D-214: Warmstartverhalten und Standgas

D214Fahrer

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19 Juni 2020
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Hallo Leute,

ich habe hier noch eine IHC-Anfänger Frage die ich nicht selbst beantwortet/gelöst bekomme (wenn es überhaupt was zu tun gibt dabei):

1. Warmstartverhalten:

Mein D-214 (umgebaut auf Beru Stabglühkerzen 10,5V, 10A) springt nach 30-40s vorglühen super auf beiden Zylindern an und qualmt auch dabei sehr wenig, nach wenigen Sekunden Laufen garnicht mehr. Damit bin ich sehr zufrieden, ABER wenn er warm ist dann springt er deutlich schlechter an. Man muss auch mindestens 30-40s vorglühen, dann geht es aber braucht 3-4 mal so lang wie kalt. Wenn man im warmen Zustand nur kurz glüht dann muss man 20 Sekunden orgeln bis er langsam kommt (das fühlt sich sehr sehr lange an und die Batterie mag das sicher auch nicht). Das ist das Verhalten wenn er während der Fahrt ausgeht und direkt wieder anspringen soll. Wenn er nach ca. 10-15 Minuten ein wenig abgekühlt ist geht das schon wieder fast gut nach 30-40s glühen aber immernoch schlechter als kalt.

2. Einstellung Leerlaufdrehzahl:

Das Startverhalten während der Fahrt ist momentan deshalb öfter aufgefallen da er mir immer mal wieder ausgeht, wenn ich vom Gas gehe und an eine Kreuzung ranrolle (Schiebebetrieb oder ausgekuppelt) oder mal kurz am Straßenrand anhalten will. Das er dann nur schlecht wieder anspringt (siehe 1.) macht das natürlich nicht schöner.

Zur Erklärung mal meine möglichen Einstellungen des Handgashebels mit denen ich schon gefahren bin:

Erste Raste von unten gesehen bei der er im Stand läuft: Läuft im Stand eingestellt so schon gut rund und Standdrehzahl ist dabei wie ich mir sie eigentlich vorstellen würde aber dann geht er immer aus beim Abtouren während der Fahrt.

Zweite Raste von unten gesehen bei der er im Stand läuft: Reicht zum Fahren meist aus, aber wenn er warm ist geht er dennoch manchmal aus in oben genannten Situationen. Standdrehzahl noch irgendwie akzeptabel.

Dritte Raste von unten gesehen bei der er im Stand läuft: Erste Raste bei der er nie ausgeht, aber für Standgas definitiv schon zu hoch, das ist gefühlt schon fast halbe maximal Drehzal in etwa.

Leider habe ich noch keine Drehzalangaben zu den drei Fällen, wenn nötig kann ich das mal angehen, wie messt ihr die Drehzal am einfachsten (falls ihr das überhaupt tut)?

Meine Frage an euch zu beiden Punkten: Ist das Verhalten normal/akzeptabel (wie ist es bei euch) und wenn nicht, was kann die Ursache sein bzw. kann/sollte man das ändern/einstellen und wenn ja wie?

Viele Grüße

Johannes
 
Moin, 

normal ist das so nicht. Ich würde die Kompression messen und die Düsen einstellen/überprüfen lassen. Ebenso mal das Ventilspiel überprüfen und einstellen. So lange mit Stabglühkerzen vorglühen müsste eigentlich nicht sein. Im Sommer müssten 10-15 sec reichen. Startest du "kalt" auf Standgas?

Drehzahlmesung ginge mittels Tourenzähler an der Zapfwelle. Hast du ein WHB? Da steht dann auch der Umrechnungsfaktor Zapfwellendrehzahl zu Motordrehzahl drin. Müsste x3,6 sein.

Gruß Sven 
 
Hi Sven,

ich starte kalt mit so dreiviertel Handgas, nehme aber dann zurück bevor er die Drehzahl wirklich erreicht da er ja noch kalt ist...so hatte ich das mal gelernt und er springt kalt damit schnell an. Das ich vorher immer ca. 30s vorglühen muss ist erstmal nicht so schlimm aber die anderen Symptome nerven durchaus.

Drehzahl werde ich mal messen wenn ich dazu komme, danke für den Tipp, WHB hab ich. Bin mir aber schon relativ sicher das die Standdrehzahl so wie ich momentan fahre schon erhöht ist, sonst geht er halt beim Abtouren aus.

