber auch, dass ich mit beladenen Hänger max. 27 km/h fahre.

Die 30 Jahre alten Hänger mit ebenso alten Reifen schone ich da lieber, da meist doch 1 t Gewicht zuviel je Hänger mitfährt...

Beste Grüße von der Weser

633fritz
 
Hallo IHC-Gemeinde!

Zu den "Gewichtsproblemen" stelle ich mir noch weitere Fragen:

Ich möchte mit meinem 423 (25 km/h Getriebe) und einem geliehenen 8 Tonnen Einachskipper mit Auflaufbremse Brennholz fahren.

Darf ich das vom Gewicht her?

Mein Führerschein ist Klasse 3 (rosa) von 1990. Da darf ich Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen Fahren. Gilt das auch für Trecker?

Und kann dieser Schein auch für die neueren, schnelleren Schlepper umgeschreieben werden?

Viele Grüsse

Henrich
 
Original-Beitrag von bauerharms:

Hallo IHC-Gemeinde!

Zu den "Gewichtsproblemen" stelle ich mir noch weitere Fragen:

Ich möchte mit meinem 423 (25 km/h Getriebe) und einem geliehenen 8 Tonnen Einachskipper mit Auflaufbremse Brennholz fahren.

Darf ich das vom Gewicht her?

Mein Führerschein ist Klasse 3 (rosa) von 1990. Da darf ich Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen Fahren. Gilt das auch für Trecker?

Und kann dieser Schein auch für die neueren, schnelleren Schlepper umgeschreieben werden?

Viele Grüsse

Henrich

Das ist aber heftig, 8 Tonner am 423, wenn Du den dann noch voll haust mit Holz, möchte ich aber nicht dein beifahrer sein.

Nachbar fährt mit seinem 423 und einem 5,7 Tonner Holz, wenns dann noch bergab geht ist das schon völlig austreichend, trotz Auflaufbremse etc.

Wenns bei dir eben ist will ich nichts sagen, aber Berg runter ?

Das wär mir zu heftig.

Grüße Tobias
 
Hallo Tobias!

Danke für den Ratschlag!

Dann suche ich mir lieber einen kleineren Anhänger.

Den 8 Tonner hatte ich zwar schon mal ausgeliehen, dann aber nur leer und später mit ein paar Kindern beim Ernteumzug im Schritt-Tempo gefahren. Und selbst leer habe ich schon deutlich das Gewicht bemerkt. Da es schon etwas bergab geht, lasse ich das lieber mit dem grossen Anhänger.

Viele Grüsse

Henrich
 
@bauerharms:

Das meine ich mit

zu kleinen Schlepper, im Gefälle, im Tiefflug o.ä. kann es tödlich enden!

Du hast da wahrscheinlich die richtige Entscheidung gegen den beladenen 8t am 423 getroffen. Offiziell erlaubt wäre sogar, an den 8t noch nen 8t 2-Achser ranzuhängen.

Nicht umsonst sagt man: Fahr den Berg runter in dem Gang in dem Du ihn hochfährst (Motorbremse). Im übertragenen Sinn heißt dass für mich: Wenn die Kraft zum auf den Berg kommen kaum reicht, wird sie beim runterfahren beim Bremsen kaum reichen.

Bzgl. der Führerscheinklassen kann ich Dir einen Scan aus dem Ldw. Wochenblatt schicken, da steht alles nett erläutert drin.

Wenn‘s Dich interessiert, schick mir bitte ne PN mit Deiner eMail-Adresse.

Beste Grüße von der Weser

633fritz
 
Also ich hab irgendwie in Erinnerung Einachshänger ohne Betriebsbremse bis 2,8t.
 
Hallo zusammen,

also ich möchte doch noch einmal etwas zu dem Thema sagen.

Wenn ich mich auch konsequent dagegen ausgesprochen habe, mit ungebremsten Anhängern oder gesperrten Bremsen zu fahren, so vestehe ich die Diskussion über die Gewichte bei gebremsten Anhänger hinter einem Schlepper nicht so ganz.

Nach meiner Erinnerung meine ich zu wissen, dass es bei Schleppern keine maximale gebremste Anhängelast gibt, oder aber sie so hoch ist, dass der Anhänger eh nicht mehr zu bewegen wären.

Allerdings erinnere ich mich auch daran, gelernt zu haben, dass jedes Fahrzeug sein eigenes Gewicht abbremsen können muss und ein "Schieben" ein deutliches Anzeichen von schlechten Bremsen ist.

Seit über 20 Jahren fahre ich mit meinen beiden 633 mit 2 5,7t-Kippern durch die weitläufige Gegend, bis zu 80 km eine Entfernung wenn es sein muß und mit 12 t auch Gefällstrecken ( Fritz 633 bei Barre die B239) runter. Dennoch kann ich jederzeit allein durch Gas-Wegnehmen die Motor-Drehzahl reduzieren. Wenn das nicht mehr geht, dann funktionieren die Bremsen am Anhänger nicht mehr richtig.

Selbiges muß auch gelten, wenn ich mir mal nen 8t-Anhänger dazuleihe, dann eben mit 14t.

Allerdings muß ich zugeben, dass bei meinen Anhängern im Abstand von 7-8 Jahren die Bremsbeläge echt gar sind, wenn die 30 Jahre halten auf einem Anhänger, dann wird die Bremse wohl eher nicht gehen oder der Anhänger wird nicht oft gebraucht.

Insoweit meine ich, dass auch ein kleiner Schlepper einen großen oder schweren Anhänger (evtö. auch zwei) ziehen können soll, wenn denn die Bremsen am Anhänger gut funktionieren und die Bremsen leicht auflaufen.

Dazu empfehle ich, die Auflauf-Zugösen vor jedem Fahrtbeginn gut mit WD40 oder Öl zu schmieren, denn Rost auf den Zugstücken mindert die Auflauf-Eigenschaften ungemein.

Bis denne

Karsten
 
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