Liegt das am Regler? Kann man da überhaupt was einstellen oder kann das Verschleiß/Defekt sein?

Grüße
 
Mir ist noch was aufgefallen das ich oben noch nicht beschrieben hatte: Wenn er warm ist quält sich der Anlasser ziemlich rum mit dem Motor, dreht erstmal ganz ganz langsam (wie als wenn die Batterie fast leer/kaputt wäre), wird dann aber immer schneller und schneller bis er schließlich anspringt. Das kann ja nur bedeuten entweder etwas ist schwergängiger im warmen Zustand, was sicher nicht gut wäre, oder es stimmt was mit dem Anlassermotor nicht wenn er wärmer wird. Vielleicht ja nur fehlende Anlasserdrehzahl? Hat jemand sowas schonmal beobachtet oder eine Erklärung?

Vom Vorbesitzer weiß ich das vom Boschdienst sogar ein leistungsstärkerer Anlasser eingebaut wurde (+0,75kW oder so in der Richtung), Grund ist mir nicht bekannt, sollte aber eigentlich eher das Gegenteil bewirken.

Viele Grüße

Johannes
 
Hallo Johannes,

das der Starter erst langsam dreht und dann schneller wird ist zu 80% ein elektrisches Problem.

Batterie prüfen, Kabel prüfen, Anschlüsse der Kabel säubern.

Was die Aussagen von Vorbesitzern angeht, nun ja, meist Märchen, wer investiert vor dem Verkauf noch Mühe und Geld?

Soll es geben, meist sind es nur Geschichten....

Also Anlasser ebenso prüfen!!!

Grüße Mathias
 
Hallo Mathias,

danke für deine Einschätzung. Elektrik wäre schöner als Motorproblem. Kenne mich besser mit Elektrik aus als mit alten Dieselmotoren. Werde den elektrischen Teil auch mal prüfen sobald möglich, bin mir aber noch nicht ganz so sicher das es das ist.

Der Anlasser ist wohl tatsächlich getauscht worden, das ist schon länger her, war nicht kurz vor dem Verkauf, habe ich auch erst nach dem Kauf erfahren. Vielleicht hatte das sogar mit der Problematik zu tun, wer weiß, hilft aber erstmal nicht weiter bis auf das ich erstmal prüfen sollte ob der Anlasser - wenn nicht original - überhaupt wirklich passend ist für den Zweck/Einbauort.

Viele Grüße
 
Hat jemand noch eine Einschätzung zur Drehzahleinstellung im Stand/am Handgashebel bzw. dem Ausgehen beim Abtouren (Punkt 2. oben)? Wie ist das bei euch, wie stellt ihr ein und ist er euch auch schonmal ausgegangen wie bei mir beschrieben? Danke!
 
Wenn der Motor im warmen Zustand schwerer dreht, könnte da auch was an der Kurbelwellenlagerung sein. Läuft Axial an oder Kolben reiben/klemmen an der Büchse...... Ist der Öldruck im warmen Zustand gut? Hast du ein Manometer zum messen? Kupplung könnte auch zu stramm sein.... 
 
Danke! Sehr interessante Punkte, vor allem das mit der Kupplung, die Drehzahl fällt nämlich ab wenn ich sie trete, das ist ja auch nicht normal oder? 

Sorry, hatte ich vorher auch noch nicht erwähnt, waren viele Symptome auf einmal, nun sollte die Beschreibung der Problematik aber vollständig sein.

Öldruck habe ich noch nicht gemessen, habe aktuell kein Manometer mit passendem Anschluss da und im Cockpit ist bei mir nur die Warnlampe (natürlich aus).

Grüße!

Update: Hab gerade schon gelesen das unzulässig hohes Axialspiel der Kurbelwelle dazu führen kann das beim Treten der Kupplung die Drehzahl abfällt, das ist ja recht unangenehm, kann mir da jemand mehr dazu sagen? Was sind die Konsequenzen bzw. welches Spiel wäre zulässig und ab wann sagt man der Motor sollte besser überholt werden? Kann das die Ursache für das schlechte Warmstartverhalten sein (ich starte allerdings nicht mit getretener Kupplung sondern meist im Leerlauf)?
 
Hallo,

der der 214 wird immer in der Vollgasstellung gestartet, egal ob kalt oder warm. Das steht zumindest so in der Anleitung. Und dann häng mal beim Warmstart ein Voltmeter dran, dann siehst Du ob die Batterie in die Knie geht. Meine beiden, also 214 + 320 brechen bei getretener Kupplung auch ein wenig bei der Drehzahl ein. Das liegt auch daran daß der Motor gegen die Kupplung arbeiten muß, insbesondere gegen das Ausrücklager, und dieses ist eben ein Gleitlager und nicht wie beim PKW ein Kugellager. Von daher bremst das etwas. Vielleicht liegt Deine Leerlaufdrehzahl auch etwas zu niedrig, aber für Dein Empfinden zu hoch.

Also prüfe das erst mal, bevor Du den ganzen Motor auseinaderreißt wegen Öldruck, Axialspiel und so weiter.

Tschüß,

Bernd
 
Danke Bernd mal wieder für den wertvollen und besonnenen Input, so werde ich dann auch mal vorgehen.

Drehzal und Öldruck genau messen und Batterie/Spannung prüfen beim Starten kalt und warm. Ggf. Anlasserzustand und E-Anschluss prüfen und auch mal Kupplungseinstellung checken. Ventilspiel und Kompression kommen sowieso irgendwann mal dran da mich letzteres einfach interessiert und die Ventile sowieso mal kontrolliert gehören, weiß ja nicht wann zuletzt eingestellt.

Werde berichten, kann allerdings etwas dauern.

Und ja stimmt, Vollgas steht ja sogar im Handbuch, werde ich konsequent so machen (hatte ich aber glaub auch schon mal probiert ohne Effekt, werde aber jetzt nochmal drauf achten ob das nochmal was verbessert).

Viele Grüße

Johannes
 
Hallo Johannes,

Bei Stabglühkerzen solltest du mit max. 20sec vorglühen auskommen müssen. Miss doch mal an den Kerzen wie viel Spannung hier anliegt.

Da dein Startproblem aber auch auftritt wenn der Motor warm ist würde ich hier eher auf ein mechanisches Problem tippen. Düsen abdrücken lassen und Kompression messen würde ich mal als erstes probieren. Selbst wenn der Anlasser zu langsam dreht, einen betriebswarmen Motor sollte er trotzdem immer anbekommen.

Wie du deinen Schlepper startest (Vollgas oder Standgas) ist m.E. völlig wurscht, ich starte meinen 215 immer auf Standgas bzw. bei kaltem Wetter max. auf leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl.

Drehzahl kannst du, wie Sven bereits gesagt hat, mittels eines Handtachometers (Tourenzählers) messen. Auch direkt an der Riemenscheibe der Kurbelwelle. Die Leerlaufdrehzahl sollte so zwischen 500-600 U/min liegen.

Dass er dir beim Gas wegnehmen ausgeht liegt höchstwahrscheinlich an einem nicht korrekt arbeitendem Fliehkraftregler.

Gruß
Patrick
 
Also heute hatte ich nochmal die Spannung gemessen, beim Glühen 11,7V Systemspannung unter Last, am Glühüberwacher fallen ca. 1,1V ab in meinem Fall, bleiben 10,6V für die Kerzen in Parallelschaltung. Sollte ja eigentlich noch passen für 10,5V Glühkerzen. Beim Anlassen fällt Spannung auf 8-9V ab, aber das ist halt auch eine hohe Last. Dennoch scheint die Batterie nicht mehr ganz frisch zu sein (Grund wahrscheinlich Alter und siehe unten). Startstromprüfer hab ich da aber noch nicht dran gehabt. Das wird die Glühzeit ggf. schon entsprechend verlängern. Wäre die Batterie top und voll geladen, könnte man sicher mit 1V mehr an den Kerzen rechnen.

Allerdings habe ich auch gesehen das die Lichtmaschine evtl. ein Problem hat, die Spannung steigt während der Fahrt kaum über Batteriespannung und zwischen Standgas und Vollgas ist kein Unterschied, das kann nicht sein. Mit Licht an lag während der Fahrt bei Vollgas 12,1 V Systemspannung an, ohne Licht 12,6-12,7 (Batterie hatte 12,4V im Stand). Ich hatte zwar bisher nur mit modernen Lichtmaschinen zu tun aber bei den alten Gleichstromlimas muss ja unabhängig von den technischen Unterschieden auch eine Spannung anliegen, die zum Laden der Batterie taugt und das ist hier nicht der Fall.

Leider hatte ich nicht viel Zeit mich darum weiter zu kümmern. Muss noch weiter nachforschen und ggf. Lima überholen wenn ich das auf die Lima eingrenzen kann, ansonsten muss woanders in der Elektrik ein Bock versteckt sein. Auch die anderen Punkte kommen noch, heute war erstmal alten Dieselsabber wegputzen angesagt.

Viele Grüße
 
Hallo Johannes,

bei Deinen Erkenntnissen an der Elektrik, sind einige Ungereimtheiten zu erkennen und sollten vorab geklärt werden.

1. Die Spannung an den Glühkerzen beim glühen messen.(original waren wohl Wendelglühkerzen in Reihe verbaut und wurden auf Stabglühkerzen umgerüstet, dabei sollte der Glühwächter und der Vorwiderstand entfallen) Bei Dir ist der Glühwächter noch aktiv, weshalb an den Glühkerzen gemessen werden muss.

2. Die Lima sollte eine Leistung von 75W haben, wodurch bei eingeschaltetem Licht kein/kaum Ladestrom über bleibt. Da die Ladespannung auch vom Ladestrom abhängt, sollte sie ohne Belastung gemessen werden.(Motor ohne Licht laufen lassen und Batterie abklemmen, wobei die Spannung bei mittlere/obere Drehzahl die Regelspannung ist. Beim einschalten der Beleuchtung muss die Spannung fallen)

3. Die Spannung, beim starten am Anlasser im kaltem und warmen Zustand messen.(8-9V am warmen Motor ist schon wenig und sollte nachgegangen werden)

Gruß Demian
 
Hallo,

da ist halt so, die Originalitätsfetischisten lassen die alte Lima drin und quälen sich damit rum, die Praktiker bauen ein Drehstromlima ein. Mein 214 hatte schon beim Kauf eine von Ford mit 45A drin, und ich hatte nie Probleme, auch wenn die Kiste mal über ein halbes Jahr gestanden hat.

Du kannst ja mal eine gut geladene Batterie vom Auto versuchsweise einbauen um festzustellen ob Du noch immer Warmstartprobleme hast.

Tschüß,

Bernd
 
Schrottigel:

Hallo Johannes,

bei Deinen Erkenntnissen an der Elektrik, sind einige Ungereimtheiten zu erkennen und sollten vorab geklärt werden.

1. Die Spannung an den Glühkerzen beim glühen messen.(original waren wohl Wendelglühkerzen in Reihe verbaut und wurden auf Stabglühkerzen umgerüstet, dabei sollte der Glühwächter und der Vorwiderstand entfallen) Bei Dir ist der Glühwächter noch aktiv, weshalb an den Glühkerzen gemessen werden muss.

2. Die Lima sollte eine Leistung von 75W haben, wodurch bei eingeschaltetem Licht kein/kaum Ladestrom über bleibt. Da die Ladespannung auch vom Ladestrom abhängt, sollte sie ohne Belastung gemessen werden.(Motor ohne Licht laufen lassen und Batterie abklemmen, wobei die Spannung bei mittlere/obere Drehzahl die Regelspannung ist. Beim einschalten der Beleuchtung muss die Spannung fallen)

3. Die Spannung, beim starten am Anlasser im kaltem und warmen Zustand messen.(8-9V am warmen Motor ist schon wenig und sollte nachgegangen werden)

Gruß Demian
Danke für den Input!
zu1) Es gibt ja doch Schaltungen in denen der Glühüberwacher noch drin sein darf, wurde hier ja auch schon öfter diskutiert - bei mir wäre das rein rechnerisch ok wenn die Batterie optimal fit ist, da sollte der Glühüberwacher bei 20A 1,1 V "kosten", dann haben die Kerzen immernoch mehr als Nennspannung. Aber das ich an den Kerzen messen müsste stimmt natürlich, sonst ist das nicht wirklich genau, werde ich machen.
zu2) Stimmt, ich muss wohl mal ohne Last/ohne Batterie messen, denn das kann natürlich sein das bei hohem Ladestrom die Spannung nicht groß steigt bei der schwachen DC Lima.
zu3) Werd ich beides noch machen, wahrscheinlich ist die Batterie schon schwächer als sie sein sollte, das prüfe ich auch nochmal doppelt mit einem einfachen Startstrommessgerät das ich hier habe.
 
Der Machheniker:

Hallo,

da ist halt so, die Originalitätsfetischisten lassen die alte Lima drin und quälen sich damit rum, die Praktiker bauen ein Drehstromlima ein. Mein 214 hatte schon beim Kauf eine von Ford mit 45A drin, und ich hatte nie Probleme, auch wenn die Kiste mal über ein halbes Jahr gestanden hat.

Du kannst ja mal eine gut geladene Batterie vom Auto versuchsweise einbauen um festzustellen ob Du noch immer Warmstartprobleme hast.

Tschüß,

Bernd
Ja, oder falls Startstrommessung an der vorhandenen Batterie ok, Batterie im Trecker mal aufladen mit Ladegerät und dann Test machen. Wenn sich die Lima als defekt ausweist bin ich dann auch bei der Entscheidung ob Umbau auf Drehstrom Lima oder Reparatur der alten. Neue Gleichstromlima ist m.E. Quark, da viel zu teuer.
Ich werde das demnächst mal weiter untersuchen und berichten.
Grüße und schönes WE
 
Heutige Ergebnisse zum Thema Lima:

Die Messergebnisse der Bordspannung von gestern bitte erstmal außen vor lassen, Messgerät war nicht nur an ungünstiger Stelle (Bordsteckdose) sondern wohl auch nicht ganz in Ordnung, ging heute plötzlich komplett daneben.

Lima ist ohne Batterie im Stande die komplette Lichtanlage zu betreiben, das heißt sie geht schon. Spannung war dabei max. so 13-13,1V an der Lima direkt gemessen mit ordentlichem Multimeter (Batterie hatte so 12,5V zuvor im Stand). Batterie lädt auch mit bis zu 6-7A max. ABER wenn man mehr als ca. 3/4 Drehzahl anliegen hat geht die Ladeleistung zurück auf 1A, teilweise weniger. Spannung fällt auch etwas.

Kann nicht normal sein oder? Hatte das schon mal jemand? Könnte das der Regler sein (ist noch der original mechanische drin)? In der Praxis heißt das wenn ich gemütlich fahre lädt die Batterie, wenn ich "schneller" unterwegs bin dann weniger, mit Licht zieht es sogar recht Ordentlich an der Batterie. Aber immerhin nicht ganz ohne Funktion.

PS: Kohlen sehen noch ok aus, Schleifring ist nicht eingelaufen o.Ä.. Hab die Lima selbst aber bisher nicht auseinander gehabt.

Thema Leerlaufdrehzahl:

Gemessen an der Zapfwelle (Faktor ist 3,4 laut WHB beim D-214 Standard)...

Raste bei der er gerade im Stand läuft aber ausgeht sind ca. 750 U/min (Faktor ist 3,4 laut WHB beim D-214 Standard).

Eine Raste mehr läuft er meist, geht aber immernoch manchmal aus sind ca. 850 U/min

Dritte Raste bei der er nicht mehr ausgeht sind schon ca. 950 U/min

Hatte mich also nicht getäuscht und es ist bissel hoch, aber erstmal nicht so Schlimm denn er kann ja im Stationärbetrieb auch höher drehen ohne Probleme. Muss evtl. wirklich der Regler sein...
 
Hallo Johannes,

um festzustellen warum die Lima bei höhere Drehzahl einbricht, sollte sie voll erregt werden. Bei einer REE mit integriertem Regler muss der Deckel ab, oder ist eine Lima mit separatem Regler verbaut?

Integrieter Regler:

Aus dem Gehäuse kommen zwei Kabel raus, wobei eins an der Pluskohle geklemmt ist. Das andere lösen und auf Masse legen.

Motor kurz laufen lassen und messen ob die Leistung mit der Drehzal steigt.

Separatem Regler:

DF an der Lima abklemmen und auf Masse legen.

Motor kurz laufen lassen und messen ob die Leistung mit der Drehzal steigt.

" DIESEN TEST NUR KURZ MACHEN; DA DIE LIMA ÜBERLASTET WIRD "

Bleibt die Leistung vorhanden, ist der Fehler im Regler.

Gruß Demian
 
Hallo und vielen Dank für den Tipp wie man den Regler als Ursache feststellen kann! Ist eine REE mit integriertem Regler verbaut, dieser ist auch noch original.

Viele Grüße

Johannes
 
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